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Dienstag, 26. Mai 2009

Wir wollen unseren alten Kaiser Wilhelm wieder haben!


Nach einem reinigenden Wärmegewitter am Vortag zeigte sich der Mai am Morgen darauf von seiner allerbesten Wetterseite. Die Sonne lachte bereits ab 8.00 Uhr hinter den Silhouetten des Bückebergs, ehe sie in Richtung des Weserberglandes wandert. Ein schöner Tag für einen Kurzausflug. Was läge da näher, einen Spaziergang zu einem der bekanntesten Denkmäler der Region, des Bundeslandes Niedersachsen, ja der BRD insgesamt, zu starten? Gesagt, getan!
Nach einem kleinen Umweg führte uns das satellitengesteuerte Navigationsgerät über die A 2 zur dortigen Abfahrt Porta Westfalica.

Ich war seit einer wigkeit nicht mehr hier. Einst, in den 60er Jahren, während meiner Schulzeit, galten die regionalen Sehenswürdigkeiten als prädestiniert, um die üblichen eintägigen Schulausflüge zu absolvieren. Ein Bus brachte die Meute damals zu einem Parkplatz an der Weser bei Hausberge, einem kleinen Örtchen westlich von Minden belegen. Von dort aus ging es - selbstverständlich - zu Fuß zum Porta - Berg. Hinauf auf den 294, 2 m hohen Wittekindsberg, wo nach 210 Metern der Aufbau des Denkmals zu besichtigen ist.

Wer war dieser Kaiser Wilhelm denn eigentlich? Tja, der Geschichtsunterricht ist genau so lange her, wie mein letzter Besuch auf dem dortigen Denkmal. Eigentlich ist es ja dem Kaiser Wilhlem I gewidmet. Aber für mich war es immer der alte Kaiser Wilhelm. So, wie er auch in den ungezählten Schriften und Erzählungen glorifiziert wird. Unter dem Begriff " Kaiser Wilhelm I. " findet sich deshalb - wertneutral - bei WIKIPEDIA folgender Eintrag:


http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_I._(Deutsches_Reich)

Während meines Studiums habe ich mich damals mit der Zeit der " Märzrevolution " beschäftigt, habe mich mit den schillernden preußischen Regenten, nämlich Otto von Bismarck und Kaiser Wilhelm I auseinander gesetzt und die sozial-ökonomischen Bedingungen von einst unter die Lupe genommen.
Mein Fazit: Es hat sich keineswegs um ein Staatsgebilde und eine Gesellschaft gehandelt, in der alle Bürgerinnen und Bürger gleiche Rechte hatten, die selben Chancen bei Geburt vorfanden und später identische berufliche und persönliche Bedingungen erhielten. Ein Unrechtsstaat, der dann später im Namen der Krone, des Deutschen Kaiserreichs, auf eigene " Untertanen " schießen ließ und sie nieder kartätschte.
Nach moralischen Werten waren das dynamische Duo Wilhelm I ein Mörder und von Bismarck ein Anti-Demokrat. Reaktionär waren deshalb beide Regenten.

Es liegt in der Eigenschaft des Menschen, in seinen ureigensten Verhaltensmustern, dass er gerade jene Zeiten vergessen möchte, in denen es ihm eben schlecht ging - vorallem dann, wenn danach noch schlimmere Lebensbedingungen eintreten. So auch während der Ära von Kaiser Wilhelm I. Konsequenter Weise wurde ihm zu Ehren und als Erinnerung an sein Leben eines dieser Monumente aus Stein und Eisen auf Erde gebaut. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal eben!

Mittwoch, 20. Mai 2009

Was ist denn eigentlich " bürgerschaftliches Engagement "?

Die " Quasselrunde " bei Anne Will brachte es einmal mehr an das Tageslicht: Der Staat ist pleite! Deshalb muss er sich aus seiner sozialen Verantwortung zurück ziehen und dem Bürger ein breites Terrain überlassen, auf dem er sich so richtig austoben kann. Der Begriff " Ehrenamt " hat dafür nicht die erwünschte Publicity, deshalb wird das " Ehrenamt " flugs in ein polit--bürokratisches Wortkonstrukt um gewidmet. Das " Ehrenamt " darf sich nunmehr - hoch offiziell - " bürgerschaftliches Engagement " nennen. Doch, o weh, während der Durchschnittsmichel unter " Ehrenamt " noch jene freiwilligen Funktionen subsumieren konnte, die sich schlankweg in der Freiwilligen Feuerwehr, dem Malteser Hilfsdienst oder dem Jugendtrainer eines der ungezählten TuS, TSV oder SV einordnen lassen, fällt ihm zu dem hoch trabenden Begriff des " bürgerschaftlichen Engagements " rein weg gar nichts ein. Wie auch? Kann er bereits das aus der französischen Sprache herkommende Wort " Engagement " zum überwiegenden Teil nicht korrekt schreiben. Auch mit der Aussprache hapert es bei so manchen Bürger gewaltig.

Seit dem 10. Mai 2009 aber müsste doch alle BRD-Bürgerinnen - und Bürger hinlänglich bekannt sein, was unter dem Wortungetüm "bürgerschaftliches Engagement " tatsächlich zu verstehen ist. Da brach das Erste Deutsche Fernsehen in Verbindung mit den ARD-Rundfunkprogrammen eine Propaganda-Woche vom Zaun, dass einem Hörer und Seher nur so die Ohren und Augen schmerzten." Ist doch Ehrensache! Wie Menschen sich für die Gesellschaft engagieren“, so wird das vom BR, einem nicht gerade für ivestigativen Journalismus bekannten ARD-Sender aus München, initiierte Schwerpunktthema dem Seher und Hörer kredenzt.

In unzähligen Sendungen lobpreisten die TV-Journalisten, deren Radiokollegen und auch die Riege der Politiker jedweder Couleur die Tätigkeiten der vielen Damen und Herren, die während ihrer Freizeit sich einem oder sogar mehreren " Ehrenämtern " widmen. Lediglich gegen eine Aufwandentschädigung werden dort Funktionen auf diversen sozialen Feldern ausgeübt. Ob nun im Altenpflegebereich oder beim Zaun streichen, die freiwilligen Helfer sind überall.

Ein hoch technisiertes Land, eine extrem komplexe Gesellschaft und ein überbürdender Staat, dessen Aufgaben-Vielfalt schon längst nicht mehr finanzierbar ist, sind auf die Millionen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Mit zunehmender Staatsverschuldung mehr denn je. So weit, so gut. Aber: Muss ein Sammelsurium zu diesem Themenbereich so dämlich verkauft werden, wie es der BR in dem Rührstück " Genug ist nicht genug " am Mittwoch, 13. Mai 2009, ab 20.15 Uhr, versuchen wollte. Da soll in einem fiktiven Kaff mit Namen Freyling an der Isar eine ehrenamtliche zur Märtyrerin für sämtliche Leidensgefährtinnen und - Gefährten hoch stilisiert werden. Eine soziale Revoluzzerin im Bürgerkleid der tiefsten bajuwarischen Pampa engagiert sich für alte Menschen, bekommt den Undank der Umwelt zu spüren und legt sich dann als Streikführerin noch mit der lokalen Politprominenz an. Der Herr Landrat ist entsetzt und lässt die Räder für eine höhere Wertschätzung der vielen bürgerschaftlich Engagierten in seinem verantwortlichen Gebiet erst einmal blockieren. Später, ja, welch ein Happy End, da haben sich - nach dem die Freiwillige Feuerwehr einen Brand im Altersheim erfolgreich gelöscht hat - wieder Alle so richtig lieb. Der Landrat lächelt, der Chef des Freiwilligen Feuerwehrmannes sieht ein, dass es ohne die Einrichtung und ihre kräftigen Jungs eben nicht geht und gibt ihm bei seinen Einsätzen künftig frei und die bayrische " Revolutionärin " erhält nun endlich für ihre Mitstreiter die erwünschte gesellschaftliche Anerkennung - wenn auch bei weiterer fiskalischen Berücksichtigung der Aufwandpauschale.

Wenn das wahre Leben immer so stromlinienförmig die vielen Probleme löst, lasse ich mich um 50 Jahre zurück setzen.

Sonntag, 17. Mai 2009

Europa hat euch nicht lieb!

Bekanntlich werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus. Nachdem am 09. 05. 2009 die RTL-DSDS-Protagonisten ihre Finale austragen durften,innerhalb dessen unserer aller Didder, ob der rührseligen Szenerie, die Tränen in den Augen stand, fand eine Woche später der European Song Contest statt. Um die Krone balgten sich dieses Mal 25 Künstler aus 42 gemeldeten Nationen. Der Rest wurde schon zuvor selektiert und hatte somit nur die Rolle des Punktelieferanten zu spielen. Was der Veranstalter Rußland, als Vorjahressieger, dann zum Mega-Event auf die Beine stellte, toppte alsbald das bisher Dargewesene.

