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Samstag, 31. Dezember 2016

Silvester 2016 - Prost Neujahr!




In weniger als 3, 5 Stunden ist 2016 vorbei. Endlich! Ehrlich gesagt, ich weine diesem Seuchenjahr kaum eine Träne hinter her. Nun darf 2017 versuchen, als ein besseres Jahr in meine Biografie einzugehen. Die Hoffnung und wünsche, die mit dem Neuen Jahr verbunden sind, lauten: Gesund, Gesund, Gesundheit!

Während seit vielen Stunden das Geld mittels unsinniger Feuerwerkskörper in den kalten Dresdner Himmel und Abendhimmel geschossen wird, während das dumpfe Donnern der Kanonenschläge sich für einen militanten Anti - Feuerwerkskörper - Fan, so anhört, als sei der dritte Weltkrieg ausgebrochen, saßen wir gemütlich im gut beheizten Wohnzimmer vor dem Sony Flatscreen und konsumierten alte und uralte Fernsehsendungen auf den Dritten.

Da war Heinz Erhard, wie er leibt und lebte, in einigen Sendungen zu sehen. Da war Rudi Carrell mit seiner wieder kehrend  " Tagesschau " zu erkennen. Da war der Ekel, der einstige Alt - Faschist Alfred Tetzlaff ( genial gespielt von Heinz Schubert ) mit seinem Silvesterpunsch zu bestaunen. Auch Dieter Krebs kehrte zurück. Und mit ihm viele Schauspieler und bekannten Fernsehdarsteller, die längst über uns wohnen und sich den Dreck, der inzwischen als TV - Programm angeboten wird, wohl eher angewidert von dort aus betrachten.

Auch der nostalgische Dauerbrenner " Dinner for one ", ein Untoter, der jedes Jahr vielfach über die Mattscheibe der ÖR - Programme flimmert, war wieder Teil des unterhaltsamen Abendprogramms auf dem Sofa.

Die Knallerei nimmt stetig zu. Neben Raketen, Böllerei und sonstigen Lärm verursachenden Elementen, fahren doch tatsächlich einige PKW in unserer Straße herunter. Vielleicht wollen die Insassen zu der " großen " Silvesterfeier vor der Semper Oper. Brrrrh, das wird aber auch kalt.

Das dumpfe Grollen der explodieren Silvester - Feuerwerksutensilien nimmt noch weiter zu. Die Front rückt näher. Ich habe den Briefkasten vorsichtshalber abgeklebt und dem PKW einen Platiküberzieher verpasst. Bei - 5 Grad sollten nicht alle Autoscheiben zufrieren.

Silvester 2016: Um 20.05 sendete die alte Tante ARD die Ansprache der Bundeskanzlerin Angela " Angie " Merkel. Sie sprach von schwierigen Zeiten. von Hoffnung und dem Willen, die großen Probleme zu bewältigen. Damit wird sie wohl allenfalls nur zwei Drittel aller Bundesbürger erreichen. Der Rest hat sich von ihr längst abgewandt und hetzt in den asozialen Medien gegen sie.
So, wie es das Ekel Alfred Tetzlaff , dargestellt von dem längst verstorbenen Heinz Schubert auch in der heute ausgestrahlten Folge von " Ein Herz und eine Seele " vorgemacht hat. Die letzte Folge wurde im November vor 40 Jahren gezeigt. bei näherem Hinsehen mussten wir mit einer Spur von Selbstironie fest stellen: " Es hat sich wenig an dem Befinden des bundesdeutschen Spießers geändert ". Leider!

Guten Rutsch und Frohes, Neues Jahr!




Freitag, 30. Dezember 2016

Petry und Pretzell: Pleiten, Pannen, Popanze!



Noch bevor das Jahr 2016 seine Tore schließt, hat sich ein wahres Traumpaar - so ganz klamm heimlich - das Ja - Wort gegeben, dass eine gemeinsame Liebe hegt, die, zur Unwahrheit. Sie ist die AfD - Bundesvorsitzende; er der der Landesvorsitzende des Vereins in Nordrhein - Westfalen. Sie bringt es auf vier Kinder aus der ersten Ehe; er auch. Sie erwartet im kommenden Jahr ein fünftes Kind; er wird zum fünften Mal Vater.

Zwei starke Vertreter des deutschen Spießbürgertums!

Nun haben sie also geheiratet. Weil des bundesdeutsche Ehe - und Namensrecht es längst zulässt, hat sie ihren leicht bekannteren Namen beibehalten; er aber auch. Denn: Wer würde denn schon Frauke Pretzell kennen. Oder aber: Frauke Petry - Pretzell?

Was sie namentlich vielleicht von einander trennen mag, vereint sie jedoch in ihren politischen Überzeugungen. Beide sind nationalistisch - eingefärbte Sprücheklopfer. Pretzell gab zum Terroranschlag am 19. 12. 2016 dazu eine weitere Kostprobe seines Könnens ab, indem er die Mordopfer in Berlin als " Merkel´s Tote " bezeichnete.
Was soll sonst aus dem Schädel eines reaktionären Dummschwätzer anderes, als ein solcher Dreck hervor kommen?

Pretzell und Petry eint aber noch ein weiteres Attribut: Beide nehmen es mit der Einhaltung parteiinterner und somit vermeintlich demokratischer Strukturen nicht so genau. Petry bügelte in ihrem sächsischen Landesverband die Kritiker sowie unliebsame Konkurrenten regelmäßig ab; Pretzell versucht in dem nordrhein - westfälischen Häufchen nach Gutsherrenart zu agieren.

Dann gibt es noch eine dritte, beinahe deckungsgleiche Unart: Petry hat aufgrund einer - auch vorgenommenen Privatinsolvenz - finanzielle Probleme, denn ihre Abgeordnetenbezüge aus der AfD - Tätigkeit im sächsischen Landtag werden - bis auf einen gesetzlichen Freibetrag - gepfändet (  https://de.wikipedia.org/wiki/Frauke_Petry#Unternehmerin ). Pretzell hatte durch schuldhaftes Versäumnis verursacht, dass ein AfD - Landesparteikonto durch das Finanzamt Bielefeld - Mitte gepfändet wurde (  https://de.wikipedia.org/wiki/Marcus_Pretzell#Abmahnung_wegen_Pf.C3.A4ndung_eines_Parteikontos ). Pretzell selbst schuldet dem Fiskus festgesetzte, aber von ihm nicht entrichtete Steuern.

Nun sind beide also ein Paar. Vielleicht lässt sich aber auch hier der Grundsatz umsetzen, der da heißt: " Getrennt gehen, gemeinsam zuschlagen"?
Doch zunächst dürfte das " Traumpaar " mehr Zeit damit verbringen, ihre Partei zu strukturieren, denn es gibt nicht wenige Mitglieder, die sich beide längst zum Teufel wünschen, weil sie deren selbst herrliche Auftritte mehr als satt haben. Pretzell durfte erst kürzlich am eigenen Leib erfahren, wie es ist, von den eigenen Freunden verhöhnt zu werden. Ihm schlug auf dem Landesparteitag ein starker Gegenwind ins Gesicht.

Doch bislang ficht beide der zunehmende Unmut über ihren Führungsstil nicht sonderlich an, denn in Aufbau von Popanzen, mit denen sie öffentlich von den eigenen Problemen und der Konturlosigkeit der Partei ablenken möchten, sind die Liebenden groß geworden.
Dazu zählt selbstverständlich in den " Mainstream - Medien " herum zu palavern, gegen was die AfD angeblich ist. Doch Substantielles an Lösungsvorschlägen kommt danach zumeist nicht herum.

P u. P., die Papiertiger im braunen Hochglanzanstrich - mehr nicht!

Wenn es mit den Nationalisten in diesem, unserem Lande, so weiter geht, wird der Haufen bereits vor der kommenden Bundestagswahl nicht mehr als eine Laune des Zeitgeistes gewesen sein.
In einem solchen Sinne:
Gut´s Nächtle mit " Napoleon XIV " und " They ´re coming to take me away ":


Haha,hihi,hoho - Petry/Pretzell !

Holl dien Muul!



Eine Woche vor Weihnachten 2016 war ich im " World Trade Center " an der Ammonstraße 72 in Dresden. Allein die Namensgebung dieses Glas - und Betonkonstrukts zeugt ein wenig von lokalem Größenwahn. Aber, egal, hier gibt es einen mobilen Verkaufsstand einer Wild - und Geflügelschlachterei aus der Lausitz. Und eben dort holte ich den genau eine weitere Woche zuvor bestellten Frischlingsrücken. Eine Köstlichkeit, wie sich später heraus stellen sollte.

Mit jenem exzellent schmeckenden, 1,5 Kg wiegenden, Stück Wild, reihte ich mich danach in eine Schlange ein, die sich mittlerweile vor einem, der Verkaufsbude angesetzten Wurst - und Fleischbräterei, die wohl von der Frau oder Lebensgefährtin, vielleicht auch Schwester, des Verkäufers im Stand, betrieben wurde. Der Imbiss schien genau so gut zu laufen, wie der Verkaufsstand. Zudem war es kurz nach 12.00 Uhr und einige Firmen im WTC hatten wohl gerade Mittagspause. Wie dem auch war, ich reihte mich also ein und wartete geduldig, bis ich bedient wurde. Mein Begehr waren zwei Bratwürste. Nein, nicht die üblichen, die leckeren Thüringer oder weiteren Rostbratwürste, sondern es sollte dieses Mal Pferdefleisch sein. Nicht deshalb, weil die Pferde - Rostwürstchen zirka 50 Eurocent billiger sind, nein, sondern, weil sie hervorragend schmecken.

So ließ ich mir die beiden wohl schmeckenden Pferdewürtschen auf ein Brötchen legen, bezahlte dafür 3, 20 Euro und verließ den Stand endgültig.

Zuvor allerdings, erinnerte ich mich an eine Zeit vor mehr als 20 Jahren. Meine damalige Frau frönte zu jener Zeit der Reiterei auf dem Hof von Buschmanns in Heiligenrode bei Stuhr, in der Nähe von Bremen, und hatte dort ihre Pferde eingestallt.

