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Mittwoch, 22. Oktober 2014

EBOLA - Angst - Äktschn? Oder: Warum die Fachärztin für Allgemeinmedizin, Frau Dipl.- Med. Sabine K. in Stollberg vom Gesundheitsamt gegängelt wird.


Mensch, war dat ´ne stürmische Nacht oder besser: ein Morgen. Gegen 4.00 Uhr knallte die Tischtennisplatte auf unseren Kiesweg. Der starke Wind hatte sie einfach hoch gehoben. Dann prasselte der Regen an das Schlafzimmerfenster. Und schließlich erschienen - wegen des Herbstwetters - alle drei Vierbeiner, um sich etwas ängstlich auf das Bett zu legen.
Nö, an Schlaf war danach nicht mehr zu denken. Ich döste noch knappe 45 Minuten und stieg dann hoch, um mir in der Küche eine Tasse Kaffee zu brühen.
Wie gewohnt hörte ich die Frühnachrichten bei MDRInfo.
Und während ich mir noch den Schlaf aus den Augen rieb, sendete der Nachrichtenkanal eine Beitrag über eine Provinzposse par exellence.

In der erzgebirgischen Kreisstadt Stollberg wurde einer dort niedergelassenen Fachärztin für Allgemeinmedizin über das zuständige Gesundheitsamt die Berufsausübung stark eingeschränkt, weil die Ärztin sich als Teilnehmerin einer " Ebola " - Hilfsgruppe, die in Liberia Schulungsaufgabe für Mediziner und Krankenschwestern drei Wochen lang durchführte, angeschlossen hatte.

Nun soll sie ihre Berufsausübung auf ein Minimum einschränken, weil die Gesundheitsbehörde behautet, die Ärztin sei in dieser Zeit mit " Ebola " - Erkrankten in Kontakt gekommen.
Ihren Patienten darf sie sich nicht mehr nähern. Zudem erhielt sie die Auflage, ständig Schutzhandschuhe zu tragen. Immer kann die Allgemeinmedizinerin ihren Patienten noch Rezepte ausstellen. Von einer Praxisschließung bis zum 4. November ( dem Ende der Inkubationszeit ) hat die Behörde auf Intervention der Ärztin Abstand genommen.

Wie gnädig!

Diese drastischen  Maßnahmen sind aufgrund von vorherigen Meldungen eines Pflegeheims und eines Taxiunternehmens zu dem vorherigen Liberia - Aufenthalt der Medizinerin von der Behörde in Stollberg verfügt worden. Hier wurde nämlich befürchtet, dass Sabine K. die Krankheit in die Erzgebirgsstadt einschleppen könnte.

Schönen Dank, ihr Denunzianten.

Schlimmer noch ist die Hysterie, mit der in der Provinz auf die medialen Dauermeldungen über die Seuche reagiert wird. Typisch für jenes Halbwissen ist natürlich auch die damit verbundene Panikmache.
Staat der Medizinerin für ihren selbstlosen Einsatz in Liberia zu danken, wird sie hier noch in die Pfanne gehauen.
Beschämend!

Das erinnerte mich gleich an die frühen 1980er Jahre, dem Aids - Zeitalter, als eine systematische Stigmatisierung der Erkrankten durch Mitbürger, Behörden und selbst Ärzte erfolgte.
Die Dummheit ist auch über 3 Dekaden danach nicht ausgestorben - leider!

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/reisemedizin/ebola/razzia-anzeige-berufsverbot-sicherheitsabstand-aerztin-kaempft-in-liberia-gegen-ebola-gesundheitsamt-verfaellt-in-irre-panik_id_4218199.html

http://de.wikipedia.org/wiki/AIDS

http://de.wikipedia.org/wiki/Ebolavirus

Dienstag, 21. Oktober 2014

Die Hallorähn - Kugel aus Thüringen.


Es könnte bald zu einem Novum in der gesamtdeutschen, parlamentarischen Historie kommen. In dem schönen Freistaat Thüringen ( lat. Thuringia ) dräut dem Spießer im Westen, nämlich dem Hessen, dem Land - und Provinzei im Norden, dem Sachsen - Anhalter, und dem schwarzen Ignoranten im Süden, den Bayern oder besser Oberfranken, sowie dem CDU - Dünnbrettbohrer im Osten, dem Sachsen, ein Ungemach, dass er eigentlich vor 25 Jahren aus dem eignen Haus getrieben hat. Der Sozialismus kommt, wie das Nachtgespenst des Pantoffelhelden in jene Bundesländern zurück. Dieses Mal in einem demokratischen Gewand. Die PDS, die vermutliche SED - Nachfolgepartei in Gestalt der Partei " Die Linke " könnte mit Bodo Ramelow den ersten Ministerpräsidenten stellen.

Es könnte sich eine rot-rot-grüne Koalition abzeichnen, die - wenn auch nur mit 1 Stimme Mehrheit - die schwarze Witwe Christine Lieberknecht ablösen würde, sollte eine solche Koalition zustande kommen.Da sehen doch schon viele den blanken Sozialismus auf die gesamte Bundesrepublik zukommen. Weshalb reflexartig behauptet wird, dass ein mögliches rot - rot - grünes Regierungsmodell aus Thüringen auf Bundesebene  kein Vorbild sein kann.
Warum eigentlich nicht?

Auf jeden Fall hat Thüringen versucht ein Zeichen zu setzen. Das lähmende schwarz - rote Mammutprojekt in Berlin kann auf Länderebene kein gutes gutes Modell für die Erfurter Regierungsbildung sein. Das sieht auch der designierte Ministerpräsident Bodo Ramelow so. Er möchte tatsächlich die thüringische Landesregierung anführen. Warum auch nicht?

Einst erblickte jener Bodo Ramelow am 16. Februar 1956 in Osterholz - Scharmbeck, dass liegt in Niedersachsen, etwa 20 Kilometer östlich von Bremen, die Welt. Er wuchs in den 1960er Jahren  in Rheinhessen auf und absolvierte dort eine kaufmännische Ausbildung. Später war in diversen Betrieben tätig.
Ab 1990 war er Landesvorsitzender der Gewerkschaft HBV in Thüringen. Bodo Ramelow ist seit 1994 Mitglied der PDS / " Die Linke " und fungiert bislang als Fraktionsvorsitzender.


http://de.wikipedia.org/wiki/Bodo_Ramelow

Da er seinen Sozialisationhintergrund zunächst in der BRD hatte, waren bestimmte ostdeutsche Besonderheiten, die insbesondere aus der DDR - Geschichte hervor gehen, für ihn eher schwer nachvollziehbar. Das muss per se kein Manko sein, denn der Mensch ist - bei gutem Willen - eine lernfähige Einheit.

Dennoch könnte es ab und an peinlich werden, wenn eben jene ostdeutschen Besonderheiten zum Tragen kommen sollten und der gebürtige Westler darauf nicht reagieren kann oder - viel peinlicher - jene Besonderheiten nicht korrekt wieder gibt. Damit haben viele Wessis immer noch extreme Probleme.
Dass ein Pils - Fetischisten in Dortmund, ein Kölsch - Kenner in Köln oder ein Alt - Anhänger in der Altstadt von Düsseldorf mit dem " Rotkäppchen " - Sekt immer noch nicht viel anfangen kann, ist verzeihlich. Wenn ein Bazi aus der Pampa des Allgäu mit den Städten Stralsund, Frankfurt / Oder und Pirna nichts anfangen kann, liegt das an der fehlenden Allgemeinbildung. Dass allerdings beinahe die Hälfte der Westdeutschen noch nie in den so genannten Neuen Bundesländern war, ist traurig. Und wenn beinahe 30 % immer noch der Auffassung sind, dass der von Kohl eingeführte " Soli " nur von den Arbeitnehmern und Selbständigen aus den Altbundesländern gezahlt wird, ist eher oberpeinlich.