Eine Bühneshow vom Allerfeinsten, hoch visuelle Einspielungen im gesamten Farbspektrum und eine professionelle Moderation liessen denn kaum Langeweile aufkommen. Übertroffen werden konnte dieses Alles nur noch durch die Wasserspiele während der Abstimmungsviertelstunde. Der " lupenreine Demokrat " Wladimir Putin wollte, konnte und hat sich nicht lumpen lassen und die Veranstalterstadt Moskau mit einem 60 Millionen Euro - Etat in gigantische Dimensionen aufsteigen lassen. Überirdisch wurde es dabei, als die beiden Astro-Kosmonauten auf der ISS den Startschuß zum Voting in Richtung Erde abgaben. Dem alteingefleischten Fan musste bei dieser Wertschätzung des Träller-Festivals ganz Warm ums Herz werden. Auch wenn er keine der bis zu 1.000 Euro teuren Eintrittskarten auf dem Schwarzmarkt mehr ergattern konnte und zuvor auch leer ausging,weil die 35.000 Karten binnen weniger Stunden vergeben waren, so blieb ihm immer eines der ungezählten Public Viewing - Ersatzveranstaltungen in sämtlichen Großstädten Europas. Der Kontinent feierte sich an diesem Abend selbst - zumindest, was seine kulturelle Vielfalt betraf.

Die 25 Sangesakrobaten legten sodann ab 21.00 Uhr computer-gesteuert los und kredenzten dem Millionenpublikum in aller Welt ein formatiertes 3-Minuten-Stück,dessen Inhalt nur zu oft schwer verdaulich war. Von Folklore über Pop bis Swing hatte die kunterbunte Palette für Jeden etwas anzubieten. Der zeitgemässe Fleischbeschauungsfaktor durfte dabei ebenso wenig fehlen, wie halsbrecherische Tanzeinlagen und verwegene Mini-Soli auf diversen Instrumenten. Die Mehrzahl der Interpreten focusierte sich auf eine Adaption von Shakira-Titeln. Dabei blieb dem Musikinteressierten indes nicht verborgen,dass jene - gewollte - Nähe zu dem kolumbianischen Super-Star auch durch die begleitenden Hüftschwünge, Bauchnabelfreizügigkeiten und vereinheitlichten Tanzschritte nicht nur nicht gewollt, sondern bis zum Erbrechen herunter gespult wurde.

Shakira forever? Forever young, wäre es bestimmt so manchen Systemkritiker entfleucht, der sich das alljährliche Fernseh-High Light um die Ohren und Augen fliegen lässt. Bereits im Vorfeld der Hauptveranstaltung gab es denn einige Exkalamitäten zu dem Umgang mit dem Veranstalter Rußland und - bezogen auf die BRD - zu den Nominierungs - und Bewertungsmodi. Da Rußland - auch als Gastgeber - seit der Ära Putin in der Welt und in Europa nicht permanent wohl gelitten ist, waren Darbietungen mit politischem und Rußland kritischen Inhalten unerwünscht. So flog denn der gemeldete Teilnehmer Georgien unversehens aus dem Wettbewerb, weil sich die Interpreten von dort kategorisch weigerten, ihren Vortrag inhaltlich zu entschärfen. Kleine Seitenhiebe wären noch erlaubt gewesen, Kritik war jedoch tabu; schon gar nicht an den Veranstalter, der sich sichtlich Mühe gab, das unisono apoltische Festival auch als solchen visuelle ins rechte Licht zu projezieren. Nun denn, weshalb soll es ausgerechnet in der grössten Autokratie der Welt eine Ausnahme von der Regel geben?

Auch der bundesdeutsche Ernennungsmodus war nicht ganz unumstritten. Das GEZ-Gebühren zahlende Publikum war bei der Vorentscheidung völlig aussen vor. Kein Mitspracherecht via moderner Kommunikationsmittel, kein aktives Votieren für einen der Aspiranten. Das diesjährige Auswahlverfahren enthielt mithin keinerlei plebiszitäre Elemente. Warum? Tja, wahrscheinlich um zu vermeinden,dass statt einer Musikindustrie freundlichen Darbietung ein Titel aus der Rubrik: Monster, Mumien, Mutationen nach Moskau gesandt wird.
So, wie einst Guildo Horn mit seinem Nonsenstück: " Guildo hat euch lieb " oder sein Ziehvater und späterer Klamauk-Interpret Stefan Raab, der sinnfrei sang: " Wadde hadde du de da?". Ebenso wenig sollten Manipulationen möglich sein, wie sie im Falle der Münchenerin " Gracia " Arabella Baur durch ihren Manger David Brandes offen zu Tage traten.

Das europäische Songfestival mutierte aber auch so zu einem populären Klamauk - Event, dass vorallem wegen der Kommerzielisierung an Qualität vermissen lässt. Waren einst Interpreten am Start, deren musikalischer Horizont weit über jene Eintagsfliegen-Titel hinaus gingen, so zeigte sich - mindestens ab den frühen 80er - ein internationales Potpourie der Beliebigkeiten auf der Bühne. Mit der Technisierung geriet sodann der eigentliche Titelvortrag weit in den Hintergrund. Zunehmend legten die teilnehmenden Länder ihre Hauptakzente auf die Bühnenshow. Der Kollege Computer ermögliche es deshalb, dass auch minder begabte Sangeskünstler noch ihre Punkte einheimsen durften.

Ein weiterer Kritikpunkt lag im Bereich der sogenannten Nachbarschaftshilfe. Offenkundig bevorzugten Nationen, deren georgraphische Nähe unverkennbar ist, den Titel des unmittelbaren Nachbarn und bewerteten diesen weit aus höher, als er es eigentlich verdient gehabt hätte. Mit der extensiven Ausweitung der Teilnehmeranzahl in den Nachwendejahren, die vorallem durch die Länder des ehemaligen Ostblocks hervor gerufen wurde, verstärkte sich diese Tendenz zunehmend. Gebe ich Dir, gibst Du mir, so lautete das Motto.

Aufgrund der nur zu 50 % einfliessenden Televoting-Stimmen in diesen Ländern und dem 50 % - igen Votumrecht durch eine Fachjury, deren Mitglieder zuvor von einem Gremium ernannt werden mussten, ist dieser Effekt zumindest 2009 abgemildert worden. Dennoch: Es geht nicht ohne regionale Sympathien und lokale Befindlichkeiten.

Was den BRD-Beitrag des Retorten-Duos " Alex Swings, Oskar Sings! " betrifft, lässt sich eine Einordnung schon allein durch den Titel " Miss Kiss Kiss Bang " auf einen faulen Kompromis vornehmen. Eine Swing-Nummer im Zeitalter des Elekro-Schlagers? Das konnte nicht gut gehen. Konsequenter Weise landete das Duo mit 35 Punkten auf den 20 Platz. Es hat zwar nach der ESC-Cronik schon schlechtere Platzierungen gegeben, die Mehrzahl war allerdings auch wesentlich besser:

Jahr Zahl der Beiträge Ort Sieger Titel
1956 12 Köln Freddy Quinn So geht das jede Nacht
Walter Andreas Schwarz Im Wartesaal zum großen Glück
1956 trat jedes Land mit zwei Titeln beim ESC an.
1957 4 Frankfurt am Main Margot Hielscher Telefon, Telefon
1958 12 Dortmund Margot Hielscher Für zwei Groschen Musik
1959 kein Vorentscheid Alice und Ellen Kessler Heute abend woll’n wir tanzen geh’n
1960 10 Wiesbaden Wyn Hoop Bonne nuit, ma cherie
1961 13 Bad Homburg vor der Höhe Lale Andersen Einmal sehen wir uns wieder
1962 12 Baden-Baden Connie Froboess Zwei kleine Italiener
1963 5 ? Heidi Brühl Marcel
1964 6 Frankfurt am Main Nora Nova Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne
1965 6 Hamburg Ulla Wiesner Paradies, wo bist du?
1966 kein Vorentscheid Margot Eskens Die Zeiger der Uhr
1967 kein Vorentscheid Inge Brück Anouschka
1968 kein Vorentscheid Wencke Myhre Ein Hoch der Liebe
1969 9 Frankfurt am Main Siw Malmkvist Primaballerina
1970 6 Frankfurt am Main Katja Ebstein Wunder gibt es immer wieder
1971 6 Frankfurt am Main Katja Ebstein Diese Welt
1972 12 Berlin Mary Roos Nur die Liebe läßt uns leben
1973 12 Frankfurt am Main Gitte Junger Tag
1974 kein Vorentscheid Cindy & Bert Die Sommermelodie
1975 15 Frankfurt am Main Joy Fleming Ein Lied kann eine Brücke sein
1976 12 (keine Live-Sendung) Tony Marshall Der Star
Tony Marshall wurde nachträglich disqualifiziert, für ihn nahmen die Les Humphries Singers mit Sing Sang Song am ESC teil.
1977 kein Vorentscheid Silver Convention Telegram
1978 15 (Vorentscheid im Radio) Ireen Sheer Feuer
1979 12 München Dschinghis Khan Dschingis Khan
1980 12 Unterföhring Katja Ebstein Theater
1981 12 Unterföhring Lena Valaitis Johnny Blue
1982 12 Unterföhring Nicole Ein bißchen Frieden
1983 12 Unterföhring Hoffmann & Hoffmann Rücksicht
1984 12 München Mary Roos Aufrecht geh’n
1985 12 München Wind Für alle
1986 12 München Ingrid Peters Über die Brücke geh’n
1987 12 Nürnberg Wind Laß die Sonne in dein Herz
1988 12 Nürnberg Maxi & Chris Garden Lied für einen Freund
1989 10 München Nino de Angelo Flieger
1990 10 München Chris Kempers & Daniel Kovac Frei zu leben
1991 10 Berlin Atlantis 2000 Dieser Traum darf niemals sterben
1992 6 Magdeburg Wind Träume sind für alle da
1993 kein Vorentscheid Münchener Freiheit Viel zu weit
1994 kein Vorentscheid MeKaDo Wir geben ’ne Party
1995 kein Vorentscheid Stone & Stone Verliebt in dich
1996 10 Hamburg Leon Blauer Planet
1997 9 Lübeck Bianca Shomburg Zeit
1998 10 Bremen Guildo Horn & die Orthopädischen Strümpfe Guildo hat euch lieb!
1999 11 Bremen Corinna May Hör den Kindern einfach zu
Corinna May wurde nachträglich disqualifiziert, für sie nahmen Sürpriz mit Küdüs’e seyahat (Reise nach Jerusalem) am ESC teil.
2000 11 Bremen Stefan Raab Wadde hadde dudde da?
2001 12 Hannover Michelle Wer Liebe lebt
2002 15 Kiel Corinna May I Can’t Live Without Music
2003 14 Kiel Lou Let’s Get Happy
2004 10 Berlin Max Can’t Wait Until Tonight
2005 10 Berlin Gracia Run and Hide
2006 3 Hamburg Texas Lightning No No Never
2007 3 Hamburg Roger Cicero Frauen regier’n die Welt
2008 5 Hamburg No Angels Disappear
2009 kein Vorentscheid Alex Swings Oscar Sings! Miss Kiss Kiss Bang




Die Platzierung und Bewertungen ergeben sich danach über folgenden Link:


http://www.esc-history.com/points_for.asp?country=Germany


Während der Zeitgeist auch vor dem ESC keinen Halt macht, bleibt immerhin eine Feststellung: Viel Lärm, um fast Nichts!


Donnerstag, 14. Mai 2009

Guxhagen - Breitenau: Ein Mosaikstein im dunklen Feld der westdeutschen Nachkriegsgeschichte?


Vor einigen Jahrzehnten, als Zeit und Entfernung noch keine Rolle spielten,fuhr ich zusammen mit einigen Bekannten auf der A 7 in Richtung Kassel,um dann über
die A 5 in Richtung Bernkastel-Kues und
Traben-Trabach an die Mosel zu gelangen.
Einige Abfahrten hinter Kassel fiel mir damals die Abfahrt mit dem ungewöhnlichen Namen " Guxhagen " auf. Das klang für mich heimisch, so wie Stadthagen, Wendthagen oder Petershagen. Hagen, das wusste ich noch aus der Heimatkunde, bedeutet eine bestimmte Ansiedlungsweise. Eine ursprüngliche Siedlung, ein Dorf, dass wegen der dort herrschenden Lebensverhältnisse entlang einer festgelegten Richtung bebaut wurde und dabei mittels Pfählen und einem Weidengeflecht umrandet wurde. Dieser Schutz diente den Bewohnern nicht nur als Abwehr gegen menschliche Feinde, nein, auch Wölfe - die einst noch heimisch waren - konnten hierüber vor einem Eindringen abgehalten werden. Aber auch das Verlassen aus dem " Hagen " wurde damit erschwert - insbesondere galt das für das üblicher Weise gehaltene Nutzvieh. Das es diese Hagendörfer auch außerhalb meines einstigen Heimatgebiets gab, war mir allerdings wieder entfallen.

Vielleicht waren es die damaligen Gesamtumstände während der langen Fahrt mit einem VW 1303, einer Käfer-Variante, die meine Erinnerungen an jene seltsam klingende A 7 - Abfahrt frisch hielten. Wir waren jung, lebenshungrig und naiv. Wir wollten etwas außerhalb des provinziellen Umfelds erleben. Die als spießig empfundene Enge, die zuvor durch das Elternhaus, die Schule und die Berufsausbildung vorgegeben waren,verlassen, um unseren eigenen Weg zu gehen, eigene Ziele zu erkennen und abweichende Lebensinhalte auszuprobieren. Ich war damals beim Bund, leistete meinen Kriegsdienst ab und hatte mich - nur des Geldes wegen - auf 2 Jahre verpflichtet. Nur der monatliche Besoldungsnachweis über knapp 900,-- DM machten mich nicht glücklicher. Ich war froh, dass die Bundeswehrzeit am 31. 12.1973 zu Ende war.

Immerhin mit dem Geld konnte ich mir eine Urlaub an der Mosel leisten. So fuhren wir dann - zu viert - in dem unbequemen VW 1303 an Guxhagen vorbei. Jenem kleinen Ort hinter Kassel, in Hessen, der mir in den späteren Jahren noch einige Male bei den langen Autofahrten vom Norden in den Süden und umgekehrt begegnen würde. Ob bei einer Fahrt mit meinem R4 nach Zürich, wo ich meine einstige Freundin besuchte, ob bei einer Urlaubsreise mit anderen Schulkollegen an die Costa Brava oder während der Familienbesuche bei meinem Bruder. Auf der A 7 in Richtung Frankfurt fahrend, etwa 15 Kilometer nach Kassel, musste ich eben auch an Guxhagen vorbei.

Nun, der kleine, etwas 3400 Einwohner zählende Ort, wäre mir allenfalls wegen der eigenen Erlebnisse in völlig wertfreier Erinnerung geblieben, denn auch 36 Jahre nach meinem ersten, aus eigenen Mitteln finanzierten Urlaub,hätte ich keinen Grund gesehen, diesem Ort etwas besonderes anzusehen. Ein, nach der Gebietsreform in den 70er, aus mehreren kleineren Gemeinden entstandene Verwaltungseinheit eben. Nicht mehr und auch nicht weniger. Guxhagen wäre damit - auch nach sehr vielen Jahren - für mich ein Name der Beliebigkeit geblieben - eine der unzähligen Ab - und Auffahrten zu irgendeiner Bundesautobahn. Jenem institutionalisierten, aus Beton, Metall und genormten Grün geformten Mobilitätsstrang, auf dem jeden Tag Bürgerkrieg herrscht, auf dem sich der Frust über das eigene Leben so richtig herausrasen lässt. Guxhagen ist somit ein Mosaikstein des gesamtdeutschen Gebildes, dass sich Bundesrepublik Deutschland nennt.

Als jener Staat vor 60 Jahren gegründet wurde, da lag ein zeitlich nur sehr kurzer Abstand zu dem Ende des II. Weltkriegs, zu dem Untergang des nationsozialistischen III. Reichs, dem Unrechts - Verbrecher - und Massenmörderregime, hinter den Deutschen. Die Zeit des Wiederaufbaus, des Vergessens und des Verdrängens wurde damit eingeläutet. Jene - zuvor von den Alliierten - propagierte Entnazifizierung fand nie statt. Die einstigen Faschisten saßen nach wenigen Jahren erneut in Amt und Würden. Sie waren wieder zu Funktionsträgern in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft geworden. So, wie jene einstigen Träger, Handlanger und Mitläufer des Unrechtsstaates wieder wer waren, so lebte in den Folgejahren auch der Geist des Nationalsozialismus in ihnen, ihrem Umfeld und in dem Tun und Handeln fort. Ein Ungeist, der der Welt einen weiteren Krieg beschert hatte und der auf einer Menschen verachtenden Ideologie, einem solchen Weltbild basiert, das mit einer Unzahl von Vorurteilen behaftet war.

Während die BRD, also Westdeutschland oder die alliierten Besatzungszonen sich dem Wiederaufbau verschrieb,innerhalb dessen der einzelen Mensch zunächst seine grundlegenden materiellen Bedürfnisse befriedigen wollte,setzte sich das von der nationalsozialistischen Ideologie gepflegte Obrigkeitsverhalten uneingeschränkt fort. Ein Beruf, ein akademischer Grad oder eine bestimmte Herkunft führten automatisch zu einer höheren Wertschätzung. Aus dieser sozialen Hierachie heraus entstand auch ein Bildungs - und Erziehungssystem, dass für die Kinder und Jugendlichen in den weiteren Jahren zu einem Unterwürfigkeitszwang führte. Was die Eltern, die Erwachsenen, was die repressiven Staatsorgane an sie heran trugen, das war Gesetz. Das musste umgesetzt, befolgt und danach musste sich das eigene Leben richten. Widerworte wurden als Aufmüpfigkeit bewertet, ein Verstoss gegen Normen und Regeln wurde mit drastischen Sanktionen belegt.

" Wenn Du nicht artig bist, wenn Du nicht gehorchst, wenn Du in der Schule aufpasst, dann schicken wir Dich ins Heim.", so oder so ähnlich lauteten die ständigen Drohungen. Für viele Kinder wurden sie alsbald zur bitteren Realität. Kinder, deren familiäres Umfeld nicht dem pseudo-christlichen, dem klerikalen und bürgerlichen Werten und Normen entsprachen. Kinder, die beim Erarbeiten des Wirtschaftswunders, beim Umsetzen der eigenen Lebensansprüche oder aus sonstigen egoistsichen Gründen nur störten. Der Unterdrückungsmechanismus jener Nachkriegsgesellschaft, die von den Kriegsgenerationen unkritisch gestützt wurde, erfasste dabei vorallem die Nachkommen aus proletarischem Milieu. Die Gefahr, dass vermeintliche Abweichler aus diesem sozialen Kreis in ein Heim verbracht wurden, stieg mit zunehmenden Alter der Kinder überproportional im Vergleich zu Jenen, die ein bürgerliches Elternhaus oder Umfeld nachweisen konnten.