Nach den Wintermonaten, es muss wohl im März oder April eines jeden Jahres gewesen sein, wurden die Zossen wieder auf die Weiden gebracht. Wenn die, später milde, Frühlingssonne ihnen und auch den Menschen auf den Pelz brannte, waren´s der Viecher zufrieden und auch die Einsteller, die Kunden der Eheleute Buschmann, durften sich freuen, denn der Winter war vorbei und die bessere Jahreszeit durfte beginnen.

Vorher aber, hieß es: Antreten zum Arbeitsdienst. Das bedeutete, Ställe ausmisten, Plätze säubern und einige Reparaturarbeiten vornehmen. Nun, als " Sesselfurzer ", der ich als Rechtsanwalt nun einmal war, ging die körperlich harte Arbeit, eher an mir vorüber. Allenfalls meine beiden Pilotenkoffer mit Dutzenden von Akten, die ich vom Büro in meine Wohnung schleppte und von meinem späteren Haus zurück in das Büro, erforderten eine gewisse Körperkraft. Auch das spätere Rasenmähen oder das Schleppen der Sättel, verlangten ein Quantum an Manpower. Aber, ansonsten wurde ich körperlich nicht großartig gefordert.

Das sollte sich bei dem vereinbarten, aber nicht verpflichtenden, Arbeitsdienst auf dem Reiterhof, dann schlagartig ändern. Gegen 9.00 Uhr morgens trafen sich dort die Mehrzahl der Einsteller/innen, um alsbald Hand anzulegen. Da wurde gekehrt, geputzt, geschrubbt, gebürstet, gestrichen, gehämmert und - vor allem - ausgemistet. Weil die Pferde während der Wintermonate im hohen Stroh und einer noch höheren Schicht Pferdedung gestellt wurden, sammelten sich ungezählte Karren Mist an. Und den galt es nun zu beseitigen.

Dafür gab es einige große, grüne Karren, die der Hofbetreiber zur Verfügung stellte. Ein solches Monstrum schnappte ich mir, um die Ställe unserer Zossen auszumisten. Dieses war natürlich Knochenarbeit. Während ich mein uraltes Shirt und die Unterhose durchschwitzte, fuhren in den Ställen nebenan. die beiden so genannten " Knechte " großes Geschütz auf, um sich warm zu machen. Sie stellten gleich einen Anhänger, der später von einem Trecker weg gezogen werden sollte, vor den Stalleingang und legten danach wie die Berserker los.

Ich bin mir heute nicht mehr ganz sicher, ob die beiden Männer, die der Vater des Hofbetreibers einst aus einer Behinderteneinrichtung zu sich als späterer Betreuer nach Hause geholt hatte, wirklich wussten, dass sie diese Fronarbeit eher freiwillig machten, denn beide - schon etwas älteren Männer - waren mit einem sehr überschaubaren geistigen Horizont ausgestattet. Dennoch blieben sie den Einstellern auf dem Reiterhof gegenüber immer höflich und zuvorkommend.

Nun legten die beiden mit dem Ausmisten los. Mittels Forke bugsierten sie den Pferdedung auf den großen Anhänger, der sich langsam füllte. Irgendwann, ich war längst noch nicht mit meiner Pferdebox fertig, hörte ich, wie beide Männer sich stritten. Es ging wohl um das vorgelegte Arbeitstempo. Der etwas Kleinere der Beiden war wohl damit nicht so ganz einverstanden. Jedenfalls fluchte er auf Plattdeutsch, wie wild herum. Der Größere von Beiden ließ sich auch nicht lumpen und antwortete ihm, ebenso auf Platt. Ich verstand nicht alles, was sich die beiden Streithähne da an den Kopf warfen, aber irgendwann fluchte der Kleinere immer noch und zeterte gegen seinen Mitstreiter. " Holl dien Muul!", vernahm ich dabei.  

Das verstand ich natürlich. Und weil die beiden Kontrahenten sich weiter verbal beharkten, konnte ich vor lauter Lachen keine einzige Mistgabel mehr in die Karre werfen. Ich lachte und lachte, bis mir die Tränen kamen. Meine Ex bemerkte dieses bald und herrschte die beiden Kontrahenten an. Danach war Ruhe. Dennoch konnte ich mich kaum beruhigen. Bald war der Anhänger mit Mist voll und die beiden " Knechte " gingen zur nächsten Box, die im Innenbereich des Gebäudes lag.

" Holl dien Muul!", ich musste selbst noch daran denken, als der Hofbetreiber uns später am Abend zu einer zünftigen Runde Bratwurst vom Grill und einem Bier einlud. " Holl dien Muul!" Und just dieser Ausspruch fiel mir mehr als 20 Jahre danach wieder ein, als ich in der Schlange stand, um zwei leckere Pferdewürstchen zu ergattern.



" The Outlaws " und " Ghost Riders in the Sky ":




Donnerstag, 29. Dezember 2016

" Pegida - Lutz " erhält erneut Gehör bei seiner Geliebten Justitia.



Es es still geworden, um den selbst ernannten Führer der vermeintlichen Retter des Abendlandes gegen die Invasion von islamischen " Asylbetrügern ", " Wirtschaftsflüchtlingen " und durch " Angie " Merkel´s Politik eingeschleuster " Terroristen ", die sich zudem noch massenhaft vermehren und dem guten, deutschen Steuerzahler viele Euronen kosten, um seine Hoheit Lutz Bachmann.
Dabei stand er erst vor einigen Monaten wegen Volksverhetzung vor den Dresdner Gerichten. Eine saftige Geldstrafe muss er für hetzerische Facebook - Postings entrichten. Aber, keine Angst, es traf hierbei keinen Armen, denn die gesamten Kosten dieses Strafverfahrens wollten seine treuherzigen Anhänger aus dem rechtsnationalen Dunstkreis des Vielfach - Vorbestraften für ihn begleichen. Ach, der gute Lutz, er hat es wirklich nicht leicht, in diesem, unserem, aber nicht seinem, Lande.

Ständig verfolgt ihn seine kriminelle Vergangenheit, wenn er von seinem grundrechtlich verbrieften, allerdings fehl interpretierten Recht auf freie Meinungsäußerung, exzessiv Gebraucht machen möchte, um jene Menschen berufsmäßig zu verunglimpfen, die nicht seiner Auffassung sind und keine arischen Vorfahren vorweisen können. Dann hat ihm und seiner Lügen - und Hetztruppe, die AfD mit der Geistesgefährtin Petry, auch noch das braune Moderwasser im sächsischen Sumpf abgegraben. Während die braune Brühe jetzt einige Parlamente in den Landtagen verunreinigt, zog sich seine Durchlaucht Bachmann auf die Sonneninsel Teneriffa zurück.

Die Drecksarbeit ließ Bachmann jetzt durch seine nationalistischen Schergen erledigen. Er selbst ließ sich nunmehr - sehr großkotzig - von der Balearen - Insel zu den montäglichen Folkloreveranstaltung in der sächsischen Landeshauptstadt einfliegen. Grinsend sah er auch dabei zu, als zum Tag der Deutsche Einheit diverse Politiker von einem hasserfüllten Mob in Dresden angegangen wurden.

Aber der hirnresistente Bachmann wäre nicht er selbst geblieben, hätte es ihn nicht wieder in seinen schmierigen Griffeln gejuckt. Deshalb schrieb er noch während des gegen ihn laufenden Strafverfahrens, auf einer seiner Facebook - Seiten einen Beitrag, der;
"
...... die in Dresden gegründete Seenotrettung "Mission Lifeline" als Gesetzesbrecher betitelt. Die Hilfsorganisation, die derzeit Geld für ein Schiff sammelt, um Flüchtlinge im Mittelmeer zu retten, sei eine "private Schlepperbande", die dabei helfe Europa zu zerstören, hieß es darin weiter. "

- Zitatende - aus: http://www.mdr.de/sachsen/bachmann-unterlassungsklage-seenotrettung-100.html

Nun muss er sich deshalb in einem Zivilrechtsstreit vor dem Landgericht Dresden verantworten. Auch wenn der Beitrag von ihm selbst oder dem Facebook - Konzern inzwischen gelöscht worden sein soll, droht auch hier durchaus eine Wiederholungsgefahr.

Somit wird das neue Jahr 2017 genau so beginnen, wie das abgelaufene Jahr 2016 aufgehört hat: Mit einem Besuch des Wahl - Tinerfeno bei der blinden Tante Justitia in Dresden.
Ob der Besuch ein gutes Ende nimmt? Aber: Bei Bachmann und seiner stetig schrumpfenden Anhängerschaft erscheint nichts unmöglich. Vielleicht lässt er auch dort behaupten, er habe mit dem Eintrag auf seiner Seite von einst, reinweg gar nichts zu tun. Der arme Lutz! Ein Opfer seiner nicht enden wollenden Dummheit, mit der er seine Auffassung von Meinungsfreiheit in die virtuelle Welt hinein posten möchte. Leider gibt es jedoch immer noch genügend Mutige, die diese eben nicht ihm teilen möchten.

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.mopo.de/image/23609700/2x1/940/470/aa4d124a21675a3fb3fcacb740faf290/Nw/bachmann-droht.jpg&imgrefurl=http://www.mopo.de/hamburg/lutz-bachmann-pegida-boss-droht-der-mopo-23609154&h=470&w=940&tbnid=jkHbC31YNGYddM:&vet=1&tbnh=120&tbnw=240&docid=Sx_8g7VBB54EQM&client=opera&usg=__V1RCG6_qLX_vTz0oOUM1wsVivi0=&sa=X&ved=0ahUKEwiM5IGooZrRAhVIlSwKHTLdB2wQ9QEIMDAJ

Und dazu zählt auch seine, ach so geliebte Justitia.

