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Samstag, 8. Juli 2017

Far East Family, so far away?



Nachdem der amerikanische Tüfltler Robert Moog ab den 1950er Jahren seine Experimente rund um den Bau eines elektronischen Klangerzeugungsapparats, der dann nach ihm, eben " Moog Synthesizer " benannt wurde ( https://de.wikipedia.org/wiki/Moog-Synthesizer )  , erfolgreich voran treiben konnte und Ende der 60er Jahre die ersten Modelle in Serie produziert und verkauft wurden, begann danach ein wahrer Run auf jene künstlichen Klangkörper.
Eine Vielzahl von Bands bediente sich jener technischen Wunderwerke, mit denen sich ganze Orchester ersetzen ließen und zudem Klänge aus der Retorte erzeugt wurden.

Aus der Hochzeit der elektronischen Hilfsmittel, nämlich in den 1970er Jahren, stammt das Album einer japanischen Formation, die sich sinngemäß, die Fernöstliche Familie nannte und aus Japan stammte.
" Far East Family " gründete sich in dem Jahr 1975 aus den Musikern des " Fumio Miyashita´s Projekt Far Out "  und veröffentlichte 1975 auf dem europäischen Markt das erste Album mit dem Titel " The Cave Down To Earth ".


https://de.wikipedia.org/wiki/Far_East_Family_Band

Auf diesem Album finden sich 11 Stücke, die eher von einer Spieldauer bis unter 5 Minuten zu hören sind. Allerdings gibt es auch vier Stücke, die mit 8 Minuten und länger, den schon damals branchenüblichen Standard von allenfalls 4 bis 5 Minuten weit überschreiten.

Was die Truppe, bestehend aus sechs japanischen Musikern dem Hörer kredenzt darf getrost als Space - Rock betrachtet werden. Wenngleich dieser Begriff eher schwammig ist und sich von Künstler , wie T. D., Klaus Schulze, Ashra Temple bis zu Amon Düül oder Cluster erstreckt.

Auch wenn jene - später dann als elitär definierte - Musikrichtung sich eigentlich kommerziell nie richtig durchsetzte und ein Mauerblümchendasein fristete, gab es eine Vielzahl von Anhängern der Szene.
Allerdings konnte auch diese Minorität mit den Vertretern aus dem Land der aufgehenden Sonne sehr wenig anfangen. So haben selbst Musik - Fachzeitschriften, wie " Sounds ", " Melody Maker " oder " Billboard " die Japaner als Musik - Land eher vernachlässigt.

Wie sich hier erkennen lässt: Völlig zu Unrecht, denn das Sextett produzierte ein durchaus akzeptables Space - Rock - Album:

http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?albumId=8426&left=year&top=reviews&year=1975&content=review

Nach nur etwas mehr als 2 Jahren und vier heraus gegebenen LPs war die Gruppe am Ende und löste sich auf. Nicht aber, um ihre Einflüsse auch auf den dann noch durchaus erfolgreichen Elektronik - Musiker Klaus Schulze sowie den später, nämlich ab den 1980ern unter dem Begriff " New Age " musizierenden Künstler " Kitaro " weiter zu geben.

Bei einer Recherche im Netz gelangte ich auf die Formation aus dem Fernen Osten, dort, wo die Sonne zwar aufgeht, aber wohl keine Musik für genormte europäische Ohren und westliche Portemonnaies hergestellt wird. Schade!

" Far East Family " mit " Saying To The Land "  aus: " The Cave Down To Earth " - 1975:



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