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Samstag, 29. September 2012

Udo Lindenberg im Schloss Augustusburg: Udo machte sein Ding. Teil II


Die musikalischen Schaffensphasaen des selbst ernannten " Panik - Rockers " werden nicht nur durch die vielen Alben umrissen, sondern auch seine Bilder, dabei insbesondere die Selbstportraits verdeutlichen, dass " Uns Udo " nicht nur gute Zeiten erleben durfte. 



Ein Künstler mit Format muss auch Tiefpunkte bewältigen. Wenn ihm dabei der Bruder Alkohol hilft, sollte auch dieses Laster ihm verziehen werden. 



Udos Requisiten: Dunkles Jackett, dunkler Hut, ein Sessel, ein elektrisches Klavier, ein Klavierhocker. Wer - wie er seine Lieder selbst komponiert, die Texte selbst schreibt und auch noch selbst vorträgt, benötigt dazu oft ein gewisses Talent, aber auch Ruhe. Deshalb gönnte sich Udo immer wieder eine künstlerische Pause.




Der Beatles-Fan ließ sich von deren Album " Sergeant Pepper´s lonely heard club band " inspirieren. Da die Beatles ja irgendwann in Hamburger " Star Club " auftraten und hier ihre einzig artige Karriere starteten, erzählt Udo in seinem Lied " Reeperbahn, wenn ich Dich heute so anseh´".




Reeperbahn, wo früher mal der grosse Star-Klub war,


Und das Top Ten mit all den wirklich starken Bands,
Jeden Abend war ich da und war einer
der ersten Fans.

Und nach der Show ging ich mit Ringo zu den Damen hin,
sie trugen Negligees und kauften uns Pommes Fritttes
Und Ringo brachte manchen losen Witz
aus Liverpool - very cool.

Reeperbahn, wenn ich Dich heute so anseh',
Kulisse für 'n Film, der nicht mehr läuft,
Ich sag Dir, das tut weh.


Und all die Jungs aus Buxtehude und aus Lüneburg,
die machten Freitagnacht bis Sonntagmorgen durch.
Sie schluckten jede Menge Schnaps und Trips
für ihre Flips von der wilden Welt.







Reeperbahn, wenn ich Dich heute so anseh'.
Die Abende sind teuer.
Doch es gibt kein Abenteuer.

An jeder Ecke roch's nach Hafen und nach Rock'n Roll.
Bei jedem Trödler gab's für 120 Mark
die Originalgitarre von Cliff Richards.
Das war stark!

Und jeder Musiker erzählte seinem Groupie
Du wirst es sehn, ich werd ein weltberühmter Star!
Doch heute legt er in der Disco Platten auf
und sie macht Striptease in einer Nepper-Bar.

Reeperbahn, wenn ich Dich heute so anseh',
Kulisse für 'n Film, der nicht mehr läuft,
Ich sag Dir, das tut weh.







Tja, wir sind alle älter geworden. Unser Umfeld hat sich mit den Jahren dramatisch verändert. Das gilt auch für die Reeperbahn in Hamburg.





Udo Lindenberg der Maler. Immerhin hat er auch auf diesem Gebiet immer noch etwas zu sagen.




Dann wäre noch die große Politik von einst:



Zu hören gibt ´s jede Menge Udo - Lieder.



Zu sehen immer wieder Bilder und Zeichnungen.








und auch alle Erinnerungsstücke aus den unterschiedlichen Lebensabschnitten.







Udo und die Kirche, der Papst, der Glaube - ein Kapitel für sich!

Freitag, 28. September 2012

Die Spinne im Netz.



Zu den herbstlichen Besonderheiten zählt ein Phänomen, das im Volksmund nur " Altweibersommer " heisst. Was darunter zu verstehen ist, wissen sicherlich viele Naturfreunde, die sich das oft imposante Schauspiel auf den Freiwiesen immer wieder gerne ansehen.

" Der Name leitet sich von Spinnfäden her, mit denen junge Baldachinspinnen im Herbst durch die Luft segeln. Mit „weiben“ wurde im Althochdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet. In norddeutschen Dialekten nennt man die Altweibersommerfäden Metten, Mettken oder Mettjen (als Verkleinerungsform von Made, das heißt, man hielt sie für Raupengespinst). Wegen der lautlichen Ähnlichkeit wurde dieser Begriff wohl volksetymologisch zu Mädchen umgedeutet.



Im Volksglauben wurden diese Spinnweben aber auch für Gespinste von Elfen, Zwergen, der Nornen oder der Jungfrau Maria („Marienfäden“, „Mariengarn“, „Marienseide“, „Marienhaar“ oder „Unserer Lieben Frauen Gespinst“, „Mutter Gottes Gespinst“) gehalten. Weitere Bezeichnungen sind Ähnlsummer, Frauensommer, Mädchensommer, Mettensommer, Mettkensommer, Metjensommer, Witwensömmerli, Liebfrauenhaar und fliegender Sommer. Im Volksglauben nahm man an, dass es baldige Hochzeit verheißt, wenn sich fliegende Spinnfäden im Haar eines jungen Mädchens verfangen.



Das Landgericht Darmstadt hat im Jahr 1989 festgestellt, dass die Verwendung des Ausdrucks Altweibersommer durch die Medien keinen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von älteren Damen darstellt.[1] "

- Zitatende - aus: WIKIPEDIA - Altweibersommer

Im häufig kurz geschoren Gras der eigenen Rasenfläche lässt sich die Arbeit der Spinnen kaum entdecken. Dafür entwickeln jene - eher unbeliebten und ungebetenen - Gäste an anderen Orten ihre Webkunst.
So auch jene wohl genährte Kreuzspinne, deren Netz sich fast über die Hälfte der Terrassenbreite spannte und von mir beinahe zerstört wurde.
Weil ich dieses Kunstwerk jedoch rechtzeitig erkannte, bekam ich als kleine Belohnung das Fangen und Fressen eines geflügelten Beutetiers präsentiert.



Sicherlich ist der Mitbewohner nicht gerade klein und sieht auch nicht possierlich aus, aber es soll auf dieser Erde noch größere Exemplare geben und dieses in vielen Variationen.
Besonders imposant aber dürfte jene " Monsterspinne " aus der Verfilmung des " Herr der Ringe " im 3. Band sein. Das Riesenviech wollte - wenn auch erfolglos - dem Hobbit Frodo ans Leder. Von derartigen Ausmaßen ist indes der Vertreter der Kreuzspinne hier weit entfernt.




Keine Kirchensteuer, kein Segen,keine Gnade.


                                                                   GIRAUD Patrick Original uploader was Calips at fr.wikipedia

Die Evolution hat dem Menschen nicht nur Gutes gebracht. War er einst Jäger und Sammler, ausschließlich des Überlebens willen, so kam daraufhin eine dritte Komponente hinzu: er wurde alsbald Krieger. Sehr viele Jahre später wandte er sich auch noch dem Glauben zu. In dessen Namen er dann Kriege führte, darin plünderte, mordete und stahl. Dieses geschah sehr oft nur im Namen und im Auftrag des Glaubens, dessen sich mittlerweile die Kirchen und Religionen annahmen.

Die Glaubensrichtungen zeigten sich oft, und das entgegen ihrer Lehrinhalte, als absolut menschenfeindlich. Sie ließen jene Dinge, die sie der Schöpfung zuordneten, wieder zerstören. Um Krieg zu führen, bedurfte es aber eines gewissen Reichtums. Diesen erlangten die Kirchen, indem sie ihre Anhänger zur Kasse baten. Aber nicht nur die, sondern auch jene Menschen, die sie unterdrückten. Nach der Trennung von Staat und Kirche, wie sie in vielen Ländern der Welt üblich ist, verlor diese an Einfluss und Macht. Der Glaube wurde dadurch aber nur bedingt in Frage gestellt.

Der moderne Mensch ist  immer noch gläubig. Er glaubt an Gott. Dabei ist es egal, welchen Namen der Gläubige diesem gibt. In den christlichen Ländern muss der Gläubige dafür in seine Tasche greifen, wenn er dem Verein angehören möchte. So auch in der Bundesrepublik. Wer einer Kirche angehört, der hat dafür in der Regel Kirchensteuern zu entrichten. So ist denn die Kirche - juristisch bewertet - nichts anderes als ein schnöder Verein, aus dem ein Mitglied auch wieder austreten darf, wenn es ihm dort nicht mehr gefällt.
Damit ist eben alles nur eine reine Glaubensfrage.

Seit einigen Jahrzehnten aber nehmen die Kirchenaustritte rapide zu. Nicht aus dem Grund, dass die Vertreter der hiesigen Amtskirchen sich inzwischen noch weiterer Verfehlungen als jene, deren sie vor vielen, vielen Jahrhunderten überführt worden sind, haben zu schulden kommen lassen. Nein, auch die Päderisten in ihren Reihen sind hierfür nicht der wahre Grund für die exorbitante Zunahme an Kirchenaustritten zu registrieren. Es ist - was in der heutigen Zeit nicht weiter verwunderlich sein dürfte - der schnöde Mammon, der die sonst treuen Schafe aus der Obhut der ungezählten Hirten Gottes heraus drängen lässt.

Der wahrhaftige Anlass für die Abkehr aus den Häusern des Herrn liegt in dem Obolus, den jedes Mitglied zu zahlen hat, dass gleichzeitig an den Papa Staat Einkommensteuer entrichtet. Weil jene Zahlungen ab der Einkommensteuergrenze sofort vom Fiskus mit dieser eingezogen wird, entsteht das flaue Gefühl bei dem Steuerpflichtigen, dass er mit jedem mehr verdienten Euro auch mehr an die Kirche zu zahlen hat. Dieses Gefühl trügt ihn denn auch tatsächlich nicht, Von der Höhe der Einkommensteuer werden - je nach Bundesland - zwischen 8 - 9 % abgezogen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchensteuer_(Deutschland)#Rechtsgrundlagen_f.C3.BCr_die_Erhebung_von_Steuern_der_Religions-_und_Weltanschauungsgemeinschaften

Das sahen denn viele Mitglieder der Kirchen nicht mehr ein und erklärten ihren Austritt. Ähnlich wie in anderen Vereinen auch, erlöschen mit dem wirksamen Kirchenaustritt sämtliche Rechte und Pflichten des einstigen Mitglieds einer Glaubensgemeinschaft.

Nun hatte das Bundesverwaltungsgericht am 26. September 2012 über die Revision eines einstigen Mitglieds der Katholischen Kirchen zu entscheiden, das zwar keine Kirchensteuer mehr entrichten wollte, aber sich dennoch des katholischen Glaubens uneingeschränkt bekennen wollte. Der6. Senat des BVerwG in Leipzig verwarf das Begehren des Ex-Katholiken  mit der Begründung, dass ein ein reiner Austritt aus der Kirchensteuer, aber nicht aus der katholischen Kirche als Glaubensgemeinschaft  in Deutschland nicht möglich ist. Wer seinen Austritt aus der katholischen Kirche als „Körperschaft öffentlichen Rechts“ erklärt und keine Steuern mehr zahlt, kann kein Kirchenmitglied mehr sein.

Der Staat sei verpflichtet, Kirchensteuern von Kirchenmitgliedern einzutreiben, so urteilte der 6. Senat des Bundesverwaltungsgerichts. Wer freiwillig seinen Austritt erkläre, sei aus Sicht des Staates kein Kirchenmitglied mehr - ganz gleich, welche Motive ihn antreiben.

Ferner hielt das BVerwG fest, dass es Sache der Religionsgemeinschaft sei, wie diese mit ihren Abtrünnigen umgehe. Der Staat habe hierbei keinerlei Einflussmöglichkeiten.  Die Bischofskonferenz hatte eine Woche zuvor klargestellt, dass sie einen Teil-Austritt nicht akzeptiert. Die Nichtzahlung der Kirchensteuer sei eine Sünde, die unweigerlich zum vollständigen Ausschluss des Mitglieds aus der Kirchengemeinschaft führen müsse. Die Bischöfe hatten mit Blick auf  den Rechtsstreit inzwischen ein päpstliches Dekret erwirkt, wonach Katholiken in Deutschland ihre Rechte auf Sakramente verlieren, wenn sie aus Gründen der Steuerersparnis aus der Kirche austreten. Die katholische Reformbewegung „Wir sind Kirche“ hatte das Dekret, das die Mitgliedschaft in der Kirche ausdrücklich von Steuerzahlungen abhängig macht, als „Pay and Pray“ (zahle und bete) kritisiert. Immerhin sind im vergangenen Jahr von den  in Deutschland lebenden, rund 34,5 Millionen Katholiken, knapp 126.500 aus der Kirche ausgetreten; dem standen rund 10.400 Neueintritte oder Wiederaufnahmen gegenüber.

Das Glauben in den heutigen Zeiten eher Privatsache sein dürfte, lässt sich alle Male als richtig, weil grundrechtlich kodifiziert, erkennen. Dass allerdings der Fiskus den Geldeintreiber der Kirchen mimen muss, kann nun wirklich nicht nachvollzogen werden. Entweder es gibt die vollständige Trennung zwischen Staat und Kirche oder - wie in anderen Ländern üblich - es gibt sie nicht.
Ein bisschen Kirchenstaat ist somit inkonsequent.
War es einst der Aufruf der Glaubensvertreter an das gemeine und unterjochte Volk, dem verordnet wurde: " ora et labora ", so dürfte es heute denn eher heißen: " pecunia non olet ". Diese Handlungsmaxime habend sich viele kirchlichen Würdenträger längst zu eigen gemacht. Um den Reichtum der Katholischen Kirche weiter zu mehren, dürfen deshalb Abtrünnige, wie jener angebliche " Kirchensteuer-Rebell " keine Gnade finden. Wer nicht zahlt erhält keinen Segen mehr von den Kirchenmännern zugesprochen. Da kennt der Pope in Rom kein Pardon.

Wie hiess es so schön bei Tetzel, dem Gegener Luthers?

 "Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt."






Montag, 24. September 2012

Udo Lindenberg im Schloss Augustusburg: Udo machte sein Ding!



Über Udo Lindenberg ist beinahe so viel geschrieben worden, dass auch er mit Sicherheit längst den Überblick verloren hat. Deshalb hat sich der " Panik " - Rocker etwas einfallen lassen und sein Leben dokumentiert.Nicht in einer schnöden Allerweltsbiographie, so wie es Tausende zuvor und aktuell die Zimtzicke Wulff vorexerziert hat, sondern in Form einer Ausstellung.
Wobei dieser Begriff das Zubetrachtene eigentlich nicht richtig wieder gibt. Vielleicht sollte Kunstausstellung das Gesehene exakter beschreiben.





Udo ist ja nun einmal auch Künstler. Nicht nur Sänger, Komponist oder grob umrissen Musiker, denn Udo malt. Und dieses gar nicht so schlecht.

Da standen wir nun am 21. 09. 2012 gegen 16.00 Uhr am Eingang der " Udo Ausstellung " im Schloss Augustusburg in Chemnitz.

 




Als Vorspeise hatte meine bessere Hälfte sich einen " Udo " - Eisbecher genehmigt. Der erbrachte dann so den richtig Vorgeschmack zum dem, was uns danach erwarten sollte.



Nachdem der Besucher feststellen konnte, dass " Uns Udo " nicht unbedingt der schulische Überflieger war, kann er wenig später konstatieren: " Den Spießern sei dank, dass die BRD-Gesellschaft 1963 bereits den Status des Orwell´schen Überwachungsmodels eingenommen hatte. "




Udo war schon damals jung, schlank und immer sehr gut gekleidet. Ein Künstler eben!




Zudem spielte er Schlagzeug - und das nicht schlecht - in den Formationen von Peter Herbolzheimer, der ja eine Zeit lang die NDR Big Band leitete, und dem genialen Klaus Doldinger. Hier ist er regelmäßig in der Titelmelodie des " Tatort " zu hören. Ein Ohrwurm seit vielen Jahrzehnten. 


" Uns Udo " hat jede Menge Alben veröffentlicht. Davon viele in  Vinyl. erhielt dafür die Goldenen Schallplatten am Fließband und ist dennoch nie abgehoben.


Tja, dann ist für heute mal wieder alles klar, auf der Andrea Doria. Da werden doch Jugenderinnerungen gleich mit wach. Hach, was waren wir unbeschwert und naiv.


Ein kreativer Mensch braucht keine Zwänge. Er sagt, was er denkt, schreibt Ideen einfach auf einen Fetzen Papier und ist in der Lage, diese in Musik umzusetzen - Udo Lindenberg, wie er lebt!


Die Welt ist bunt. Richtig knallig, wie diese Aufkleber und mehr? Schön wär´s. Dafür entschädigen eben Udo´s Texte und Lieder.


Ende des ersten Kapitels zur " Udo - Ausstellung ".
Alles klar? Ja, klar, auf der Andrea Doria!


Bei Onkel Pö spielt 'ne Rentnerband seit 20 Jahren Dixieland


'n Groupie haben die auch die heißt Rosa oder so

und die tanzt auf'm Tisch wie 'n Go Go Go

und dann Paula aus St. Pauli die sich immer auszieht

und Lola hat Geburtstag und man trinkt darauf

dass sie wirklich mal so alt wird wie sie jetzt schon aussieht

und überhaupt ist heute wieder alles klar auf der Andrea Doria

und überhaupt ist heute wieder alles klar auf der Andrea Doria



Gottfried heißt der Knabe da hinten am Klavier

und für jede Nummer Ragtime kriegt er 'n Korn und 'n Bier

ein Typ in der Nische schockiert seine Braut

und Bernie Flottmann denkt er wär 'n Astronaut

jetzt kommt noch einer rüber aus der Dröhndiskothek

und ich glaub dass unser Dampfer bald untergeht

aber sonst ist heute wieder alles klar auf der Andrea Doria

aber sonst ist heute wieder alles klar auf der Andrea Doria



Bei Onkel Pö spielt 'ne Rentnerband seit 20 Jahren Dixieland

'n Groupie haben die auch die heißt Rosa oder so

und die tanzt auf 'm Tisch wie 'n Go Go Go Girl

es kommt mal wieder gar nicht so drauf an

und Leda träumt von einem Pelikan

und überhaupt ist alles längst zu spät

und der Nervenarzt weiß auch nicht mehr wie's weitergeht

aber sonst ist heute wieder alles klar auf der Andrea Doria Andrea Doria





Freitag, 21. September 2012

Großer Garten - Große Runde - Große Geste.

Die großen Städte dieser Welt werden ja bekanntlich auch so genannt: Großstädte eben. Um nicht den letzten Quadratzentimeter mit Beton auszufüllen, haben jene Großstädte oft eigene Parkanlagen angelegt. Diese sind meist auch sehr groß. In New York, der Stadt, die nach der Feststellung des einstigen Entertainers, Sängers und Schauspielers Frank Sinatra, nie schläft, wird der größte Park logischer Weise " Central Park " genannt.
In anderen Städten, dieses, unseres Landes, ist dessen Bezeichnung " Bürgerpark ( Bremen ), Planten un Blomen ( Hamburg ) oder Tiergarten ( Berlin ).

In unserer Landeshauptstadt ist der größte Park der Große Garten.


Und das auch dieser Park sehr groß ist ( 1.805.000 m² ), kann er mit einer Eisenbahn durchquert werden.

Wohlan, am Donnerstag, den 20.09.2012 war " Seniorentag " offeriert und - nichts leichteres als das - es fand sich visavis zur " Gläsernene Manufaktur " noch ein Parkplatz. So zuckelten wir denn ab 15.01 Uhr von dort aus los und genossen die noch angenehme Herbstsonne in vollen Zügen.

Die durchaus imposante Parklandschaft mit dem alten Baumbestand ließ wilden Spekulationen freien Lauf. Ob jener Park auch mit " Blindgänger " aus dem II. Weltkrieg verseucht sein könnte? Oder, ob die Anlagen durch die Bombenteppiche der Westalliierten zerstört wurden?
In der Tat - es war so!


Um so erfreulicher ist, dass es gelang, jene Grüne Lunge Dresdens wieder herzustellen.




Tja, nach einer halben Stunde war die Fahrt mit der Schmalspureisenbahn schon wieder vorbei. Wir fühlten uns am " Seniorentag " - zu dem selbst ich noch 10% Ermäßigung erhielt - durch die Schulerinnen und Schüler der Klassen 4 und 5, die professionell in die Rolle des Personals freiewillig schlüpften, sehr gut aufgehoben. Und das Alles für den halben Preis - grünes Herz, was willst Du mehr?