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Dienstag, 1. August 2017

Ich wollt´, ich wär´ein Huhn?



Die Nahrungsmittel - und Konsumindustrie hält für den durchschnittlichen Verbraucher eine Vielzahl von Überraschung bereit. Dieses geschieht nahezu täglich. Zu den großen Ereignissen in negativer Hinsicht, zählen zweifelsohne die Skandale. Ob nun Gammelfleisch, gepanschter Wein oder verseuchte Früchte, sie gehören allesamt in den Bereich des Restriskos, das jedem Käufer und potenziellen Kunden droht, wenn er nicht in den sündhaft teuren Bio - Läden shoppen geht.
Doch, wer kann sich dieses kostspielige, kulinarische Abenteuer ständig erlauben?

Die Masse vertreibt sich somit die kostbare Zeit mit dem Besuch eines Supermarktes. Hier gibt es so ziemlich alles an Fressalien, was der Mensch täglich oder wöchentlich benötigt. Gut, ja, gut, ich sach´ma´, die Qualität der Artikel ist häufig so lala. Nichts Besonderes in Bezug auf eine überdurchschnittliche Gaumenfreude. Aber, immerhin auch kein Dreck.

Deshalb sieht der Kunde kaum hinter die Fassaden der Zehntausenden Lebensmittelmärkte. Wo welches Produkt herkommt, wer der Erzeuger ist und wie es hergestellt oder gewonnen wird, interessiert denn auch nur so am Rande.

Da berichtete gestern Abend die Alte Tante ARD ab 21.45 Uhr in der Sendereihe " Exklusiv im Ersten " unter dem Titel " Die Eierlüge " über Mogeleien von Eierfabriken in den Niederlanden und der Bundesrepublik. Unter dem Begriff " Bio " werden Hühnereier zum Verzehr angeboten, die nach den Haltebedingungen  der Hennen, weder " Freiland Eier ", noch aufgrund besonders natürlicher darunter einzuordnen sind. Dennoch werden diese Eier massenhaft nach ihrer Gewinnung mit einer derartigen Bezeichnung in den Handel gebracht.

Da dieses leidige Thema längst bekannt und in den Medien breit gewalzt wurde, waren die Erkenntnisse aus diese swr - Bericht denn eher überschaubar. Viele Neuigkeiten konnte das Team um Monika Anthes und Edgar Verheyen denn nicht übermitteln.
Dennoch waren die Bilder zu den Lebensbedingungen der Tiere in den riesigen Hallen erschreckend und abstoßend.

Zudem gab es auch keine schlauen Ratschläge, wie solche Tierquälereien künftig untersagt und vermieden werden können. Die Konsequenz des einzelnen Konsumenten könnte vielleicht diese sein: Auf Hühnereier ganz verzichten oder den Verbrauch erheblich reduzieren, so dass die Nachfrage sinkt und die Produktion eventuell auch. Das könnte bedeuten, dass ein Frühstücksei nur am Sonntagmorgen auf den Tisch käme, dieses dann wohl 40 bis 50 Eurocent kosten würde, aber dafür - natürlich von neutralen Stellen überwacht und kontrolliert - garantiert aus biologischer Haltung stammt.
Doch: Wer ist da so frei und verzichtet auf das Ei?

In meiner Kindheit hielten meine Großeltern und Eltern selbst Hühner. Die hatten einen Stall, freien Auslauf und legten ihr Ei brav in das Stroh. Doch das Suchen und Herausnehmen der Hühnereier war manchmal gar nicht so einfach. Wenn die Zweibeiner die Einstreu durcheinander schabten, war das Ei verschwunden. Zudem wimmelte es in dem Stall nur so von Hühnerflöhen, die sich in den Haaren festsetzen.

Dennoch waren es glückliche Hühner auf die das Lied " Ich wollt´ich wär´ein Huhn " ohne Einschränkungen zutraf.


 http://programm.ard.de/TV/Programm/Jetzt-im-TV/?sendung=28106186149358


" Sendelica " mit " Spacehopper Blues " aus " The Yellow Mushroom Cosmic Cow " - 2010:





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