Doch die alte, von den Neo - Faschisten und anderen geistig Umnachteten aus der nationalistischen Fraktion, nicht richtig ernst genommene, Tante Justitia, ist zwar auf beiden Augen blind, aber nicht blöd, so wie " Adolf " Lutz Bachmann es gerne sehen möchte:

In disem Sinne: Gut´s Nächtle mit M.M. ( nicht A.H. ) und den Klassiker " Er ist wieder da " ( wie zutreffend):


Und als Bonus - so ganz nebenbei für unsere österreichischen Freunde, die ja in der Tat oft die besseren deutschen sein können : Christian Anders : " Geh´nicht vorbei " ( wobei für " Geh´" eher " Marschier´" ) zu setzen wäre ( dat trifft wohl eher den Nagel auf den braunen Kopf ):





Hochzeitstag




Es gibt Ereignisse im Leben eines Erdenbürgers, an darf er sich durchaus jedes Jahr erneut gern oder zumeist ungern erinnern. Der eignen Geburtstag könnte dazu zählen. Der Tag einer bestandenen Prüfung, aber auch der Hochzeitstag.An Letzteren sollte - so die römisch - katholische Kirchendogmatik - darf sich ein wahrer, gläubiger Christ nur ein Mal im Leben rückbesinnen. Wer mehrfach den Sprung in die dort geduldete Zweisamkeit zwischen Frau und Mann wagt, hat eine kolossale Sünde begannen. Ihm wird später der Zugang hinter dem vermeintlichen Paradies an der Himmelstür verwehrt bleiben.

In Kenntnis dessen, begab ich mich just am 29. Dezember 2005 zum zweiten - damit wiederholten Mal - in das tagtägliche Abenteuer, dass gemeinhin bürgerliche Ehe lautet und von den Gesetzen in diesem, unserem Lande, mit vielen Privilegien ausgestattet wird.

Der 29. Dezember 2005 war ein kalter Wintertag. Das Thermometer zeigte - 4,6 Grad C an, es lag überall in der Stadt kniehoher Schnee und von der Sonne war an jenem Tag reinweg gar nichts zu sehen.

Der Termin bei dem Standesamt an der Goetheallee 55 in der sächsischen Landeshauptstadt stand bereits Monate vorher fest. Wir hatten die Formalien zur Bestellung des " Aufgebots " längst erfüllt und sämtliche Dokumente dort eingereicht.

Nur den obligatorischen Brautstrauß wollte ich nicht vorher holen. War ich etwa abergläubisch? Eher nicht, wohl aber pragmatisch. Denn der Strauß soll ja der Braut zugereicht werden - oder so ähnlich.

Also fuhr ich einen kleinen Umweg über die Kesselsdorfer Straße, an der sich damals eine Filiale des " Blumenring " befand, die inzwischen seit Jahren aufgeben worden ist. Kein ausreichender Umsatz? Für den sorgte ich an jenem Vormittag, indem ich für das Gebinde wohl genug bezahlen durfte. Dass er meiner besseren Hälfte nicht gefiel, steht hier auf einem anderen Blatt Papier.

Die Verkäuferin schaute mich, nachdem ich meinen Wunsch geäußert hatte, wohl wie ein stehen gebliebener " Lanz " - Traktor mit dem Baujahr 1955 ff. an. " Wie jetzt? " " Einen Brautstrauß möchten Sie sofort mitnehmen? " " Ja, aber natürlich, heute ist unser Hochzeitstag!", hatte ich ihr zur Antwort gegeben.
Sie wurde noch nervöser und ließ die schönen Blumen regelmäßig fallen. Bis dann eine ältere, erfahrenere Kollegin ihr zur Hilfe kam. Gemeinsam zauberten sie einen Hochzeitsstrauß hervor.

Wie gesagt: Der Braut hat er nur bedingt gefallen.

Als wir dann nebst Trauzeugen mit leichter Verspätung an der Straße des Schnee bedeckten Grundstücks Goetheallee 55 parken konnten, wartete die Standesbeamtin schon. Sie wirkte etwas angespannt ( wohl wegen der Verspätung ) und schaute deshalb zwei Mal aus der Tür. Dann stellte sie vorsichtig und sehr höflich die Frage nach meinem Namen und ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. Am Hochzeitstag erscheint das Brautpaar eigentlich überpünktlich. Nun, der Brautstrauß, der Schnee und der Dresdner Winter - " Sie wissen ja? "

Die Standesbeamtin begann mit ihre Trauungszeremonie. Dass mit dem wechselseitig zu tragenden Rucksack für das künftige, gemeinsame Zusammenleben, habe ich mit gemerkt. Es traf öfters zu. " ..... In guten, wie in schlechten Zeiten...... "
Nach zirka einer halben Stunde war die Trauung erledigt. Wir öffneten die Tür. Im Flur warteten bereits andere paare und deren Angehörige. Junge, ältere, schlanke, aber mehr dicke, große, mehrheitlich eher klein gewachsene Menschen schauten uns an, als wir an ihnen vorbei gingen.

Sie alle hatten den Donnerstag, jenen 29.12.2005 als Hochzeitstag ausgewählt.
Es war eigentlich kein spektakuläres Datum, nicht so, wie der 07.07.1977, der 08.08.1988, der 09.09.1999, an denen sogar die Standesämter Überstunden machen mussten, weil die Terminsnachfrage enorm war.

Geholfen hat die Spinnerei rund um jene " Schnapszahlen " als Hochzeitstag nicht. Viele Ehe wurden einige Jahre später bereits wieder geschieden:

http://www.n-tv.de/panorama/Paar-feiert-Scheidung-article4748191.html


Mittwoch, 28. Dezember 2016

Silvester 2016 darf kommen: Tausende von Polizisten warten auf den großen Knall?



Noch knapp 50 Stunden, dann darf diese Erde mit ihren mehr als 7, 1 Milliarden Menschen das Jahr 2016 zur Seite legen. Zuvor aber wird von Süd nach Nord oder besser von Ost  nach West noch an Silvester das Neue Jahr begrüßt. Aber, wie?
So, wie immer? Oder, so, wie 2015? Lieber nicht!

Denn, wenn Silvester 2016, so, wie Silvester 2015 in einigen bundesdeutschen Großstädten für einige Frauen zu einem Horror - Trip werden sollte, wird es bald kaum noch öffentlich Großveranstaltungen oder öffentliche und frei zugängliche Plätze geben.

Um dieses zu verhindern, haben namhafte Großstädte bereits jetzt so genannte Sicherheitskonzepte erarbeitet, die durch massive Polizeipräsenz verhindern sollen, dass massenhaft Straftaten durch massenhaft auftretende junge ( wohl überwiegend ausländische ) Männer begangen werden können.

Die AfD wird sich die Hände reiben und sich schon heute in ihren Lügengeschichten über angebliche kriminelle Asylbetrüger bestätigt sehen. Da nun aber Tausende Polizisten dafür Sorge tragen sollen, dass solche Gewaltexzesse gegenüber Frauen nicht noch einmal vorkommen, dürfte auch damit klar sein: Es werden keine " Scheinasylanten " sich auf den vielen Bahnhofs - und Rathausplätzen herum treiben, um ihren - so die billige Polemik der Rechtsnationalen - illegalen Aufenthalt durch Straftaten, die angeblich ungesühnt bleiben, noch zu ergänzen.

Dafür wird sich die massenhafte Kriminalität und gesellschaftlich legitimiertes Koma - Saufen von den großen. den öffentlichen Plätzen, in die kleineren, nicht öffentlichen Räumlichkeiten verlagern. So, wie vor etwa einen Jahr in Freiburg im Breisgau:


http://fudder.de/15-verletzte-nach-silvester-schlaegerei-im-qu-club-mit-messer-und-champagner-flasche--117543673.html

Ach, ja,darüber schweigen sich die AfD - Hetzer beharrlich aus. Denn: Was nicht sein darf, kann auch nicht existieren. Die Realität sieht indes völlig anders aus. An Silvester 2016 werden mehr Straftaten durch Deutsche als von Ausländern begangen. Und, wer sich einmal den geistigen Sondermüll, den AfDler und andere faschistoide Hetzer bei facebook an einem einzigen Tag produzieren, nach dessen strafrechtlicher Relevanz überprüft, wird sofort zu dem Ergebnis kommen, dass alles im Leben - so auch hier - nur relativ ist.

So wird alsbald der Polizeistaat, so wie ihn die verblendeten Berufslügner aus den rechts -extremistischen Ecken in diesem, unserem Lande, fordern, sukzessive zur Normalität in unser aller Leben. Da Überwachungskameras, dort Drohnen, hier Polizeikontrollen. Bewegungsprofile, Handyortung, Computerüberprüfung. Nichts ist unmöglich. Warum also nicht auch die systematische Aufzeichnung von Bewegungen auf öffentlichen Plätzen?

Hach, wie schön war Silvester vor 50, 40, 30 Jahren?  Es gab keine " Tschechen - Polen - China " - Böller, die bei Vietnamesen illegal zu erwerben sind. Es gab keine Massenbesäufnisse - zumindest nicht in der heutigen Form - und, es gab keine AfD; dafür in Westdeutschland noch jede Menge Alt - Faschisten.
Und Tausende Polizisten, die hunderte Bahnhofsvorplätze, Rathausplätze und Marktplätze überwachen, gab es schon lange nicht.

Nun darf Silvester 2016 kommen - wir sind bereit!

Na, denn: " The Band " mit " The Genetic Method " und " Chest Fever " aus: " Rock of Ages " - Live 1970 / 1971:




Dienstag, 27. Dezember 2016

Schutzschwalbe?



So kurz vor dem Jahresausklang darf der ein oder andere Sportfan sich genüsslich in seinen Sessel zurück lehnen und die vielen Rückblicke auf dem Flat Screen in aller Ruhe betrachten. Ob nun von der ARD, dem ZDF oder die vielen Privaten, sie alle versuchen mehr oder weniger die sportlichen Höhepunkte zusammen zu stellen und sie dem Glotzer  dann komprimiert auf das Auge zu drücken.

