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Freitag, 20. Juni 2008

Die Sommersonnenwende und die gelebte Tradition der Faschisten im Walhalla des Ruhmes

Der längste Tag ist da und die Medien berichten erneut über geplante Sommersonnenwendfeiern in der BRD, die als Plattform für allerlei faschistoides Gedankengut und Brimborium dienen wird. Einst waren es die Völker aus dem hohen Norden, die den Kult der Sonnwendfeier huldigten und mit sehr vielen Variationen, jenen Tag begingen, der aber auch gleichzeitig den Abstieg und den Niedergang in dem laufenden Jahr - sogar im eigenen Leben bedeutet.

Diese Brauch ist Jahrhunderte später durch die Nationalsozialisten wieder salonfähig gemacht worden. Es wurde mit allerlei aufgestztem Getue und erheblichem Pathos, dem Deutschen Volke gedacht, dass mit Blut und Boden behaftet,eine besondere Stellung, nämlich die Herrschaftsolle, einzunehmen hätte. Da die Nationalsozialisten riesige Aufmärsche und Veranstaltungen mit zig Tausenden fördertern, wundert es denn den kritischen Betrachter, des neo-faschistischen Bodensatzes in der BRD schon, warum zu den vielen wieder ins Leben gerufenen Feiern der Rechtsextremisten, allenfalls einige Dutzend erscheinen.

Eine Brauch, der einst einen eher kulturellen Ursprung hatte, kann somit kaum von jener Minorität fortgeführt werden, die nicht einmal eine eigene Ideologie öffentlich und widerspruchsfrei vertreten kann. Haben die alljährlichen Feiern in Skandinavien, vornehmlich in Schweden, Lappland, Finnland oder Nordnorwegen, sowie jene in Stonehenge oder auf lokaler Ebene, bei den Externsteinen, noch einen folkloristischen, ja friedlichen Hintergrund, so müssen die spinnerten Feiern der Neo-Faschisten, als Möchte-gern-Großmannssucht bewertete werden.

Wer Historie eben verfälscht, um an die Pfründe der Macht und die Fleischtöpfe des Geldes heran zu kommen, der muss sich schon eine Reihe von interessanteren Relikten der Vergangenheit aussuchen, wenn er die Menschen überzeugen will.

Donnerstag, 19. Juni 2008

Stell dir vor, es ist Wahl, und keiner geht hin!

Sachsen im Juni 2008. Das Bundesland führt - wie alle 4 Jahre seit der Wiedervereinigung - die Kommunal-und Kreistagswahlen durch. Nach der Kreisreform von 2007 sollen nun die kommunalen Gremien neu geordnet werden. Bereits im Vorfeld zu dieser Veränderung, gab es erhebliche Dissonanzen,denn für einige Kreise und kreisfreie Städt ging auch eine Ära zu Ende, innerhalb der sie sich autark von der landesregierung in Dresden bewegen durften. Die Bevölkerung schrumpft und die Mehrzahl der Einwohner dieses Bundeslandes altert, so wie überall in der BRD und in den Industrieländern.

Die statistisch erfasste Wahlbeteiligung zeigte sich mit 45,8 % als Farce. Damit stand fest,dass nicht ein Mal jeder zweite Wahlberechtigte von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht hat. Somit konnte den Ergebnissen dieser Wahl auch kaum Bedeutung beigemessen werden. In manchen Wahlbezirken betrug die Beteiligung sogar nur knapp 40 % - ein Hohn für den demokratischen Rechtsstaat und ein Armutszeugnis für die parlamentarische Demokratie. So gaben sich die Gewinner,insbesondere die CDUler mehr als nur kleinlaut. Ihr angeblicher Wahlerfolg war eigentlich gar keiner. Mit der Verkleinerung von 22 Landkreisen auf 10 und 7 kreisfreien Städten auf 3 zeigt sich jedoch auch,dass die Traditionalisten in Sachsen nichts von Reformen halten,obwohl diese mehr als überfällig waren.
Dieses mag vielleicht an dem Festhalten an alten - längst nicht mehr bewährten - Strukturen liegen, es kann aber auch mit der Angst zu haben, von der sonstigen Entwicklung des Landes abgehängt zu werden. So auf´s Abstellgleis gestellt zu werden, wie die Betriebe, die einst von der Treuhand abgewickelt und zerschlagen auf den Müllhaufen der Geschichte transportiert worden sind.

Wenn nur 4 von 10 Wähler von ihrem Recht auf demokratische Wahlen Gebrauch machen, so ist dieses auch ein Armutszeugnis für die aktuelle Politik in Dresden,Berlin und Brüssel - das Volk will nicht wählen,es will mehr Entscheidungskompetenz!