Weil die Altdemokraten in den " Alten Bundesländern " nun der festen Überzeugung sind, dass der bessere Staat eben die kapitalistische BRD war, lassen sie sich nicht dazu herab, von den neuen Bundesdeutschen etwas zu lernen. So kommt es denn, dass ein westdeutscher Journalist dann die schokoladigen Kugeln aus dem fernen Halle als " Hallorähn " - Kugeln ausspricht und dafür von seinen Kollegen des MDRInfo  - eben aus Halle/Saale  - ein schallendes Gelächter erhält.

Das kann dem eventuell demnächst vereidigten Ministerpräsidenten Bodo Ramelow aus Erfurt, der Blumenstadt, wohl nicht mehr passieren, denn er ist ja seit 1990 entsprechend assimiliert. Er kennt die ostdeutschen Gepflogenheiten und deren Historie längst aus dem FF. Und weil das so ist, muss sich der Ministerpräsident in Wartestellung Bodo Ramelow von den " SPIEGEL " - Laffen Deggerich und Fleischhauer in einem Gespräch  nicht brüskieren lassen.
Beide konservative Blender können weder " Halloren " - Kugel aussprechen, noch haben sie Kenntnisse über die thüringischen Besonderheiten.
Rot - rot - grün als Regierungsmodell. Ein Alptraum für Fleischhauer, Deggerich und sonstige Konsorten aus dem schwarzen Umfeld.

Alles " Hallorähn " oder was?



Wullowitz: Mich trifft der Blitz!


 Die Republik Österreich ist ja bekanntlich ein europäisches Transitland. Mit ihren knapp 84 Millionen m² Fläche und etwa 8,5 Millionen Einwohnern, die sich auf 9 Bundesländer verteilen, stellt sie zwar nicht gerade eine imposante Größe dar, allerdings gilt dieses nicht für das regelmäßige Verkehrsaufkommen während der Ferienzeiten; insbesondere zu den 3 Sommermonaten. Dann fallen Millionen Blechhaufen über die Landesgrenze ein, um sich in Richtung Süden zu quälen.

Und sie strömen aus allen Himmelsrichtungen in die Alpenrepublik hinein, weil sie möglichst schnell zum Urlaubsort, der meist noch viele hundert Kilometer südlicher liegt, gelangen wollen. Das Land ist nämlich von anderen Staaten umzingelt. Im Norden liegt der große, gleichsprachige Nachbar Deutschland, im Westen ist es die Schweiz und Lichtenstein, im Süden liegen Italien und Slowenien vor der Tür und im Osten sind es Ungarn sowie die Slowakei. Im Nordost allerdings wird Österreich von Tschechien eingegrenzt.
Besonders viele Urlauber drängt es seit den Grenzöffnungen aufgrund der europäischen Übereinkünfte und Verträge auch aus den östlichen Nachbarländern nach Österreich und von dort aus weiter in den Mittelmeerraum. Da werden auch gerne 1.000 und mehr Kilometer Fahrt in den Kauf genommen, um ans Wasser zu gelangen.

Dabei sind lästige Stopps, wie etwa an Tankstellen oder Mautstationen ein hinnehmbares Übel. Noch nerviger sind indes Grenzkontrollen
Diese gibt es seit vielen Jahren an der Grenze den Ostnachbarn nicht mehr. Die einstigen Grenzübergangspunkte, jene Kontrollstellen, an denen der Tourist sich die aufgesetzten, ernsten Blicke und Minen von Uniformierten gefallen lassen musste, wenn er mit seiner Blechschüssel vorfuhr, seinen Personalausweis oder Reisepass vorlegte und dann mit einer oft abwertenden Handbewegung in das zu durch fahrende Nadelöhr durch gewunken wurde, sind längst passe´.

Geblieben sind aber die Gebäude, in denen die Grenzpolizei ihren Dienst versah. Häufig stehen die Aufbauten verlassen, verwildert und wie verwunschene Relikte aus vergangenen Tagen plötzlich kurz vor den offiziellen Hinweistafeln und Schildern, die dem Durchfahrenden auf die Grenze aufmerksam machen.
So auch im oberösterreichischen Ort Wullowitz. Das Dorf zählt 64 Einwohner und gehört zu der Marktgemeinde Leopoldschlag in dem Bezirk Freistadt.
Eine ausnahmslos ländliche Region des Nachbarlandes. Hier wird traditionell gedacht und deshalb stramm rechts gewählt. Die ÖVP bringt es deshalb bei den Wahlen regelmäßig auf satte 64 % der Stimmen. So ganz kalr hat diese rechtskonservative sich noch nicht von dem Atomkraftwahn abgesetzt; wohl aber einige besorgte Österreicher, die in schöner Regelmäßigkeit gegen das atomare Pulverfass im tschechischen Teplice demonstrieren. Bislang ohne Erfolg!


http://www.google.de/imgres?imgurl=http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8a/Stiegersdorf_-_Tschechische_Grenze.JPG&imgrefurl=http://de.wikipedia.org/wiki/Leopoldschlag&h=1920&w=2560&tbnid=Eu0hKF9Wg73uLM:&zoom=1&tbnh=135&tbnw=180&usg=__sK11BoIKyET-Zx9MRHJyMc3NZ-w=&docid=0UvoApcWVkv5FM&sa=X&ei=uP5FVMjeIqKGywOriYLgBA&ved=0CC4Q9QEwAw&dur=430

Das kleine Örtchen Wullowitz liegt mit der Gemeinde Leopoldschlag im Mühlviertel und an der so genannten Europäischen Wasserscheide von Elbe und Donau. Die sonstigen Attraktionen sind  hier sehr überschaubar
Da die einstige Grenze zu Tschechien bei Dolní Dvořiště längst nicht mehr durch einen Kontrollpunkt überwacht wird, kann eine beinahe ungeprüfte Einreise erfolgen. Für die Touristen bedeutet dieses eine wahre Wohltat, müssen sie nun nicht mehr stunden lange Wartezeiten in Kauf nehmen.

Die übrigen Betroffenen der Grenzöffnung sind indes weniger begeistert. Rechneten sie mit einem signifikanten Anstieg der lokalen Kriminalität. Dazu zählt zweifelsohne auch der Warenschmuggel. Immerhin versucht die österreichische Polizei durch verstärkte Kontrollen hier gegen zu steuern. Die Erfolge könnten jedoch eher als sehr mäßig bezeichnet werden.

Jenseits der Nachteile der Grenzöffnung zeigt sich für den durchfahrenden Touristen ein Landstrich, der eine durchgängig flache Topografie aufweist. Beinahe gleichförmig ziehen sich die Felder und Wiesen entlang der E 55, der Staatsstraße I / 3 oder B 310 in Österreich, die sich dann über Freistadt in Richtung Linz auf die Mühltalautobahn, die A7 führt.

Nachdem wir im letzten Sommer das Abenteuer einer Urlaubsfahrt von Dresden über Prag bis eben zu jenem Grenzübergang bei Wullowitz eingegangen waren, kamen mir nach dem Durchlesen eines Internet - Artikels einige Erinnerungen. Die unvollendete Autobahn 17 von Dresden nach Prag ist dabei nur als kleines Übel bei dieser Fahrt zu bezeichnen. Auch die ungerechtfertigte Maut für jene, dann eher als mäßig ausgebauten Autobahnen in dem östlichen Nachbarland, kann eher als nette Episode ohne Wiederholungsgefahr getrost abgehakt werden. Was viel gravierender war, sind die in der tschechischen Pampa gesehenen Häuser. Ruinen und Bruchbuden aus der Ära des real existierenden Sozialismus.
Da reicht eine Begegnung der Dritten Art absolut.

Und weil die etwa 170 Kilometer Umweg über die Autobahnen 71, 9 und 8 sowie die 23,50 € für den Tauerntunnel, den Karawankentunnel zu viel Euronen waren, wählten wir einst die schnellste und kostengünstigste Strecke.  Dafür kamen wir in den Genuss einen herunter gekommenen Grenzübergang an der tschechisch - österreichischen Grenzen bei Wullowitz sehen zu können. Hier wuchs das Gras aus den Steintreppen, die Parkflächen waren mit Müll übersät und die Grünflächen - soweit überhaupt erkennbar - glichen einer Freiluft - Kloake, die zum Himmel stank, Schöne Weiterreise und Willkommen in der Reüublik Österreich. Danke!

Ach ja, aus der Netzrecherche konnte ich entnehmen, dass die Gebäude des einstigen Grenzübergangs nun endlich an einen Investor verkauft worden sein sollen. Hoffentlich plant der keine Bar für Trucker und Einheimische zu bauen, denn Angebote zur Triebabfuhr und zur Befriedigung der Fleischeslust und dem Ausleben der spießigen, katholischen Doppelmoral gibt es jenseits der Grenze in Tschechien zuhauf. Doch: Wehe, wehe, wenn ich auf die Folgen sehe.

http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/problematischer-grenzverkehr/756.634

Montag, 20. Oktober 2014

Feucht - Schoss - Stoss - Stuss!

Unser medial durchgestyltes Zeitalter ermöglicht es auch jenen Menschen sich in der Öffentlichkeit auszubreiten, die sonst eher unerkannt in der großen grauen Masse  ihr Dasein fristen müssen. Besonders hilfreich sind dabei gute Beziehungen, eine richtige Herkunft oder eine Mixtur aus diesen beiden Kriterien. Wenn mindestens eine dieser Bedingungen erfüllt werden kann, wird es selbst völlig Talent freien Menschen möglich sein, sich in dem Genre so zu positionieren, dass die übrigen Mitbürger sie ertragen müssen.
Im Bereich des öffentlich - rechtlichen Rundfunk und Fernsehens wird dieses durch die vierteljährlich eingezogenen Zwangsgebühren sichergestellt. Auf dem Sektor des Privatmediums Radio und TV, funktioniert es nur über Quote und Werbeeinnahmen, die zumeist untrennbar miteinander verwoben sind.
Dann wäre da noch der manchmal das erforderliche Geld her schenkende Papa Staat, der durch besondere Fördermittel den Kunstschaffenden im Kampf um sein Überleben Beihilfe leistet.

Das Tummelfeld Kinofilm indes benötigt etwas mehr als nur eine richtige Herkunft, Talent und ab und an Staatsknete. Hier ist vor allem ein passendes Drehbuch gefragt. Und bei der Umsetzung jener condicio sine qua non, kommt es auch auf den Regisseur an.
Nicht jedes Drehbuch ist gut, nur weil der Regisseur heraus sticht und daraus einen guten Film produziert.
Schwierig wird es dann, wenn ein geschriebenes Buch in einen gespielten Film umgesetzt werden soll. So mancher Künstler ist an einer solchen Umsetzung gescheitert.

Da las ich heute Morgen, dass die beiden Filmschaffenden Sönke Wortmann ( " Der Campus ", " Das Wunder von Bern ", " Die Päpstin " ) und Oliver Berben " zuletzt " Alles muss raus - Eine Familie rechnet ab " ), nachdem sie sich entschlossen hatten, das Buch der Berliner Charlotte Roche mit dem viel sagenden Titel " Schossgebete " verfilmen zu wollen, diesen Film nun in den bundesdeutschen Kinos auf den Michel los zu lassen.

In dem hierzu gelesenen Film - Verriss des " SPIEGEL " - Mitarbeiter Lars - Olav Beier ( Ausgabe 41 / 2014, S.    ) stellt der Journalist die alles entscheidende Frage, ob jedes Buch, das ein so genannter Bestseller ist, auch verfilmt werden muss. Das Duo Wortmann / Berben beantwortet diese existenzielle Frage zwar mit " Ja ", legt aber - so Beiers Bewertung - einen wohl grottenschlechten Kinofilm vor. Andererseits muss dazu die Frage erlaubt sein, ob das Buch als Vorlage des Films nicht bereits miserabel ist?

Zugegeben, das Erstlingswerk von Charlotte Roche ist ein Verkaufsschlager gewesen. " Feuchtgebiete ". Es verkaufte sich bislang über 1,3 Millionen Mal. Dennoch gehört es nie und nimmer in die Kategorie " Literatur ". Auch sonst lässt Roche mit dem ersten Werk nur erkennen, dass nach der, in den 1960er eingeleiteten " Sexuellen Revolution ", in gesellschaftlicher Hinsicht wohl inzwischen ein Roll Back auf dem Gebiet Sexualität erfolgt sein muss. Ansonsten wäre es kaum nachvollziehbar, warum so viele Exemplare an die Frau / den Mann verkauft werden konnten.

Dass Charlotte Roche tatsächlich völlig neue Erkenntnisse in ihren Büchern veröffentlicht, wage ich zu bezweifeln. Der Rezensent im " SPIEGEL " warf der Autorin - wegen der nachgewiesenen Nähe z der Roman - Hauptfigur - eher einen " plumpen Selbsttherapierungsversuch " vor und kritisierte das Buch auch als mißglückte Beschreibung einer Frau in den 30ern, die bei der Suche nach dem Sinn des Lebens, diverse Wege der Selbsterfüllung beschreitet und sich dabei  im Sex - Rausch verstrickt.


http://de.wikipedia.org/wiki/Scho%C3%9Fgebete

Die Fans von Roche sehen es anders, denn wie sonst konnte auch der zweite Roman von ihr mit einer Startauflage von 500.000 Exemplaren nach wenigen Tagen vergriffen sein. Dem Bundesmichel dürstet als nach schmuddeligen Erzählungen und der Befriedigung des voyeuristischen Drangs, das Liebesleben seiner Mitmenschen zu erfahren.
Damit könnte natürlich die Hypothese entworfen werden, dass jene Leser/innen selbst ein unerfülltes Sexleben führen.
Ob dieser Grundtatbestand letztendlich ausreicht, um einen Kinofilm zu produzieren, ist ebenso zweifelhaft, wie die Beherrschbarkeit der eigenen Triebe ab der Geschlechtsreife. Wenn eine, im leichten Verwelkungsstadium lebende Frau sich den Lebensfrust durch das Herumvögeln " abstreifen möchte, muss dieses nicht filmreif sein.

Immerhin lief der ab 18. September in den bundesdeutschen Kinos angelaufene Film doch relativ gut an. Vielleicht dient er doch als Muster ohne Wert für die jeweils eigene  Lebensplanung?
Für mich war schon der Roche´nsche Erstroman " Feuchtgebiete " ein Langweiler, denn ich nach etwas mehr als 100 Seiten aus der Hand nahm. Die Quasi - Fortsetzung habe ich mir geschenkt und die Verfilmung dessen, kann mir auch gestohlen bleiben. Es gibt wichtigere Dinge als sich die Sexualpraktiken einer lebensfrustrierten 30erin antun zu müssen.

" Salt ´N ´Pepa " aus den banalen 90ern ( 1991 ) und " Let´s Talk About Sex " :


Sonntag, 19. Oktober 2014

Tabelle rückwärts gelesen.


Einem neutralen Fußball - Fan ist mit Sicherheit nicht entgangen, dass es zwischen dem Ersten in der noch aktuellen Bundesligatabelle und dem 18. Platz eigentlich nur 16 Punkte sind, die den Unterschied ausmachen. Tatsächlich aber, liegen zwischen den Bazis und den Grün-Weißen aus Bremen inzwischen Lichtjahre, was den Zustand der Mannschaft und deren spielerische Qualitäten angeht. Lichtjahre wohl auch, weil dort mehr als 100 Millionen an Transfersvolumina gegen lumpige Milliönchen stehen. Dank des Hoeneß´schen Steuersparmodells aus den Endneunziger Jahren, aus dem jene neunstelligen Summen für Spielereinkäufe gespeist werden konnten, hat der FC Bayern München die gesamte BL - Konkurrenz längst, wie lästige Fliegen auf der Blutwurst abgeschüttelt. Auf seinen Weg zum Versuch, erneut alle erreichbaren Titel einzuheimsen, wird alsbald die Erinnerung an den Knastologen Ulrich H. verblassen, denn sein Nachfolger bringt anscheinend den Verein genau so leicht und locker auf Titelkurs, wie er es selbst viele Male voll bracht hat.

Damit genug der Branchen üblichen Lobhudelei, die weder ein unbefleckter Fußballfreund, noch ein Anhänger eines anderen Vereins ständig ertragen kann. Schon gar nicht ein Grün - Weißer. Mit dieser Einstellung hätte ich die 11 Arbeitsverweigerer des SVW am vergangenen Samstag anlässlich des Punktspiels bei den großen FCB gerne gesehen. Doch diese verweigerten sich und gaben das Spiel bereits nach 45 Minuten kampflos aus der Hand. Nach dem blamablen 0:6 stellt sich natürlich die existenzielle Frage, wie es weiter gehen soll?

Doch eine Antwort darauf kennt zurzeit in Bremen keiner. Und deshalb kann die spielerische Leistung eigentlich nicht schlechter, sondern eher besser werden. Vielleicht sollten jene Herren, die sich von den Bazis am Samstag den Allerwertesten versohlen ließen, mal drei Etagen unter ihrem Kellerplatz herum suchen, da sieht die Tabelle so aus:

1.Hamburg II13121040:1037
2.Bremen II1383238:1627


An Stelle des Trainers Robin Dutt hätte ich die II. Garnitur bei den Bazis auflaufen lassen. Besser als keinen Torschuss in 93 Minuten wäre es bei den ehrgeizigen Jungs der II. Mannschaft alle Male geworden.


In diesem Sinne: Gut´s Nächtle:

" Eloy " und " Midnight Fight " - Live 1977:






Ein schönes Herbst - Wochenende im Pilzwald.

Bei Temperaturen um etwa 20° C hat uns der Herbst doch richtig verwöhnt. Bei einem solchen Wetterchen entschlossen wir uns, erneut auf Pilz - Jagd in den Zellwald zu fahren. Es gab zuvor einige Regenschauer und eigentlich noch angenehme Nächte mit Temperaturen im unterem zweistelligen Bereich. Ideale Voraussetzungen also, um den Pilzen das Wachsen zu erleichtern.

Nach dem wir dem üblichen Stau auf der A4 ausweichen konnten und die Landstraße in Richtung Wilsdruff und Nossen befuhren, kamen wir gegen 11.00 Uhr am Ziel an. Es waren nur eine Hand voll Besucher  im Zellwald, denn auf dem Parkplatz herrschte eher Leere. Um so besser.

Nun schritten wir schnurstracks über die Schneise 9 in das Waldgebiet.

Das Ergebnis war eher mäßig, denn die Masse der Pilze war bereits von Schnecken und Würmer angefressen und durchlöchert. Schaden! Der Oktober ist zwar ein weiterer, guter Pilzmonat, aber vielleicht war es doch zu nass.


Immerhin für eine leckere Pilzpfanne reichte es dennoch. Dazu gab es Kartoffelbrei, ein süffiges tschechisches Schwarzbier und zur Verdauung eine Vogelbeerschnaps.

Zu Beginn der Woche soll das Wetter herbstlich, nass, windig und kühl werden. Nichts für Pilzsucher also.







Samstag, 18. Oktober 2014

Von " Autumn Almanac " über " Little Arrows " bis zu " Zabadak " - Einige schrullige Beatmusik - Titel aus den 60er Jahren. Chapter Three: Casey, Sam und Tommy in den Charts.



Als die Beat - Ära so richtig in der Blüte stand, gründeten sich Gruppen, die den Namen ihres Frontmans gesondert hervor hoben und danach den Bandnamen aufführten.
Sie hießen:

" The Dave Clark Five "

" Gery And The Peacemakers "

" The Spencer Davis Group "

- " John Fred And His Playboy Band "

- Gaey Puckett And The Union Gap "

- Eric Burdon And The Animals "

- Diana Ross And The Suprems "

Andere traten unter mit dem Namen von:

- Sir Douglas Quintett "

- The 5th Dimension "

- The Creedence Clearwwater Revival "

- The Edwin Hawkins Singers

- The Plastic Ono Band

auf.

Dann gab es noch Exoten, wie " Whistling Jack Smith " oder " Screaming Lord Sutch ".

Zu den Gruppen aus den 1960er Beat - Jahren ihnen zählten auch:

" Casey Jones and the Govenors "

" Sam the Sham and the Pharaohs "

" Tommy James and the Shondells "


" Casey Jones And The Govenors ", das waren damals

Gesang
Casey Jones, mit bürgerlichem Namen Brian Casser (* 21. März 1936 inLiverpool)
Gitarre
Roger Hook
Gitarre
David Christopher John Coleman
Bass
Jim Redford
Schlagzeug
Peter Richards


Die Band existierte nur ein knappen Jahr und brach dann auseinander. Coleman heuerte beim WDR als DJ an und moderierte später eigene Sendung, wie " Die Dave Coleman Show ".
Bekannt wurde die Truppe durch die Chart - Single " Don´t Ha ha! " und " Jack The Ripper "  die sich 1965 platzieren konnte. Die anderen veröffentlichen Single blieben eher unter " Ferner liefen ".

  • Don't Ha Ha 1965 (D Platz 2)
  • Candy Man 1965 (D Platz 30)
  • Jack The Ripper 1965 (D Platz 9)
  • Yockomo 1965 (D Platz 17)
  • Little Girl 1966 (D Platz 25)
  • Come On And Dance 1966 (D Platz 39)
  • Blue Tears

http://de.wikipedia.org/wiki/Casey_Jones_%26_the_Governors


 Ähnlich erging es der US - Gruppe " Sam The Sham And The Pharaohs ".Die Formation wurde 1965 erneut gegründet und existierte knappe 2 Jahre. Sie bestand aus:

  • Domingo 'Sam' Samudio (* 6. März 1939 in Dallas, Texas), Sänger und Keyboarder
  • David A. Martin (* 20. März 1941 in Memphis, Tennessee; † 2. August 1987), Bassist
  • Ray Stinnett (* 18. Februar 1944 in Memphis, Tennessee), Gitarrist
  • Jerry Patterson (* 30. November 1941 in Memphis, Tennessee), Schlagzeug
  • Butch Gibson (* 2. Oktober 1940 in Corinth), Saxophon

Mit dem Titel " Wooly Bully " konnte die Band einen Chart - Hit landen. Die übrigen, auf den Markt gebrachten Single waren weniger erfolgreich. Allerdings spielte die Gruppe fünf Studioalben ein:


http://de.wikipedia.org/wiki/Sam_the_Sham_%26_the_Pharaohs


Wesentlich langlebiger war die Band mit dem Namen " Tommy James And The Shondells ", die Band wurde 1964 gegründet und löste sich 1970 wieder auf.
In der Urformation spielten:

Gesang / Gitarre:Tommy James (* 29. April 1947, DaytonOhio;
richtiger Name Thomas Jackson)
Gitarre:Eddie Gray (* 27. Februar 1948;
richtiger Name: Edward James Zgorecki)
E-Bass:Mike Vale (* 17. Juli 1943;
richtiger Name: Michael Richard Vucish)
Keyboard:Ronnie Rosman (* 28. Februar 1945;
richtiger Name: Claron Louis Rosman)
Schlagzeug:Peter Lucia, Jr. (* 2. Februar 1947; † 1987)













 " Tommy James And The Shondells " landeten einige Hits. Zu ihrem erfolgreichsten Titel zählte indes " Crimson And Clover " aus dem Jahr 1968. Ein Titel, der in vielen Charts Europas sowie der USA zu finden war. Die Band veröffentlichte das Stück in abgewandelter Form 1972 erneut.


http://de.wikipedia.org/wiki/Tommy_James_%26_the_Shondells

Alle drei Gruppen verschwanden nach dem Ende der "Beatmusik  - Ära wieder in der Versenkung. Nur Oldie - Fans kennen deshalb die Stücke von einst.

                                     I. " Casey Jones And The Governors " und " Don´t Ha Ha ":



II.: "  Sam The Sham And The Pharaohs " und " Red Hot ":



                                   III.: " Tommy James And The Shondells " " Sweet Cherry Wine ":


In dem letzteren Sinne: Gut´s Nächtle!

Freitag, 17. Oktober 2014

Strajk! - Alle Räder stehen still, wenn ein sturer Hund es will?

Da hat es den Bundesmichel in der ablaufenden Woche doch gleich drei Mal richt gearscht. Am Dienstag streikten - wieder ein Mal - die Lokomotivführer der Deutsch Bahn AG. Am Mittwoch - erneut - die Piloten, allerdings in diesem Fall von der Lufthansa Tochter " German Wings " und von Freitag 14.00 Uhr bis Sonntag erneut die GDLer bei der Bundesbahn.
In den ersten beiden Fällen war das Chaos überschaubar oder es trat erst gar nicht ein. Im letzten Fall wird das Chaos komplett sein, denn es ist ab heute, Freitag, den 17. Oktober 2014, Herbstferienbeginn in einigen Bundesländern. So auch bei uns in Sachsen.
Da werden einige Hunderttausend wohl in die Röhre sehen oder auf den PKW umsteigen. Die Konsequenz daraus sind mit Sicherheit viele Staus.
Und selbst die Sonderzüge zu den Bundesliga - Begegnungen wurden ersatzlos gestrichen. Das hat den Vorteil, dass diese nicht wie ein Schweinestall aussehen, wenn die so genannten Fans die Wagons verlassen oder die Bahn nach deren Einsatz keine sechsstelligen Beträge für erforderliche Reparaturarbeiten aufbringen muss.

Aber, was ist das für ein Land, in dem nur wenige Tausend Mitarbeiter der Deutsche Bahn AG solch ein Chaos verursachen können? Eine Bananenrepublik?
Das dachten sich den auch die Beteiligten an der montäglichen Laberrunde bei Frank " Frankie Boy " Plasberg und droschen verbal auf den anwesenden GDL - Vorsitzenden Claus Weselsky ordentlich ein.
Was erlauben GDL, seien nur winzig klein und haben deshalb Maul zu halten.

So sah es denn auch die SPD - Generalsekretärin Yasmin Fahimi, die sich den guten, aber wohl nicht Genossen Claus Weselsky, ordentlich zur Brust nahm. Ganz im Sinne ihrer Parteigenossin und Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles.
Die will doch tatsächlich ein Gesetz zur Tarifeinheit aus dem Hut zaubern, damit sich dieses, unser, ach so auf Harmonie getrimmtes Land, nicht von einer Minderheit erpressen lässt. Die Gewerkschaft " Cockpit " wird von ihr auch gleich in den zu schnürenden Sack gesteckt.

Nö, Andrea, dat wird nix mit deinem Tarifeinheitsgesetz. Deine Hausjuristen sollten sich dazu mal die Kommentierungen zu Artikel 9 Absatz 3 des noch gültigen Grundgesetzes zu Gemüte führen. Da steht etwas von dem Verbot staatlicher Lenkung und Eingriffe in die hoch heilige Tarifautonomie. Nahles ist keine Juristin, aber sind hat eine ganze Kompanie an Zuarbeitern, die irgendwann, irgendwo das 1. und 2. Staatsexamen abgelegt haben und deshalb auch den oben benannten Artikel des Grundgesetzes kennen sollten.

Da saß er nun, der arme GDL - Vorsitzende und musste sich viel Kritik anhören. Mutig war das schon, in einer solchen Sendung aufzutreten, wenn alle Menschen in diesem, unserem Lande gegen die GDL sein sollen. 34.000 gegen den Rest der Republik. Das hört sich so an, wie " Theo gegen den Rest der Welt ". Es fühlt sich auch wohl so an, denn diese 34.000 legen die halbe Republik lahm.

Das war vor einigen Jahren schon mal der Fall. Damals hieß der GDL - Vorsitzende Manfred Schell und geriet - ebenso wie sein einstiger Gegenüber Hartmut Mehdorn - aufgrund einer mangelhaften Testosteron - Steuerung in einen unkontrollierten Aktionismus während der Tarifgespräche.
Es flogen einst die Fetzen bei den kleinen Männern, die wie Gimli mit der Streitaxt im " Herr der Ringe " aufeinander einhieben.

Dabei war es nur Show, was die beiden Gnome ablieferten. Tatsächlich einigten sich die Deutsche Bahn AG mit der GDL, und Ruhe war´s wieder.
Immerhin trat der einstige Bahnchef Mehdorn aus seinem Glaspalast in Berlin heraus, um zu verhandeln. Zirka 6 Jahre später äußert sich Bahn - Boss Grube nicht einmal zu den Streiks. Auch Großmaul Dobrindt, der eigentlich zuständige Verkehrsminister ist seit Tagen von der Bildfläche verschwunden.
Alexander, der " Große " Dobrindt brütet wohl an einer weiteren Änderung zur Änderung der Änderung von der Änderung zum geänderten Mautgesetz. Deshalb ist er unpässlich.
So ein tapferer CSU - Ritter von der traurigen Gestalt aus der bayrischen Pampa, was kann der schon gegen den starken Armen des sturen Weselsky machen? Was wollen Weselsky´s GDL eigentlich?

 Sie verlangt fünf Prozent mehr Geld und eine Arbeitszeitverkürzung um zwei Stunden auf 37 Stunden pro Woche. Außerdem sollen künftig maximal fünf Arbeitsschichten in fünf Tagen möglich sein statt wie bisher sieben Schichten innerhalb von sechs Tagen. 

Nun ist aber mal gut hier. Wir sind doch nicht im Sozialismus. Aber da war doch noch etwas mit den Überstunden? Die sollen auf 50 pro Monat begrenzt werden. Wie, jetzt? 600 Überstunden sollen je Jahr als Obergrenze hingenommen werden?
In der Realität sieht es allerdings völlig anders aus. Allein im Januar 2014 haben alle Lokomotivführer bereits wieder 2,6 Millionen Überstunden angesammelt haben sollen.
Die Ursachen dafür sind der Personalmangel und der hohe Krankenstand wegen des Wechselschichtsystems.Neue Kräfte sind nur schwer zu bekommen. Der Lokomotivführerberuf - einst der Traum vieler Jungs - ist nicht mehr attraktiv. Anspruchsvoller ist er zudem geworden, womit kaum Nachwuchskräfte gefunden werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bahn-mitarbeiter-haben-acht-millionen-ueberstunden-gut-a-960514.html

Als in den 1980er und 1990er Jahren die Kloppertruppe von Kohl begann die Herzstücke der staatlichen Dienstleistung, wie Post und Bahn zu privatisieren, warnten viele Ökonomen vor den negativen Auswirkungen in der Zukunft. Der sture Hund Kohl indes ließ seine getreuen Vasallen damals weiter werkeln. Mit der Konsequenz, dass bei der Bahn keine Verbeamtung mehr erfolgen durfte, weil diese ja teilprivatisiert wurde.
Mehr als 2 Dekaden später muss der Bahnkunde den Kohl´schen Mist ertragen, denn: Beamte dürfen laut Gesetz nicht streiken!
Aber, vor allem: Was soll die ganze Aufregung? Am Ende zahlt die Zeche unisono der einzelne Bahnkunde durch die zwei Mal im Jahr wieder kehrende Erhöhung der Fahrpreise.

Ein sturer Hund - dieser Weselsky oder etwa nicht?

In diesem Sinne: Gut´s Nächtle mit dem Klassiker:



Thomas Middelhoff und seine Luxus - Leiden oder: Wenn die Uhr abgelaufen ist.



Thomas Middelhoff ist ein eloquenter Mann. Nicht, weil er studiert und promoviert hat, sondern, weil er bereits vor vielen Jahrzehnten ein Betriebswirtschaftsstudium und eine Promotion zum Abschluss gebracht hat. Danach durfte er zunächst im väterlichen Textilbetrieb seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Später dann bei dem Medien - Giganten Bertelsmann in Gütersloh, wo er zunächst zum Geschäftsführer, dann zum Vorstandsmitglied des Familienunternehmens Reinahard Mohn avancierte.
Hier versuchte er den Riesen auf das digitale Zeitalter einzustimmen. Das gelang ihm mehr oder minder schlecht. Dennoch gelang es Dr. Middelhoff den Umsatz des Konzerns zu verdoppeln.
Nach 4 Jahre trennten sich die Wege. Dr. Thomas Middelhoff schied 2002 aus dem Konzern aus, nicht ohne eine saftige Abfindung im zweistelligen Millionenbereich ( Deutsche Mark ) zu kassieren.

Seine ab 2004 aufgenommene Tätigkeit für die KarstadtQuelle AG und später bei " Arcandor " stand nie unter einem guten Stern. Middelhoff war zu diesem Zeitpunkt enger Vertrauter der " Quelle " - Erbin Madelaine Schickedanz und erhielt somit erheblichen Einfluss in dem bereits wankenden Konzern. In den Folgejahren war die Tätigkeit des Managers Middelhoff dort von obskuren Vertragskonstrukten geprägt
Im Jahr 2009 meldete der " Arcandor " - Konzern in Essen Insolvenz an.

Daraufhin geriet Middelhoff in die Fänge der Dame Justitia. Der eingesetzt Insolvenzverwalter überprüfte die Geschäftsvorgänge und kam zu der juristischen Bewertung, dass Dr. Middelhoff sich nicht pflichtgemäß verhalten haben soll. Daraufhin wurde der einstige " Arcandor "  Chef  neben anderen Vorstandsmitgliedern zur Zahlung von Schadenersatz in Höhe von 175 Millionen Euro verklagt. Ferner läuft gegen Middelhoff ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Untreue.

Statt eines versilberten Abschieds, den sich Middelhoff durch beanspruchte Boni, Tantiemen und Sonderzahlungen in vielfacher Millionenhöhe selsbt bereiten wollte, obwohl der Konzern im Jahr 2008 Verluste in Höhe von 785 Millionen Euro erwirtschaftete, gab es laufenden Ärger mit der Justiz. Middelhoff wurde zur Zahlung von 3,4 Millionen Euro zu Unrecht erhaltener Bonuszahlungen verurteilt. Ferner wurde in einem Grundurteil erkannt, dass er und weitere Vorstandsmitglieder sich pflichtwidrig verhalten haben und zum Schadenersatz verpflichtet seien. Beide Urteile sind zwar noch nicht rechtskräftig, werfen aber ein bezeichnendes Licht auf das Raffzahn - Verhalten des Ex - " Arcandor " - Chefs.

Weil Middelhoff klotzig kassierte, lebten er und seine Frau auch luxuriös. So nutzte er ständig eine opulente Yacht seines einstigen Vermögensberaters Josef Esch, unterheilt zusammen mit seiner Frau Haus - und Grundeigentum und trat in der Öffentlichkeit ständig in teurem Zwirn sowie auf, wobei er zusätzlich eine Luxusuhr trug.

Nachdem das Ehepaar Middelhoff seinen Hauptwohnsitz von Essen in das französische Schicki - Micki Örtcehn Saint Trpez am Mittelmeer verlegt hatte, wurden einige Gläubiger nervös. Sie ließen aus vorhandenen Titeln die Zwangsvollstreckung gegen den einstigen " Arcandor " - Häuptling betreiben. Middelhoff wurde aufgefordert, die Eidesstattliche Versicherung zur Vermögensoffenbarung abzuleisten. Nachdem er zum anberaumten Termin nicht erschien, beantragte eine Gerichtsvollzieherin den Erlass eines zivilrechtlichen Haftbefehls gegen Middelhoff.
Zudem musste Middelhoff eine Taschenpfändung über sich ergehen lassen, die allerdings fruchtlos verleif, weil der einstige Millionär nur 56 € mit sich führte - ein Betrag, der unterhalb der Pfändungsfreigrenze liegt.
Die Vermögensoffenlegung konnte Middelhoff indes nicht verhindern. Er leistete den " Offenbarungseid " gegenüber der Gerichtsvollzieherin in Essen.
Demnach erklärte sich Dr. Thomas Middelhoff als vermögenslos.

Dort sind ferner Termine in einem Strafverfahren gegen den einstige Mister " Big T. " durch die Strafkammer des Landgerichts Essen als Wirtschaftsstrafkammer anberaumt worden. Middelhoff erschien hierzu pünktlich und trug erneut eine Luxusuhr des Herstellers " Piaget ", die ihm sodann durch jene zuständige und plötzlich im Termin erscheinenden Gerichtsvollzieherin vom Arm weg gepfändet wurde.

http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Middelhoff

http://www.spiegel.de/wirtschaft/thomas-middelhoff-armbanduhr-von-ex-arcandor-chef-gepfaendet-a-990222.html

Middelhoff protestierte und gab an, dies sei ein Geschenk seiner Ehefrau. Das hilft jedoch nichts, Herr Dr. M.. denn entscheidend ist das Eigentum an einer pfändbaren Sache und nicht, wie jemand als Schuldner dazu gekommen ist. Die Juristerei ist da spitzfindig und wer sich im Dschungel der ZPO - Vorschriften nicht auskennt, kann sich sehr leicht verheddern.
Ich hätte da eine Idee gehabt, wie der Dr. Middelhoff seine Uhr wieder bekommen könnte, die immerhin mit einem Wert von 8.500 € taxiert wird.
Nun ist es aber zu spät. Das gute Stück wird versteigert.
Welch´Demütigung für den großen Macher aus den 1990er Jahren.

Zudem läuft auch noch ein Verfahren wegen Abgabe einer falschen Versicherung An Eides Statt. Wer, wie Herr Dr. M. erklärt, er sei vermögenslos und habe kein pfändbares Eigentum, obwohl er Luxusuhren trägt, der täuscht seine Gläubiger und dieses ist wiederum strafbar.

Die Uhr ist abgelaufen, Herr Dr. Middelhoff - Game Over, rien ne va plus - nichts geht mehr!
Mein Mitleid hält sich in sehr, sehr engen Grenzen. Wer den Hals nicht voll genug bekommt, obwohl er eine Niete im Nadelstreifenanzug ist, darf sich nicht darüber beklagen, wenn er alsbald als solche entlarvt wird. Dieses lässt sich bereits bei Günter Ogger´s Sachbuch mit diesem Titel aus dem Jahr 1992 prima nachlesen.


Donnerstag, 16. Oktober 2014

Bill Wyman´s Rhythm Kings: Ein ehemaliger " Rolling Stone " beschreitet eigene musikalische Wege.


Wer Mitte der 1960er so um die 16 und älter war, der bekam den Beat - Musik - Hype voll umfänglich mit. Der konnte - sofern er kein Schlager - Fan war - natürlich auch die Bandmitglieder der " Beatles ", der " Rolling Stones " oder anderer Gruppen aus dem Schlaf her sagen.

Zu der angeblich " härtesten " Rockgruppe der Welt ( erfundene Bezeichnung des Teenager - Magazins " BRAVO " ), der " Rolling Stones " zählte damals der Bassist und Multi - Instrumentalist Bill Wyman, geboren am  24. Oktober 1938 als William George Perks in Penge / Kent, Großbritannien.

Bill Wyman gehörte der Gruppe bis 1993 an. Als er seinen Ausstieg irgendwann 1992 gegenüber der Gruppe kund tat, soll sich Keith Richards sinngemäß geäußert haben: " Die Rolling Stones verläßt am nur im Sarg - oder man wird raus geworfen!"

Den guten Bill indes focht diese typische Antworten von Richards nicht an. Er wählte einen Mittelweg und zog sich 1993 aus dem Stones - Umfeld völlig zurück.
Vier Jahre später spielte er zusammen mit Rock - und Bluesgrößen, wie Eric Clapton, Mick Taylor, Albert Lee und Peter Frampton sowie Gergie Fame und Gary Brooker ein Album ein, dass allerdings nicht sonderlich erfolgreich war.
In der Folgezeit formte er mehrere Projekte, wie " Bill Wyman´s Blues Odyssee " und " Bill Wyman´s Rhythmen Kings ".

Mit dieser Gruppe trat er danach regelmäßig auf.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bill_Wyman

Das Bill Wyman ein exzellenter Musiker ist, muss hier nicht besonders betont werden. Er hat aber auch zwischenzeitlich seine anderen Fähigkeiten als Literat und Fotograf unter Beweis gestellt. Wyman veröffentlichte ein umfangreiches Buch über seinen Freund, den Maler Marc Chagall, über die vielen Jahre mit den " Stones " und eine autobiografische Abhandlung.

Am gestrigen Mittwoch, den 15. Oktober 2014 sendete der Hamburger Privatsender Hamburg1 einen halbstündigen Beitrag über den Ex - " Stones " - Bassist Bill Wyman, der von dem Hamburger Urgestein Kuno Dreysse produziert wurde. Kuno Dreysse war selbst mal als Musiker bei der Gruppe " The Rivets " aktiv; führte eine Zeit lang den " Star Club "; war Diskothekenbetreiber und darf sich seit vielen Jahren Musikjournalist nennen.

13:00 Kuno’s
Das besondere Musikmagazin
Moderation: Kuno Dreysse


In Kuno´s Sendung äußerte sich Ex - " Stone " Wyman aber nicht nur über seine Zeit bei der Band, über seine eignen Projekte danach, sondern auch seine familiären Ambitionen. Bill ist mittlerweile zum dritten Mal verheiratet und hat den Begriff Familie bislang eher unkonventionell interpretiert.

" Bill Wyman´s Rhythmen Kings "  mit dem Klassiker " I Put A Spell On You "  aus dem 2000er Album " Groovin´" - Live



Joe Walsh, John Lord und Bill Wyman anlässlich des Gedenkens an den am 28. Januar 2005 verstorbenen Jim Capaldi mit " Living On The Outside ":



Betiina Wulff in Steffen Henssler´s Küche : " Butter bei die Fische!"