Ob in diesen Sendungen auch jene Szene enthalten ist, die sich vor kurzem im Leipziger Fußballstadion ereignete, als der RB Spieler Timo Werner eine spektakuläre " Schwalbe " produzierte und so einen Strafstoß herbei führte, der dann zum 1:0 für die Heimmannschaft führte, entzieht sich meiner Kenntnis. Fakt ist jedoch: Es war die schönste Schauspieleinlage seit langem. Nur: Es war bisher nicht der einzige, geschundene Elfmeter. Bereits am 19. April schauspielerte sich Vidal von Bayern München zu einem Elfmeter. Der Unterschied hierbei war allerdings, dass Werner öffentlich vorgeführt wurde und Vidal eher nicht.

Egal! Vidal und Werner reihen sich in die unendliche Zahl der großen Elfmeter - Schinder im deutschen Fußball ein. Wobei hier den absoluten Vogel der Dummheit der einstige Fußballnationalspieler Andreas Möller ab schießt. Er behauptete nach einer Flugeinlage im Spiel gegen den Karlsruher SC es handle sich dabei um eine " Schutzschwalbe ". Als seine Dortmunder Borussia am 13. April 1995 im Pflichtspiel gegen die von Winfried Schäfer trainierten Badener 0:1 zurück lagen, hob Andreas " Andy " Möller in deren 16 - Meter - Raum wie ein Vögel vom Boden ab. Der Elfmeter wurde danach verwandelt und die Gelb - Schwarzen gewannen sogar glücklich mit 2:1.

Wenn Möller´s " Schutzschwalbe " eine besondere Art des Elfmeter Schindens war, dann war der Platzverweis des späteren Dortmunders Sebastian Kehl eine außergewöhnlich dämliche Tätlichkeit gegenüber dem Schiedsrichter, denn Kehl behauptete doch glatt, er habe einen Mannschaftskollegen Otto Addo vor dem Schiedsrichter schützen wollen.

" Addo war von Schiedsrichter Aust wegen eines groben Foulspiels vom Platz gestellt, Kehl attackierte daraufhin Aust handgreiflich und schubste den Unparteiischen zur Seite. Kehl entschuldigte sich nach der Partie beim Schiedsrichter für seine Unbeherrschtheit und hatte deshalb auf Gnade von Seiten des DFB gehofft. "Das war ganz klar eine Dummheit von mir. Ich hoffe, am Samstag gegen Schalke dabei zu sein", sagte Kehl. Die Hoffnung hat sich nun zerschlagen. "

- Zitatende - aus: http://www.n-tv.de/sport/Kehl-gesperrt-article105278.html


Aha, also Schutz vor den Spielern und auch dem Schiri durch unsportliches Verhalten? Kehl wurde für 6 Wochen für den Pflichtspielberieb gesperrt. Es war nicht der erste und letzte Feldverweis für den einstigen Nationalspieler.

Doch die " Schutzschwalbe " als " Mutter aller Schwalben " vorgeführt von " Andy " Möller, ist damit nicht einmal ansatzweise zu vergleichen. Nur Fliegen ist schöner:


Montag, 26. Dezember 2016

Vier Katzen, Drei Enkel und zweimal zwei Erwachsen: O´wie schön war Weihnachten!



In einigen Stunden hat Weihnachten, das Fest der großen und kleinen Freuden, endlich ausgehaucht, Weil der Winter nicht einmal in den Mittelgebirge Einzug hielt, war natürlich bei Temperaturen um 12 Grad Plus nichts mit der ersehnten weißen Pracht. Was dabei dem einen sein Leid, war dem anderen sein´Freud´. Da ich mich eher - aus ganz pragmatischen Gründen - der Freuden - Fraktion vorbehaltlos anschließen kann, war das grüne Weihnachtsfest 2016 nicht so sehr enttäuschend.

Doch es gab andere Bereiche, die bei mir die Schweißperlen auf die Stirn trieben. Unser vier Vierbeiner hatten da so ihre liebe Not mit dem eingefallenen Festtage - Besuch aus Bayern. Nicht, weil es die besseren Bewohner des besseren Freistaates sind, nein, es gab hier noch den mit gebrachten Hund, der gleich zum Freitagabend zeigte, wo es in den kommenden Tagen lang zu gehen hatte. Alles tanzt nach meiner Schnauze? Nun, so ganz war es denn doch nicht. Allerdings vertrieb die Hündin einige Male unsere Mitbewohner aus dem Treppenhaus.
Weil sie sich nicht mehr dort hin trauten, so lange die Hündin dort verweilte, erschienen die vier Stubentiger erst, nachdem der Hund sein Nachtquartier bezogen hatte.
Dieses Prozedere behielten sie bis heute Abend bei. Nachdem die Luft rein, der Hund zurück auf den Weg nach Bayern ist, erschienen sie wieder.

Endlich wird die volle Aufmerksamkeit wieder ganz und gar ihnen gewidmet. Unseren vier Kindern, die - jedes Samtpfötchen für sich - dann doch weniger anstrengend sind, als der Weihnachtsbesuch. Sie reißen nicht um 6.00 Uhr morgens die Schlafzimmertür auf, lärmen nicht stundenlang im Flur herum und verlangen nie ihre drei Mahlzeiten. Und an dem teuren erzgebirgischen Weihnachtsschmuck vergehen sie sich auch nicht. Spielzeug ist nicht gleich Spielzeug und Hausbewohner nicht gleich solche, die sich auf leisen Pfoten davon schleichen, wenn es um sie herum zu laut wird.

Weihnachten 2016 war anstrengend, aber dann doch irgendwie einzigartig.
 In 363 Tagen ist Heilig Abend! Schon wieder.


Sonntag, 25. Dezember 2016

Chemtrails? Oder, was?





Als am Donnerstagnachmittag, also 2 Tage vor Heilig Abend, am Dresdner Himmel, diese oder ähnliche Bilder zu sehen waren, hätte so mancher Anhänger der " Chemtrail " - Hypothese, seine wahre Freude haben können. Was für ein Anblick? Und dieser, kurz vor dem höchsten christlichen Fest, dem der Liebe, der Einkehr in sich selbst und er milden Gaben ( das jedoch längst zu einer exzessiven Schenkorgie ausgeartet ist )!

Mit einigen, schnellen Handgriffen hatte ich das " Windows Phone " scharf gemacht und einige - wenn auch nur sehr laienhafte - Schnappschüsse gefertigt.

Ein wildes Kreuz und Quer über den beinahe stahlblauen Nachmittagshimmel. Es waren eine Vielzahl an Flugzeugen, die diese Kondensstreifen verursacht hatten. 
Weil aber eine fehlgeleitete Zeitgenossen der Auffassung sind, dass es sich dabei um die staatlich gelenkte, absichtliche Ausbringung von Chemikalien handele, sollten damit die Dresdner, die Pirnaer oder Görlitzer manipuliert, ja, sogar vergiftet werden?
Eine sehr gewagte Vermutung, die da von den " Verschwörungstheoretikern " geäußert wird. 
Seit zirka 1996, also etwa 2 Dekaden lang, werden sie nicht müde, der übrigen Welt einreden zu wollen, dass es der Staat sei, der über jene vermeintlich ausgebrachten Giftwolken, den Menschen im allgemeinen und den Paarungs - und Vermehrungswilligen im besonderen, die Lust am folgenreichen Sex zu vermiesen, um hierüber die Fertilitätsraten drastisch zu senken. 

Eine sehr, sehr kühne Behauptung. Schließlich sind es die relevanten Teile der Bevölkerung selbst, die darüber befinden, ob sie sich und, wenn ja, in welcher Anzahl vermehren möchten. Es gibt doch - zum Leidwesen der reaktionären Anhänger der römisch - katholischen Glaubenslehre - genügend andere, auch chemische Möglichkeiten, die ungehinderte Verbreitung des größten und gefährlichsten Raubtiers auf dem Planeten, zu unterbinden.

Doch die Irregeleiteten sind nicht davon abzubringen, ihre spinnerten " Chemtrail " - Hypothesen ungezügelt und in aggressiver Weise im Netz zu verbreiten.

Wäre ich jetzt ein Fan dieser Entarteten, so müsste ich mir wohl bei diesem Anblick, ernsthafte Gedanken machen, ob meine latent vorhandene Zeugungsfähigkeit, in Gefahr gerät. Bei jenen Massen an eingebrachten Chemikalien, droht diese nun vollends abhanden zu kommen. Und dann erst die wesentlich jüngeren Mitbürgerinnen und Mitbürger, die eventuell einen Kinderwunsch hegen? Ihr Traum von einer Familiengründung wäre abrupt beendet, noch bevor er zu leben begonnen hat.

Doch irgendwas kann an dieser Chemikalien - Theorie nicht stimmen. Wenn ich kurz vor dem Heiligen Fest, im Galopp meine Einkäufe erledigen musste, sah ich um mich herum, inmitten des regen Publikumverkehrs, lauter jüngere Frauen, die einen opulenten Kinderwagen lenkten. Manche mit einer Zichte in der rechten Flosse, andere mit einem Smartphone daddelnd oder laut telefonierend, den Volksporsche steuernd. Um es gleich zu sagen: Damit dürfte bereits die " Chemtrail " - Hypothese als solche zu sehen sein, denn wer sich noch vermehren kann, der ist nicht mittels ausgebrachter Chemikalien, daran gehindert worden. Vielleicht war es auch nur feiner Schlafsand, den der spitzbärtige Sandmann frühzeitig ausgestreut hatte?

" Chemtrails " hin, Vermehrungsprobleme her. Unsere Rente ist zumindest temporär gesichert, bei all den Neugeborenen in Dresden. Oder, sollte jene Massen tatsächlich nur künftige Sozialtransfersbezieher werden, so, wie ihre rauchenden, telefonierenden und palavernden, alleinerziehenden Mütter?
Man gut, dass es dazu noch andere Beispiele gibt. So, jene, wie den Fall Petry, Frauke, die soll ja angeblich wieder Mutter werden. Nachdem sie bereits vier Nachkommen auf die Welt gebracht hat, darf es auch ein Fünftes sein. Dieses Mal von ihrem Parteifreund Markus Pretzell, den sie zuvor - klammheimlich - geehelicht hat. Na, bitte schön, dat is´doch een Traumpaar. Weniger als ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl, können beide auf eine ruhmreiche Vergangenheit zurückblicken. Die AfD klettert im Fall des größt anzunehmenden Unfalls auf satte 25 % und stellt im Merkel - Kabinett IV einige Minister. In Betracht kämen da Familie und so.

Nur bei den Finanzen müsste Mutti sehr vorsichtig sein, denn da droht das systematische Abzweigen von Milliardenbeträgen in die eignen Taschen und auf Auslandskonten.

Aber, egal, die " Chemtrails " unterscheiden nun einmal nicht zwischen AfD - Anhängern und Petry - Wählern sowie anderem brauen Gelumpe, dass sich hier inzwischen rotzfrech breit gemacht hat und doch - wider besseres Wissen - glatt behauptet: " Wir sind das Volk! "
Da lobe ich mir solche Vermehrungspraktiker, wie Boris " Bobbele " Becker, Franz " der Kaiser " Beckenbauer oder auch den kürzlich 80 Jahre alt gewordenen, einstigen Edel - und Salon - Sozialisten Wolf Biermann. Die müssen keine HARTZ IV - Almosen kassieren, damit sie sich, wie Karnickel vermehren können, sondern da reichen einige windige Aktionen, einige private Fehltritte, und schon rollt der Rubel aus der Medien - Maschinerie und der Verblödungsreklame.

Die Kondensstreifen am Dresdener Nachmittagshimmel verflüchtigten sich. So, wie es die Fluggäste der vorbei ziehenden Jets auch gemacht haben, weil sie Weihnachten keinen Familienstress ertragen wollen. Die Glücklichen! Ich wünschte mir schon zu diesem Zeitpunkt, so ein " Chemtrail " zu sein. Plötzlich auftauchen, sich verbreiten und wieder in der Versenkung verschwinden. Dabei allerdings, den hanebüchenen Schwachsinn von meiner Existenz, in populistische Sprüche zu kleiden, diesen in gedruckter oder anderer Form auf dem Weihnachtsmarkt anzubieten und ordentlich klingende Münze daraus zu machen.

Einen schönen, restlichen Ersten Weihnachtstag mit: Steve Miller und seiner Band und dem Stück " Jet Airliner ":


 





Der Begriff Chemtrails [ˈkɛmtɹɛɪ̯ɫz] (ein Kofferwort aus englisch Chemicals für „Chemikalien“ und Contrails für „Kondensstreifen“,[1] eingedeutscht etwa „Chemikalienstreifen“, gelegentlich Giftwolken) wird im Zusammenhang mit einer seit den 1990er Jahren verbreiteten Verschwörungstheorie für eine angeblich spezielle Art von Kondensstreifen verwendet.
Diese Kondensstreifen sollen nicht auf in großer Höhe kondensierte Flugzeugabgase zurückgehen, sondern auf die absichtliche Ausbringung von Chemikalien oder Zusatzstoffen, die bei regulärem Betrieb der Maschinen nicht vorkommen. Es wird behauptet, Chemtrails seien gegenüber normalen Kondensstreifen langlebiger und breiteten sich flächiger aus.[2][3] Als Hintergrund werden unter anderem Geoengineering, eine gezielte Bevölkerungsreduktion oder militärische Zwecke behauptet.[4] Die Verschwörungstheorie ist spätestens seit 1996 im Internet verbreitet.[5][2][1]
Laut deutschem Umweltbundesamt gibt es weder für das Ausbringen von Chemikalien noch für auffällig geänderte Kondensstreifen wissenschaftliche Belege.[3] Ähnliche Stellungnahmen sind von NichtregierungsorganisationenMeteorologen und staatlichen Institutionen bekannt, was die Beliebtheit und Verbreitung der „reinen Fiktion“[6] bislang nicht verringern konnte.

Samstag, 24. Dezember 2016

Weihnachten 2016 - Ein Fest der Freude?

Gestern am späten Abend, so gegen 23.00 Uhr, trafen unsere Gäste ein - die Enkel und mit ihnen die Tochter nebst Schwiegersohn. Die vorweihnachtliche Freude war große, dennoch konnte ich mich so gerade bis Mitternacht auf den Beinen halten, Der Kampf um die drei tage der Völlerei hatte seine Spuren bei mir hinter lassen. Man(n) wir schließlich nicht jünger; eher umgedreht.

In weiser Voraussicht ließ ich die Tür zum Schlafzimmer geschlossen, obwohl unser Katzen - Quartett in den Nachtstunden ständig zwischen dem offenen Fenster und dem Futterplatz in der Küche hin und her pendelt. Trotzdem war am folgenden Morgen gegen 6. 00 Uhr die Nacht zu Ende. Ich entschloss mich gegen halb Sieben aufzustehen. Der Lärmpegel im Haus wurde beinahe unerträglich. Man(n) wird eben nicht jünger.

Nach einem ausgiebigen Frühstück, einem Kurzeinkauf bei der " Netto" - Filiale an der Tharandter Straße, ging es nahezu nahtlos weiter. Kartoffeln kochen, Kartoffeln pellen, Kartoffeln schneiden. Es gibt? Kartoffelsalat und Thüringer Würstchen.

Nach einer kurzen Verschnaufpause, musste der Kaffeetisch eingedeckt werden. Diese Mengen an Geschirr sind doch nicht alltäglich. Dann hieß es: Stollen schneiden, Kakao warm machen, Kaffee aus der Maschine umfüllen. Jeder Handgriff muss gelernt sein.

Gegen 16.00 Uhr erscheint die Verwandte aus der Dresdner Innenstadt.  Dann kommt der nächste Komplex an Dienstleistungsarbeiten. Das Abendessen muss vorbereitet werden. Dieses mal für 8 Personen. Eine logistische Mammutaufgabe. Wir haben sie mit Bravur gemeistert.

Irgendwie ist es im Haus immer unruhig. Das merkte sich auch unser Katzen - Quartett und verdrückte sich. Nicht nur weil der Hund unseres Besuchs Rabatz machte und die Katzen vertrieb.

Gegen 17.00 Uhr ließen wir die Bescherung ablaufen. Eine unendliche Schlacht um Kartons und Papier. Berge türmten sich vor uns auf. Wer soll den Müll nur entsorgen? Die Enkelkinder warens zufrieden. Strahlende Gesichter - obwohl die älteste Enkeltochter von einem aggressiven Grippe Virus heimgesucht wurde,

 The show must go on, Nachen sich die Erkrankte auf ihr Bett gelegt hatte, musste sie sich Erbrechen, Die Älteste verzog sich in ihr Zimmer. Sie verpasste damit das Essen zu diesem Tag. Es gibt größere Probleme.

Immerhin war auch sie mit der Geschenkausbeute vollends zufrieden.
 Schließlich soll Weihnachten das Fest der Freude sein Streit und  wechselseitige Vorhaltungen, bringen nicht so richtig weiter. Das Weihnachtsfest ist immerhin das Fest der Freude.
Wie war das noch gleich mit dem Geschenken?
Diese sollen Freude machen; zum Fest und Tag der Freude.

Frohe Weihnachten und gut´s Nächtle mit den Rolling Stones und " You got the silver ":



Ehrlich gesagt: Silber ist nicht Gold, aber strahlende Kindergesichter entschädigen für alles Edelmetall dieser Welt.


Freitag, 23. Dezember 2016

Mein Baum - Dein Baum - Unser Baum, der Tannenbaum!




Jetzt ist es also so weit: Weihnachten steht vor der Tür. Wer noch keine Geschenke eingekauft hat, der dürfte dazu noch höchsten 6 Stunden Zeit haben. Danach sind die meisten Läden dicht. Eine Notlösung könnte dann nur die Tankstelle sein. Doch: Wer möchte sich da schon blamieren?

Ähnlich verhält es sich mit dem allseits geliebten und beliebten Tannenbaum. Wer sich da noch nicht eingedeckt hat, der erhält nur noch den Rest vom Schützenfest. Also jene Kriepel, die letzten Krücken, die Nischensteher, die zuvor kein Mensch haben wollte.

In weiser Voraussicht, dass es bald nur noch diese hässlichen Bäume geben wird, fuhren wir am Donnerstag in Richtung Obi - Baumarkt nach Bannewitz. Von Freital - der Stadt mit den angeblich vielen Rechtsradikalen, in der die Verbrecher aus der gleichnamigen Terrorgruppe einst ihr Unwesen treiben konnte - aus kommend, gelangten wir durch Wilmsdorf. Irgendwie hatten wir uns verfahren. Und wohl deshalb, weil das Navi eine anderes Ziel erhalten hatte.

Jedenfalls fuhren wir einen Umweg. Und auf diesem sahen wir auf einem Gehsteig zwei Personen. Ein kleiner Mann, höchstens so um die 1,65 m, wuchtete einen beinahe doppelt so langen Weihnachtsbaum auf seinen Schultern über den Asphaltweg. Hinter ihm tippelte eine ebenso kleine Frau. Es sah so aus, als treibe sie das Männecken an. So, wie es ein Eselstreiber mit seinem Arbeitstier eben macht. Ich musste laut los lachen. Ein Bild für die Götter. Wurde aber sehr schnell wieder still. Denn schließlich könnte mir dieses Schicksal auf widerfahren

Endlich kamen wir beim Obi an. Der Parkplatz war nicht unbedingt gerammelt voll, aber dennoch gut besucht. Und irgendwann bei der Suche nach den begehrten Objekten wurden wir fündig. Einen Baum, einen Baumständer und eine Lichterkette wanderten auf unseren Wagen. Weihnachten 2016 war somit gerettet. Da soll kommen, was wolle. Ob vom Himmel oder auf Erden. Schnurzpiepegal: Baum ist nicht gleich Baum. Und schließlich zählt dieser zu den Reliquien der abendländischen Leitkultur im 3. Jahrtausend.

