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Montag, 3. Juli 2017

Wider dem " Schöpfungsnatur " - Wortungetüm!



Bevor unsere Kanzlerin ihren wohl verdienten Sommerurlaub antreten dar, musste sie sich noch einer eher selbst verschuldeten, vielleicht auch peinlichen Gewissensprüfung unterziehen. Es sollte - so der Wille der Herrin über die Richtlinien der Politik, in diesem, unserem Lande - über die Frage abgestimmt werden, ob es ein Gesetz geben kann, dass die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in Form der bürgerlichen Ehe zulässt. Ein schwere, eine bisher ungelöste Frage, die sich die Damen und Herren Volksvertreter aufbürden ließen.

Getreu dem Motto der einstigen Rate - Show " Hätten Sie´s gewusst? " begaben sich die Abgeordneten am Freitagvormittag zu dem High - Tech - Urnen, um eine elektronische Stimmkarte dort hinein zu schieben.

https://www.bundestag.de/blob/513868/14a2f3f235d250a8f65f0ba218b50287/20170630_1-data.pdf

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ehe-fuer-alle-bundestagsradar-zeigt-die-stimmen-der-abgeordneten-a-1155210.html

" Uns " Angie hatte in einer Anwandlung von Leichtfertigkeit gegenüber zwei voluminösen, noch angepartnerten Damen, in einer dieser Laberveranstaltungen ihrem parlamentarischen Geleitzug zur Kenntnis gegeben, dass sie über jenes Unrecht zwischen geschlossenen Ehe und eingegangener Partnerschaft nun namentlich abzustimmen gedenke. Eine Frau, ein Wort. Da Merkel nicht erneut wortbrüchig werden mochte, ging es somit am Freitag, den 30. in Berlin per Aufhebung des Fraktionszwangs und nur dem eigenen Gewissen verpflichtet sowie zum Wohle des gemeinen Volkes, an die namentliche Abstimmung zu dem Gesetzesentwurf, der da im Juristendeutsch heißt:

" Entwurf eines Gesetzes zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts   Drs. 18/6665 und 18/12989 ".

Die in rechtsradikalen bis reaktionären Kreisen bestgehasste Partei mit dem Namen " Bündnis90 / Die GRÜNEN " ließ Konfetti auf ihren Vordenker hierzu, Volker Beck, regnen, was wiederum den noch Bundestagspräsidenten, Herrn Präsident Dr. jur. Norbert Lammert auf den Plan rief. " So geht das hier nicht, meine Damen und Herren Abgeordneten dort aus der Fraktion von Bündnis 90 / Die GRÜNEN "!

Interessanter als jene Unbotmäßigkeit der grünen Parlamentarier war aber für den politisch interessierten Beobachter,  welche Abgeordnete / welcher Abgeordnete, wie abgestimmt hatte.
Und da kam auf die aus Sachsen delegierten Damen und Herren von der CDU - wie auch von jenen aus dem tiefschwarzen Bayern mit seinen CSU - Hanseln - dieses Bild zustande:

Die "Ja"-SagerDie "Nein"-SagerKeine Stimme abgegeben
Hahn, Dr. André 
Karawanskij, Susanna 
Kipping, Katja 
Lay, Caren 
Leutert, Michael 
Wunderlich, Jörn 
Zimmermann, Sabine 
(alle Die Linke)

Jurk, Thomas 
Kolbe, Daniela 
Müller, Detlef 
Raatz, Dr. Simone 
Rüthrich, Susann 
(alle SPD)

Kühn, Stephan 
Lazar, Monika 
(beide Bündnis 90/Die Grünen)
Baumann, Günter 
Bellmann, Veronika 
Brähmig, Klaus 
Feist, Dr. Thomas 
Heinrich, Frank 
Hochbaum, Robert 
Körber, Carsten 
Kretschmer, Michael 
Kudla, Bettina 
Lämmel, Andreas G. 
Landgraf, Katharina 
Magwas, Yvonne 
Maizière, Dr. Thomas de 
Michalk, Maria 
Vaatz, Arnold 
Wanderwitz, Marco 
Wendt, Marian 
(alle CDU)
Gunkel, Wolfgang (SPD)
Troost, Dr. Axel (Die Linke


http://www.mdr.de/sachsen/ehe-fuer-alle-reaktionen-sachsen-100.html

Im Gleichschritt marschiert die schwarze Bagage aus der CDU Sachsen rückwärts in die Steinzeit. Das war für mich als Zugezogener auch nicht anders zu erwarten. Selbst der " Olle Fritz " dreht sich bei diesen Ignoranten und ihren dämlichen Argumenten im uralten Grab um.
Da phrasierte die CDUlerin Bellmann - nicht die hellste Kerze in dem Freistaat Sachsen - doch tatsächlich in einem Interview zu dem Thema und vor der Abstimmung in Berlin, etwas von " gegen die Schöpfungsnatur ". Sie versuchte damit ihr " Nein " zu dem anstehenden Abstimmungsprozedere zu erläutern.

Da musste ich schon zweimal hinhören, ehe ich den Zusammenhang ihrer Begründung zu jener Entscheidung mit " Nein " zu votieren, überhaupt verstand. Sie versuchte die christliche, also die religiöse Seite, mit der weltlichen, also biologischen Komponente zusammen zu fügen. Geht das denn? Da wuchs plötzlich zusammen, was nicht zusammen gehört.

Eigentlich war ich immer der Meinung gewesen, dass für Wortschöpfungen und Wort - Ungetüme nur wir Juristen zuständig sind. Doch Bellman ist einiges von Beruf, jedoch nicht dieses ( https://de.wikipedia.org/wiki/Veronika_Bellmann ). Demnach muss sie bei ihrem Schwachsinn, den sie in dem Radio - Interview abgegeben hatte, irgendwo bei ihren schwarzen Freunden aus Bayern abgekupfert haben, denn die produzieren auch laufend derartige Worthülsen, um mitzuteilen, dass sie eigentlich damit sagen wollen, sie haben nichts zu Sagen.
Wie wahr, wie wahr, Bellmann und Konsorten.

Bleibt zu hoffen, dass die nächsten Bundestagswahlen für die sächsischen Hohlköpfe aus der Union ergeben werden, dass solche Volksvertreter eigentlich dahin gehören, wo der Pfeffer wächst. In der Sprache der vormals als arisch - normannisch eingestuften Rasse durch die damals selbst ernannten Herrenmenschen des auserwählten deutschen Volkes heißt das:


Önska någon dit pepparn växer.




" Kungens Män " und " Där Pepparn Växer ":






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