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Donnerstag, 31. März 2016

Reinhard " Stan " Libuda und die 106. Minute im Hampden Park von Glasgow.














Wenn in einigen Tagen, nämlich am 7. sowie am 14. April 2016, im Viertelfinale der UEFA Europa - League die Fußball - Mannschaften aus den Vereinen des BVB 09 Borussia Dortmund und die des FC Liverpool aufeinander treffen, dann fehlen kaum 3 weitere Wochen, bis sich jenes Ereignis zum 50. Mal jährt, dass vielleicht als erste Sensation des westdeutschen Vereinsfußballs in die Analen eingegangen ist.
Am 5. Mai 1966 standen sich im ältesten Fußballstadion der Welt, dem Hampden Park in Glasgow genau jene beiden Vereine im Finale des damaligen Europapokal der Pokalsieger gegenüber.

Die Dortmunder hatten sich durch ein 2:0 gegen Alemania Aachen am 22. Mai 1965 in Hannover den Titel im  DFB - Pokal gesichert; der FC Liverpool gewann am 1. Mai 1965 vor 100.000 Zuschauern im Londoner Wembley Stadion 2: 1 nach Verlängerung den FA - Cup gegen die Mannschaft von Leeds United.

Die Borussen aus Dortmund traten am Mittwoch, den 29. September 1965 auf der Insel Malta gegen die Mannschaft von FC Floriana an und gewann souverän mit 5:1. Das Rückspiel am 10. Oktober ( einem Sonntag ) endete in Dortmund noch deutlicher, nämlich mit 8:0. Lothar " Emma " Emmerich schoss dabei 6(!) Tore und insgesamt 7 der 13 Dortmunder Treffer.

http://www.fussballdaten.de/pokalsieger/1966/vorrunde/runde1/florianafc-dortmund/

http://www.fussballdaten.de/pokalsieger/1966/vorrunde/runde1/dortmund-florianafc/



Der FC Liverpool bekam einen weit aus härteren Brocken vorgesetzt. Die englische Mannschaft unterlag im Hinspiel am, 29. September 1965 dem italienischen Pokalsieger Juventus Turin mit 1:0; kompensierte das Ergebnis durch ein 2:0 am 10.Oktober jedoch und zog in die nächste Runde ein.



http://www.fussballdaten.de/pokalsieger/1966/vorrunde/runde1/


Hier traf der FA - Cupsieger am 24. November 1965 im Achtelfinale auf den belgischen Vertreter von Standard Lüttich, den die Liverpooler klar mit 3:1 bezwangen. Das Rückspiel am 1. Dezember 1965 in Lüttich gewannen die Engländer ebenfalls mit 2:1 und zogen in das Viertelfinale ein.

Der BVB hatte es zur gleichen Zeit mit dem bulgarischen Armeesportklub von ZSKA Sofia zu tun bekommen. Das Hinspiel in Dortmund endete 3:0 für die Borussia.

http://www.fussballdaten.de/pokalsieger/1966/endrunde/achtelfinale/dortmund-zskasofia/


 Im Rückspiel hatten die Dortmunder allerdings erhebliche Problem. Sie unterlagen trotz einer zwischenzeitlich 2:1 Führung durch Tore von Siegfried Held und Lothar Emmerich den knüppelhart auftretenden Bulgaren mit 4:2 und hätten durchaus auch ausscheiden können. Eine dritte Begegnung als Entscheidungsspiel wurde - wie noch in der Spielzeit 1964 / 1965 durch die Auswärtstoreregel nicht mehr möglich.

http://www.fussballdaten.de/pokalsieger/1966/endrunde/achtelfinale/zskasofia-dortmund/


Das Viertelfinale wurde in dem Zeitraum von 12. Januar 1966 bis 16. März ausgetragen.
Die Borussen aus Dortmund trafen am 16. Februar 1966 auf den spanischen Pokalsieger Atletico Madrid und trennten sich dort 1:1. Das Dortmunder Tor erzielte Lothar Emmerich.

http://www.fussballdaten.de/pokalsieger/1966/endrunde/viertelfinale/amadrid-dortmund/



Im Rückspiel am 1. April 1966 siegten die Borussen dank eines Emmerich - Treffers in der 15. Minute 1:0.


http://www.fussballdaten.de/pokalsieger/1966/endrunde/viertelfinale/dortmund-amadrid/


Der FC Liverpool trat am 1. März 1966 gegen den ungarischen Pokalsieger Honved Budapest zu Hause an und gewann die Begegnung mit 2:0. Das Rückspiel in der ungarischen Landeshauptstadt endete  eine Woche später torlos.

Am 05. April 1966 liefen die Borussen aus Dortmund in den Boleyn Ground am Londoner Upton Park ein und musste sich dort mit dem Titelverteidiger West Ham United auseinander setzten. Die Engländer führten durch ein Tor des Nationalspieler Peters mit 1.0. Dann gelang dem späteren Torschützenkönig Lothar Emmerich ein Doppelschlag ( 86. und 87. Minute ) zum 2:1 Sieg.


http://www.fussballdaten.de/pokalsieger/1966/endrunde/halbfinale/westham-dortmund/


Am 19. April wurde das Rückspiel angepfiffen. Im heimischen Stadion ( Kampfbahn ) Rote Erde ließen die Borussen dem englischen Vertreter keine Chance. Durch ein frühes Tor ( 1. Minute ) von " Emma " Emmerich, der dann in der 29. Minute das 2.0 folgen ließ, waren die Weichen in Richtung Finaleinzug vorzeitig gestellt. West Ham United kam noch vor der Pause zu dem Anschlusstreffer durch Byrne, ehe der Dortmunder Mittelfeldspieler Cyliax kurz vor dem Ende der Partie zum 3:1 einnetzte.


http://www.fussballdaten.de/pokalsieger/1966/endrunde/halbfinale/dortmund-westham/


Der FC Liverpool war am 14. April 1966 im Celtic Stadion von Glasgow, der späteren Final - Stadt, gefordert. Gegen die starken Schotten verlor Liverpool mit 0:1. Das Tor für Celtic erzielte Lennox in der 52. Minute. Schiedsrichter des ersten Halbfinals war Rudi Glöckner aus der DDR.



http://www.fussballdaten.de/pokalsieger/1966/endrunde/halbfinale/cglasgow-liverpool/


Nur 4 Tage darauf traten die beiden Vereine zum Rückspiel im Stadion an der Anfield Road an. Vor mehr als 50.000 Zuschauern besiegte Liverpool die Schotten 2:0 und zog in das Finale ein.


http://www.fussballdaten.de/pokalsieger/1966/endrunde/halbfinale/liverpool-cglasgow/


Das fand dann am 5. Mai 1966 in Glasgower Hampden Park statt. Dort, wo üblicher Weise die schottische Nationalmannschaft ihre Begegnungen austrägt oder Rubgy - Spiel und Musikveranstaltungen zu sehen sind.

http://www.fussballdaten.de/pokalsieger/1966/endrunde/finale/

An jenem Donnerstag standen sich ab 19.30 Ortszeit ( MEZ ) diese Spieler gegenüber:

Borussia DortmundFC Liverpool
Borussia Dortmund
5. Mai 1966 in Glasgow (Hampden Park)
Ergebnis: 2:1 n.V. (1:1, 0:0)
Zuschauer: 41.657
Schiedsrichter: Pierre Schwinté (Frankreich Frankreich)
FC Liverpool

Hans Tilkowski - Gerd CyliaxWolfgang Paul Kapitän der MannschaftRudi AssauerTheo Redder - Dieter KurratAlfred SchmidtWilli Sturm - Reinhard Libuda,Sigfried HeldLothar Emmerich
Trainer: Willi Multhaup
Tommy Lawrence - Chris LawlerRon Yeats Kapitän der MannschaftWillie StevensonGerry Byrne - Gordon MilneTommy Smith - Ian CallaghanRoger HuntIan St. JohnPeter Thompson
Trainer: Bill Shankly (Schottland Schottland)
Tor 1:0 Sigfried Held (62.)

Tor 2:1 Reinhard Libuda (106.)

Tor 1:1 Roger Hunt (68.)

Das Endspiel wurde von der ARD übertragen. Reporter war der WDR - Sportjournalist und " Mr. Sportschau " Ernst Huberty ( https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Huberty ). Ein kompetenter Mann, der durch seine sachlich - nüchterne Art durchaus beliebt war.

Auf der BVB - Fanseite wird das Finale noch einmal ausführlich beschrieben:


http://www.schwatzgelb.de/2001-05-05-topspiele-europapokal-1966.html


Auch auf diesen beiden Seiten kann das Ereignis von vor fast 50 Jahren noch einmal nach verfolgt werden:


http://www.transfermarkt.de/borussia-dortmund_fc-liverpool/index/spielbericht/1104800


https://de.wikipedia.org/wiki/Europapokal_der_Pokalsieger_1965/66


Die Borussen aus Dortmund schafften die Sensation. Gegen die favorisierten Liverpooler gewannen sie als erster westdeutscher Verein einen Europapokal. Zuvor hatte es Eintracht Frankfurt am 18. Mai 1960 am selben Ort mit den " Überirdischen " von Real Madrid zu tun. Vor 137.000 Zuschauern gab es ein 3:7 - Debakel https://de.wikipedia.org/wiki/Europapokal_der_Landesmeister_1959/60 ).


1965 verlor der TSV 1860 München - meine damalige Lieblingsmannschaft - mit 0:2 gegen West Ham United vor 90.000 Zuschauern im Londoner Wembley Stadion das Pokalfinale http://www.fussballdaten.de/pokalsieger/1965/endrunde/finale/westham-1860muenchen/ ).

Nun hatten die Borussen es endlich geschafft. Die Phalanx der englischen Klubs, die den europäischen Fußball zusammen mit den beiden Vereinen Real Madrid und Internationale Mailand in dieser Zeit beherrschten, war gebrochen.

Einige der Dortmunder " Helden " können das Jubiläum nicht mehr erleben. Auch die Trainer der Finalisten nicht.


Willi " Fischken " Multhaup, geboren am 19. Juli 1903 in Essen, verstarb am 18. Dezember 1982 in seiner Geburtsstadt.

William " Bill " Shankley, geboren am 2. September 1913 in Glenbuck, East Ayshire, verstarb am 29. September 1981 in Liverpool.

Der BVB Mittelfeldspieler Gerhard " Gerd " Cyliax, geboren am 23. August 1937 in Dortmund, verstarb am 17. Mai 2008.

Der Mittelfeldakteur Wilhelm " Willi " Sturm, geboren am 8. Februar 1940 in Bochum, wurde nur 56 Jahre alt und verstarb am 5. November 1966.

Lothar " Emma " Emmerich, der BVB - Mittelstürmer, geboren am 29. November 1941 in Dorstfeld, verstarb am am 13. August 2003 in Hemer.

Reinhard Libuda, genannt " Stan ", geboren am 10. Oktober 1943 in Wedlinghausen bei Lemgo, verstarb am 25. August 1996 in Gelsenkirchen.


Tja, das saßen wir ab 19.00 Uhr vor dem großen Schwarz - Weiß - Fernsehgerät im Wohnzimmer der Großeltern und warteten auf den Anpfiff, der um 19.30 Uhr MEZ in Glasgow erfolgen sollte.  Irgendwann erklang dann die Melodie für eine Eurovisonssendung und es erschien das übliche Sendezeichen. Dann meldete sich der Reporter Ernst Huberty aus dem Glasgower Hampden Park.

Die Begegnung stand zur Halbzeit 0:0. Liverpool war leicht besser und hatte einige gute Torchancen, die der sehr gut aufgelegte Hans Tilkowski jedoch vereitelte. In der zweiten Halbzeit spielte die Borussia dann von rechts nach links. In der 62. Minute verlor ein Liverpooler Spieler den Ball in der Dortmunder Hälfte an dessen Verteidiger Rudi Assauer, der erreichte Held. Siggi Held passte zu Lothar Emmerich, der sich an der linken Mittelfeldseite frei gelaufen hatte und der das Leder dann punktgenau Siggi Held in den Lauf abgab. Held lief noch ein paar Schritte und knallte die Kugel dann zum 1:0 in Tommy Lawrence Gehäuse.

Sechs Minuten später dribbelte Peter Thompson auf der rechten Dortmunderseite an drei Borussen vorbei und flankte fast von der rechten Eckfahne in den Dortmunder Strafraum. Dort nahm Roger Hunt den Ball an. Der Linienrichter hob zwischenzeitlich die Fahne, denn auch er wähnte das Leder im Aus. Nach einigen Dortmunder Protesten erkannte der französische Schiedsrichter Pierre Schwinte´auf Tor.

Das Spiel war wieder offen. Trotz weitere sehr guter Chancen gelang den überlegenden Liverpoolern kein weiterer Treffer. Es gab nach 90 Minuten Verlängerung.
Dortmund spielte in der ersten Hälfte der Verlängerung von links nach rechts. Auf dem vom Dauerregen völlig aufgeweichten und zerpflügten Rasen sollte jetzt die bessere Physis entscheiden.

Die Liverpooler hatten weitere Chancen durch Callaghan, St. John, Thompson und Hunt. Doch die Bälle wurden entweder von dem überragenden Hans Tilkowski pariert, gehalten oder flogen am Dortmunder Tor vorbei. Eine Torchance der Borussia wurde zuvor durch eine Abseitsstellung abgepfiffen.

In der zweiten Hälfte der Verlängerung traten die erschöpften Spieler von beiden Teams in umgekehrter Richtung an. Dortmund spielte nun auf das linke Tor. Dann begann die 106. Spielminute. Borussia Dortmund bekam nach einem Foul eines Liverpooler einige Meter vor dem eigenen Strafraum einen Freistoss zugesprochen. Der wurde schnell ausgeführt. Der Ball landete bei Alfred "Aki  " Schmidt, der ihn hoch zu dem auf das Liverpooler Tor zu laufende Siggi Held passte. Held lief allein auf Torhüter Lawrence zu, hatte wohl aber nicht mehr die Kraft, diesen zu umspielen, so dass sein Schuss den Keeper der Engländer am Kopf traf. Von dort prallte das Leder nach rechts in Richtung Außenlinie und wurde von dem Dortmunder Rechtsaußen Reinhard " Stan " Libuda gestoppt. Der schaute und sah das Torhüter Tommy Lawrence noch nicht im Gehäuse stand. " Stan " Libuda hob das Leder an und schoss es in einer so genannten Bogenlampe in das Liverpooler Tor. Der Verteidiger Chris Lawler, eine Kante von mindestens 1,80 Meter, versuchte noch mit der Hand den Ball aus dre linken, oberen Ecke heraus zu schlagen. Die Kugel und er lagen jedoch binnen Sekunden im Netz.

2:1 für die Borussia! Ich sprang mit schweißnassen Händen beinahe unter die Zimmerdecke und musste von meinem Vater beruhigt werden. Obwohl ich zu jener Zeit Fan von 1860 München war und meine Idole eher Hennes Küppers, Bernd Patzke, Timo Konietzka und vor allem Rudi Brunnenmeier, aber auch Peter Grosse und Otto Luttrop ( " Atom Otto " ) hießen, war ich schon wegen des verloren Finals gegen West Ham United, ein Jahr zuvor in London, an diesem Abend bis zur letzten Sekunde BVB Anhänger.

Die Dortmunder lagen am Boden und warfen sich auf den Torschützen. Ausgerechnet " Stan " Libuda machte das 2:1. Er hatte zuvor keinen Stich gegen die souverän und mit bekannt britischem Körpereinsatz, ja, sogar Härte, agierenden Liverpooler Verteidiger bekommen. Seine Dribblings blieben wirkungslos. Spätestens nach dem 2. Gegenspieler blieb er dort hängen und verlor den Ball. Eine einzige Enttäuschung. Auch die Tormaschine " Emma " Emmerich stotterte gewaltig. Er wurde exzellent gedeckt und wirkte irgendwie gehemmt. Dafür wuchsen andere Borussen über sich hinaus. Hans Tilkowski beispielsweise, aber auch " Hoppi " Kurrat oder " Aki " Schmidt sowie auch der spätere Schalke 04 - Manager Rudi Assauer spielen überragend.

Dann pfiff Schiedsrichter Schwinte´die Begegnung ab. Es muss wohl so gegen 22.00 Uhr gewesen sein, an jenem Donnerstagabend, an jenem 5. Mai 1966 im Glasgower Hampden Park vor nur knapp 42.000 Zuschauern, aber vielen Millionen an den klobigen TV - Geräten in Westdeutschland und Europa, als die Schwarz - Gelben aus Dortmund Fußballgeschichte schrieben.

Wie war das noch gleich? In jener denkwürdigen 106. Minute?

" Jetzt hat Held eine Möglichkeit! " " Und trifft nur den Kopf von Lawler ( - gemeint war aber der Torhüter Lawrence ) ! "
"   Libuda´s Ball senkt sich! Ins Tor! Ins Tor! Ins Tor! Es ist unglaublich! "
" Libuda´s Ball senkt sich ins Tor zum 2:1 für Borussia Dortmund. In der Verlängerung. In der 106. Minute! "






Und hier noch einmal die BVB - Geschichte 1965 / 1966:






Und so hörte es sich im englischen Fernsehen an:








Und für Hard - Core - Fans, die komplette Aufzeichnung der BBC aus Glasgow:





Mittwoch, 30. März 2016

Ein Orden für Herrn Olaf. F aus Göttingen!



" Gäääääääääähn!" Diese Sommerzeit! Schrecklich! Jene, zwar nur eine einzige Stunde, die uns Mitteleuropäern ab Sonntagmorgen abgeknöpft wurde, bringt den Bio - Rhythmus doch durcheinander. So stakste ich um 5. 25 Uhr das halb - dunkle Treppenhaus hoch, um im Bad meiner Pflicht, mich anständig, ordentlich, alltagsgemäß, anzuziehen, nachzukommen. Nun, unserem dynamischen Trio Infernale auf vier leisen Pfoten, war´s völlig schnuppe, ob mir die da in Berlin ( zuvor in Bonn, aber nur für Westbürger ) eine Stunde geklaut hatten. " Futter geben! ", so war ihr Verlangen, dass sie nacheinander mittels schmusigem Geschnurre, noch während meines Toilettengangs, förmlich unterstrichen.

Also, flugs angezogen und nix wie in die Küche. Im Vorbeigehen und während des Betretens des doch warmen Raumes, drückte ich auf den Einschaltknopf des Kaffeeautomaten. Ein bekanntes, leicht schnarrendes Geräusch, der das Schnurren der Stubentiger leicht übertönte, kam als Antwort von dem Wunderdings der Technik. Mit der linken Hand griffelte ich nach dem Futterspender und ließ in drei Schalen drei etwa gleich große Häufchen hinein rutschen. Sofort stürzten sich unsere Kinder auf die Frischfutterzufuhr. Ohne die ab und an aufkommenden Eifersüchteleien, speisten sie und ließen sich auch nicht von der leicht knarzenden Geräusch der Wasserpumpe unseres " Jura " Kaffee - Vollautomaten irritieren.

Der hatte inzwischen die Betriebstemperatur erreicht, um seine Aufgabe, mir einem brühfrischen Kaffee zu kredenzen, zunächst mittels Spülvorgangs zu beginnen. Dann gab das eingebaute Mahlwerk seine seit vielen Jahren geläufigen Geräusche ab. Kurze Zeit darauf floss aus zwei Ausläufen die duftende Brühe in den Porzellan - Becher aus " Bunzlau ". Ein Schuss Milch und der Kaffee war trinkfertig. So griff ich in den Zeitungsständer,  setzte ich dann mich in den Korbstuhl und trank ein Schluck aus dem " Bunzlauer " - Becher. Dabei blätterte ich die Seiten 138 ff des neuen " SPIEGEL " auf.
Aha, " Uns Udo " feiert zusammen mit den Mitarbeitern der Zeitung " DIE WELT " in einer Sonderausgabe deren 70. Geburtstag. Oder ist er auch schon so alt geworden?
Nein, erst im Mai. Aber, irgendwie auch Jahrgang 1946.

Dann las ich die Rubriken " Rückspiegel " und " Hohlspiegel ", so, wie bereits vor mehr als 40 Jahren auch.
In dieser, frühen Morgenstunde, gibt es eher leichtere Kost.
Es folgten die " Leserbriefe ". Ja, na, gut, die waren vor mehr als 4 Dekaden noch ganz vorne zu finden. Egal. Interessant, was so einige Leser des Hamburger Magazins schreiben. Es wurde sich - wie sollte es in dieser Zeit auch anders sein? - auch über die " Flüchtlingspolitik ", die ja schlankweg " Flüchtlingskrise " bezeichnet wird,ausgelassen.
Ein promovierter Akademiker meint, dass in der AfD " prollige Vorurteilsfabulierer, reaktionäre Adlige und sexuell verklemmte Rassisten " beheimatet sind, weshalb diese Partei alsbald in die Bedeutungslosigkeit versinke.

" Hmmmh! Joooh! ", da hat er ins Braun - Schwarze getroffen.

Dann gelangte ich auf Seite 135.
" Kätzchen gegen Dobbermänner " so lautet dort eine Überschrift. Es wird über die rechtsradikale Französin Le Pen berichtet, die ihren greisen Vater inzwischen abserviert hat. Sie soll Katzen lieben; er Dobbermänner. Nee, näh!
Ich dachte, sie hätte Braunbären favorisiert.

Darunter ein Kurzbericht über  Prinz Harry aus Großbritannien. Er verweilte kürzlich in Nepal ( dahin hätte es mich vor mehr 40 Jahren aus vielerlei Gründen auch hingezogen ). Nun, Mann wird eben älter. Irgendwie soll ihn dort die militärische Elite - Einheit der Gurkhas fasziniert haben. Nö, dafür hätte ich einst keinen Augenblick still gestanden. Martialisches Gehabe im traditionellen Gewändern!

Dann steht dort ganz rechts, außen, ein Artikel mit der Überschrift " Was für ein Blödsinn! ". Er ist unter der Rubrik " Der Augenzeuge " abgedruckt.

Ein leitender Angestellter, ich nenne ihn mal " Chef ", des Göttinger Tagungshotels " Freizeit In " berichtet dem Mitarbeiter des " SPIEGEL " von einem Vorfall der schon einige Wochen zurück liegt. Eine dort verweilende Frau verweigerte den Service, weil sie von einer Kopftuch tragenden Auszubildenden bedient werden sollte. Nicht deshalb, weil die Azubine eine Solche ist. Auch nicht mit der Begründung, dass sie sich in irgendeiner Weise unfreundlich behandelt gefühlt habe. Nein, nur weil die junge Frau ein Kopftuch trägt, wollte die ältere Frau sich nicht von der jüngeren Frau bedienen lassen. Ein leicht erfahrener Mann könnte dabei den Schluss ziehen, es handele sich um den berühmt, berüchtigten " Zickenkrieg ". Doch, weit gefehlt! Es war war jene Art von Vorurteilen, die die ältere Dame gegenüber der dienstleistenden, jüngeren Dame zum Ausdruck brachte. Jener Dreck also, den unsereins ständig im Internet zu lesen bekommt, wenn er sich die Kommentarspalten in den privaten und vor allem, den öffentlich rechtlichen Medien durch liest. Jene Art von verdecktem Rassismus, den meine ostdeutschen, noch etwas älteren Brüder - Schwestern wohl weniger -  in einem Anflug von Überheblichkeit, ja, Arroganz und Spießertum, dann regelmäßig zum Ausdruck bringen, wenn sie nach Polen oder in Tschechien zum Billig - Einkauf in ihren blitz - blanken Autos fahren und sich dabei von den noch ärmeren Mitarbeiterinnen in Supermärkten bedienen lassen.

Gut, bei diesen einst Eingesperrten kann ich noch - strafmildernd, so zu sagen - erkennen, dass sie als von dem " Besser - Wessi " als " Ossi " selbst in verächtlicher Weise behandelt wurden oder sogar noch werden. Doch all dieses Umstände spielen in dem Fall aus Göttingen eben keine Rolle. Da es weder " Zickenkrieg " oder " Stutenbissigkeit ", noch ausgelebte Minderwertigkeitskomplexe waren, die jene Dame zu dem dümmlichen Auftreten in dem Hotel brachte, musste es also andere Ursachen gehabt haben.

Aber, es sollte noch schlimmer kommen.

Das eigentlich Verwerfliche an diesem diskriminierenden Auftreten des Gastes war demnach nicht in ihre Haltung gegenüber jener Auszubildenden; auch nicht deren Begründung, dass sie - der Gast - sich wegen der Morde in Paris vor Frauen mit Kopftuch fürchte begründet, nein, die Frau selbst war Gewerkschaftssekretärin. Ein Beruf somit, der sich mit den Rechten von Arbeitnehmern befasst. Mit vielleicht benachteiligten Minderheiten, mit Diskriminierung am Arbeitsplatz und mit jedweder Art von Ungleichbehandlung in der Arbeitswelt.

Diese Angestellte einer Arbeitnehmervertretung also, brüskierte eine Auszubildende und gibt deren getragenes Kopftuch und die Angst vor solchen Frauen als Grund ihrer Verweigerungshaltung an.
Kaum zu fassen, aber wahr!

Der herbei gerufene " Chef ", Herr Olaf F., gab ihr unmissverständlich zu verstehen, dass er ein solches, offensichtlich rassistisch - motiviertes und zudem diskriminierendes Verhalten in seinem Hause nicht dulde und erteilte der Gewerkschaftsmitarbeiterin sofort ein Hausverbot. Das darf er, wenn ein Gast sich ungebührlich verhält; auf jeden Fall dann, wenn er den Hausfrieden - oder den Betriebsablauf stört. Er benötigt aber nach der herrschenden Meinung in der Judikatur hierzu keinen triftigen Grund. Es handelt sich nämlich bei dem Göttinger Hotel um ein Privat - Grundstück, auf und in dem der Eigentümer oder Besitzer ( Pächter ) sein Hausrecht ausüben darf, wie es ihm beliebt. Und der " Chef " Olaf F. ist Vertreter dieser Seite, die ihr Hausrecht somit ausüben darf.

Der " Chef " erteilte also der Gewerkschaftssekretärin sofortiges Hausverbot. Eine Entscheidung, die ich dann wohl nach deren geschilderten Auftritt und ihrer Uneinsichtigkeit nicht nur nachvollziehen, sondern nur begrüssen kann, Die Geschäftsphilosophie ist dabei der Auslöser gewesen. Wenn jeder Gast in dem Göttinger Tagungshotel willkommen ist, genießt er die volle Aufmerksamkeit des Dienstleisters und dessen Mitarbeiter, Wer dieses Angebot wahr nehmen möchte, der sollte sich dabei dessen bewusst sein, dass der Dienstleister die Art seines Angebots selbst bestimmt. Wenn er dabei Personal mit ausländischen Wurzeln auswählt, hat der Gast dieses hinzunehmen.

Weil sich die Fälle, in denen jenes Personal von Gästen brüskiert und offen diskriminiert wurde, in der letzten Zeit wohl gehäuft haben ( 2 Mal pro Woche ), hat sich der für diese Mitarbeiter verantwortliche " Chef ", Herr Olaf F., dazu entschlossen, die in seinem Haus geltenden Regeln, deutlich sichtbar auf einem Plakat im Foyer und im Saunabereich, zu erklären.
Hierauf soll zu lesen sein:

" Unsere Gastfreundschaft ist nicht grenzenlos. Wer in unseren Häusern von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund nicht bedient werden möchte, den möchten wir auch nicht bedienen. "

Ein klares, ein mutiges Bekenntnis zu einer weltoffenen Geschäftspolitik. Ein Hotel, ein Gastronomiebetrieb, ein Dienstleister, kann es sich nicht leisten, die Augen vor der Realität zu verschließen, die da heißt: Die Welt ist längst eng zusammen gerückt. Wenn ein deutscher Gast im Inland sich nicht von Personal mit Migrationshintergrund bedienen lassen möchte, so darf er im Umkehrschluss, nicht ins Ausland fahren und dort dasselbe verlangen. Doch so weit denken jene Spatzenhirne nicht. Diese Ignoranten berücksichtigen auch nicht, dass jedes Angebot in einem Supermarkt zum großen teil aus ausländischen Produkten besteht. Da sind es Obstsorten aus Südamerika, Israel oder Spanien. Da sind es Milchprodukte aus den Niederlanden, aus der Schweiz oder aus Frankreich. Da sind Konserven aus Dänemark, aus Großbritannien oder aus Tunesien.

Würden diese Lebensmittel über Nacht aus den Regalen heraus genommen werden, weil sie nicht deutsch sind, könnten die Supermärkte ihre Verkaufsflächen um mehr als die Hälfte verkleinern und - gegebenenfalls - später irgendwann schließen.

Herr Olaf F. erhielt - nachdem er seine, die hauseigene Regel veröffentlicht hatte, nach eigenen Angaben, Unmengen von Menschen Briefe und E - Mails. In diesen kam das gesamte Spektrum menschlicher Unzulänglichkeiten zum Tragen. Beleidigungen, Drohungen, Unverschämtheiten. Jener geistige Müll, den geistig Umnachtete in ähnlichen Fällen und bei identischen Anlässen abgeben. Zum Teil sogar mit Klarnamen versandt.

Ich habe Göttingen als die typische Universitätstadt Niedersachsens in Erinnerung. Ein Zentrum für Forschung und Lehre mit einem damit verbundenen, liberalen Anstrich. Der so genannte " Mescalero " -    Nachruf sorgte 1977 für helle Empörung. Ein Pamphlet, dass von einem Unbekannten veröffentlicht worden war, in dem dieser seine " klammheimliche Freude " über die Ermordung des damaligen Generalbundesanwalts Siegfried Buback, zum Ausdruck brachte. Ich habe diesen dann über viele ASten veröffentlichten Brief selbst gelesen, mich von dem Inhalt zwar distanziert, wohl aber die anschließend von der Politik, vornehmlich der CDU/CSU, initiierte Kampagne gegen Hochschullehrer und Studenten, die jene Veröffentlichung noch mit der Meinungsfreiheit in Verbindung setzen, verurteilt.

Beinahe 40 Jahre später droht eine ähnliche Stimmungsmache aufzukommen. Dass es in Göttingen Korps, Burschenschaften und sonstige Blindgänger gibt, war mir schon damals bekannt. Dass aber bei einer Feier dieser Flachpfeifen, die Papas Geld verbraten und sich dabei noch selbst als Elite betrachten, obwohl viele von ihnen die Studienzeit nur zum Zwecke der Selbstverwirklichung missbrauchen, statt einem Abschluss anzustreben, nach " arischem Personal " gerufen wird, ist abartig. Aufgeblasene Hansel im Korps - Wichs mit Bierkrügen in der Hand und unter fortschreitender Demenz leidend, wollen von " arischem Personal " bedient werden?
Und auch das in dem Artikel angeführte Seniorenpaar, dass nach " deutschem Personal " verlangt haben soll, täte gut daran, den Ball ganz flach zu halten. Weil in einem internationalen Tagungshotel, dass in den USA, Kanada oder Spanien, diese Provinzler auch nicht von " deutschem Personal " bedient werden könnten.

Nun hat der " Chef " Olaf F. hiergegen ein deutliches Zeichen gesetzt. Dafür gebührt ihm nicht nur Dank, sondern ein Orden. Dieses Land benötigt mehr Menschen mit Rückrat, wie Herr F. es gezeigt hat.


http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Hotelgaeste-lehnen-Bedienung-mit-Kopftuch-ab,kopftuch146.html

Dienstag, 29. März 2016

Der neue Berufsstand: " Terrorismus - Experte "?

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Nach den Massakern von Paris, Brüssel und Lahore vergeuden die Massenmedien keine Sekunde, um all ihre Kraft an Erklärungsversuchen zu verschwenden. Eilfertig werden Fakten hierfür heran gezogen, die zwar den Ablauf der Massenmorde erklären. Die Ursachen hierfür bleiben indes - wohl unbewusst - im Dunkeln. Bei der medialen Aufbereitung jener Anschläge geben vor allem die Öffentlich Rechtlichen keine gute Figur ab. Auch sie kratzen mit ihrer Berichterstattung an der Oberfläche herum und geben dem Rezipienten dabei lediglich sachbezogene Information weiter. Eine eigene Bewertung erfolgt nahzu kaum.

Um dennoch Kompetenz zu suggerieren, geben die öffentlich rechtlichen Programme einige ihrer Mitarbeiter als " Terrorismus - Experte " aus. Wieso das?

Nun, es gibt eine Reihe von Menschen, die sich in ihrem Leben mit dem Terrorismus intensiv auseinander gesetzt haben und hierüber sogar Publikationen vorweisen können.  Ob sie deshalb gleich als Fachkenner gelten müssen, sei einmal dahin gestellt. Andere wiederum beschäftigen sich nur nebenbei mit dieser Zeiterscheinung und lassen dabei schlaue Kommentare ab, die allerdings bei näheren Hinsehen oder Hinhören nichts mehr als nur Allgemeinplätze beinhalten. Es werden dazu nur einige, dabei längst bekannte, Fakten zusammen getragen und in einem Beitrag mundgerecht weiter gegeben.

Hierbei handelt es sich lediglich um Trittbrettfahrer, die sich einfach in die Nachrichtenmaschinerie einklinken und versuchen mitzureden. Leider gibt es davon genug. Und - leider - werden es immer mehr. Weil " Terrorismus - Experte " weder ein anerkannter Berufsstand ist, noch hierfür besondere Fähigkeiten oder Kenntnisse abverlangt werden, darf sich jeder Journalisten - Dödel so nennen, wenn er einige Berichte über derartige Ereignisse zusammen geschraubt hat und diese zudem veröffentlicht wurden.

Ebenso, wie die aufgeblasene Berichterstattung über jene Anschläge in Paris und Brüssel - bei dem Massenmord in Pakistan hält sich die hiesige Journaille dezent zurück - und das daran anschließende, inflationäre Trauerfolklore - Szenario, geben jene " Experten " nur solche Informationen weiter, die sie selbst irgendwie, irgendwo und irgendwann erhalten haben. Ein Durchlauferhitzer für den ewig fortwährenden Nachrichtenstrom, also.

Weil solche " Experten " eben nur so genannt werden, bewerten sie jene Meldungen, die sie selbst weiter verwursten eben nicht. Und so kommt es nicht von ungefähr, dass im Rahmen der exzessiven Berichterstattung über die " Terror - Anschläge " des 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten, zwar die Verantwortlichen ermittelt und öffentlich benannt wurden, nicht aber die Tatsache, dass der Drahtzieher Osama bin Laden
mit seinem Clan wirtschaftlich eng mit den Öl - Millionären Bush verbunden war.

Solche Nebensächlichkeiten erfährt nur ein kritischer Interessierte, denn diese könnten ja eventuell ein Bild eines USA - Gegners suggerieren. Und da die Vereinigten Staaten von Amerika ja immer noch die Weltmacht Nummer Eins sind und dem Westen ihren Doktrin - Stempel aufdrücken möchten, wird über diese, aber auch andere, ähnlich gelagerte Verbindungen kaum berichtete oder sie werden bei einer Bewertung zu den damaligen Wahnsinnstaten eher unter den Teppich gekehrt.

Und gerade ein solches Vorgehensweisen geben nicht nur den Verschwörungstheoretikern Aufschub. Die öffentlich rechtlichen Medien scheinen nur von jenen Ereignissen zu berichten, von denen andere ihrer Zunft auch informieren. Daraus könnte der Eindruck entstehen, alle Publikationsorgane seien gleich geschaltet. So ist es aber nicht. Es wagt nur kaum ein Vertreter aus dem breiten Spektrum von Informationsquellen, über ein anderes Thema zu berichten, weil zudem kostengünstiger ist, mit den Wölfen zu heulen. Private Medien müssen Geld verdienen, um zu überleben und den Anteilseignern eine Rendite zu erwirtschaften. Öffentlich Rechtliche müssen ihren eingegangen Staatsvertrag erfüllen und die verfassungsgemäße Grundversorgung der zwangsweise heran gezogenen Gebührenzahler sowie der erfassten Gesellschaftsgruppen garantieren.

Weil es aber auch hier einfacher ist, über ein bereits aufgenommenes Thema zu berichten, lässt sich hieraus vielleicht ableiten, dass eben auch die öffentlich rechtlichen Anbieter nach einer Vorgabe und zudem einseitig - im Sinne der etablierten Parteien versteht sich - informieren. Um diesen Eindruck zu entkräften, gebe sich nun die Medien durch die Benennung von " Experten " einen Anstrich, nicht parteiisch, sondern besonders kompetent zu sein. Es entstehen somit Wortschöpfungen, wie " Terrorismus - Experte " oder, wie einst " Top - Terrorist " und solche aus weiteren Superlativen zusammen gesetzte Begriffe.

Doch eine " Experte " auf dem Gebiet des " Terrorismus " muss nicht gleichzeitig Kenner des Umfeldes sein, aus dem Terrorismus nämlich ensteht. Deshalb kauen diese " Terrorismus - Experten " nur jenen Information - Brei wieder, den sie zuvor von anderen Medien aufgenommen haben oder vor Ort mitgeteilt bekommen. Es sind überwiegend bereits gefilterte Meldungen oder bereits bewertete Stellungnahmen zu Ereignissen.
Worüber indes kaum informiert wird, ist die Tatsache, dass sowohl in Paris als auch in Brüssel durch die seit Jahrzehnten hingenommenen sozialen Spannungen, durch das Ausgrenzen bestimmter Bevölkerungsgruppen, die in Ghetto - artigen Wohngebieten zusammen gepfercht und ohne perspektivische Lebensinhalte dahin vegetieren. Es sind jene Menschen, die Frankreich und Belgien als einstige Kolonialmächte zum Teil einbürgern, zum weiteren Teil wegen deren familiären Bindungen zu jeweiligen Staatsbürgern im Land behalten mussten. Es entstand eine subkulturelle Parallelgesellschaft, innerhalb deren die Ausübung von Gewalt auf andere Menschen hingenommen wird.

Wer sich in der belgischen Hauptstadt Brüssel jene Pracht - und Prunkbauten der EU - Verwaltung mit den gleich daneben liegenden Kaschemmen vieler Bewohner ansieht und wer die verkommenen Plattenbauten in Paris mit jenem pompösen Gehabe im Regierungsviertel vergleicht, muss sich ernsthaft fragen, wie lange solche Parallelwelten noch friedlich nebeneinander existieren?

Hierzu wird von den so genannten " Terrorismus -  Experten " gerade nicht berichtet. Ein Schelm, der dahinter eine Absicht sieht?




Freitag, 25. März 2016

Giftbraun ist die Nougat - Haselnuss - Creme.


So, wenige Tage vor dem Osterfest, wartete die Stiftung Warentest in Berlin doch tatsächlich mit einem ganz besonderen Überraschungsei auf. Es enthielt die Ergebnisse einer Untersuchung von 21 Nuss - Nougat - Cremes oder - etwas genauer beschrieben - Nuss - Nougat - Brotaufstrich. Die braune - Glasfüllung zählt nun einmal zu den beliebten Lebensmittel des Bundesdeutschen und ist in jedem Supermarkt zu haben.

Und was für lustige Phantasienamen diese Kalorien - Kracher haben:


Real / Tip Nuss-Nougat Creme


Gepa Fair Trade Company Bio Cocoba Nuss-Nougat-Creme


Kaufland / K-Classic Nussano


Lidl / Choco Nussa Nuss-Nougat-Creme


Netto Marken-Discount Nussetti


Rigoni di Asiago Nocciolata


Rapunzel Samba Dark


Schlagfix Nuss Nougat Creme


Penny Nuss Nougat Creme


Rapunzel Bionella


Minus-L Nuss-Nougat Creme


Nudossi Nuss-Nougat-Creme


Takovo Eurocrem


tegut Nuss-Nougat


Alnatura Nuss-Nougat


BioGourmet Nuss-Nougat Creme


Dennree Nuss-Nougat Creme


Rapunzel Tiger Creme Nuss-Nougat-Creme


Clever Haselnusscreme


Vivani Nuss Nougat Creme


Penny / Flinky Fit Haselnuss Creme


Reuss Lebensmittelwerk Cebe Nussa Premium


Quality First Nougatcreme


Ja! Natürlich Nougatcreme


Spar Hasolé Haselnuss-Nougat-Creme


Aldi Süd Nutoka


Ferrero Nutella


Aldi Nord Nusskati


Zentis Nusspli


Norma Nulacta


Rewe / Ja! Nuss-Nougat-Creme


Reuss Lebensmittelwerk Choco Nussa


Rapunzel Samba Haselnuss


Nussenia Nuss Nugat Creme


Nussenia Fruchzucker Nuß-Nougat-Creme Diät


Bruno Fischer (Bioladen) Salabim


Zentis Belnussa Hochfeine Nuß-Nougat-Creme


Nussenia Nuß-Nugat-Creme ohne Zuckerzusatz


Real / Tip Nuß-Nougat-Creme


Mövenpick Nuß-Nougat-Creme/Edel-Rahm


Spar / Die Sparsamen Nuß-nougat-Creme


Reichelt Nuß-Nougat-Creme


Tengelmann A & P Nuß-Nougat-Creme


Rosengarten Jabadaba Meinussi


Penny Cremino


Markant / Rio Bravo Max und Moritz Nuß-Nougat-Creme


Grano Vita Nuß-Nougat-Creme


GHD / Gut & Billig Nuß-Nougat-Creme


Bei dieser Unzahl von Namen und Herstellern kann der Konsument leicht den Überblick verlieren. Deshalb hat sich der mit ihnen befasste " testbericht. de " nicht auf das Glatteis eines möglichen Prozesses wegen der - dann unrichtigen - Veröffentlichung von eventueller Mangelhaftigkeit der Brotaufstriche begeben und diese schlankweg mit " gut " bis " befriedigend " bewertet.



http://www.testberichte.de/ernaehrung/2584/brotaufstriche/nuss-nougat-creme.html


Anders der aktuelle Testbericht bei " Stiftung Warentest ", der einige der überprüften Nuss - Nougat - Cremes durchfallen ließ, weil sie sogar Schadstoffe enthielten oder Angaben auf ihren Etiketten vorgenommen haben, die nicht mit dem Inhalt übereinstimmten.
Gemogelt wird ja überall, doch bei des Deutschen liebstem Brotaufstrich ist es mit dem Wegsehen vorbei,

Auch in dieser Hinsicht funktioniert das systemtreue Berichten durch die " Lügenpresse ". Kaum waren die Ergebnisse an die Öffentlichkeit gelangt, hämmerten die Organe der Regierung in Berlin beinahe viertelstündlich jene üblichen Meldung auf die Rezipienten ein, die bei jenen Lebensmittel - Skandalen in den letzten 25 Jahren üblich sind. Es wurde gewarnt, aber nicht dramatisiert. Von einer akuten Gesundheitsgefährdung ist unisono nie die Rede gewesen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/aflatoxine-tester-finden-schimmelpilzgifte-in-nuss-nougat-cremes-a-1083727.html

Den Appetit auf  jenen schokoladigen Brotaufstrich habe ich mir auf vorher nicht nehmen lassen, Ich bin - und dieses räume ich unumwunden ein - seit Jahrzehnten " Nutella " - Fan. Nein, diese andere braune Pampe rühre ich nicht an. Was da für irrwitzige Namen und Begriffe für jenen Schund erdacht worden sind, der nicht einmal ansatzweise an die Qualität des " Ferrero " - Produkts heran reicht? Was ist dass schon? " Max und Moritz Nuß - Nougat Creme " von " Rio Bravo "? Der Name soll wohl kakao - braune Zutaten aus Brasilien suggerieren? Oder auch " Tip " - bzw. " Ja " - Nuss - Nougat - Creme? Die Öko - Prdukte? Die Bio - Blender? Nö, nix da! Ich lasse mich nicht verkackeiern.
Warum soll ich Kreisliga spielen, wenn ich CL - Qualität haben kann? " Nutella " ist eben das SG Dynamo Dresden der 3. Liga. Es ist der Schoko - Creme gewordene FCB der 1. BuLI, der Serien - Sieger. Nur die Großmäuligkeit fehlt. Die wird indes nie kommen, weil die Herstellfirma inzwischen - zumindest teilweise - aus den Negativ - Schlagzeilen - aufgrund des eingeführten Mindestlohns und der hierzu veröffentlichten Arbeitsbedingungen in dem hessischen Werk Stadtallendorf -  heraus gekommen.

Haselnuss - Nougat - Creme ist eben nicht immer Nougat - Haselnuß - Creme, wenn auch beide braun sind. Aber schwarz - braun ist sie nicht, es sei denn, sie wird als Wahlkampf - Präsent von der AfD angeboten:



Mittwoch, 23. März 2016

Kaufland und die Bundesliga - Osterhasen


Mal wieder, und dieses kurz vor den Osterfeiertagen, eine " Kaufland " - Geschichte. Diese zeigt, dass es auch an den entlegensten Zipfel dieses Landes kein Entrinnen vor wahrhaftigen Geschmacklosigkeiten gibt.

Die Ankunft auf dem Parkdeck der " Kaufland " - Filiale an der Kesselsdorfer Straße 40 ließ nichts Gutes erahnen. Unsere Idee, sich vor dem befürchteten großen Run auf die Fress - und Saufauslagen des Konsumtempels am Gründonnerstag zu drücken, hatten mit uns bereits Hunderte. So stand das Parkdeck denn gut gefüllt mit Fahrzeugen aller Art.
Menschen schoben Einkaufswagen vor sich her, die prall gefüllt waren; so voll, als würde morgen der Krieg ausbrechen oder die AfD den Notstand ausrufen. Massen strömten zum Eingang des Supermarkts und warteten geduldig auf das Eintreffen der Aufzüge.

In der Menschenmenge merkt kaum jemand, dass es bis Ostern noch drei Tage hin sind. Drei quälend lange Tage, denn die gekauften Fleischberge, Bierkisten und Süßigkeiten müssen bis zum 27. März noch ausharren, ehe sie vertilgt werden können.

Wie eine Unzahl von Kunden auch, schoben wir unseren Blechkarren von Regal zu Regal, von Auslage zu Auslage, von Stand zu Stand, vor uns hin. Das normierte Gefährt füllte sich mit jedem Zwischenstopp weiter. Bald ist Ostern und der Magen möchte Ostern feiern, also wird der Magen durch Konsum zum Osterfest feiern animiert. Neben Obst, Gemüse und Brot, Käse und Irischen Steaks, wanderten zum Ende der Kauforgie, auch noch Süßigkeiten in den Einkaufswagen.

Weil die Regale mit den geeigneten Artikeln irgendwie ganz woanders aufgefüllt waren, als bei der Standardware, kamen wir nur kurz n Schwierigkeiten. Der Gedanke, dass es keine Kalorienbomben aus Zucker, Kakao und Milch mehr geben könnte, weil die wilden Horden vor uns alles weggekauft haben, erwies sich sofort als völlig abwegig. Brechend volle Regalen mit Osterhasen, Ostereiern, Osterküken, Marienkäfern, Maikäfern sowie anderen Beiwerk, waren deutlich erkennbar. Nur: Wo waren der berühmte " Lindt " - Hase mit der Glocke; wo der " Schmunzel - Hase " von " Milka ", wo die bunten Ostermischungen von " Rieglein "?

Auf der Suche nach ihnen gelangten wir an vielerlei bekannter Süßigkeit. Dann war es endlich soweit. Der mittlere " Lindt " - Hase mit Glocke war gesichtet. 4,75 Euro! Nö, zu teuer. Ich entschied mich für ein Surrogat von Rieglein. Der " Milka " - Hase landete indes in dem Wagen. Auf der Suche nach einer " Ostermischung " gelangte meine bessere Hälfte doch tatsächlich an eine Verpackungseinheit mit Osterhasen, die dort in den Vereinsfarben von Fußball - Bundesligisten adrett aufgereiht standen. Dann plötzlich, aus einer Kauflaune heraus, folgte von Seiten meiner besseren Hälfte ein folgenschwerer Satz:  " Willst du einen Osterhasen von Bayern München kaufen? ". Ihre Frage brachte mich in Rage. " Was? Von diesem Scheißhaus - Verein? ".
" Da haben schon welche  so Einen gekauft! ", stellte sie fachmännisch und mit geübten Blick fest.
" Diese Verräter hier! ", lautete meine Antwort.



Ein anderer Kunde, der unmittelbar in meiner Nähe stand, glotzte mich wie ein stehen gebliebener Trecker an. Als hätte ich ihm ein unzüchtiges Angebot gemacht. Dann stellte ich fluchend fest, dass natürlich von meinen Grün - Weißen kein Osterhase zu kaufen war. Es gab ihn nicht, obwohl es ihn geben könnte, ja - laut Warenangebot der Firma " Rieglein ", sogar geben müsste. Doch es gab eben keinen Werder - Osterhasen.
Stattdessen standen dort die von " Königsblau ", dem FC Schalke 04, von Eintracht Frankfurt, vom VFB Stuttgart, von Hertha BSC Berlin, vom BVB 09 Borussia Dortmund und den Bazis. " Diese Schweinehunde ", dachte ich bei mir und drehte mich angewidert um. Nicht einmal Anstand haben sie.

Und weil sie mich mit dem scheiß Bayern - Osterhasen brüskiert hatten, kam der Kauf eines BVB - Exemplars nun nicht mehr in Betracht. Nun, ja, die Meisterschaft ist eh gelaufen und der Pokal? Egal, kein BuLi - Hase zu Ostern. Dafür aber bunte Eier im Nest. Ist ja auch etwas, weil zudem auch noch selbst gefärbt.

In diesem Sinne : Gut´s Nächtle mit den " Toten Hosen " und ihrem legendären " Anti - Bayern " - Song ( Dafür gab es einst von dem Steuerverbrecher Hoeneß für den Campino - Verein aus D´dorf so richtig auf die Bappen ):


Mitte 30. Ja, und?


Wenn das eigene Leben schon mehr als die Hälfte des statistischen Durchschnittsalters überschritten hat, könnte es sein,dass so manche Probleme und Fragen, die in den längst abgearbeiteten Altersphasen eine wichtige Rolle gespielt haben, längst in Vergessenheit geraten sind. Doch die ausgelebten Abschnitte des eigenen irdischen Daseins, treten ab und an wieder zu Tage; sie graben sich quasi aus der Erinnerung heraus in die Jetztzeit.

Da glotzte ich mir kürzlich über den Livestream des Spartenkanals Einsfestival " die Wiederholung der Wiederholung einer Wiederholung des Krohmer´schen Werks " Mitte 30 " an.

Tja, der Film stammt aus dem Jahr 2007 und beschreibt wohl den Realzustand der damals Mittdreissiger mit den Namen Marcus und Gerrit. Beide sind inzwischen verheiratet. Markus hat es dabei zu zwei Nachkömmlingen gebracht, Gerrit und seine Frau Claudia sind kinderlos.
Als die beiden Männer mit ihrer Architekturfirma kurz vor dem finanziellen Ruin stehen, öffnet sich ihnen die Augen. Ihre gemeinsame Träumerei von der Selbständigkeit ist wie eine Seifenblase geplatzt.

Das kommt vor, wenn die Koordinaten der eigenen Lebensplanung einen Irrweg aufzeigen. So ist es auch bei einem einprogrammierten Softwarefehler des Navigationsgerätes.

Als nach beider Erkenntnis, dann Markus plötzlich verstirbt, gibt es noch Stress mit dessen Witwe Sandra, die den Ex - Partner ihres Mannes auf Schadenersatz verklagt. Gerrit versucht ihr zunächst zur Seite zu stehen und verliebt sich dabei in die Witwe.
Später erfährt er, dass seine eigene Lebensgefährtin Claudia schwanger ist.

Gerrit hat sich damit drei Baustellen aufgehalst. Sein gescheiterter beruflicher Werdegang ist dabei noch das geringere Problem. Er plant stattdessen, die Universität zu besuchen, um dort das abgebrochene Lehramtsstudium wieder aufzunehmen. Ein kühnes Vorhaben, wenn berücksichtigt wird, dass er mit 36 nun wahrlich nicht dem jüngeren Semester angehört.

Die kurze Romanze zwischen Sandra und ihm, beendet er abrupt, nachdem er erfahren hat, dass seine Lebensgefährtin Claudia schwanger ist. Er gibt vor, sich dieser gegenüber verpflichtet zu sein. Doch auch diese Behauptung ist indes nur eine Notlüge. Claudia selbst liest ihm gehörig die Leviten, als sie hört, dass er das Lehramtsstudium wieder aufnehmen möchte. Dennoch bietet sie ihm an, bei ihr zunächst zu wohnen. Er lehnt ab und stellt klar, dass er schon zurecht käme.
Im übrigen wolle er jobben gehen, um das Studium zu finanzieren.

Als er auf dem Campus auftaucht, merkt er allerdings sehr schnell, dass sich die Zeiten geändert und er eben mindestens 10 Jahre älter geworden ist, seit dem Abschluss des Architekturstudiums. Symptomatisch dafür ist die Frage einer Kommilitonin, die er wegen eines Zimmers anspricht: " Wie alt bist´n du? "

Tja, Mitte Dreißig eben und eigentlich zu alt, um noch einen weiteren akademischen Weg einzuschlagen. Doch, auch in diesem Alter kann Mann noch Träume haben. Schließlich stehen einem noch mehr als 3 Dekaden zur Verfügung, um sich beruflich auszuprobieren. In der Theorie allerdings nur. Die Berufspraxis sieht völlig anders aus. Wer in diesem Alter seine Planung nicht vollständig umgesetzt hat, wird später über kurz oder lang scheitern. Eine stets unterbrochene Erwerbsbiographie dürfte dabei nur das kleinere Übel sein.

Auch sonst dürfte dieser Lebensabschnitt durchaus komplizierte Fragen an den Menschen stellen. Wie soll die eigene Lebensplanung weiter gehen, wenn sich noch kein richtiger Partner gefunden hat. Bei Frau tickt zudem unaufhörlich die biologische Uhr. Was das schwerwiegende Problem des eigenen Nachwuchses angeht, sollte sich Frau wohl zeitnah zu einer Entscheidung durchringen. Und auch sonst kann dieser Zeitabschnitt mehr Fragen als Antworten bereit stellen.

Wer nach einem Studium immer noch nicht in einem festen Arbeitsverhältnis war, der wird seine Brötchen dort wohl kaum verdienen können. Und mit der Liebe ist es auch eine ewige Krux. Woher soll ein " Traumpartner " her kommen? Aus der Untiefe des Raumes?

Nun, ja, die Mittdreißiger als jung, dynamisch, erfolglos zu sehen, wäre ein wenig zu kurz gegriffen. Und, mal Hand aufs Herz! Wer in den 70ern und 80ern geboren wurde und - berechnet ab dem Filmjahr 2007 - dann die Mittdreißiger durchläuft, muss sich nun wirklich nicht grämen, dass das Leben für ihn keine Freundlichkeiten bereit stellt.
Die Eltern sind da längst so in etwa in dem Alter des eigenen Jahrgangs und werden - nach offiziellen Berechnung - in den Folgejahren Vermögenswerte von mehr als 1,6 Billionen ( 1.600.000.000.000 ) Euro erbrechtlich verteilen. Wenn das keine rosigen Aussichten sind? Zudem findet sich auch in den gesetzteren Abschnitten von Mitte 40 oder als Silverager ein adäquater Partner. Denn: Geld ist nicht nur geil, sondern macht sexy.

Wetten, dass... ?




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http://bfriends.brigitte.de/foren/uber-das-kennenlernen/458262-singlemaenner-mit-mitte-30-keine-guten-exemplare-mehr-zu-finden.html

http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/608150/?p=12

http://www.unicum.de/studienzeit/rund-ums-studium/allgemein/arbeitslos-nach-dem-studium-was-tun-wenn-der-job-auf-sich-warten-laesst/