Auch der Weihnachtsmarkt soll angeblich - zumindest ist es die Meinung einiger Journalisten und CDU - Politiker - ein Symbol des Christentums sein. Nach dem verbrecherischen Anschlag in Berlin, überschlugen sich die trotzigen Kommentare dazu, was wir alle, hier, in diesem, unserem Lande, nunmehr wild entschlossen zu verteidigen hätten. Das Christentum im allgemeinen und den Weihnachtsmarkt im besonderen. Basta!

Ich habe da so meine Probleme und hege erhebliche Zweifel, ob der Kommerz zu Weihnachten ausgerechnet verteidigungswert ist. Rummel bleibt Rummel, ob zu Ostern, im Sommer oder zu Weihnachten. Es geht hier nur um Umsatz, Konsum und Profit. Dieses sind mit Sicherheit keine christlichen Werte. Denn: Wie war das noch gleich?
Johannes - Evangelium, 2. Kapitel:

Und das Passah der Juden war nahe, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem. 14Und er fand im Tempel die Ochsen-, Schaf- und Taubenverkäufer und die Wechsler sitzen. 15Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus, auch die Schafe und die Ochsen; und die Münzen der Wechsler schüttete er aus, und die Tische warf er um; 16und zu den Taubenverkäufern sprach er: Nehmt dies weg von hier, macht nicht das Haus meines Vaters zu einem Kaufhaus! 17Seine Jünger gedachten daran, dass geschrieben steht: „Der Eifer um dein Haus verzehrt mich.“Johannes2,13-17 Elberfelder


Irgendetwas müssen die CDU - Pharisäer und dämlichen Journalisten hier verwechselt haben. Oder trifft denn eher die Hypothese Luther´s Widersachers Johann Tetzel zu? Der sagte doch einst:
Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Feuer springt.“ ...



In diesem unchristlichen Sinne: Gut´s Nächtle mit der Incredible String Band und " Very Celluar Song ":




Warum es am 24. Dezember keine Gerichtstermine gibt. Eine weitere, etwas andere Weihnachtsgeschichte von Advocatus Diaboli. Niedergeschrieben von selbst.



Wir schreiben Sonntag, den 18. Dezember 2016. In 6 Tagen ist Heilig Abend. In 13 Tagen ist Silvester und das Jahr 2016 liegt in der Mottenkiste der Geschichte. Es ist aber damit durchaus an der Zeit, mal wieder eine neue Folge der etwas anderen Weihnachtsgeschichte in den Blog zu stellen.
Bislang habe ich deren 4 geschrieben. Ab 2012 bis 2015 sind es diese:

http://lobster53.blogspot.de/2012/12/warum-es-am-24-dezember-keine.htm


http://lobster53.blogspot.de/2013/12/warum-es-am-24-dezember-keine.html


http://lobster53.blogspot.de/2014/12/warum-es-am-24-dezember-keine.html


http://lobster53.blogspot.de/2015/12/warum-es-am-24-dezember-keine.html


Die Weihnachtsgeschichte in diesem Jahr geht zurück auf die ersten beiden Nullerjahre. Auf jene Zeit, in der sehr vieles anders, aber anders sein, eben nicht so viele Menschen sein konnten, weil sie genau so arm waren, wie es auch heute der Fall ist.
Armut hatte auch im Jahr 2002 schon eine Reihe von Facetten. Da waren es die durch die im Folgejahr in Kraft tretenden HARTZ  - Gesetze zu sozial Abgehängten abgestempelten, da waren es die 5 Millionen Arbeitslose und da waren es die sozial abgehängten und arbeitslosen ausländischen Mitbürger, die von jener Stigmatisierung dann mehrfach betroffen waren - so, wie es heute immer noch der Fall ist.

Als das Kabinett Schröder die so genannte Arbeitsmarktreform dann  - nach der Vorstellung der Gesetzesmaßnahmen im August 2002 - durch den Bundestag verabschieden ließ, war die Empörung groß. Der damalige SPD - Bundeskanzler wurde - so, wie seine Nachfolgerin Merkel heute auch - auf das Übelste beschimpft, nieder gemacht und als Verräter an den sozialdemokratischen Werten angesehen.

Die Arbeitsmarktreform kam, die Arbeitslosenzahlen sanken ständig, wenn auch zunächst nicht drastisch, die Armut stieg kontinuierlich an.

Vor der Zeit der HARTZ - Gesetze, waren die Erwerbslosen in drei Gruppen ein teilbar: Arbeitslosengeldbezieher, Arbeitslosenhilfebezieher und Sozialhilfebezieher.
Es existierten Familien, in denen alle drei Sozialtransfersbezieher vorhanden waren. Vor allem bei ausländischen Menschen war dieses häufiger der Fall.

Der Advocatus Diaboli ( A.D. )war seit einigen Jahren geschieden. Er hatte sein Büro, nach einigen Umzügen mit anderen Kollegen, nun in sein Wohnhaus verlegt. Das sparte Miete und reduzierte die laufenden Kosten erheblich. Denn A.D. musste schließlich noch Kindesunterhalt zahlen.

Eines Vormittags klingelte bei A.D. im Büro das Telefon. Am anderen Ende der Festnetzleitung meldete sich ein ehemaliger Mandant. Ein Kosovo - Albaner, den er nebst vierköpfiger Familie und weiteren Verwandten aus demselben Ort in der Nähe von Pristina stammend, vor Jahren erfolgreich in Asylverfahren vertreten hatte. Die gesamte Familie erhielt zunächst eine Duldung.
Die Abschiebeduldung, wie es im Behördendeutsch heißt, wurde jeweils um 6 Monate verlängert. Weil die politische Situation im Kosovo damals völlig unübersichtlich war, verlängerte die Ausländerbehörde in der niedersächsischen Kleinstadt Wildeshausen den Aufenthalt. Später fiel die gesamte Großfamilie unter eine " Härtefallreglung ", die der niedersächsische Innenminister in Hannover für jene Personen vorsah, deren gestellte Asylantrag zwar rechtskräftig abgelehnt wurde, deren Aufenthalt allerdings wegen " Abschiebehindernissen " bis auf weiteres geduldet war und damit der Aufenthalt länger als 5 Jahre betrug.
Die Familie I. hatte diese Bedingungen erfüllt.

Nun wollten sie allerdings eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis( AE ) beantragen, denn sämtliche Familienmitglieder hatten nicht die Absicht, in den Kosovo zurückzukehren. Dieses Ansinnen gestaltete sich allerdings schwieriger, denn ein solcher Aufenthaltsstatus war an klare Bedingungen geknüpft. Deshalb wollten die I.s nun den A.D. aufsuchen. Der A.D. vereinbarte einen Gesprächstermin in seinem Büro im Haus. Dieses war etwas großzügiger ausgestaltet als jene erbärmlichen Arbeitsumfelder, mit denen ein so genannten Bettkanten - Anwalt sein kümmerliches Dasein fristen muss. Heutzutage sind es denn eher die marodierenden Lap - Top oder Smart Phone - Advokaten, die nicht einmal eine eine Räumlichkeit vorweisen müssen, um zu praktizieren. Das Anwaltsproletariat hat deshalb zahlenmäßig weiter zugenommen.

Als die I.s einige Tage später - es war einige Wochen vor Weihnachten - den A.D. zu dem Gesprächstermin aufsuchten, war dessen Wohn - und Besprechungszimmer sofort voll. Es erschienen nämlich fünf Erwachsene sowie drei Kinder der I.s bei A.D. Nach einigen Zeit - A.D. hatte die Formalien zu dem Antrag auf eine unbefristete AE erklärt - hörte er - eher beiläufig -, dass sämtliche Erwachsene der Familie I. in der Autobahnraststätte " Dammer Berger ", die an der A 1 zwischen Bremen und Osnabrück liegt, arbeiteten und dort einen Arbeitsvertrag als Küchen - und Aushilfen erhalten hatten. Der Arbeitsvertrag war mit einer sechs monatigen Probezeit versehen, wovon mehr als fünf Monate abgelaufen waren. Es war klar, dass eine AE mit diesem Vertrag hätte nicht erfolgreich beantragt werden können. Ohne ein regelmäßiges, festes Einkommen, war der eigenen Lebensunterhalt nicht gesichert, womit die rechtlichen Voraussetzungen für die Erteilung einer unbefristeten AE nicht erfüllt waren.

So ganz nebenbei erfuhr dann der A.D. auch noch, dass die gesamte Familie I. ständig Überstunden schrubbte - natürlich unbezahlt. Der A.D. wurde hellhörig. Und weil er ein großes Herz für arme Willis, für die viel zitierten " Hungerleider ", den unteren Randsatz der Wohlstandsgesellschaft eben, hatte, notierte er sich das ihm von den I.s Geschilderte. Dann legte A.D. los und holte zu einem Vortrag im Arbeitsrecht aus. Er dozierte über die ihm benannten Vertragsverstöße, über bestehende Entgeltansprüche, über Urlaubsansprüche, über den damaligen Scheißladen " Autobahnraststätte Dammer Berge ". Dem A.D. ging der Vortrag ohne einmal Luft zu holen, Pause zu machen und Fragen zu beantworten, die die I.s natürlich hatten, runter wie Öl.

Der A.D. erinnerte sich nämlich wieder an einen Vorfall, der sich während der Studienzeit in den 1980er Jahren zutrug, als er und der Studienkollege Lothar G. auf der Fahrt von Bremen nach Wuppertal, wo das elterliche Haus des Lothar G. stand, einen Zwischenstopp an jener Raststätte vornahmen, um einen Kaffee dort zu trinken. Damals war die Zahl der Gäste an jenem Freitagnachmittag eher überschaubar. Und dennoch weigerte sich eine aufgeblasene Zippe, die hinter der Theke stand. Dich, breit und bräsig sowie als Bauern - Trutsche voller Vorurteile, die beiden Langhaarigen zu bedienen. Es entstand daraus ein Disput, der damit endete, dass sich Lothar G. und der A.D. in spe, bei der Betriebsleitung beschwerte und prompt den Kaffee umsonst bekamen.
Zumindest schmeckte dieser. Er kam ja auch aus Bremen.

