Haftung für externe Links - Datenschutz

Hinweis und Belehrung

Aus gegebenen Anlass erkläre ich hier durch, dass eine rechtliche Haftung für den Inhalt externer Links - unter Anwendung der bundesdeutschen Gesetze und der Rechtsprechung - ausgeschlossen ist. Ich distanziere mich ausdrücklich von Inhalten, die mittels Verlinkung in meinen Veröffentlichungen eingebettet werden und möglicher Weise gegen Rechtsvorschriften verstoßen könnten.

Da die Verwendung von so genannten Cookies auf diesem Blog nicht erfolgt, schließe ich auch die Haftung - aus welchen Rechtsgründen auch immer - ausdrücklich aus.

Beiträge mit strafrechtlich relevanten Inhalt, wie beispielsweise Volksverhetzung, Beleidigung, üble Nachrede, Bedrohung sowie das Verwenden von verfassungsfeindlicher Symbolik, werden unangekündigt gelöscht und den zuständigen Ermittlungsbehörden zur Kenntnis geleitet.

Montag, 30. September 2013

Herbstliche Impressionen am Pesterwitzer Friedhof.




 Der Anlass zu dem herbstlichen Spaziergang in Pesterwitz war eher traurig. Vor wenigen Wochen stand in der Wochenendausgabe der Sächsischen Zeitung eine dieser üblichen Todesanzeigen, die der Leser - vielleicht aus Neugierde oder auch mehr - neben den Welt - und Lokalnachrichten dann doch zur Kenntnis nimmt, weil er um jene Rubrik einfach keinen Großen Bogen macht oder sie einfach überblättert.
Nein, wie von magischer Hand angezogen, werden die Inhalte jener schwarz umrandeten Kästchen gelesen, um dann manchmal sagen zu können: " Der ist nicht alt geworden " oder aber auch: " Die ist in meinem Jahrgang verstorben ", oft aber auch: " Die hat ein schönes Alter gehabt ".


Zum Friedhof in der Gemeinde Pesterwitz sind es nur einige Kilometer. Und da dieser eher übersichtlich ist, bestand die Chance, wenn auch mit einem gewissen Aufwand, das Grab der einstigen Schulkollegin meiner besseren Hälfte doch zu finden. Ich hatte - eher vorsorglich - meine Kamera eingesteckt. Pesterwitz ist ja auch ein Weinort, so wie Radebeul oder Meißen. Da lassen sich gerade jetzt, im Herbst, so einige eindrucksvolle Aufnahmen mitnehmen.

Ich erinnerte mich, während wir an den Gräbern vorbei schritten, an die erste Begegnung mit der Verstorbenen. Es ist zwar schon ein paar Jahre her, aber dieses Ereignis konnte ich sofort wieder aufrufen. Es war ein nicht so außergewöhnlicher Anlass, der der Grund für die erste Begegnung mit der jetzt Verstorbenen war: Es ging um ein Klassentreffen. So eines, wie es sie öfters gibt, wenn die ersten 10, 20, 30 Jahre nach der Schulentlassungen verstrichen sind. Zur Umsetzung eines solchen Vorhabens bedarf es der Motivation der Ex - Schüler, denn häufig haben sich die Namen, die Wohnorte und die sozialen Umfelder jener Mitstreiter erheblich verändert, die vor etlichen Jahren noch gemeinsam die Schulbank drückten.
Hierzu ist vielfach Langatmigkeit und Kreativität gefragt, wollen die Initiatoren auch alle Ex - Pennäler erreichen.

Als es vor einigen Jahren an einem Samstag  im Frühjahr klingelte, vermutete ich den Briefzusteller oder den Paketdienst. Doch beim Öffnen der Haustür stand eine eher zierliche, leger gekleidete Frau an der Eingangspforte und fragte, ob hier eine ehemalige Mitschülerin mit dem Namen .... wohnen würde.
Wir wechselten noch ein paar Worte, dann übergab sie mir einen Briefumschlag, in dem eine Einladung zum Klassentreffen eingelegt war. So oder so ähnlich verlief die erste Begegnung mit der Ex - Schulkollegin.

Später sahen wir uns - eher zufällig - während der Gartenarbeiten im Sommer. Dann beim Post holen. Ich sprach eine Einladung zu einer Tasse Kaffee im Haus aus. Die Verstorbene lehnte immer sehe höflich ab. Sie machte auf mich den Eindruck einer bescheiden lebenden Frau, die sich eher nicht in den Vordergrund spielen möchte. Zwischenzeitlich erfuhr ich von meiner besseren Hälfte, dass auch sie mal verheiratet, dann geschieden und Mutter eines Sohnes war. Nachhaltiger jedoch behielt ich die Information in Erinnerung, dass die einstige Mitschülerin seit ihrem 16 Lebensjahr an Diabetes Typ I  litt und sich täglich Insulin spritzen musste.

Aus der beruflichen Praxis durch die Vertretung in einer Vielzahl von Sozialrechtsmandaten weiß ich, was es bedeutet, wenn jemand zuckerkrank ist. Diabetiker haben in der Regel eine stark " verkürzte Lebenserwartung ", wie es so sachlich im Fach - Chinesisch heißt.

Da standen wir nun, nachdem ein Rundgang über das Friedhofsgelände beinahe beendet war, vor dem Grab der verstorbenen Schulkollegin. Es lagen darauf noch eine Vielzahl an Blumengestecke; keine Kränze.Dennoch war der erste Eindruck: Die Verstorbene muss sehr beliebt gewesen sein. Der Vater der Mitschülerin wurde dort 3 Jahre vorher beerdigt. Wir stellten unseren Strauß mit frischen Gartenblumen, mit typischen Herbstblühern dazu. Herbstschmuck zum Herbst des beendeten Lebens? Die langsam verblühenden Grabgestecke hatten Familienangehörige, Arbeitskollegen und einstige Mitschüler der EOS aufgelegt. Wir blieben eine Viertelstunde und unterhielten uns im gedämpften Ton über sie: Evi B.

Beim Verlassen des Friedhofgeländes kam mir ein Lied der " Puhdys " in den Sinn, was von der ersten LP der Gruppe stammt und zu meinen BW -Zeiten in Munster/Lager über DT64 in meine Ohren gelangte sowie ein Gedicht von Ferdinand Freiligrath, dass ich während meines Studiums mal gelesen hatte:


Und wieder ist es Herbst! - entblättert stehn die Bäume;
Dem dürren Laube gleich, verwehen meine Träume;
Aus Norden braus't es hohl!
Es ziehn die Kraniche nach wärm'rer Meere Borden;
Erschrocken fahr' ich auf! ja, es ist Herbst geworden -
So war's auch Sommer wohl?

Und wieder ist es Herbst! - die alten Thürme trauern
Befeuchtet hat der Hauch des Nebels ihre Mauern
Und ihrer Dächer Blei.
Der Nordwind rüttelt sie, die Wetterfahnen klirren;
Um die verwitternden sieht man die Dohle schwirren
Mit winterlichem Schrei.

Und wieder ist es Herbst! - Der Sommer ist vergangen;

Umsäuselt hat das Wehn des Lenzes meine Wangen -
Ich hab' es nicht gewußt!
Auf's Neue ließ ein Jahr ich ungenossen fliehen;
Und, ach! ich merk' es erst, da jetzo sein Verziehen
Mir schauert durch die Brust.

Und wo denn wieder war's, daß träumerisch indessen
Die Monden ich verpaßt; daß ich den Lenz vergessen,
Und Seufzer eingethan? -
Durchirrt hab' ich den Sand, ein Quell- und Schattenspürer;
Ich watete durch Blut; die Sonne war mein Führer,
Mein Roß der Ocean.

Ich sah der Wüste Brand und ihrer Körner Dürsten.
Versprengt von ihrer Schaar sah ich Nomadenfürsten;
Am Boden lag ihr Pferd.
Sie schauten grimmig aus nach einer Karavane;
An ihrem prächt'gen Gurt hing wimmernd die Sultane,
Nachschleifend wie ein Schwert.

Zur Fehde zog ich aus mit Rittern und Baronen;
Den Flamberg in der Faust, erstürmt' ich Mauerkronen -
Gewieher und Geschnauf!
Die Leitern legt' ich an, ich klomm hinan die Scharten,
Ich pflanzte blutbefleckt die flatternden Standarten
Auf Feindesleichen auf.

Schlachtbanner, schwärzliche, zerschoss'ne sah ich fliegen;
Erschlagne Krieger starr am Boden sah ich liegen
Mit blut'gem Angesicht.
Es neigten Jungfrau'n sich hernieder zu den Todten -
Ach, ob sie Becher auch den kalten Lippen boten,
Sie weckten Jene nicht!

Und Flotten sah ich ziehn mit weißen Segelschwingen;
Ich sah sie rüsten sich zum Kampf; ich sah sie ringen,
Entmastet und entmarst.
Ich sah sie bäumen sich, geschaukelt auf dem Rachen
Des alten Oceans; - ich sah es, wie mit Krachen
Ein Admiralschiff barst.

Von hoher Berge Stirn schaut' ich nach zweien Landen; -
Tief unten, wo der Schlucht bereifte Tannen standen,
Ein bunter Maulthier-Zug!
Ich sah auf ihrem Haupt die weiß und rothe Feder; -
Voran ein brausend Paar von Zeltern, deren jeder
Ein schwärzlich Mädchen trug.

Zigeuner waren es! - Geklirr von Tambourinen! -
Sie zogen über's Joch des Berges in die grünen
Jenseit'gen Thalesau'n!
Den Schwalben gleicht dies Volk; es flieht des Winters Grenze;
Es sucht im Herbst ein Land, auf welches ew'ge Lenze
Vom Himmel niederthau'n!

Die Lenze sah ich wohl! doch den, der mich umgeben,
Ich ließ ihn achtlos fliehn! Ich träumte, statt zu leben!
Die Schwalben sammeln sich!
Ja, wieder ist es Herbst; er klirrt um meine Klause;
Er rüttelt mich: "Wach' auf! kehr' ein im eignen Hause!
Du Sinnender, besinne dich!"





  






Samstag, 28. September 2013

Und forderten wir Heuer, hat der Käpt´n nur gelacht!


Die Seefahrt soll nach einem überlieferten Lied eigentlich lustig sein. Sie  kann vielleicht auch abenteuerlich sein. Sie soll aber - nach Angaben der Kreuzfahrtschiffbetreiber -  luxuriös sein. Jenseits dieser Seefahrerromantik bestehen aber knüppelharte Geschäftsfelder, die hierfür keinerlei Platz bieten. Das müssen vor allem die schwächsten Beteiligten an dem Milliardenmarkt immer wieder erfahren.
Es sind die einfachen Seeleute, die in diesem Konkurrenzkampf oft auf der Strecke bleiben.

So auch in einem Fall, der drei Containerschiffe mit den unverfänglichen Namen " Valetta ", " Vigo " und Vancouver ". Alle drei Schiffe stehen im so genannten Liniendienst der weltweit größten Reederei, der " Maersk Line ", die mit ihren Super - " Pötten " alle anderen Anbieter in die Enge treibt. Das derzeit größte Conatinerschiff der " Maersk Line " ist die " Maersk McKinney Moller ". Ein Gigant von 400 Metern Länge, der maximal 18300 Container laden kann.

Die drei oben benannten Schwester sind auch nicht gerade winzig. Sie messen jede um die 180 Meter; können aber einzeln nur ein Zehntel der Kapazität wuppen, die der Monster - Kahn fasst. So kommt es, wie es auf dem globalisierten Markt immer kommt, wenn Überkapazitäten vorhanden sind: Die Kleinen werden entweder gefressen oder sie bekommen wegen der dann zu hohen Transportkosten je Einheit keine oder kaum noch Frachtaufträge.

In einem solchen Fall entsorgt der Eigner sein Schiff, er lässt es vielleicht irgendwo weit außerhalb eines Hafens, der sündhaft teuere Anliegegebühren verlangt, vor Anker gehen oder er verkauft den " ollen Kahn " noch schnell.
Bei den drei Schwestern verhält es sich so, dass sie nur im Auftrag der " Maersk Line " fahren, sonst aber einer marokkansichen Reederei mit dem Namen IMTC gehören. Der Eigentümer ist Mohammed Karia aus Casablanca. Er wiederum hat zuvor eine Firma damit beauftragt, die Versorgung der drei Schiffe sicher zu stellen. Dieser Betrieb wurde von ihm dann dafür bezahlt.

Im Sommer 2013 liefen nun die festen, aber befristeten Carter - Verträge mit der " Maersk Line " aus. Sie wurden wegend er derzeitgen Flaute auf dem Weltmarkt nicht verlängert. Karia hatte keine Aufträge mehr für seine drei Schwestern. Er stellte deshalb wohl die Zahlungen an die Versorgungsfirma " V.Ships " völlig ein. Karia behauptet, die dortigen Rechnungspositionen seien nicht oder nur zum Teil erbracht worden; ergo: strittig.
" V. Ships " wiederum stellte seine Leistungen zur Versorgung der Schiffe ein, weil Karia nicht bezahlt habe. So einfach ist das im Business eben.

Und während die beiden Parteien um die Bezahlung streiten, kann sich der Dritte, in diesem Fall die Schiffsbesatzungen, eben nicht freuen. Sie wurden auf Hoher See alleine gelassen. Deshalb setzte der Kapitän des Frachters " Vancouver " nördlich von der Insel Wangerooge liegend einen Seenotruf ab. " SOS! " - also. Die Mitarbeiter des Haveriekommandos in Cuxhaven fuhren daraufhin hinaus, um zur Hilfe zu kommen. Der Grund des Notrufs bestand aber nicht in einer Havarie, sondern weil der Diesel und der Proviant zur Neige gingen.

Die bundesdeutschen Behörden reagierten unbürokratisch und ließen die drei Schwestern sowie ein weiteres Containerschiff, die " Contenance " in das Hafenbecken des Stadt Wilhelmshaven einlaufen, obwohl der Versicherungsschutz für die vier Pötte längst nicht mehr bestand. So konnten die 41 Seeleute wieder festen Boden betreten und versuchen, eine Lösung für die Notlage zu finden. Die Situation verschärfte sich von Tag zu Tag, weil kein Kontakt zu dem marokkanischen Eigner zustande kam. Die Seeleute waren deshalb auf die Unterstützung der Wilhelmshavener angewiesen. Und die setzten sich für die Rechte und das übrige Wohlergehen ihrer Gäste ein. Die Bevollmächtigte der Internationalen Transportarbeitergewerkschaft ( ITF) erwirkte bei Gericht einen Arrestbeschluss und ließ die drei Schiffe des Marokkaners an die Kette legen.
Ein Gerichtsvollzieher rückte aus und setzte den Titel für die geprellten Seeleute flugs in die Tat um.

Dann klagte die Bevollmächtigte die ausstehende Heuer bei dem Eigner ein. Es kam ein stattliches Sümmchen dabei herum. Die Seeleute forderten mehr als, jene vorerst durch einen Teilvergleich erstrittene 275.000 Euro. Immerhin besser als nichts. Damit können die Seeleute wieder zurück in ihre Heimat fliegen. Einige von ihnen kommen von den Philippinen, ein anderer Teil aus Russland und weitere aus der Ukraine.Von den Mannschaften der Drei Schönen werden 31 Mann den Gastaufenthalt in Wilhelmshaven beenden. Weitere 8 Seeleute verbleiben auf den Schiffen. Denn von den drei Containerfrachtern bleiben zwei an der Kette in Wilhelmshaven. Sie werden dort wohl überwintern. Und da ein Teil der Crew noch gültige Arbeitsverträge hat, bleiben die beiden angeketteten Pötte nicht unversorgt.
Vielleicht noch länger, denn das Arbeitsgericht in Wilhelmshaven wird noch über die Höhe der zu zahlenden Heuer als I. Instanz zu entscheiden haben. Und das kann dauern.

In dieser Zeit bleibt der erlassene Arrestantrag der Seeleute aufrecht erhalten, denn die Heuer hat der Eigner Karia aus Casablanca immer noch nicht vollständig bezahlt, womit der Arrestgrund auch nicht entfallen ist.
Der Fall aus Wilhelmshaven ist kein Einzelfall. Er ist auch nicht außergewöhnlich. In der globalisierten Welt, die nur von Moneten und Macht zusammen gehalten wird, müssten sonst jene Menschen auf der Strecke bleiben, für die die kapitalistische Weltordnung keinen Platz vorgesehen hat. Es sind die einfachen Leute, die aus Existenznot sich bei solchen Seelenverkäufern verdingen müssen.

Das war schon vor vielen Jahrhunderten so und wird auch wohl so bleiben. Das soziale Gewissen bleibt dann auf der Strecke, wenn es um die Verteilung von Zaster geht. Wilhelmshaven ist überall.

Achim Reichel: " Es ging langsam voran " aus der 1975 erschienenen LP " Dat Shanty Alb´m ":


Im Englischen Kanale da segelte ne Brigg,
der Kasten war so vollgeschmiert, der stank wie lauter Schlick,
und es ging langsam voran, ja es ging langsam voran,
ein Hurra für die Reise sind wir erst an Hamburg ran.

Aus einem halten Spinnrad, das Steuer war gemacht,
und forderten wir Heuer, hatt der Käpt'n nur gelacht,
und es ging langsam voran, ja es ging langsam voran,
wir kommen eines Tages sicher noch am Nordpol an.

Wir hatten keine Segel, wir hissten einen Sack,
und alle Welt bestaunte uns mit ihrem klugen Schnack,
man das ging langsam voran, wir kamen trotzdem voran,
ein Hurra für die Reise denn wir kamen glücklich an.

man das ging langsam voran, wir kamen trotzdem voran,
ein Hurra für die Reise denn wir kamen glücklich an.
Achim Reichel: " Hamborger Veermastern ":

  



 

Freitag, 27. September 2013

Viel Lärm, um fast nichts: " Atom Heart Mother " wird am 10. Oktober 2013 schon 43 Jahre alt.


Da hat der Freitagnachmittag mir doch tatsächlich den Verstand geraubt. Oder, etwas abgeschwächter: Er hätte es beinahe. Während ich mit meinen Reingungsutensilien das Haus unsicher machte, während aus dem erst halb renovierten Treppenhaus die Herbstsonne einfiel, dröhnte plötzlich ab 14.00 Uhr von dem Nachbargrundstück der Motorrasenmäher los. Ein archaisches Monstrum aus den Nachwendejahren brüllte seine Laufgeräusche in den Tag hinein. Stinkende Benzingerüche und Abgaswolken waberten über die halb geöffnete Küchentür in das Haus. Der Nachbar versuchte sich mal wieder mit der Rasenrasur. Dabei verreckte ihm der uralte Motor des Gartengerätes einige Male. Mit einer an Langmut ähnelnden Ausdauer zog der Gartenarbeiter an der Startleine,um den stinkenden Mäher endlich wieder in Gang zu bringen.

Um es kurz zu sagen: es gelang ihm auch. Der Brüllaffe belästigte danach wieder die Nachbarschaft und störte die Mittagsruhe. Wie heißt es so schön bei Artur Schopenhauer:

Der Lärm aber ist die impertinenteste aller Unterbrechungen, da er sogar unsere eigenen Gedanken unterbricht, ja zerbricht!«

Und weil der Nachbar sich auch nicht an die allgemeinen Ruhezeiten hielt, dachte ich mir, aus meinen JBL - Boxen ein wenig Watt dagegen zu halten. Die mir selbst gestellte Frage, mit welchem Interpreten, welchen Tonträger, ich den Höllenlärm von nebenan mit gleicher Münze heim zahlen könnte, war dabei natürlich von Bedeutung. Zunächst dachte ich an die LP der Gruppe " Venom ", einer Brutal - Rock - Formation aus dem Jahre 1979 mit dem Titel " Demon ". Nachdem ich diesen ersten Gedanken verworfen hatte, fiel mir " Mensch " als Endlos - Sprechgesang des Nicht - Sängers " Grönie " Grönemeyer ein. Da hört sich ein Stück wie das Andere an, so, als würde der Uralt - Rasenmäher von nebenan permanent stottern.

Schließlich wurde ich im LP - Archiv fündig und zog aus der Rubrik " P " die Platte der englischen Psychedelic - Rockband " Pink Floyd " hervor- " Atom Heart Mother ", so nennt sich das Album, dass die Formation um Roger Waters im Oktober 1970 auf den Markt brachte.


Gedacht, getan. Ich legte die Vinylscheibe auf den " Technics " - Plattenteller und drehte auf. Seite A der am 10. Oktober 1970 erschienenen " Pink Floyd " - Scheibe enthält nur einen Titel, der allerdings aus diversen Untertiteln zusammen gesetzt wurde:


Atom Heart Mother:

a. Father's Shout [00:00]
b. Breast Milky [ 5:20 / 02:59 ]
c. Mother Fore [ 10:09 / 05:22 ]
d. Funky Dung [ 15:26 / 10:11 ]
e. Mind Your Throats Please [ 17:44 / 15:25 ]
f. Remergence [ 19:49 / 17:44 ]


Bis auf die undefinierbaren Urlaute eines in das Opus eingebetteten Chors, wird alles nur instrumental gespielt.


Aaaah, aaaah, aaaah,
(bis x 8)
Uuuaaa, uaaa,
(bis x 12)
papapapapapa,
uaaaaaa,
aaaaaa.... 


Ua, sicopa, mi, tucafi,
sasasasasa, fsss,
rrroti, rapatita, uopocha, rapatita,
tococha,
cosamanina,
uapachite, shaa
rapatite, mmmmmm
pasatuu, pasatuuuu
rucutu, su, fu, chu,su, uuuu,
uuuu,uuu... 


Die B - Seite, die mehr Text und weniger pompöse Songarrangements bietet, enthält folgende Titel:



  1. If (Waters) – 4:30 min
  2. Summer ’68 (Wright) – 5:28 min
  3. Fat Old Sun (Gilmour) – 5:23 min
  4. Alan’s Psychedelic Breakfast (Waters, Mason, Gilmour & Wright) – 13:00 min
    1. Rise and Shine – 4:29 min
    2. Sunny Side Up – 3:49 min
    3. Morning Glory – 4:42 min    

Tja, und weil sich vor mir bereits viele, sehr viele Fans mit der Musik, den Alben und der Gruppe " Pink Floyd " beschäftigt haben. Verwese ich jetzt einfach auf eine wunderbar aufgemachte Seite:

http://www.bruder-franziskus.de/pinkfloyd/pflahm1.htm


Während Roger Waters, David Gilmour, Nick Mason und Richard Wright ihren beinahe 25  - minütigen Epos zum x-ten Male von der LP in einen weiteren, meiner vielen Räume spielten, ich derweilen das schmutzige Wischwasser ins das Klosettbecken schüttete, kamen mir ein paar kurze Gedanken an einen einstigen Bekannten aus Minden. Der war auch " Pink Floyd " - Fan und besaß - wie viele aus der damaligen Musikgeneration natürlich auch " Atom Heart Mother ". Und so sponnen wir ab und an herum, wenn die Platte mal wieder irgendwo bei uns lief. Der Chorgesang war ja undefinierbar, weshalb sich denn auch eine Passage mit " Wasserpool, Wasserpool, Wasserpool " phonetisch nachsingen lässt. Nun, ja, Sinn macht dieses Wort auch 43 Jahre nach der Veröffentlichung der Platte nicht.

Bei der Netzrecherche gelangte ich unter anderem auch auf eine " Youtube " - Live - Version des " Pink Floyd " - Klassikers.
Ach, was waren das damals für unbeschwerte Zeiten.Der englischen Sprache nur bedingt mächtig, hörte ich mir viele Stücke an, deren Texte ich nicht verstand. Musste ich auch nicht, denn der Sinn des Unsinns liegt eben darin, diesen meist gewinnträchtig zu vermarkten.
Na, dann: Gut´s Nächtle und den " Wasserpool " nicht vergessen:











Helmut Markwort im MDR: " Eine rot-rot-grüne Koalition wäre das Schlimmste, was Europa und Deutschland passieren könnte!"


Die bitteren Erkenntnisse der Freien Demokraten nach der Bundestagswahl 2013 scheinen viele aus dem Lager der Blau - Gelben noch nicht so richtig verarbeitet zu haben. Neben dem obligatorischen " Köpfe müssen rollen für den nächsten Sieg " und dem damit verbundenen Kahlschlag in der Führungsspitze der FDP, gibt es nun die Nachwehen in der medialen Scheinwelt der Nachrichtenindustrie.
Dieses Mal war ein Herr an der Reihe, der sich vor vielen Jahren damit versuchte, in der bayrischen Landeshauptstadt München auf dem breiten Feld des qualitativ höherwertigen Journalismus einen - nicht nur - politischen Gegenpol zu dem Monolith " DER SPIEGEL " zu schaffen.
Helmut Markwort ( 75 ), seines Zeichens Ex-Chefredakteur des " FOCUS ", Bayern - Fan, FDP - Mitglied und Dummschwätzer a priori.

Der MDR Info - Kanal hat ja ein ganz besondere Affinität zu dem Nachbarn aus dem größeren Freistaat. Schließlich saßen und sitzen dort jede Menge Mitarbeiter als Fünfte Kolonne der Blau - Weißen in den Gremien, den Redaktionen und auf anderen Posten, um dem Sendern den richtigen Kurs zu geben. Ein besonderes Ärgernis ist die alltäglich Lobhudel-Berichterstattung in den Sportsendungen über den FC Bayern München. Die Bazi - Verblendete Silke Heine spielt hierbei eine ganz großartige Rolle.
Weil eben jener MDR Info - Kanal sich als Nachrichtensender versteht, werden auch häufig bajuwarisch eingefärbte Meldungen unkritisch von dem großen Bruder aus München über den Äther gejagt.

MDR Info und Helmut Markwort in einem morgendlichen Interview zur Lage der Nation und Fragen nach der aktuellen Wahl, das kann eigentlich nicht gut gehen. Als in den Morgenstunden des heutigen Freitag der einstige Big Boss des " FOCUS " nun ehrfürchtig von der Moderatorin Julia Kastein ( sie war einst beim saarländischen Rundfunk und hatte wohl deshalb einen besonderen Draht zum Saarländer Markwort )  zu seiner Einschätzung über die Regierungsbildung in Berlin befragt wurde, durfte der Dicke mit dem By-Pass und dem pseudo - intellektuellen Haarschnitt so richtig vom Leder ziehen. Die braven Fragen des völlig überforderten MDR - Kükens Julia Kastein im Studio nahm der fette Markwort begierig auf, um zu einem Rundumschlag gegen die SPD, die GRÜNEN und die LINKE anzusetzen. Der Ex - " FOCUS " - Mann ließ hierbei zu richtig die FDP - Sau raus und wurde nicht einmal dabei gedeckelt.
Deshalb polterte Markwort - wohl auch in seiner Eigenschaft als FDP - Mitglied - so richtig los.


Er behauptete, dass die möglichen Koalitionsverhandlungen zwischen den Schwarzen und der SPD nie und nimmer auf " Augenhöhe " statt finden dürfen, weil die CDU/CSU nun mehr als 100 Bundestagsmandate mehr habe. Merkel müsse bestimmen, wie die künftige Regierung aussähe, welchen Kurs sie einschlage und dürfe sich dabei nicht von der SPD bevormunden lassen. Wenn sie - die Kanzlerin - die Nerven behielte, können die erwünschten Koalitionsverhandlungen mit den Sozialdemokraten noch bis Weihnachten dauern.
Und weiter wetterte der Dicke mit den teuren Designer - Schuhen gegen die Grünen. Eine möglich Koalition mit denen sei nicht zu machen. Erst richtig in Rage geriet der " FOCUS - Faktensammler von damals, als er eine rot-rot-grüne Regierung erwähnte. Dieses sei das Schlimmste, was Deutschland oder Europa passieren könnte.

http://www.ardmediathek.de/mdr-info/mdr-info-das-beste-vom-morgen?documentId=17315154


Klar doch, Helmut, denn dann würde Deine einstige Faktenverdrehungsmaschinerie in München verstaatlicht werden. Der FC Bayern müsste sich sozialisieren lassen. Hoeneß und Rummenigge würden wegen Steuerhinterziehung zu 10 Jahren Zwangsarbeit und Lagerhaft verurteilt und der Freistaat würde als unselbständige Republik dem kommunistischen Preußen aus Berlin angeschlossen.
Wenn das keine roten Aussichten sind?

Einst kalauerte die " Titanic " zur der Verblödungswerbung des " FOCUS " - Chefs, der bräsig hinter einem teuren Redaktionstisch forderte: " Fakten!Fakten!Fakten!" mit " Ficken! Ficken! Ficken! " und wurde von dem beleidigten Markwort auf Unterlassung verklagt. Der Dicke aus München unterlag nicht nur dort.
Wer sich jetzt, wie Markwort als Verlierer so weit aus dem Fenster lehnt, muss wissen, dass er mit billiger Hetze und abgeschmackter Polemik keine Wähler in das Reich der FDP zurück holen kann.

Markwort hat ja bereits vor der Wahl in dem bayrischen Heimatsender Antenne Bayern massiv versucht, die FDP um Brüderle und Konsorten in ein rechtes Licht zu rücken. Genutzt hat es weder der Partei, noch ihm.
Deshalb täte der Faktenverdreher gut daran, einfach die Gusch´n zu halten, wenn er nach dem befragt wird, wovon er keine Ahnung hat. Aber: Es droht ja immer noch Rot-Grün-Rot, wenn Merkel bis zum 24. 12. 2013 nicht zu Potte kommen sollte.

Na, denn Markwort: Frohes Fest!

http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Markwort

Das Schlimmste, was Du einem Menschen antun kannst,

ist ihm Hoffnung zu geben und ihn dann zu ignorieren und ihn dann mit seiner ganzen Sehnsucht und seinen zerstörten Träumen stehen zu lassen ...

Wo liegt eigentlich Ballenstedt?

Wenn nicht nur am 3. Oktober 2013, dem Tag der Deutschen Einheit, die Medien wieder umfangreich aus der Zeit nach dem Fall der Mauer, der deutschen Wiedervereinigung und von den " Geburtswehen " des vereinten Deutschland berichten, dann sind es oft Beiträge, in denen häufig viele Filmaufnahmen und  Archivbilder aus der DDR eingespielt werden. So produzierte der Mitteldeutsche Rundfunk hierzu eine 6 - teilige Serie nebst eines " Special ", die " Damals nach der DDR " heißt und deren erste Folge am 13. September 2010 gesendet wurde.
Wer es genau nach lesen möchte:

http://www.fernsehserien.de/damals-nach-der-ddr/episodenguide

Der MDR hat zudem eine weitere Staffel abgedreht, die sich mit dem Leben in der DDR befasst. Sie wurde folgerichtig:

http://www.mdr.de/damals-in-der-ddr/index.html

benannt und lief ein Jahr zuvor erstmalig über die ARD - Senderkette.

Kurz vor dem 23. Tag der Deutschen Einheit wiederholte nun der ARD - Spartenkanal Einsfestival die 6-teilige Sendereihe " Damals nach der DDR ". Und so konnten die Zuschauer hierin eingebettet,  als 3. Episode jener ARD - Serie, noch einmal jene Protagonisten bestaunen, die ihre persönlichen Erlebnisse während der teilweise chaotischen Nachwendejahre schilderten:

http://www.einsfestival.de/sendungen/sendung.jsp?ID=10673202024

Somit kam auch ein einstiger Mitarbeiter der in diesem Zeitraum eigens ins Leben gerufenen " Treuhand ", ein Bernd Capellen zu Wort. Capellen trieb es nach der Wiedervereinigung im Auftrag der " Treuhand " nach Sachsen - Anhalt. Aus dem Beitrag geht zwar nicht hervor, was Capellen dazu bewog, hier in den Osten der Bundesrepublik Deutschland zu gehen, ob es nur das Geld in Form der " Buschzulage ", eine neue Herausforderung oder beides war. 

So hatte Capellen denn unter anderem auch den Volkseigenen Betrieb ( VEB ) Gummiwerk Ballenstedt unter seine Fittiche genommen, um zu prüfen, ob der Betrieb überlebensfähig sein könnte. Capellmanns Prüfung ergab, dass er es nicht war. Zum einen,weil die Herstellungstechniken zu alt waren, zum anderen, weil die Abnehmer der produzierten Gummi - Förderbänder ausschließlich in der damaligen UdSSR lagen. So entschloss sich Bernd Capellen, den Betrieb " dicht zu machen ", ihn zu schließen, ihn abzuwickeln, wie es so schön im Amtsdeutsch heißt.

Capellen konnte diese Entscheidung von sich aus treffen, denn er war ja Bevollmächtigter der " Treuhand ". Er musste als Mitarbeiter aber auch die Belange der betroffenen Betriebsangehörigen, der Werktätigen von einst, in sein Kalkül mit einbeziehen. Selbst gefragt wurden ie natürlich nicht. Warum auch? Planwirtschaft ist nicht Marktwirtschaft und umgedreht. Bei einer Weiterführung des Werks hätte der Staat die Verluste, die bei der Produktion aufgelaufen wären, zu tragen gehabt. Dieses bedeutete de facto, das der gesamtdeutsche Steuerzahler dafür eintreten musste. Steuergelder, die andererseits für weitere Aufgaben verwendet werden konnten.
So sagte Capellen eben: " Dicht machen! "

Die Mitarbeiter des VEB Gummiwerk Ballenstedt waren sauer. So, wie es die anderen Betroffenen in jenen Tagen, Wochen und Monaten auch waren, wenn die " Treuhand " ihnen die Kündigungen per Einschreiben mit Rückschein zusenden ließ. Wut kam bei ihnen hoch. Oft berechtigt, denn wer lässt sich nach 20, 30, 40 Jahren der Betriebszugehörigkeit schon gerne vor die Tür setzen? Ohne Ausgleich, ohne Abfindung und ohne Zukunft.

Als Capellen dann die Frage gestellt bekam, ob das Kraftwerk, dass sich neben den Gummifabrikanlagen befand, auch geschlossen werden solle, da antwortete Capellen leichtsinniger Weise mit " Ja ". Und so schalteten die Mitarbeiter dort alle Aggregate ab, wohl wissend, dass die halbe Stadt Ballenstedt am Stromnetz des Kraftwerks hing. Die Straßenbeleuchtung erloscht, die Ampeln gingen aus und die Haushalte waren fortan ohne Strom. Es wurde partiell dunkel, in " Dunkeldeutschland " ( Westjargon zu jener Zeit ).
Die Verantwortliche in Ballenstedt riefen die " Treuhand " in Berlin an und beschwerten sich dort. Zu Recht,denn ohne Stromversorgung ging auch 1990/1991 nichts mehr im so genannten Beitrittsgebiet, in Ostdeutschland, der einstigen DDR, die ja qua demokratischer Wahlen, bei denen mehrheitlich eben jene Schwarzen die Politik machten, die dann zur Wiedervereinigung führte.

Nun, das ist fast 23 Jahre her. Die " Treuhand " wurde selbst aufgelöst, nachdem der Mohr seine Schuldigkeit getan hatte, der einstige Chef Detlev Carsten Rohwedder erschossen wurde ( von der RAF ) und die Nachfolgerin Birgit Breuel längst ihre üppige Pension genießen kann. Aus dem Gummiwerk wurde eine Industriebrache. Später dann eine GmbH, die heute noch existiert. Deren Hauptsitz ist Köln, dort im näheren Umfeld ( 42, 2 Km entfernt ), in Haan nämlich, hat sich Bernd Capellen als selbständiger Unternehmensberater nieder gelassen. Capellen erhielt zwischenzeitlich lukrative Mandate als Liquidator insolventer West - Betriebe, die genauso überlebensunfähig geworden sind, wie einst der VEB Gummiwerk Ballenstedt. Capellen hat damit ausgesorgt. Einige Male wurde ihm vorgeworfen, zu viel für sich selbst gesorgt zu haben. Er bekamm deshlab Besuch von der Staatsanwaltschaft und der Polizei, als sein Büro durchsucht wurde. Sei´s drum, Capellen blieb nicht in Sachsen - Anhalt, sondern verzog sich nach erfolgter Abwicklungsarbeit in den Goldenen Westen. 

Ballenstedt, eine Stadt am nördliche Rande des Ostharzes, mit 7749 Einwohnern, die nach der Wende sukzessive schrumpfte, in der es dann mehr Arbeitslose als Häuser gab und die jetzt vergreist. Die Jugend zieht weg, denn es gibt keine Arbeit, keine Zukunft, keine Lebensqualität hier, in der ländlichen Ödnis des Vorharzlandes.

http://www.strassenkatalog.de/ort/ballenstedt-ballenstedt-stadt.html

Und, obwohl es den Menschen hier wirtschaftlich nicht gerade gut geht, wird dennoch schwarz gewählt. So, wie schon vor mehr als 2 Dekaden, als der ewige Kanzler Kohl die " Blühenden Landschaften " versprach.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ballenstedt

" Am 3. Oktober 1990 ist es so weit: Die Menschen bejubeln die deutsche Wiedervereinigung, doch bei vielen Ostdeutschen vermischen sich die positiven Gedanken mit Skepsis. Es folgen die mühsame Umgestaltung eines Landes nach dem Vorbild der Bundesrepublik und ein schlagartiger Wandel der Lebensverhältnisse von Millionen von Menschen. "

So auch geschehen, in der Kleinstadt Ballenstedt, als das Gummiwerk schloss, das Licht - zwar nicht für immer - ausging und die Menschen arbeitslos wurden und - meistens - auch blieben - bis zur Verrentung. Die Geschichte des Gummiwerks Ballenstedt indes lässt sich weiter erzählen.
Die Treuhand Halle und ihr Bevollmächtigter, Herr Bernd Capellen, fanden einen Käufer für das Industriewrack in Ballensedt, der ab 1993 dort eigetragene Eigentümer Vollmer aus Berlin, veräußerte das Werk 1997 an die Schommer AG in Saarbrücken, einem Hersteller von synthetischen Produkten und Gummiwaren. 


Gummiwerk Ballenstedt GmbH
ab 1990 in Ballenstedt/Harz
1990: Treuhandanstalt Halle
1993: Eigentümer: Vollmer, Berlin
1997: Eigentümer: Schommer, Saarbrücken

Einst, nämlich  ab 1936 gehörte die Produktionsstätte für Gummierzeugnisse in Ballenstedt zu der Franz Clouth AG in Köln - Nippes, einem auf dem Kautschuk verarbeitenden Sektor tätigen Konzern, der dann bis 1945 auch für die Wehrmacht Kriegsgüter herstellte.
Die Clouth AG stellt sich im Internet so dar ( Vgl. S. 10 der Präsentation ):

http://clouth.org/PDF%20Schautafeln/Tafeln-90x200-komplett.pdf

Somit lag Ballenstedt einst im Herzen der Kriegswirtschaft des Tausendjährigen Reichs und nicht nur in der " Wiege Anhalts ".


Donnerstag, 26. September 2013

Zeigt her eure Räume! Die FDP verlässt den Bundestag.

Die Wahl zum 18. Deutschen Bundestag gehört jetzt endgültig der Vergangenheit an, weil der Bundeswahlleiter das vorläufige amtliche Endergebnis bekannt gegeben hat ( http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_13/presse/w13032_Vorlaeufiges_amtliches_Ergebnis.html )

Nun heißt es für die Abgeordneten:
- sich verabschieden
- sich neu vorstellen
- sich umorientieren.

http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_13/presse/w13032_Vorlaeufiges_amtliches_Ergebnis.html

Das Verabschieden gilt allerdings hauptsächlich für die Freie Demokratische Partei Deutschland. Die flog ja mit nur 4, 8 % aus dem Bundestag und damit auch aus der Regierungsverantwortung.
Auf Wiedersehen, ihr Blau - Gelben in Berlin. Der Rauswurf kam jedoch nicht so überraschend, wie er - nicht nur von der FDP - dargestellt wird. Bereits vor mehr als 2 Jahren prognostizierten die Meinungsforschungsinstitute einen Wert von 2 bis 3 % für die Liberalen.

Weil deren gesamte Führungsspitze abgetreten ist, muss sich der Häuflein Elend neu finden. Neue Kräfte suchen und sammeln. Neue Kampagnen starten, damit die kommenden Wahlen in 2014 nicht auch in einem Desaster enden. Einst kreierte der Große Staatsmann " Mümmelmann " Jürgen Möllemann zusammen mit Guido " Westerwilli " Westerwelle die 18 % - Show. Guido ging dafür auf Reisen im berühmten " Guido - Mobile ", in den " Big Brother " - Container zu den Unterbelichteten, die sich vom Bunt - Sender RTL II verarschen ließen und in dem festen Glauben verabschiedet wurden, sie seien wichtige Leute, und Guido Westerwelle stieg zum Parteidämagogen auf, als er die Gewerkschaften, den Sozialstaat scharf kritisierte und die Atomkraft lobhudelte.
Nun is auch er wech, denn Westerwelle zieht nicht mehr in den Bundestag ein.

Auf Wiedersehen, also?
Hoffentlich nicht. Die Liberalen in der vormaligen Fassung sind für die Politik so unnötig wie ein Kropf.
Deshalb ist bei ihnen jetzt das große Aus - und Aufräumen angesagt. Spötter fabulierten über twitter bereits zu den vielen Varianten einer " Anschlussverwendung " für Rösler, Brüdeler, Westerwelle und Konsorten. Gemach, gemach, die Damen und Herren fallen zwar tief, aber sacht!
Schöne, üppige Übergangszahlungen winken. Zuschüsse und vollständige Kostenübernahme bei den Umzügen von Berlin in die BRD - Wallachei sind die Regel und die verlorene Zeit im Bundestag als Abgeordnete/r werden auch auf die Pensions - und Rentenanwartschaften angerechnet.
Wieso dann noch " Anschlussverwendung "?

Vielleicht lassen sie sich auch als Erzieher/in umschulen; von der ARGE voll finanziert und ackern für ein Hungerentgelt mindestes 160 Stunden im Monat?
Oder, wie wäre es mit Haushaltshilfe, Pflegerin oder dem einstigen Beruf der Wäscherin? Spätrömische Dekadenz, eben!

Ach, ja, da beklagten doch einige Verwegene in den Medien, dass mit der Verabschiedung der FDPler aus dem Bundestag auch 500 Mitarbeiter/innen nun ohne Job seien. Häh? 500? Ich war der Meinung, es müssten, wie bei " Schlecker " einige Tausend sein.

Na, denn:

Zeigt her eure Füße,
Zeigt her eure Schuh,
Und schauet den fleißigen Wäscherinnen zu!
|: Sie waschen, sie waschen
Sie wasch'n den ganzen Tag. :| 

Zeigt her eure Füße,
Zeigt her eure Schuh,
Und schauet den fleißigen Wäscherinnen zu!
|: Sie wringen, sie wringen
Sie wring'n den ganzen Tag. :| 

Zeigt her eure Füße,
Zeigt her eure Schuh,
Und schauet den fleißigen Wäscherinnen zu!
|: Sie hängen, sie hängen
Sie häng'n den ganzen Tag. :| 

Zeigt her eure Füße,
Zeigt her eure Schuh,
Und schauet den fleißigen Wäscherinnen zu!
|: Sie bügeln, sie bügeln
Sie büg'ln den ganzen Tag. :| .

Zarah Leander: " Ich weiss,es wird einmal ein Wunder gescheh´n " aus dem Jahr 1942



Mittwoch, 25. September 2013

Der letzte Schnitt.


Nachdem sich der Frühling, der meteorologisch am 1. März 2013 eingetreten war, dann doch noch ein wenig mehr Zeit ließ, weil der lange Winter von 2012 / 2013 partout nicht enden wollte, kam ein allseits beliebtes Gartengerät, nämlich der Rasenmäher, erst weit nach dem kalendarischen Frühlingsanfang am 20. März 2013 zum Einsatz.Ich hatte den Bruder Leichtfuß, der mit einer Batterie betrieben Bosch - Mäher mit einem Gewicht von nur 12,8 Kg  erst spät aus seinem wohl verdienten Winterschlaf geholt. Ihm den lebensnotwendigen Saft durch das Aufladen seiner Lithium - Batterie gegeben und dann spät, aber nicht zu spät los gelegt. Da dessen Schnittbreite von 34 cm zwar nicht sehr groß, der Rotak 34 Li jedoch insgesamt als klein und wendig bewertete werden kann, schob ich ihn denn so zirka 20 Minuten durch das eigentlich schon zu hohe Gras des Gartens. Die Strafe folgte auf den Fuß: Nach etwas mehr als der Hälfte der Grasfläche und 5 Korbentleerung von 40 Litern, beendete er seine Arbeitszeit.
Die Batterie musste danach erneut aufgeladen werden.
Das war nach etwas mehr als 2 Stunden der Fall, so dass ich die Mäharbeiten im hohen Gras noch bis zur Dämmerung abschließen konnte.

Nach der Schweiß treibenden Schieberei nahm ich mir vor, künftig nicht mehr so lange mit dem nächsten Schnitt zu warten und hielt in der Folgezeit einen Rhythmus von 14 Tagen ein. Dann kam Ende Mai / Anfang Juni der Große Regen. Es schüttete aus Kübeln. Die Wassertonnen liefen ständig über. Die zweite Jahrhundertflut brach über Bayern, Thüringen, Sachsen, Sachsen - Anhalt und Niedersachsen hinein. Es entstanden Milliardenschäden.
Der Rasen wuchs dementsprechend schnell. Er sah durch die permanenten Regenschauer richtig saftig grün aus. Wie eine Kuhweide eben. An Mähen war jedoch nicht zu denken. Der Bosch Rotak 34 Li hatte eine Zwangspause einzulegen.

Als dann der Große Regen vorüber war, musste das hohe Gras alsbald gemäht werden. Und... Es geschah das, was ich bereits oben beschrieben habe. Nach der Hälfte der bereits gekürzten Rasenfläche gab " Sir " Rotak auf. Egal! Batterie aufgeladen, weiter gemacht!

In den Folgemonaten normalisierte sich die notwendige, aber nicht unbedingt beliebte Tätigkeit, auf jenes bekannte Zeitfenster von etwa 14 Tagen. Nur während der brüllenden Hitze im Juli und August vermiet ich es, den Rotak in Gang zu setzen, denn die Grasfläche wäre umgehend verbrannt und der Rasen statt grün dann braun geworden.

Der Sommer kam und ging schnell vorbei und mit ihm beendete ich heute diese Art von Gartenarbeit. Aber, die kalkulierte Zeit für den letzten Schnitt des Jahres 2013 hatte ich wieder zu knapp bemessen, denn " Mister " Rotak veweigerte wiederum nach etwas mehr als der Hälfte der Rasenfläche seine Dienste. Nun, gut, er will es selbst so haben und muss deshalb am morgigen Nachmittag noch eine halbe Überstunde abschrubben. Von wegen, Winterpause. Der Schlaf des gerechten technischen Hilfsarbeiters wird ihm erst ab dem 26. September 2013 zuteil werden. Dann habe ich ihn gesäubert, den Startschlüssel entfernt und die Lithiumbatterie heraus genommen. Bis zum nächsten Frühling 2014. Dann aber hoffentlich ohne Streik, Flut, Hitze und alledem, was ihn beim Mähen noch so hindern könnte.

The Kinks aus dem Jahre 1967 mit  " Autumn Almanac ":





From the dew-soaked hedge creeps a crawly caterpillar,
When the dawn begins to crack.
It's all part of my autumn almanac.
Breeze blows leaves of a musty-coloured yellow,
So I sweep them in my sack.
Yes, yes, yes, it's my autumn almanac.

Friday evenings, people get together,
Hiding from the weather.
Tea and toasted, buttered currant buns
Can't compensate for lack of sun,
Because the summer's all gone.

La-la-la-la...
Oh, my poor rheumatic back
Yes, yes, yes, it's my autumn almanac.
La-la-la-la...
Oh, my autumn almanac
Yes, yes, yes, it's my autumn almanac.



I like my football on a Saturday,
Roast beef on Sundays, all right.
I go to Blackpool for my holidays,
Sit in the open sunlight.

This is my street, and I'm never gonna to leave it,
And I'm always gonna to stay here
If I live to be ninety-nine,
'Cause all the people I meet
Seem to come from my street
And I can't get away,
Because it's calling me, (come on home)
Hear it calling me, (come on home)

La-la-la-la...
Oh, my autumn Armagnac
Yes, yes, yes, it's my autumn almanac.
La-la-la-la...
Oh, my autumn almanac
Yes, yes, yes, yes, yes, yes, yes, yes.

Bop-bop-bopm-bop-bop, whoa!
Bop-bop-bopm-bop-bop, whoa!
[etc.]

Amon Düül II: " Live at London " 1972: Ein Aufstand der " Krautrocker " im Mutterland des Beat?



Wer die bundesdeutsche Musikrichtung mit dem abschätzigen Namen " Krautrock " nicht nur selbst erlebt hat ( das sind im Jahr 2013, die inzwischen Eisgrauen ), wird wissen, dass hierunter nicht nur wummernde Bässe, kreischenden Gitarren und ein schepperndes Schlagzeug zählen, sondern auch jene Klänge, die per Synthesizer, Mellotron, Orgel oder sonstigen elektronischen Hilfsmitteln erzeugt werden.
Zu den Protagonisten im " Krautrock " - Genre zählten oder zählen noch die Formationen " Amon Düül " und "Amon Düül II ", die aus einer Kommune in der bayrischen Landeshauptstadt München entstammen und deren wohl bekanntestes Mitglied das " Model " Uschi Obermaier war. Die damals eher geringe Resonanz in Bezug auf ihre musikalischen Qualitäten hatte sich Obermaier selbst zuzuschreiben, denn sie waren - mit Ausnahme ihres Aussehens - schlankweg erst gar nicht vorhanden. Da die " Beauty Queen " ihre Gelüste nach prominenten Rockmusikern nicht zügeln konnte und als Geliebte von Mick Jagger und Jimi Hendrix in die Analen der Geschichte einging, blieb den übrigen Mitglieder der Künstler - Kommune keine andere Wahl, als sich irgendwie, irgendwann zu trennen. Schon damals galt der Grundsatz: " Jeder macht das, was er kann; nicht das, was er will! ", wenn es um die erfolgreiche Umsetzung des Begriffs " Profit " im inzwischen globalisierten Kapitalismus geht.

Deshalb wurde dann " Amon Düül II " ins Leben gerufen. Jene " Krautrock " - Formation, die dann ernsthafter gute Musik einspielte und auf dem weiten Feld der experimentellen Klänge alsbald ein eigenes Haus baute, innerhalb dessen prima Stücke, Alben sowie Live - Auftritte zu Buche stehen. Die psychedelisch orientierten Kompositionen der Truppe brachten ihnen nicht nur einen über die BRD - Grenzen hinaus gehenden Bekanntheitsgrad ein, sondern auch kommerziell landete " Amon Düül II " einige Treffer, wenn auch nicht in der Beletage der popeligen Charts, sondern eher im Underground oder bei Insidern.

http://www.germanrock.de/alt/a/amon_duel_2/index.htm

http://www.amonduul.de/main.html

" Düül II " gastierte deshalb folgerichtig am 19. Dezember des Jahres 1972 in dem Mekka der Rockmusik, in der britischen Hauptstadt und dort in dem Londoner Pye Club im Stadtbezirk Croydon. Von dem Auftritt der Truppe um Chris Karrer wurde dann im Folgejahr im Münchener Studio eine LP abgemischt, auf der sich die Stücke:

A1Archangels Thunderbird
A2Eye Shaking King
A3Soap Shop Rock
A4Improvisation
Syntelman's March Of The Roaring Seventies
B1.1A) Pull Down Your Mask
B1.2B) Prayer To The Silence
B1.3C) Telephonecomplex
-
B2.1A) Restless Skylight-Transistor Child-Landing In A Ditch
B2.2B) Dehypnotised Toothpaste
B2.3C) A Short Stop At The Transylvanian Brain Surgery
Race From Here To Your Ears
B3.1A) Little Tornados
B3.2B) Riding On A Cloud
B3.3C) Paralyzed Paradise

aus den Alben:

- Yeti ( 1970 ): A1, A2

- Tanz der Lemminge ( 1971 ): B 1.1. bis B2.3


wieder finden:

http://www.discogs.com/Amon-D%C3%BC%C3%BCl-II-Live-In-London/release/1308023

Was Chris Karrer und Co hier dem oft verwöhnten Londoner Publikum kredenzen, ist nur von der Titelgebung her als abstrus zu bezeichnen. Vor dem Hintergrund der Drogen geschwängerten Endsechziger, mit deren Flower - Power - Pop - Art - Industrie und den Bombast - Rock - Orgien, wie sie Gruppen in Richtung " Pink Floyd ", " Yes " oder in den theatralischen Auftritten von " Genesis " zum Tragen kamen, hebt sich " Düül " hier eher wohl tuend ab. Dennoch - und dieses auch wegen der miserablen Klangqualität der Songs auf der Vinylscheibe - bleibt die Gruppe hier eher unter ihren musikalischen Möglichkeiten.
Wer je in die Studioalben von "  Phallus Dei " ( 1969 ) über " Wolf City " ( 1973 ) bis " Made in Germany " hinein gehört hat, könnte dann eher enttäuscht seine Kopfhörer weg legen, die Stereo - Anlage ausschalten oder ein neueres Abspielmedium weg klicken, denn " Düül " klingt zeitweilig etwas breiig, wie ein ausfließender, nicht enden wollender Lavastrom des Vesuv. Dennoch muss das erste " Düül " - Live - Album zu den vielen anachronistisch anmutenden Versuchen gezählt werden, saubere, gradlinige Rockmusik mit elektronischem Beiwerk aufzupeppen.

Karrer und Company ist dieses zwar auch in London gelungen, dennoch stand bereits damals fest, dass die wilden, die archaischen Gründerjahre, in denen die Musik der Transmitter der Aufmüpfigkeit gegen die verspießte Gesellschaft und ihre verblödenden Normen und das vorherrschende pseudo - frömmelnde Handeln war, längst ad acta gelegt wurde. Es regierte auf dem Markt der Rockmusik längst der Zwang der Vermarktung und damit der Einfluss der Musikindustrie, deren Sachwalter die Branche nach dem Kriterium der eigenen Profitmaximierung durch forsteten und alle Gruppen an sich ketteten, mit denen sich Moneten machen ließ.

" Düül " ließ sich auch vermarkten, weshalb ein Rezensent des " Live at London " - Albums zutreffend konstatierte:

" Es ist wie ein Abschiedgruß mit Bravour aus den Tagen des wilden Underground mit dem alten - originell aufbereiteten - Songmaterial. "

http://www.amazon.de/Live-London-Amon-D%C3%BC%C3%BCl-II/dp/B000PA9PGK

Richtig! Ach, ja, die Besetzung von " Amon Düül II " bei diesem Auftritt in London fehlt noch:



Übrigens: Die Songs, die von der sehr guten Sängerin Renate Knaup, alias Henriette Krötenschwanz, später Renate Aschauer - Knaup, vorgetragen werden, überzeugen am meisten. Und weil ihr eigentümlicher Nachname hier nicht ganz unerwähnt bleiben sollte, habe ich ein wenig recherchiert. Renate Knaup - Krötenschwanz - Aschauer - Knaup ist am 1. Juli 1948 geboren. Demnach in diesem Jahr 65 geworden.
Hmmm, da war doch eine Gemeinsamkeit? Egal, schließlich heißt nicht jeder Müller, Schulze, Meier, sondern auch mal Krautwurst ( ein einstiger Gerichtsvollzieher aus Hamburch ), Schlangenotto ( eine damlige Justizangestellte am LG Stade ) oder Pickenpack ( unter anderem auch ein Fruchtgroßhandel im Merckelweg 10 in HH ).
Wenn das keine gute Überleitung für den nächsten Post ist?

Amon Düül II : " Archangels Thunderbird " aus dem Jahr 1970:  




When the everywhere eye
Asks you, "Who is the emperor"
Of the sky
Take the Archangel's Thunderbird
Go to Edgar Allen
In the tower of sleep
He'll tell you a story
Which makes you to creep
The echo of your cries
Is falling so deep
Rent a destroyer
And sail to Cape Cod
There lives a lion
They call him God
There is no elevator to Eden
But a hole in the sky
In shock corridors
People are standing
With their eyes in their hands
But they don't understand
Why their confessional
Folding chairs
Go into the narcotic
Flight of stairs
Baiting soldiers are sleeping
In the melting House of Wax
Why is the audience not taking
The insurrection axe?
Thousands of windows burst open
And the alarm bells are broken


Last But Not Least: " Düül II " im WDR " Rockpalast ":
http://www.wdr.de/tv/rockpalast/extra/konzerte/2004/1221/tagebuch_3.jsp