Kinderheime enstanden deshalb, weil der Staat, die Gesellschaft, die Familien, sich mit Problemen ihrer Folgegenerationen nicht auseinandersetzen wollten. Wegsperren, das war die einfachste Methode sich jener Unbequemlichkeiten zu entledigen. Wie viele solcher Einrichtungen es einst gab, wurde mir erst seit einigen Jahren bewusst, als ich mich für dieses dunkle Kapitel aus der 60-jährigen Historie dieses Staates befasst habe. Ich selbst kannte nur eine Einrichtung in der Nähe meines Geburtsortes, die in Kleinenbremen lag und den Namen " Gotteshütte " trug. Was hier in den Jahren meiner eigenen Kindheit mit den dort einsässigen Kindern und Jugendlichen geschah, konnte, durfte und wollte ich nicht erfahren. Meine Geschwister und ich waren nicht schwer erziehbar, wir führten kein deviantes Leben, denn dazu hatten wir weder Gelegenheit, noch duldeten unsere, meine Eltern Normabweichungen.

Die " Gotteshütte " war für uns weit weg und später selbst mit dem Fahrrad nur schwer zu erreichen gewesen. Warum sollte ich, sollten wir, uns mit Gleichaltrigen treffen, sich mit ihnen beschäftigen, die nach den Aussagen im Elternhaus eh nichts taugten?

Die " Gotteshütte " in Kleinenbremen war aber nur eine von vielen Kinderheimen. Eines, wie jenes, dass auch in meinem hier beschrieben Ort Guxhagen unterhalten wurde. Kleinenbremen ist eine Dorf in der Peripherie des Weserberglandes, in der Nähe der Porta Westfalica,im ost-westfälischem Zipfel von NRW. Hier verläuft die Grenze zu Niedersachsen, Ein provinziell geprägtes Idyll, jenseits der Stadt Minden oder der Großstädte Bielefeld und Hannover. An der viel befahrenen A 2 belegen.
So, wie sich auch in ländlichen Gefilden, mittels intensiver Restaurierungen von Fachwerkhäusern so manches Kleinod im Verlaufe der vielen Jahre entwickelt hat, so haben sich auch die baulichen Bedingungen des ehemaligen Erziehungheims " Gotteshütte " erheblich verändert. Die Einrichtung nennt sich nun " Jugendwerkhof Porta Westfalica ".
Auch die dort praktizierte Pädagogik ist längst eine andere, als zu Zeiten der Aufbaujahre der 50er und 60er.

Nicht nur aus reiner Neugierde recherchierte ich deshalb im Internet unter den Suchbegriffen " Gotteshütte " und " Erziehungsheim ". Und: siehe da, ich wurde sehr schnell fündig.

http://www.imheim.de/kinderheim-porta-westfalica-kleinenbremen-gotteshuette.html#

Das sich einstige Zögling, Heimkinder und Betroffene seit einigen Jahren zu ihren einstigen Aufenthalt in einem Fürsorgeheim etc. öffentlich geäußert haben, dass ist mir nicht neu. Zu der aktuellen Entwicklung und dem Diskussionsstand habe ich mich selbst mit Beiträgen eingebracht.



Leider hat es die derzeitige und zuständige Familieministerin von der Leyen nicht für nötig befunden, sich mit der Vielzahl der Anliegen jener - einst - diskriminierten Bevölkerungsgruppe anzunehmen und " keinen Handlungsbedarf " erkannt. So? Von der Leyen ist aus dem eigenen familiären Umfeld heraus christlich erzogen worden. Ihr Vater - der einstige niedersächsiche Ministerpräsident Ernst Albrecht - ist CDU-Mitglied. Er war als Manager bei der " Weltfirma " Bahlsen in Hannover tätig. Er kennt die massiven sozialen Verwerfungen längst und das nicht erst seit seinem Amtsantritt in den 70er Jahren. Wenn er seine Tochter Ursula, die jetzige Familienministerin, tatsächlich christliche Werte und Normen anerzogen haben sollte, so waren es offensichtlich die falschen Ansätze.

Hätte von der Leyen sich intensiver mit dem gesellschaftlichen Problem der Heimkinder auseinander gesetzt, so wäre ihre abkanzelnde Stellungnahme zu den Forderungen jener einst Diskriminierten nicht erfolgt. Von der Leyen täte mehr als nur gut daran, sich mit dieser dunklen Seite aus den jener 60 Jahre BRD-Historie zu befassen und nicht nur die lobhudelnden Berichte zu lesen.
Was sich unter anderem aus dem exzellent geschrieben und bedrückenden Buch von Peter Wensierski " Schläge im Namen des Herrn " ergibt, ist ein beschämendes Stück Zeitgeschichte, eine schallende Ohrfeige für unsere Demokratie und ein kräftiger Tritt in den Allerwertesten für die damalige Adenauer-Gesellschaft.

In den Jahren des klerikal-orientierten, westlich geprägten und auf Unterwürfigkeit fixierten Wirtschaftswunderlandes hatten Abweichler keine Chance, Kritiker zu den real existierenden Mißständen fanden kein Gehör und Menschrechtler, die auf jene eklatante Diskrepanz zwischen Verfassungsanspruch und Verfassungswirklichkeit hinwiesen, wurden als " Fünfte Kolonne Moskaus " diffamiert. Dieses - von Ulrike Meinhof später krisitisierte - Unterdrückungssystem wurde auch in Guxhagen praktiziert. Jenem Ort an der Autobahn A 7, im heutigen hessischen Schwalm-Eder-Kreis, dass bereits in der nationalsozialistischen Zeit eine Euthanasie-Einrichtung vorwies. Jene staatliche Mörderanstalt in der Menschen, die nach faschistischer Begriffsdefinition " rassisch minderwertig " waren. An den medinzinische Experimente vollzogen wurden und die sukzessive ermordet wurden. Um sich der vielen Leichname zu entledigen, ließen die Verantwortlichen sie einfach in einem Massengrab verscharren. Wie ein Stück Vieh, dass eben auch " minderwertig " sein konnte. Da die Mörder von einst kaum zur Rechenschaft gezogen wurden, blieben auch die dafür aufgebauten Strukturen weitesgehend erhalten.

Im systematischen Zusammenspiel von Legislative, Exekutive und Judikative fanden somit statt der einst " rassisch minderwertigen " Kinder und Jugendlichen jene Zöglinge aus den ersten 2 Jahrzehnten der BRD ihre neue " Heimat " in dem Heim. Das einstige Kloster " Breitenau " hatte seit 1903 einige Funktionen zu erfüllen. Zunächst war die Einrichtung - als staatliche " Korrektionsanstalt " bereits geführt - zur Aufnahme von Abweichlern gedacht. Später, nämlich ab 1927 nannte sie sich " Landesarbeitsanstalt und Landesfürsorgeheim Breitenau ". In den Jahren der NS-Zeit war Breitenau als "Arbeitserziehungslager " eingerichtet worden, in dem neben den Zöglingen auch durch die Gestapo inhaftierte Menschen vegetieren mussten. Zu Spitzenzeiten hatte die Anstalt etwa 8.300 Insassen.

Nach 1949 erfolgte die Umbenennung in " Landesfürsorgeheim Fuldatal ", das auch unter " Mädchenheim Fuldatal " oder synonym hierfür unter " Mädchenheim Guxhagen " bekannt war. In dem Buch von Peter Wensierski ( S. 178 ff ) schildert er neben den historischen Ereignissen auch jene Zeit ab 1949, als das Ex - Kloster Breitenau eben in jene pseudo-christlichen Verwahranstalt umfunktioniert wurde, innerhalb derer die Menschnrechte mit Füßen - nicht mehr mit Stiefeln - getreten und die dort einsässigen Mädchen zu seelisch verkrüppelten Erwachsenen heran gezogen wurden. Die faschistoiden Umgangsformen blieben bis in die 70er Jahre erhalten. Neben einem repressiven Regiment der Erzieherinnen mussten die Mädchen und jungen Frauen die damals üblichen Zwangsarbeiten leisten. Ohne adäquate Entlohnung, ohne spätere rentenrechtliche Anerkennung und ohne eine Möglichkeit eine soziale und berufliche Vorsorge für die Zeit nach der Volljährigkeit ( das war damals das 21. Lebensjahr ) treffen zu können.

Erst die im Zuge der 68er - Unruhen aufkommende öffentliche Berichterstattung über die inhumanen Zustände in jenen Heimen sorgte für eine langsame Veränderung. Gegen die diffamierende Politik der CDU/CSU verfolgte die sozial-liberale Koaltion unter Willy Brandt und Walter Scheel eine auf Reformen in diesen Bereichen fixierte Politik. Die verbrecherischen Erziehungsanstalten wurden zum Teil geschlossen, zum Teil mit einer anderen Trägerschaft und qualifiziertem Personal versehen.
Was geblieben ist, sind jene unauslöschbaren Erinnerungen an die post-faschistoide Zeit des Heimaufenthalts, an die ungezählten Misshandlungen, Erniedrigungen und Demütigungen durch den Staat, die Kirchen und die Gesellschaft.
Oder, um es mit den Worten des nationalsozialistischen Ex-Marinerichters, Ex-CDU-Mitglieds und Ex- Minsiterpräsidenten des Bundeslandes Baden-Württemberg zu formulieren:

" Was gestern Recht war, kann heute nicht Unrecht sein!"

Doch, Herr Filbinger, es muss heute Unrecht sein und es muss denjenigen gnadenlos um die Ohren geschlagen werden, die gestern dafür verantwortlich waren. Denn: Guxhagen war überall

Mittwoch, 13. Mai 2009

Marcel Reif: " Schleich di..,Du säufst zu viel, Haaaatschiii!" - Wenn Spätberufene ihre midlife crises abarbeiten -


Einst, als Deutschland noch unter " das Land der Dichter und Denker " kategorisiert wurde, schrieb einer jener großen Vertreter dieser Zunft,ein gewisser Heinrich Heine,sein Opus " Die Lore -Ley ". Dieses bekannteste Heine-Gedicht wurde später von Friedrich Phillip Silcher vertont und mutierte seit dem zu einem historischer Gassenhauer. So auch in den " Wirtschaftswunderjahren ", als die Adaption von Willy Schneider, dem einst berühmten Interpreten von Rhein -,Wein -,Weib -Gesang aus allen Grunding -, Telefunken -, Löwe - Rundfunkgeräten in die piefig-miefigen Nierentisch-Nippes-Wohnzimmer plärrte. Das Lied heißt:
" Ich weiß nicht, was soll es bedeuten. "

Der gebürtige Kölner sang es mit einer solchen Inbrunst,dass es mir heute noch in den Ohren klingt, obwohl er vor über 20 Jahren im Alter von 83 Jahren verstarb. Der Kölner Schneyder war - wie so viele in jener Zeit des Verdrängens und des Vergessens - Fußballfan und deshalb wohl auch dem 1. FC Köln zugeneigt, der ja bekanntlich in der Bundesligasaison 1963/1964 den ersten Deutschen Meister stellte. Nun ist seit dem sehr viel Wasser den Rhein herunter geflossen.
Die Fußballbundesliga besteht seit 46 Jahren und hat demnach viele Meister hervor gebracht. Die Namen der ersten 10 BL-Meister kann ich locker herunter beten:

1. FC Köln
SV Werder Bremen
TSV 1860 München
Eintracht Braunschweig
1. FC Nürnberg
FC Bayern München
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
FC Bayern München
FC Bayern München

Danach wird es schon ein wenig problematischer, denn wer ist eigentlich außer dem FC Bayern München noch Deutscher Fußballmeister geworden? Tja, in den 70er die Gladbacher, der 1. FC Köln und der Hamburger SV, in den 80er, der Hamburger SV, der VFB Stuttgart und der SV Werder Bremen, in den 90er, der 1. FC Kaiserslautern, der VFB Stuttgart, der SV Werder Bremen, Borussia Dortmund - einige Vereine mehrmals,denn sonst hätten die Bayern mehr als 21 Titel geholt.
Der FC Bayern München beherrschte in der Vergangenheit die Deutsche Fußball-Bundesliga -manchmal nach Belieben. Eine Zeit lang traf dieses Attribut auch für den europäischen Fußball zu. Das ist allerdings schon länger her und wird von vielen Bayern-Fans mehr als sehnlich zurück gewünscht. Es wird ein Wunschtraum bleiben,denn die Vereine aus England,Spanien und Italien sind permanent erfolgreicher, als der bajuwarische Club. Warum?
Nun, es gibt hier für die Spieler mehr Geld zu verdienen, das Ansehen der Vereine ist höher und die nationale Konkurrenz ist dichter, als in der Bundesliga.

Wer aber in der Champions League und im UEFA-Cup erfolgreich spielt, der verdient mehr Geld, der darf dieses für bessere Spieler ausgeben und seine Mannschaft durch namhafte Akteure ergänzen. Im internationalen und europäischen Transferzirkus hinken die BL-Vereine somit ständig hinter her. Das gilt auch für den FC Bayern München. Zwar schiesst Geld keine Tore, aber wenn es gut angelegt, dann für außergewöhnliche Fußballprofis ausgegeben wird, die dann erfolgreich spielen, gilt jene Binsenweisheit längst nicht mehr.

Mit der vollständigen Kommerzialisierung ist denn auch der eigentliche Sportsgedanke längst verloren gegangen. Aus den viel zitierten " Elf Freunden " sind 22 bis 30 sehr gut verdienende Angestellte geworden. Der Profifußball ist damit zu einer reinen Erfolgs - und Vermarktungmaschinerie verkommen, innerhalb derer ein gnadenloses Rotations - und Ausleseprinzip herrscht.
Mit dieser Entwicklung hat sich - selbstredend -auch die Medienberichterstattung gewandelt. Wobei ein profunder Kenner der Szenerie eine Wechselwirkung feststellen muss, dass auch hier längst der Zeitgeist der Beliebigkeit Einzug gehalten hat.

Was waren das einst für Stimmen im Radio, die von den Begegnungen der Spieltage einer Saison immer aktuell berichteten: Kurt Brumme, ein großer seiner Zunft, vom WDR, Jochen Hageleit, ein emotionsgeladenes Urgestein der WDR- Sportredaktion,Manni Breuckmann, der Herr Kollege mit dem manchmal ironischen Unterton in seinen Livereportagen. Helmuth Poppen,Wilhelm Johannsson, Walter Jasper von Radio Bremen Hansawelle bzw. Radio Bremen Eins, gehörten auch zu den guten Fußballberichterstattern. Ebenso Kurt Emmerich, Günther Maletzko, Rolf-Rainer Gecks. Allesamt waren irgendwann innerhalb der ARD-Bundesligakonferenz involviert. Sie lieferten, so wie viele weitere Kolleginnen und Kollegen, spannende,mitreißende, ja dramatische Reportagen über, zu und nach dem Spielgeschehen ab.
Nachzulesen u.a. bei:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesligakonferenz

Das bei dem einen oder anderen Rundfunkreporter des Öfteren ein, mit einem gewissen Lokalkolorit behafteter Einschlag durch schimmerte, konnte jeder Fußballbegeisterte verzeihen. Schließlich waren oder sind sie Mitarbeiter der jeweiligen Landesrundfunkanstalt und als live berichterstattender Journalist auf Hintergrundinformationen über den im Sendegebiet spielenden Erst - oder Zweitligaverein angewiesen.
Wenn die Grenzen der Objektivität hierbei überschritten wurden, so hat es der Rundfunkhörer, habe ich es dem Reporter, eher nachgesehen. Im Eifer des Geschehens, in der blitzschnellen Suche nach den Begriffen oder der richtigen, situativen Wortwahl, kann es dann schon mal vorkommen, dass der Reporter zum Lokalreporter, zum Lokalmatador mutiert. Diese Metamorphose habe ich viele hundert Male mitverfolgt. Seiś drum, am Ende zählte eh nur das Ergebnis. Die Fakten zum Spiel konnten auch viele, eingefärbte Kommentare, Berichte oder spätere Kolumnen, nicht weg diskutieren.

Wer also vor Ort, in der Region, innerhalb eines Bundeslandes tätig ist, der identifiziert sich fast zwangsläufig mit einem dortigen Fußballverein. Solange die Objektivität dabei nicht mit Füßen getreten wird und der jeweilige Gegner nicht mit unqualifizierten Begriffen verhöhnt wird, wäre eine gewisse Parteilichkeit noch akzeptabel.
Schwieriger wird es allerdings für Berichterstatter, die sich einem Verein zugewandt haben, der nicht in dem unmittelbaren Betätigungsfeld eine Profimannschaft Fußball spielen lässt. Hier verlässt eine Berichterstattung alsbald den Boden der Objektivität und wird dann zur Farce.

Einst habe ich festgestellt, dass WDR-Mitarbeiter, wie Ditmar Schott sich zum FCB bekannten. Einen ähnlichen - wenn auch nicht direkt nachzuweisenden - Eindruck hatte ich bei Hansi Küpper. Während Werner Hansch, ein Kind des Ruhrpotts schlechthin, eher dem FC Schalke 04 zuzuordnen war. Werner Hansch zeigte sich dennoch objektiv und kritisierte bei schlechten oder mäßigen Leistungen der Ruhrgebietsvereine. Er tat dieses aber nie in der Form, dass er sie in Grund und Boden negierte - vom jeweiligen Gegner ganz zu schweigen.

Im Verlaufe der vielen BL-Jahren sind denn einige Ausfälligkeiten über den Äther gekommen, die die Objektivitätsgrenze weit überschritten haben. Wo auch ein Reporter sich in Ironie, Sarkasmus oder Zynismus erschöpfte und die Parteilichkeit offen zu Tage trat. Dieses waren jedoch die Ausnahmen.

Bei einer Reportage von Günter Koch anlässlich des BL-Abstiegs seines 1.FC Nürnberg war das der Fall, als er über die mangelnde Einstellung der Clubberer wie ein Rohrspatz schimpfte. Das war eher lustig, denn kritikwürdig.

Auch bei den Berichten über die BL-Spiele im Fernsehen gab es solche Ausraster. Besonders übel aufgestoßen sind mir dabei jene parteiischen Wortspiel von Fritz von Thurn und Taxis bei Bayern-Spielen. Als sein hochgelobter Verein einst gegen Fortuna Düsseldorf spielte, hoch überlegen war, dennoch durch drei blitzsaubere Konter 0:3 zurücklag, behauptete dieser Dummschwätzer doch tatsächlich: " Die Düsseldorfer müssen angesichts der Vielzahl von Bayern-Chancen aufpassen, dass sie nicht noch mehr Tore kassieren. " Eine lächerliche Verdrehung der Fakten, aus der die Einseitigkeit dieses Quasselers nur so heraus fließt. Bei einem Spiel in den 80er gegen Werder Bremen foulte der "Klopper" Augenthaler Nationalmannschaftkamerad Rudi Völler so brutal, dass der mit schweren Verletzungen vom Platz getragen werden musste. Quatschkopp Fritze kommentiere doch dazu: " Ja, der Völler habe sich ja erst nach seinem Flug durch die harte Landung auf dem Rasen so schwer verletzt. "
Wenn Idiotie einen Namen trägt, dann den von diesem Heini.

Alsbald war denn auch deutlich zu hören und sehen, dass die bajuwarische Lobhudelriege um Thurn und Taxis, Rubenbauer,Waldemar Hartmann, nur einen Verein in der BL kannten: Bayern München.

Mit der Übernahme der Bildberichterstattung durch die privaten Anbieter, ab Mitte der 80er Jahre, schien zunächst etwas mehr Objektivität einzukehren.
Doch die Hoffnung zerstob, nachdem der Bezahlsender PREMIERE die Exklusivrechte für die BL-Übertragung erwarb. Der in München ansässige Sender gilt unter vielen Kritikern, neben dem werbefinanzierten Programm des DSF, als Hofberichterstatter des Bazi-Clubs. Seit vielen Jahren muss der Abonnent, der für viel Geld die Live-Spiele ansehen darf, unerträglich Kommentartoren und noch unerträglichere Sticheleien gegen Bayern-Gegner in Kauf nehmen. Er bezahlt quasi die Quasselstrippen aus der Bayern-Fraktion dafür, dass sie ihm ständig erzählen, wie gut dieser Fußballverein sei.

Der all gegenwärtige Dreikampf um Moneten, Markt und Macht macht auch vor den gut bezahlten Herren (Damen gibtś ja nur bei den Öffentlich-Rechtlichen ) keinen Halt. Wenn ein Verein, wie der FCB über viele Jahre erfolgreichen Profifußball anbietet, dann wird natürlich ein Spiel dieses Vereins eher übertragen,als das eines Konkurrenten. Hier spielt der Name - wie im übrigen Leben leider auch - eine gewichtige Rolle. Mit dem FCB lassen sich selbstverständlich bessere Einschaltquoten, höhere Werbeumsätze und eine gesteigerte Eigen-Publicity erzielen, als beispielsweise mit Wolfsburg, Cottbus oder sogar Berlin. "Money talks ", singt J.J.Cale und trifft damit den Nagel auf den Kopf.

Ein im allgemeinen Lebensumfeld zutreffendes Sprichwort lautet: " Wessen Brot ich ', dessen Lied ich sing'!" Dieses gilt uneingeschränkt auch für das Gebiet des Arbeitsrechts. Warum sollte also ein PREMIERE - DSF - BR - Hofberichterstattungssender solche Mitarbeiter einstellen, deren Grundhaltung sich gegen den FCB richtet? Aus welchen Gründen sollten diese Angestellten mit befristeten Arbeitsverträgen sich illoyal gegenüber ihren Brötchengeber verhalten und ein schwaches Spiel des FCB extensiv kritisieren? Da wird dann lieber geschwiegen und eine inakzeptable Leistung klein geredet. Schliesslich ist der jeweilige Sender auf ein gut funktionierendes Informationssystem zu dem vor Ort oder am Standort spielenden Verein angewiesen. Auch die Präsenz der FCB-Ko-Kommentatoren spielt hier eine entscheidende Rolle. Wer Beckenbauer als Fachkundigen ins Studio beruft, der darf nicht über dessen FCB herfallen.

Nun unterstelle ich nicht sämtlichen Reportern von PREMIERE, dass sie Bayern-Anhänger sind, das wäre unfair, ungerecht und zudem unzutreffend. Aber, es gibt eben jene - wie oben beschriebene - Tendenz, diesen Verein über den blau-weißen Klee zu loben.
So auch bei dem dort fungierenden Chefreporter Marcel Reif.

Reif ist vom Alter her in der Lage die Historie der Fußballbundesliga aus seinem eigenen Leben, aus der daraus resultierenden Lebensanschauung, nachzuvollziehen. Er kennt sich sicherlich in der Materie aus, über die er berichtet. Dieses ergibt sich aus der veröffentlichten Lebensbiographie:


http://de.wikipedia.org/wiki/Marcel_Reif

Ich kenne Marcel Reif seit seiner Tätigkeit beim ZDF in den frühen 80er Jahren. Einst berichtete er für die Mainzer Sendeanstalt auch über Eishockeyspiele. Schon damals fiel er mir wegen seiner teilweisen schnodderigen Kommentare, Reportagen und Berichterstattungen, die alsbald ein gleichlautendes Vokabular enthielten, eher unangenehm auf. Dennoch zeigte er sich durchaus fachkompetent. Als er zu Beginn der 90er zu RTL wechselte, um dort Sportchef und Chefkommentator zu werden, habe ich ihn eher als angenehm empfunden und weitesgehend in positiver Erinnerung. Das mag vielleicht auch daran gelegen haben,dass mit der SAT1-Sportsendung " ran ", die ja 1992 regelmässig ausgestrahlt wurde, ein, - wenige Jahre später - unerträgliches Gelabere von den selbstdarstellerisch fungierenden Studiomoderatoren, wie Welke,Kerner,Beckmann,abgesondert wurde,das nur noch von den nervigen - weil zu vielen - Werbeblockunterbrechungen getoppt werden konnte.

Nachdem Reif sich ab 1999 zum Bezahlsender PREMIERE verabschiedetet hatte,verschwand auch sein Name als Fußballreporter aus meinem Gedächtnis.
PREMIERE war mir einst viel zu teuer,mit der einstigen Technik zu kompliziert und wegen der obskuren Vertragsgestaltung eher negativ behaftet. Das änderte sich nach 2 Jahren. Bei einem Bekannten schaute ich mir regelmäßig die BL-Spieleübertragungen an, um dann später selbst Kunde zu werden. Seit jener Zeit beobachte ich auch eben jene FCB- freundliche Grundeinstellung des Senders. Um somit auf deren Chefkommentator Marcel Reif zurückzukommen,dessen oft einseitige Berichterstattung bei Spielen von Bayern- Konkurrenten. Da wird so ziemlich Alles in den Boden der Kritik getreten, was sich auf dem Monitor des werten Herrn Reif zeigt, bewegt und abspielt.

Seine ewig wiederkehrenden Standardfloskeln: " Schauen Sie sich das an!", oder " Das ist unterirdisch!" und " Das war so was von...!", sie gehen auf die Dauer gehörig auf die Nerven. Reif scheint in den annähernd 10 Jahren PREMIERE-Tätigkeit auf dem Stand der 90er Jahre stehen geblieben zu sein. Hinzu kommt seine Wendehalsmentalität, sobald der Gegner der zuvor hoch gelobten Mannschaft besser spielt, dreht er - unter permanenten Gebrauch von Superlativen - seine Kritik an einer Mannschaft um. Reif zeigt sich zudem auch als extrem obrigkeitsgläubig. Nicht nur während seiner Kommentare. Er lobhudelt jene europäischen Spitzenvereine bis zum Erbrechen und macht dabei dessen Gegner nieder. Vorallem dann, wenn es um andere BL-Vereine als den FCB geht. Das liegt eben daran, dass er die Beckenbauerśche Hypothese, wonach ein großer Name auch großen Fußball spielen muss, uneingeschränkt übernimmt.

Ein Trugschluss, dem er immer häufiger aufsitzt. Dadurch polarisiert er, wirkt ständig arrogant und gibt unqualifizierte Kommentare ab. Es haben sich bereits in vielen Foren und beim Sender selbst unzählige PREMIERE-Kunden und/oder Zuschauer über seine selbstherrlichen Reportagen echauffiert. Vielleicht ist dieses der Grund, dass er auch einige Male am Mikrophon - zwar unbeabsichtigt - ausrastet. Reif wird bald 60 Jahre alt. Der Mann hat damit seinen schöpferischen Horizont längst überschritten. Es tritt - trotz oft erheblich jüngerer Lebenspartnerinnen - ein schleichender Prozess der Verkalkung ein. Dieses Phänomen, gepaart mit Arroganz, dem Pseudo-Schickeria-Gehabe und dem rhetorischen Flair der Unfehlbarkeit, führt zu einer Gemengelage, die bei dem gemeinen Fan, dem Zuschauer, dem Kunden, nicht gut ankommt.

So verwundert es denn auch nicht, dass sich Reif von Stadionbesuchern anpöbeln lassen muss. So geschehen in Gelsenkirchen, als Schalke 04-Anhänger nach der Melodie von " Ja, wir san'mit'm Radl da!" skandierten: " Reif ist ńe Bayern-Sau... Du Wichser!". Auf der Plattform " you tube " gibt es hierüber ein Video. Köstlich!
Marcel: Wer austeilt, der muss auch einstecken können. Wer sich zum Fußballexperten aufschwingt, der muss sich an seinen eigens formulierten Ansprüchen messen lassen. Wer parteiisch kommentiert, der ist kein guter Reporter. So einfach sind auch hier die Lebensregeln.
Da Reif diese nicht nur einmal nicht eingehalten hat, nämlich als er einen zuvor betrunken pöbelnden S 04-Fan mit den Worten: " Du säufst zuviel.. " angriff, als er - ebenfalls bei offenen Mikrophon - einem Kollegen in Bremen mit den Worten: " Schleich di, laß uns in Ruhe hier arbeiten,... Du Arsch!" beleidigte und als er beim Spiel Hoffenheim gegen Werder - hörbar verschnupft und gelangweilt - laut ins Mikrophon nieste,wurde er zum öffentlichen Gespött der vielen Fußballfans und sogar der "BLÖD"-Zeitung.

" Ich weiß nicht, was soll es bedeuten? ", so trällerte einst Willy Schneyder noch mit 60 in die Mikrophone beim " Blauen Bock " mit Heinz Schenk, bei " Dalli Dalli " mit Hans Rosendahl oder " Musik ist Trumpf " mit Peter Frankenfeld, Wim Thoelke oder Harald Juhnke, allesamt bekannte TV-Größen. Er durfte es vorallem noch,weil er beliebt war. Beliebt bei denen, die sich als Durchschnittsmensch fühlten. Und das waren, sind und bleiben, viele Millionen in der BRD. Dieses Attribut kann sich Marcel Reif nicht ans Revers heften. Ich hoffe, dass auch er rechtzeitig erkennt, wann es " time to say goodbye " zu sagen gilt. Noch ehe er weiter mit Hohn und Spott versehen, wegen seiner indiskutablen Berichte beim Arbeitgeber die Beschwerdebriefe sich türmen oder das Lied " Bayern hat verloren " um eine weitere Strophe aktualisiert werden muss.


Norbert und die Feiglinge - Bayern hat verloren

Fahles Licht im Hofbräuhaus
der Wirt schenkt nur doch Dunkles aus
zieht dabei die Stirne kraus
und bleibt einfach stumm
Sogar den Bäumen häng' die Blätter
schlaff herunter wie Lametta
alle Vöglein singen moll
Ganz München beklagt sich immer wieder
und man fragt sich wie es weitergehen soll
Oh - Freudentaumel zieht durchs Land
von Nürnberg bis zur Waterkant
alle singen Hand in Hand:
Bayern hat verloren
Links und rechts und zick und zack
das Münch'ner Schickeriapack kriegt endlich wieder auf'n Sack
Bayern hat verloren
Ganz besonders schönes: Das Gesicht von Uli Hoeneß
(Der war ganz klar besser als wir)
Ich denk mir verdrossen:
Na, wer hat ihn denn verschossen?
'76 vergessen wir nie
Oh - ein leichter Gegner eigentlich
machte die Stars heut' lächerlich
Gerd Rubenbauer ärgert sich:
Bayern hat verloren
Franz und Otto sitzen da
wie ein altes Ehepaar
Langsam wird auch ihnen klar
Bayern hat verloren
Und auch beim Marcel Reif,
da heisst es plötzlich live,
kann ich es wirklich wagen,
einmal die Wahrheit sagen:
Bayern hat verloren!
oh - wie Amateure, wie Amateure
ich mach die Säge:
Bayern hat verloren
wie Amateure, wie Amateure
Weißwurst macht träge
Bayern hat verloren
Bayern hat verloren
Bayern hat verloren

Montag, 11. Mai 2009

I want to be elected! Ich auch! Wer nicht?

Ein Gang entlang der lokalen Raserstrecke " Wiesbadener Straße " brachte mich bereits letzte Woche ins Grübeln. Irgend etwas hatte sich verändert. Dass die Bäume, Sträucher und Rasenflächen nun ein sattes Grün zeigen, das ist mir längst nicht mehr entgangen. Nach einigen weiteren gelaufenen Metern konnte ich jene Änderungen im Straßenbild dann schwarz auf bunt lesen: Die Parteien hatten ihren Wahlkampf mit den üblichen Plakaten eingeläutet. Die Größen jener Pappmaché - Tafeln haben sich wohl seit vielen Jahrzehnten nicht geändert. Es gibt hierzu bestimmt - so wie im übrigen Leben auch - ein Gesetz nebst erordnung, dass die Wahlwerbung auf diesen Tafeln regelt. Was nie gleich geblieben ist, dürften die Wahlslogan und die Köpfe der unzähligen Kandidaten sein,die sich für einen Platz in den Parlamenten bewerben.

So auch dieses Jahr. Da stellt sich ein Kandidant der SPD mit dem deutschesten aller deutschen Namen " Müller " vor. Er sieht auch so aus, wie Deutsch-Müller. Eine FDP-Kandidatin trägt zu allem Ungemach auch diesen Namen. Während SPD-"Müller" kaum noch Haare auf dem Kopf vorzeigen kann, dafür die typische "Denkerstirn " präsentiert, zeigt sich " Lieschen " FDP-Müller mit einer platin-blonden Frisch-Frisör-Tracht, halblang und im hyper-modernen Allrounderinnen-Look, aero-dynamisch und emanzipiert. FDP-Welle eben!

Der Kandidat der CDU sieht jünger als sein SPD-Konkurrent aus, hat eine windschnittige Kurzhaarfrisur und ist glatt rasiert, wie ein Kinderpopo. CDU like eben! Seine Physiognomie erinnert mich ein wenig an einen bekannte Radio Bremen Eins-Moderator namens Dirk Böhling. Aber eben nur ein bisschen, ein büschen Dirk Böhling. Denn zwischen dem sächsischen, dem Dresdner - Verschnitt und dem Bremer Original liegen wohl Welten.
Wer das Sagen, die Macht und das meiste Geld im Wahlkampf hat lässt sich denn sehr schnell heraus finden. Auf ein Plakat der SPD kommen drei der CDU und zwei (oho!) der FDP. Die anderen Parteien werben hier nicht.

So gehe ich denn weiter, im Gedanken an die bevorstehende Wahl. Dessen Datum mir aber dennoch nicht ad hoc einfällt. Die Landtagswahl muss doch im Juni sein. Oder nicht? Auf dem Rückweg von einem Mini-Einkauf stehe ich vor dem Briefkasten und halte, nachdem ich diesen aufgeschlossen habe,finde ich neben dem abonnierten "SPIEGEL" einige Postkarten. Eine erinnert mich an den " 20%"-Baumarkt ( auf alles, außer Tiernahrung), eine weitere entpuppt sich als Einwurfpapier für eine Altmetall - oder Schrottsammlung, eine dritte ist zwar falsch adressiert, kommt jedoch den anderen beiden Postkarten sehr nahe: es sind Wahlbenachrichtungen. Lag ich also doch mit meiner Vermutung nahe.

Am 7. Juni finden die Wahlen zum Europäischen Parlament, kurz, die Europawahlen, statt. Außerdem die Stadtratwahlen. Dann sind die Landtagswahlen eben später. " Get ready4 Vote!" so prangte es schon vor einigen Monaten auf die überdimensionierten Werbetafeln an einigen Plätzen der Landeshauptstadt. Dieser - wohl eher teure,unverständliche und unsinnige - Slogan wird mit Sicherheit keine zusätzlichen Wahlberechtigten an die Urne locken. Sei's drum, die ausführende Werbefirma und die Druckerei hat ihren Auftrag längst bezahlt bekommen. Die Glücklichen!

Beim letzten Blick auf jene weißen Wahlbenachrichtigungskarte kommt mir der Straßenbeleuchtungsmast an der Tharandter Straße, visa vi zu einer Supermarktfiliale, wieder in den Sinn. Da prangten doch sage und schreibe fünf Wahlplakate übereinander befestigt dem vorbei rasenden Automobilisten entgegen. Ganz unten, die CDU, gefolgt von der SPD, dann die FDP, es folgt Die Linke und in schwindelerregender Höhe von mindestens 3,50 Metern, ein Plakat der NPD. Jener Chaotenpartei, deren Existenz sich auch ohne Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht alsbald erledigt haben dürfte, den die Neofaschisten sind faktisch pleite. Dennoch trommelt der sächsische Ableger, der immerhin noch im Landtag vertretenen Flachdenker, aus voller Inbrust. Mit sensiblen Themen, wie Integration und Angst für Überfremdung versuchen die Unbelehrbaren es auf eine unschlüssige Formel zu bringen: " Touristen willkommen! Kriminelle Ausländer raus!" Na, dann sollen diese law and order - Marktschreier sofort in ihren eigenen Reihen nachsehen. Demokraten erlaubt, rechtsradikale Schläger in den Knast!

Beim Aufschließen der Haustür kommt mir - angesichts der nichtssagenden Wahlslogan - der erhellende Gedanke, nach Gründung einer eigenen Partei. Als Wahlkampfmotto könnte dabei dienen: " I want to be elected! ". Ob das allerdings Jeder versteht?

Top rank cut of meat, I'm your choice
I want to be elected
A yankee doodle dandy in a gold rolls royce
I want to be elected
Kids want a savior, they don't need a fake
I want to be elected
We're all gonna rock to the rules that I make
I want to be elected
Elected, elected, elected, woah
I want to be elected for the United States Of America
"Wait here Mr. and Mrs. America, I want you to see
the candidate who will take the country by storm."
I never lied to you, I've always been cool
I want to be elected
I taught you how to vote, and I told you 'bout school
I want to be elected
Elected, elected, hallelujah, woah
I want to be elected for the United States Of America
We're gonna win this one, take the country by storm
We're gonna be elected
You and me together young and strong
We're gonna be elected
Elected, elected
Respected, selected, call-collected
I want to be elected
If I'm elected I'm gonna support a new party
A third party, a world party
So be my punks from the west of the Bronx
New York, Detroit, Chicago, Los Angeles, every fucking person
And personally I don't care

Donnerstag, 7. Mai 2009

Die Röchling-Hütte,Völklingen und der Warndt, schreiben sie eigene Geschichten?