Nun hörte der A.D. von den I.s, wie diese dort ausgebeutet werden. Ein gefundenes Fressen, um dem Betreiber der Apotheke " Raststätte Dammer Berge " im Nachgang noch Einen zwischen die Hörner zu geben. A.d. notierte deshalb fleissig sämtliche Daten und riet den Is, vor dem Arbeitsgericht in Oldenburg eine Klage einzureichen. A.D. erhielt dann für die Ausländerrechtssache und  dafür gleich mehrere Vollmachten. Den Prozeßkostenhilfeantrag unterschrieben die I.s ebenso.

Nachdem sich die I.s verabschiedet hatten legte A.D. los. Er reichte jeweils eine Zahlungsklage bei dem Arbeitsgericht in Oldenburg ein. Damit die I.s in einer besseren Position waren, wartete er bis zum Ablauf der Probezeit. Ebenso beantragte er für die Mandanten die Erteilung einer unbefristeten AE. Er versandte Kopie der Schriftstücke an die I.s in Wildeshausen. Es tat sich einige Zeit gar nichts. Dann - es waren nur noch wenige Tage vor Weihnachten - erhielt A.D. Post vom Arbeitsgericht und der Ausländerbehörde. Das Gericht hatte einen Gütetermin für Mitte Januar des neuen Jahres anberaumt; die Ausländerbehörde bat noch, die Verdienstabrechnungen der letzte drei Monate einzureichen. A.D. sandte den I.s hiervon Kopien.

Einige Tage vor Heilig Abend erschienen die I.s zu einem weiteren Besprechungstermin bei A.D. Der erklärte ihnen, wie das weitere Verfahren ablaufen würde und verabschiedete sich dann von der Familie. Einen Tag später klingelte bei A.D. das Telefon. Die älteste Tochter, die Stieftochter des Herrn I., mit dem Namen Valentina, rief A.D. an. Sie bat ihn um einen dringenden Gesprächstermin, weil sie Probleme hätte.

Bereits zwei Stunden später klingelte diese an der Tür von A.D. Sie erzählte diesem. dass sie seit dem letzten Gesprächstermin mit der Familie von Zuhause abgehauen sei. Sie könne es mit ihrem Stiefvater und dem Onkel nicht mehr aushalten. Vor dem Onkel, der in der Wohnung unterhalb ihrer Eltern lebe, habe sie zudem Angst. Er würde ihr ständig nachstellen und sie bedrohen. Seit Tagen lebe sie nun auf der Straße und schlafe unter einer Brücke in der Nähe des Bahnhofs. Ein Freund habe sie zwar aufgenommen, doch der habe nun keinen Platz mehr in der Wohnung. A.D. hörte sich die Geschichte an und riet ihr, einen Sozialhilfeantrag zu stellen. Doch Geld von der Behörde hätte sie allenfalls nach Weihnachten erhalten. Nach langem Palaver erbarmte sich A.D. das Zimmer seiner Tochter vorläufig als Gästezimmer umzufunktionieren.

Doch bei dem Problemen mit dem Onkel der Valentina I. konnte ihr A.D. zunächst nicht weiter helfen. Schließlich gab es am 24.12. kein Gericht, dass eine einstweilige Verfügung gegen die hätte erlassen können. Die Gerichte waren allesamt nicht erreichbar.
Am 24.  fuhr dann Valentina zurück zu ihrem Freund nach Wildeshausen. A.D. wollte eigentlich seine Eltern zu Heilig Abend besuchen. Doch ein plötzlicher Eisregen machte diesen Plan zunichte. So kam die Tochter des A.D. zu Heilig Abend und erhielt ihre Geschenke.

Am ersten Weihnachtstag rief Valentina wieder an. Sie hatte erneut auf dem Bahnhof übernachtet und ließ sich von dort aus von ihrem Freund zu dem Büro des A.D. fahren. Dieser besprach erneut die rechtlichen Seiten der Familienproblem und riet der Mandantin, sich ihrer Mutter und dem Stiefvater anzuvertrauen. Dieses lehnte sie jedoch ab.

Das so genannte " Gutmenschentum ", dass heute bei dem reaktionären und faschistoiden Deutschen als Kampfbegriff nahezu inflationär gebraucht wird, kam bei A.D. wieder zum Tragen. Er nahm die Mandantin erneut bei sich auf. Schließlich wusste A.D., dass es nicht nur keine Gerichtstermine an Heilig Abend gab, sondern auch während der Weihnachtsfeiertage nicht. Bis auf den Not - Richter, der über beantragte Haftbefehle zu entscheiden hat. Aber der hätte der Klientin auch nicht weiter helfen können, denn der begehrte Schutz vor dem übergriffigen Onkel wäre nur bei dessen Verhaftung und Inhaftierung garantiert gewesen. Doch diese kam ja nicht in Betracht, weil selbst bei einer beabsichtigten Strafanzeige gegen den Onkel, kein Ermittlungsverfahren so schnell zu einem Haftbefehl hätte führen können und an Heilig Abend eben keine Gerichtstermine statt finden.

Valentina I. blieb noch einige Tage bei A.D. und erzählte ihm ihre gesamte Lebensgeschichte. Eine Geschichte voller Elend, Angst und Leid. So, wie jene Weihnachtsgeschichte auch, die viele Menschen aus der Bibel kennen. An Heilig Abend gibt es keine Gerichtstermine, aber dafür Menschen, die anderen Menschen in Not helfen.

" Jethro Tull " und ihr " Chrismas Song " - Immer wieder schön:






















Donnerstag, 22. Dezember 2016

Der Aufstand der Kellerkinder


Als gestern Abend , so gegen 21.55 Uhr, in den fünf von 18 Fußballstadien der ersten Bundesliga der Abpfiff erfolgte, ging die Fußballsaison 2016 / 2017 zwar noch nicht dem Ende entgegen, sondern nur in die Winterpause. In dieser dürfen sich die Großverdiener der Balltreter - Gilde ein wenig ausruhen, ehe dann - mehr oder weniger - lukrative Freundschaftsspiele zu absolvieren sind. Der Berufsfußballer darf zwar Ente, Gans oder Truthahn bei Mutti oder im Kreise der Familie speisen, doch Fett und Weihnachtsspeck dabei ansetzen ist nicht nur nicht erlaubt, sondern sogar verboten, denn die körperliche Fitness muss auch nach den Tagen der Völlerei aufrecht erhalten bleiben.

Nun sind also 16 von 17 Pflichtspiele der Hinrunde absolviert. Damit kann es durchaus möglich sein, eine Zwischenbilanz zu ziehen - die aus der Sicht des SV Werder Bremen - eher als mau einzuordnen wäre . Aber nicht nur dieser norddeutsche Klub hat eine Art " Seuchenjahr " hinter sich gebracht. . Auch der große Bruder aus der größeren Hansestadt Hamburg, hat eine miserable Halbserie hin gelegt. Ebenso die anderen in Grün - Weiß, die " Radkappen " aus der VW - Stadt Wolfsburg. Bonjour tristesse - im Hohen Norden?
Nicht nur!

Mit Darmstadt 98, dem FC Ingolstadt, den Borussen aus Mönchengladbach und auch dem FC Augsburg zählen drei weitere Vereine zu den Kellerkinder der Ersten Liga. Zu ihnen gesellt sich aber auch noch den hoch gehandelte FC Schalke 04. Und auch der SC Freiburg, der FSV Mainz 05 sowie - welch großer Überraschung! - die " Pillendreher " aus Leverkusen haben bislang eine Punktzahl vorzuweisen, die nicht gerade berauschend sein dürfte.

Nun kommt es also am heutigen Mittwochabend zu dem vermeintlichen Spitzenspiel des FC Bayern München gegen RB Leipzig. Wer hätte dieses so zu Beginn der Saison gedacht? Wohl kaum ein selbst ernannter Fußballexperte.

Dass der FC Bayern München sich als Tabellenführer sieht, das dürfte allerdings bereits vorher so klar wie Kloßbrühe sein; dass allerdings der erste Verfolger RB Leipzig sein wird, hatten eher wenige Kenner des Balltreter - Zirkus auf der Rechnung.
Da war eher die Borussia aus Dortmund als so genannter " Bayern - Jäger " im Gespräch.

Nun, gut, dennoch eine vorläufige Bewertung der 18 Vereine und ihrer teuren Matadoren im Kampf um das Runde:

- SV Darmstadt 98: Ein Trainerwechsel mit Folgen für den Tabellenletzten des 16. Spieltags. Norbert Meier - ich habe ihn als Aktiven beim SV Werder noch selbst spielen gesehen - hat es einmal mehr nicht gepackt. Er konnte nicht in Dirk Schuster´s Fußstapfen treten. Deshalb traten die Lilien auf der Stelle und rutschten in den dunklen Keller ab. Neuer Trainer = neuer Erfolg?  Wer erlöst den vorläufigen Trainer Ramon Berndroth? Schaun´mer mal!

- FC Ingolstadt: Hier versucht sich ein Klub mit Potenzial im verflixten zweiten Jahr der BuLi - Zugehörigkeit, an den eigenen Haaren aus dem Abstiegssumpf zu ziehen. Nachdem die " Schanzer " dank des exzellenten, österreichischen Trainers Ralf Hasenhüttl in der letzten Spielzeit noch eine guten Paltz im Mittelfeld ( 1. ) erarbeiten konnten, begann die laufende Saison schlecht. Der für Hassenhüttl geholte Markus Kauczinski konnte nicht ansatzweise an die Erfolge des FC I unter Hassenhüttl anknüpfen. Die Folge war ein Trainer - Rausschmiss am 12. 11. 2016, Es lenkt nun Maik Walpurgis die Geschicke der Ingolstädter. Kann er das Ruder in der Abstiegszone herum reißen? Warten wir es ab.

- Hamburger SV: Altes Jahr, neues Glück? Nö, denn im alten Jahr sieht die sportliche Situation des Oldtimers HSV so aus, wie sie in der abgelaufenen Saison endete, nämlich schlecht. Zunächst entledigte sich der Hamburger Sportverein seines Trainers Bruno Labbadia, setzte Markus Gisdol ein und hoffte auf den Aufschwung. Der kam jedoch nur tröpfenweise, als habe die Elbe ewig Niedrigwasser und der Hamburger Hafen wird deshalb gesperrt. Doch die Rote Laterne ist Herr HSV endlich los. Immerhin ein Lichtblick; dank eines mühsam erkämpften 2:1 gegen Schalke 04. Im neuen Jahr muss es besser werden, auch weil Dietmar " Didi " Beiersdorfer die Brocken hin schmeißt. Naja, 90 Millionen für Spielereinkäufe, dat kann und darf nicht jeder Klub verbraten.

- SV Werder Bremen: Vor einigen Monaten durch ein 1:0 mit 14 Spielern ( drei Akteure zähle ich für die Publikumsunterstützung )  gegen die Eintracht aus Frankfurt am letzten Spieltag, dem Relegationsspielgespenst gerade noch so entgangen, begann die neue Saison hundsmiserabel. Das Pokal - Aus in Lotte, dann die 0:6 - Prügel gegen die Bazis und weitere, unterirdisch schlechte Spiele. Victor Skripnik - einst noch Abstiegsbezwinger - wurde gegangen und mit Alexander Nouri konnte ein jüngeres Vereinsgewächs die Geschicke leiten. Tja, mit einer leider nur sehr durchwachsenen Fortsetzung der weiteren Pflichtspiele. Immerhin gab es keine Haue mehr von den anderen Klubs.
Ein richtiger Schritt in eine Richtung, die das Abstiegsgespenst hinter sich lässt?

- Borussia Mönchengladbach: Im letzten Spiel des Jahres gab es zu Hause eine 1:2 - Pleite gegen die Wolfsburger. Das war´s dann für Andre´Schubert. Er musste seinen Hut nehmen. Was zunächst mit dem Abstiegsplätzen in der letzten Spielzeit begann, dann zu einer Erfolgsgeschichte mit CL - Teilnahme mutierte, kehrte nun zu dem Ursprung aller Ängste zurück. Schubert hatte als Mohr seine Schuldigkeit getan. Nun kommt Dieter Hecking und soll den trudelnden Klub wieder Stabilität verschaffen. Neuer Trainer = alter Erfolg ? Nur der Fußballgott weiß dazu mehr!

- VFL Wolfsburg: Einst angetreten, um in der Ära Klaus Allofs / Dieter Hecking und dem Geldgeber  VW - Winterkorn im Rücken, den Bayern aus München Paroli zu bieten. Von dem Riesen -  Kader und der Qualität der mit Nationalspieler gespickten Truppe, hätte es klappen können. Dann ging ein Star nach dem anderen; VW ´s Betrugsmasche flog auf. Damit wurde das Geld knapper. Die Gruppe der " Mega - Stars " um Kevin De Bruyne verließen den VFL; andere, wie der Ex - Schalker Julian Draxler hatten eigentlich keinen richtigen Bock auf die Fußball - Provinz. Das Gebilde des dynamischen Duos Hecking / Allofs brach in sich zusammen. Beide wurden gegangen.

- FC Augsburg: Der Verein liegt zwar nominell im unteren Mittelfeld, doch bei genauem Hinsehen, ist der Platz 12 ein glasklarer Abstiegsrang. Mit 4 gewonnen Spielen und 6 Remis, somit 18 Punkten, gehört der FC A zu den Kellerkindern. Ob sich drei Trainer ( Markus Weinzierl - Dirk Schuster -  Manuel Baum ( -interim )  innerhalb eines Jahres bezahlt machen, bliebt denn auch zweifelhaft. Immerhin haben die bayrischen Schwaben sich beim hoch gehandleten BVB mit 1:1 in die Winterpause gegurkt.

-  Es folgt der ruhmreiche FC Schalke 04, der in dieser Spielzeit Lichtjahre hinter den eigenen Ansprüchen liegt. Mit nur 5 gewonnen Spielen und 3 Unentschieden, ist der FC Schalke 04 auf eine Punktausbeute von mickrigen 18 Zählern gekommen. Zum Jahreswechsel gab es in Hamburg eine verdiente 1:2 - Niederlage.  Damit klopft der Abstiegssteiger an die Knappen - Tür. Ob es mit Markus Weinzierl weiter geht? Glück auf, der Absteiger ruft?

- 1 FSV Mainz 05: Naja, so lala! Nicht Fisch, noch Fleisch, nicht Top, noch Flop! In der Euro - League gab es zwar in eine Pleite, denn Mainz verabschiedete sich aus der Gruppenphase und auch im Pokal bedeutete das 1:2 gegen die SVgg Greuther Fürth im Achtelfianle das Aus sowie einer deutlichen 0:3 - Niederlage im letzten Pflichtspiel bei der Eintracht in Frankfurt, dennoch hielten sich die Mainzer mit 6 Siegen und 2 Remis - Begegnungen noch im Mittelfeld auf. Doch das Eis auf Platz 10 ist sehr dünn. Der Klub sollte ab Ende Januar wieder Punkte einheimsen, sonst droht die Karnevals - Session 2017 vollends zum Fiasko zu werden.

- Bayer 04 Leverkusen: Was für ein unsägliches Gekloppte und Gewürge, dass die Werkself seinen Zuschauer und Fans bietet, wenn der Liga - Alltag einzieht? In der Champions League im Achtelfinale, aber im Bundesligahaus nur Platz Neun mit mickrigen 21 Punkten. Da darf durchaus  die Trainerfrage gestellt werden. Bei dem Etat, dass die " Pillendreher " verzocken können.

- SC Freiburg: Jau, der alt bekannte Neuling im Oberhaus liegt mit 23 Punkten voll im Soll. Trainer Streich darf jetzt ab und zu das Rumpelstilzchen - Image ablegen. Sollten die Breisgauer in den nächst 10 Spielen weitere 10 Punkte sammeln, steigen sie nicht ab. Doch: Wie war das mit den Pferden vor der Apotheke?

- 1. FC Köln: Joh, die Jecke aus der Karevals - Hochburg am Rhein und ihr österreichischer Trainer - dat passt, wie der berühmte A.. auf Eimer. Weiter so. Vielleicht kann die Millionenstadt ja mal internationalen Fußball sehen und nicht nur den FC A - I und B?

- BVB 09 Borussia Dortmund: Nix mit " Bayern - Jäger " Nummer Eins! Die Schwarz - Gelben dümpeln eher im oberen Tabellendrittel herum. Da muss mehr kommen, als nur Platz 6 mit lumpigen 27 Punkten, denn immerhin hat die Borussia den Bazis geschlagen.

- TSG Hoffenheim: Der jüngste Trainer der höchsten deutschen Spielklasse mischt mit seinen gerade mal 29 Jahren und einem Kader, der überwiegend aus sehr jungen Spielern , so ab 17 - 27 Jahren besteht, die Liga ordentlich auf. Das ist gut so, denn nicht nur Akteure, die zweistellige Millionenbeträge gekostet haben, können guten Fußball spielen. Nach einer eher sehr dürftigen Saison 2015 / 2016, scheint die Nagelmann´sche Philosophie aufzugehen.

- Eintracht Frankfurt: Am Äppelwoi kann es nicht liegen, dass die Hessen in die oberen Gestade der Liga überwintern. Wohl aber an den Gebrüdern Kovac, die selbst ausgebuffte Aktive waren und die BuLi in - und auswendig kennen. Ein guter Griff der Vereinsführung. Hoab erbarme´...?

- Herthas BSC Berlin: Die Herthaner aus der Bundeshauptstadt spielen eine exzellente Vorrunde - dank Pal Dardai. Ein Ex - Profi, der der alten Dame von der Havel und der Spree neues Leben einhauchen konnte. Hier wird attraktiver Fußball zelebriert. Vielleicht dürfen die Blau - Weißen ja mal wieder an dem Fußballtor Europas anklopfen?

- RasenBallsport Leipzig oder so: Eine glänzende Hinrunde, die der Trainer Ralph Hasenhüttel und sein Mannen auf den Rasen legten. Es wurde so ziemlich alles weg geputzt, was in Deutschland - allerdings nur fußballerisch -  Rang und Namen hat. Dann kamen die Bazis. Zunächst die aus Ingolstadt, dem Ex - Brötchengeber des gebürtigen Österreichers Hasenhüttel. Der medial aufgebauschte Nimbus der Unbesiegbarkeit entschwand im Nichts. Auch das 2:0 gegen den Mit - Konkurrenten Hertha  BSC Berlin konnte diesen leichten Knacks nicht wirklich heilen und kompensieren. Am letzten Spieltag der laufenden Saison ging es in die Hölle des Abo - Meisters und selbst ernannten Ewig - Siegers, den FC Bayern München. Auweia, drei deftige Watschn únd a Fotzn in Form des Platzverweises vom Stürmer Forsberg in der ersten Halbzeit - dat war´s! Von wegen: Meisterschaftsanwärter, " Bayern - Jäger Nummer Eins " und " Power - Fußballer " aus Sachsen! Mir san mir - Basta!

- FC Bayern München: Uli komm bald wieder, komm bald wieder zurück... Hach, der Steuerbetrüger und sein " das habe ich nur für den Verein getan. Das War´s noch nicht! Ich schwöre euch - ich werde wieder kommen ", endete in tosenden, nicht enden wollenden Applaus und stürmischen Ovationen. Mir san mir! Jo, mei, is denn scho Weihnachten?


http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/spieltag/1-bundesliga/2016-17/spieltag.html

Doch die Kellerkinder mucken auf und proben zumindest partiell den Aufstand. Doch: Was kratzt es die bayrische Eiche, wenn eine rest - deutsche Sau an ihr reibt?

Hoi, die Wenke Myhre in jungen Jahren - Mensch, wat war´n dat für schöne Zeiten?: