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Mittwoch, 2. August 2017

Garagenhöfe in Dresden. Es droht der große Ausverkauf.



Grund und Boden sind in diesem, unserem, Lande inzwischen zu einem kostbaren, in vielen Städten sogar zu einem Luxusgut geworden. Da darf sich glücklich schätzen, wer Grundeigentümer sein darf, obwohl er dafür von Papa Staat auch noch zusätzlich durch Grunderwerb - und später Grundsteuer zur Ader gelassen wird. Trotzdem ist es - lokal sehr unterschiedlich - alle Male lukrativ, mit Grundstücken zu wirtschaften, vor allem aber zu spekulieren. Auch als eine Variante von Kapitalanlage, ist diese unbewegliche Sache äußerst beliebt. Nicht, weil dabei das Risiko eines Totalverlustes durch gierige Finanzhaie minimiert werden kann, sondern weil sich solche Einlagen oder Beteiligungen als profitabel, weil wertsteigernd erwiesen haben.

Als es gestern an unserer Haustür klingelte, ich diese öffnete, stand ein mir unbekannter, älterer Mann vor der Eingangspforte. Nach ein paar Sätzen bat ich ihn herein, denn er hatte ein Rechtsproblem. Und mit Recht sollte ich mich doch ein wenig auskennen.

Bereits nach einigen Minuten war mir klar, worum es in seinem Fall ging:

Der Fragende hatte vor einigen Dekaden, also noch zu DDR - Zeiten, eine Garage innerhalb einer gegründeten Gemeinschaft auf einem so genannten Garagenhof erworben. Garagenhöfe waren in der DDR sehr beliebt, denn damit konnte jeder, der einen Trabi oder ein sonstigen, fahrbaren Untersatz nach vielen Jahren Wartezeit erworben hatte, seinen " Schatz " dort sicher und witterungsunabhängig unterbringen. Ein Privileg, denn Unterstellmöglichkeiten waren zu DDR - Zeiten eher rar.

Nun wurde dem Nachfragenden der einstige Pachtvertrag über diese Garage zum 31. 12. 2017 gekündigt. Ein neuer Verpächter, damit auch ein anderer Eigentümer hatte das Grundstück, auf dem sich die Anlage mit 16 Garagen befindet, gekauft. Eine zunächst  - rechtlich betrachtet - saubere Angelegenheit. Doch der schöne Schein trog. Denn hinter dem neuen Eigentümer, dem aktuellen Verpächter, verbirgt sich ein Investor. Der möchte die alten DDR - Garagen abreißen und dort neu bebauen. Angeblich sollen jetzt Wohnungen entstehen.

Ein durchaus edles Ansinnen. Ein bestimmt großartiges, soziales Projekt, denn Wohnraum ist - zumindest bezahlbarer - auch in unserer schönen Landeshauptstadt bereite Mangelware. Wenn dann auch noch der so genannte Soziale Wohnungsbau gefördert wird, kann diesem Projekt eigentlich kaum etwas Verwerfliches entgegenstehen. Zumal der regierende Oberbürgermeister Hilpert ( FDP ) die Notwendigkeit, bezahlbaren Wohnraum für sozial schwache Dresdner schaffen zu müssen, mehr als gewogen gegenüber steht.

So zeigte mir der Rechtssuchende seine gesammelten Unterlagen, die ich flugs einscannte und dann ausdrucken will. Nun,ja, so schnell schießen die Preußen nicht. Auch wenn der neue Eigentümer in Bayern lebt. Nämlich in 83080 Oberaudorf. Der neue Eigentümer heißt " Kontor für Wohnungsbau " und ist über c/o Klaus Smettan, Riedleiten 1, unter einer Handynummer vielleicht erreichbar.
Im Internet findet sich indes keine gleichlautende Wohnanschrift.

So wühlten ich mich durch die Unendlichkeit des all wissenden Netzes und stieß auf folgende Presseartikel:

http://www.mz-web.de/wirtschaft/garagen-auf-pachtland-kuendigung-ohne-entschaedigung-8650824




Aha, also wieder so ein Investionskonstrukt, das darauf hinaus läuft, überschlauen " Wessis " zu viel Geld zu verhelfen, indem " Ossis ", mehr als 27 Jahre nach der Wiedervereinigung über den Löffel balbiert werden sollen. Die einstigen Pächter einer Garage haben nämlich zum größten Teil den Unterstand für ihre heiß geliebte Karre ( ob nun Trabi oder VW ) im Schweiße ihres Angesichts selbst hoch gezogen. Und weil es dafür nunmehr keinen müden Eurocent geben soll, regt sich ein wenig Widerstand.
Ist diese Chose überhaupt rechtens?  Diese Frage werde ich in diesem Blog und auch anhand des aktuellen Falls versuchen zu klären.

Wild - Ost im Jahre 2017? Was hat OB Hilpert sich da an seine pseudo - liberale Backe labern lassen? Und, warum die Spur der Investions - Halunken und Absahner nach Birmingham führt.

Dazu in dem nächsten Posting ein wenig mehr!

" The Electric Family " mit " Landmark Visons " aus dem Album " Ice Cream Phoenix " - 2003:



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