Wieder so eine Wiederholung auf N III, dem dritten Programm des Norddeutschen Fernsehens, aus der Serie " Bilderbuch Deutschland " am 06. Mai 2009. Dieses Mal geht es in das Saarland. Der Titel: "

Völklingen und der Warndt Das Weltkulturerbe an der Saar

Wenn es im Abspann nicht zu lesen gewesen wäre, ich hätte es kaum geglaubt, dass dieser Beitrag erst 1999 abgedreht worden ist. Die matten Bilder, die fast milchigen Sequenzen und das dämmerige Szenario in und um die Hüttenanlage, sie machten auf mich eher den indruck, als seien jene Aufnahmen in den späten 70er - oder frühen 80er Jahre gedreht worden. Es scheint so, als wäre die Zeit in Völklingen stehen geblieben. Jener einstigen Hüttenstadt Nummer 1 im Saarland, dem kleinsten Flächenstaat der BRD, dem ärmsten dazu und dem, dass mehr französisch-deutsche Historie vorweist, als alle übrigen Bundesländer zusammen.

Deshalb berichtet der Film auch über die besondere Verbundenheit dieser Region mit Frankreich, der grand nation, dem einstigen Ez-Feind. Völklingen sagte mir zunächst nur so viel, dass es dort einst, nämlich in den 70er Jahren, einen Fußballverein namens Röchling Völklingen gab, der in der Regionalliga Süd-West spielte.

Tatsaächlich war der Verein bereits nach dem II. Weltkrieg durchaus erfolgreich:


Eine überregionale Rolle spielten die Völklinger erst in der Nachkriegszeit. Nach einem sehr erfolglosen Jahr in der Oberliga Südwest 1947/48, drei Jahren in der eigenständigen Saarlandliga und acht weiteren Jahren im Tabellenmittelfeld der drittklassigen Amateurliga Saarland stiegen die Völklinger 1961 nach der zweiten Meisterschaft in Folge in die 2. Liga Südwest auf und qualifizierten sich 1963 für die neu gegründete Regionalliga Südwest.

Dieser zweithöchsten deutschen Spielklasse gehörten die Völklinger bis zu ihrer Einstellung zugunsten der 2. Bundesliga im Sommer 1974 an. 1972 und 1973 nahmen sie jeweils als Südwest-Vizemeister an der Aufstiegsrunde zur Bundesliga teil, scheiterten aber beide Male: 1972 mussten die Saarländer den Offenbacher Kickers, Rot-Weiss Essen, dem FC St. Pauli und Wacker 04 Reinickendorf, gegen die der einzige Sieg in der Aufstiegsrunde gelang, den Vortritt lassen. 1973 wurden sie Dritter ihrer Gruppe hinter Rot-Weiss Essen und dem SV Darmstadt 98 und vor dem VfL Osnabrück und Wacker 04 Reinickendorf.

1974 waren die Völklinger Mitbegründer der 2. Bundesliga. Nach drei Jahren traten sie als Tabellensechzehnter freiwillig den Rückzug in die Amateurliga Saarland an. 1979 stiegen sie nochmals in die 2. Liga auf, blieben aber nur ein Jahr. Nach dem Wiederabstieg ging es weiter bergab: 1982 stürzten die Völklinger in die Viertklassigkeit. 1983/84 spielten sie noch ein Jahr in der Amateur-Oberliga, danach erst wieder in der Saison 2002/03, an deren Ende sie erneut abstiegen.

Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte dürfte das Erreichen des DFB-Pokal-Viertelfinales in der Saison 1975/76 sein, das die Saarländer bei Hertha BSC mit 1:2 nach Verlängerung verloren.

Aber wie auch der größte Arbeitgeber in Völklingen, die Röchling-Hütte in den Endsiebziger einen permanenten Niedergang erleben musste, so verschwand mit der dadurch bedingten, regionalen Strukturkrise, auch die Bedeutung des Fußballvereins.

Die gesamte Region war einst als Kohle-und Stahlrevier von überörtlicher Bedeutung und erlebte in den "Wirtschaftswunderjahren" eine wahren Boom, der bis in die späten 70er Jahre anhielt. Wo damals auf der Röchling-Hütte über 17.000 Beschäftigte die Schichten fuhren, ist heute gähnende Leere zu sehen. Zerborstene Scheiben, Industriebrachen und wild wuchernde Grünpflanzen prägen den Blick, den der TV-Seher kredenzt bekommt. Die Hütte ist auf ein Bruchteil ihrer damaligen Größe zusammengeschrumpft, so wie es ihr später auch der Dortmunder Phoenix und weitere - vormals bedeutende - Stahlfabriken nachmachen mussten, die aber schon bald endgültig ihren Abgesang zelebrierten.

Völklingen,dass ist heute eine graue Maus im Einzugsgebiet des Warndt. Trotz des UNESCO-Titels, trotz der Industriebrache Röchling-Hütte und trotz der überalterten Bevölkerung, die mit ihren Versuchen, die Vergangenheit wieder lebendig zu machen, keineswegs gescheitert ist. Wo einst prosperierende Wirtschaftszweige entstanden waren, hält heute die Tristesse Einzug. Geschlossene Geschäfte, fats menschenleere Straßen und verwitternde Fassaden. Zu lange haben die verantwortlichen Politker auf die Kraft der florierenden Röchling-Hütte gesetzt. Bis weit in die 70er hinein, als schon dunkle Wolken am Konjunkturhimmel aufzogen, als die Billig-Konkurrenz in Fernost, in Japan, Südkorea und Taiwan, mit hoch subventionierten Produkten auf den Welt-Stahlmarkt einfielen. Als sie in gleicher Weise den Schiffbau an den Enterhaken nahmen und deutsche Werften reihenweise schliessen mussten. Als auch die Konsumgütermärkte, wie jener für Hifi-und Phonartikel von billiger Waren mit sehr guter Qualität überschwemmt wurden. Gleiches galt auch für den Automarkt. Die billige Polemik, mit der die deutschen Hersteller versuchten ihre Ängste vor der Fernost-Invasion zu verbergen, half nicht viel. Sie wetterten gegen " Exoten, Reisschüsseln als PKW oder Schlitzaugen-Schiffe ". Es half nichts, die deutschen Hersteller konnten nicht mithalten und gingen eben baden - für immer!

Wo keine Absatzmärkte für Stahl mehr vorhanden sind, da kann dann eben auch kein Hersteller seine Produktion aufrecht erhalten. Er muss das Werk dicht machen, so wie es Röchling in Völklingen zum grössten Teil erfahren hat.

Heute gibt es da noch den Tourismus, eine mögliche, aber keine wirkliche Alternative. Selbst die herrliche Waldlandschaft des Warndt, mit ihren Freizeitmöglichkeiten, sie können keinen Ersatz für verloren gegangene Arbeistplätze bieten. Ein Malocher bei Röchling, der zwei Jahrzehnte dort geschuftet hat, der schult nicht mehr zum Touristikfachangestellten um. Wie auch? Er setzt sich mit Mitte Vierzig oder Ende Fünfzig in seinen Klappstuhl vor dem Haus, auf seine Liege in arten oder auf den Holzschemel auf der Terasse und lässt die Füße baumeln. Ausgebrannt, ausgelaugt, ausgepowert!

So, wie die Stadt Völkingen mit der Röchling-Hütte vor sich her dümpelt. Am grünen Warndt, der Luge des Saarlandes, der der Stadt wieder saubere Luft und viele alte Menschen ohne akute Ateminfektionskrankheiten beschert hat.
















Literatur zu Bilderbuch Deutschland in der ARD
Pfeil Völklingen und der Warndt
Das Weltkulturerbe an der Saar

SR | Sa. 15. Juli 2000 | 16:00 Uhr

Buchleitner, Hans P.:
Völklingen, vom Königshof zur Hüttenstadt.
Völklingen: Selbstverlag, 1950.
181 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt. (vergriffen)

Burckhardt, Lucius:
Alte Völklinger Hütte
Ill. v. Meyer-Veden, Hans.
Ins Engl. übers. v. Robinson, Michael
(Opus, 00028)
Edition Axel Menges, 04/1997
72 S., ca. 70 Abb.
ISBN 3-930698-28-5
68,- DM (62,- SFr, 498,- ÖS)

Glaser, Harald:
Die Völklinger Hütte
(Der historische Ort - Industriedenkmal)
Homilius, K, 1997
28 S., 13 Abb. - 20 x 12 cm.
45. – Broschiert (Wanderführer)
ISBN 3-931121-38-0
5,- DM

Graubner, Klaus:
Völklingen
Zeit-Ort-Erinnerung-Zeit
Ill. v. Verf.
Beitr. u. hrsg. v. Gercke, Hans
Heidelberger Kunstverein, 1997
33 S. - 29,5 x 21 cm. - 228
ISBN 3-926905-39-5
14,- DM

Howest-Uthemann, Sigrid;Koch, Alex;Kunkel, Horst:
Völklingen und seine Stadtteile
Vom Dorf zur Mittelstadt.

Eine Sammlung historischer Fotos
Vorw. v. Desgranges, Karl W;
Koch, Alex.
Hrsg. v. Howest-Uthemann, Sigrid,
im Auftr. d. Heimatkundlichen Vereins Warndt e.V.
Bearb. v. Koch, Alex;Kunkel, Horst;Weidig, Klaus;Weinen, Alexander
Merziger Druckerei, 1993
504 S. - 30 x 21,5 cm. - Kunststoff
ISBN 3-923754-13-2
49,- DM

Fred Oberhauser
Das Saarland : Kunst und Kultur im Dreiländereck zwischen Blies, Saar und Mosel
Köln: DuMont, 1995. 407 S.
zahlr. Ill., Kt. - 5. Aufl. DuMont-Dokumente : DuMont-Kunst-Reiseführer
ISBN: 3-7701-1643-7 (vergriffen; Neuauflage erscheint im November 1999)




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