Obwohl der Durchschnittsmichel immer dicker wird, der Durchschnittsverbrauch an Hormon behandelten Fleisch aufgrund der ganzjährigen Grill - Orgien explodiert ist und obwohl die teutonische Fast Food - Genration den Zweizentner - Allerwertesten, den Wanst und das Doppelkinn mit XXXL - Lumpen verhüllt, sind die in rauhen Mengen ausgestrahlten Kochsendungen ( neudeutsch " Kochshows " ), so beliebt, wie nie zuvor.
Zu jenem TV - Genre zählen:


2 Mann für alle Gänge
alfredissimo!
ARD-Buffet
Biblisch kochen
Das große Backen
Das perfekte Dinner
Das perfekte Promi-Dinner
DAS! Wunschmenü
Der Restauranttester
Die kulinarischen Abenteuer...
Echt lecker!
Fast Food Duell
Frisch gekocht
ganz & gar
Gesundheit!
Grill den Henssler
Hensslers Küche
herzhaft & süß
Hessen à la carte
Iss jetzt!
Iss was?!
Jamie Olivers Familien-Weihnachten
Jamie's Great Italian Escape
Jamies 15 Minuten Menüs
Kaffee oder Tee
koch was draus
Kochen bei Kerner
Kochen mit Freunden
Kochen mit Martina und Moritz
Kochkunst
Kochprofis - Einsatz am Herd
Kulinarische Weltreise
Küchenchefs
Küchenklassiker
Küchenkönigin
Küchenschlacht
L wie Lafer
Lafer! Lichter! Lecker!
Lanz kocht
LEAS KochLUST
Lecker aufs Land
Oliver's Twist
Polettos Kochschule
Promi-Kocharena
Rachs Restaurantschule
Sarah und die Küchenkinder
Schmeckt nicht, gibt's nicht
Schuhbecks
Sommerküche
Sweet and Easy - Enie backt
The Taste
Tim Mälzer kocht!
Topfgeldjäger
Tortenschlacht
Volle Kanne

Wer davon noch nicht genug hat, dem wird täglich im Teletext weiter geholfen, weil dort auf einigen angebotenen Seiten weitere Gerichte und deren Zubereitung eingestellt sind.
Teutschland, einig Kochland?
Von wegen.

Die Realität sieht anders aus. Der Fertiggericht - und Fast - Food - Sektor, also der Junk - Food - Bereich setzt hier Milliarden um. Tendenz steigend!

Da sollen natürlich Prominente helfen, das Selbstkochern attraktiver zu machen. Hierzu darf sich seit Neustem auch die einstigen " First Lady " Bettina Wulff zählen. Sie steig als Kalfaktor bei dem gelernten Koch Steffen Henssler ein. Da fragt sich natürlich der Unwissende: " Wer ist das denn? "

Auch hierzu hilft u.a. " Wikipedia " etwas weiter:


http://de.wikipedia.org/wiki/Steffen_Henssler

Damit steht fest: Der gute Steffen hat Ahnung.
Doch auch eine gute berufliche Reputation schützt nicht davor, einen kräftigen Griff ins Klo vorzunehmen, den Namen und das telegene Gesicht für Fernseh - Sch... herzugeben, damit das überzogene Bankkonto wieder glatt gebügelt wird, der Fiskus seine Forderungen nicht zwangsvollstreckungsweise durchsetzen muss und die unterhaltsberechtigte Tochter ihre Smartphone - Ambitionen umsetzen kann.
In diesem Fall war es ein weiterer Versuch des Bunt - Blöd - Sender RTL, einen Hirnschiss der Programmmacher, der da " Henssler hinter Gittern " heißt und doch tatsächlich im Knast spielt. Der Steffen besucht aber nicht nur einfach Knastologen, wie Betrüger, Steuerhinterzieher oder Räuber, nein, wenn schon, denn schon, werden hier die ganz harten Jungs aufgetischt: Mörder. Die dürfen dann ein Knast - Dinner in der RTL - Suppenküche kredenzen.
Wie etwa: Blutwurst auf Nierenragout in Herzpitzen - Fußpilz - Sauce.

Das RTL als Exponent krawalliem TV - Sondermülls längst den untere Grenze des guten Volksgeschmacks um Lichtjahre verlassen hat, stelle ich hier mal unstrittig. Dementsprechend war der mediale Aufschrei der Reichsbedenkenträger auf dem Gebiet der Resozialisierung groß. Zu Recht! Muss das Privatfernsehen jenen Kapitalverbrechern, die ja schon durch den ZDF - Schwachsinn " XY... ungelöst " eine breite Bühne bekommen, noch zusätzlich durch einen derartigen Mumpitz eine weitere Plattform zubereiten?

Gleiches gilt - wenn auch auf einem abgeschwächtem Level - für die Kochsendung " Grill den Henssler " bei VOX. Jenem Sender also, der sich dadurch auszeichnet, neben den Reklame - Lügen - Hauptsendezeiten, US - amerikanischen Bullshit im Format 1:4 umzusetzen.

Da trat doch neben jenen, durch die von der Moderatorin als " Weltstars " angekündigten Ex - Berufssportler Arne Friedrich ( Fußball ) und Anni Friesinger - Postma ( Eisschnelllauf, pseudo-emanzipierte Bajuwarin ) unter dem Buchstaben B, wie Bettina, die ( getrennt lebende ) Ex - Gattin des Ex - Bundespräsidenten, dieses, unseres Landes auf. Bettina Wulff - Körner. Anni F. und Bettina W. haben ja einige Gemeinsamkeiten vorzuweisen. Sie sind zweifache Mutter, sind blond - was per se keinen Einfluss auf den Intelligenzquotienten haben soll - und Objekt der Begierde der " Bunte " und anderen Regenbogenpresse - Latrinenblättern. Anni hat bei dem Münchner Schundblatt ja Heimrecht, " Betty " W. liegt derzeit wegen eines Nacktfotos mit dem Hause Burda über Kreuz. Jetzt, wo sie sich von ihrem Steffen Schaffelhuber getrennt hat ( wohl eher er sich von ihr und ihrem parasitär, vereinnahmenden Geldwesen ), möchte sie eine neue " Karriere " starten.

Die Aufarbeitung der präsidialen Vergangenheit in Form eines Buch - Ladenhüters mit dem Titel " Jenseits des Protokolls " scheiterte ja grandios. Niemand wollte das Traktat kaufen und lesen schon gar nicht. Ihr Noch - Ehemann Christian war auch hier erfolgreicher. Seine mit Selbstmitleid verhangenen Ausführungen
fanden mehr Interessenten.
Aber davon hat das Bettinchen nichts. Unterhalt für sich und das gemeinsame Kind gibt es von Christian´s 199.000 Euro - Apanage und nicht von seinen Nebeneinkünften.
Deshalb wird der Ausweg aus dem derzeitigen Dilemma einer zerplatzten Autoren - Karriere, einer It - Woman - Funktion im Geleit des Millionärs Schaffelhube und der Pro - forma - Selbständigkeit als Inhaberin einer PR - Agentur gesucht.

Eine Kochshow eröffnet als mediale Basis doch gewisse Möglichkeiten. Ein " Playboy " - Angebot hat sie in den Wind geschossen. Ebenso jenes für die Abart " Promi Big Brother ".
Also tritt Betinna W. nun bei Steffen Henssler als Zwitter - Wesen einer B - C - Bedeutungslosigkeitsprominez auf.

Sie wird demnächst 41. Tja, allein der Name Wulff macht nicht mehr satt. Körner kennt keiner und Kochshows sind so, wie die Butter bei die Fische - sie zerfließen in nichts.


http://www.sueddeutsche.de/medien/bettina-wulff-bei-grill-den-henssler-bettina-butter-in-die-pfanne-1.2171055

Als der einstige Schwergewichtsboxer Axel Schulz sich vor knapp 8 Jahren von dem nahezu unbekannten Gegner mit dem Namen Mino ordentlich verprügeln ließ, riet ihm der am Ring sitzende Schauspieler Heinz Hornig: " Komm, hör´auf und mach´´ne Kochshow!"
Ein guter Rat, den Schulz später in die Tat umsetzte.

Der Ostfriesen - Blödel " Otto " wusste das schon in den 1970ern: