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Donnerstag, 27. April 2017

Dahoam, war dahoam, aber auch im Oarsch!


Es gibt Tage, an denen wäre es besser gewesen, sie hätte es  erst gar nicht gegeben. Insbesondere die Tage danach können schlimmer, ja, sogar so schlimm sein, dass sie als noch schlimmer einzustufen sind, als der Tag jenes schlimmen Tages.

" Jo, mei, is denn schoa a Weihnachten? ", dass hätten doch gestern Abend die Millionen Fans, Anhänger und ungefragte Mitläufer des - ach, so großen - Fußball Clubs Bayern München sagen können. Denn der gelobhudelte Überverein verschenkte - im selbst ernannten, vorweg genommen Endspiel - des Pokals des Deutschen Fußballbunds ( DFB ) doch tatsächlich seine Torchancen. " Robbäääääään! Pfostäääääään! " - Wieder nichts. Dann der entscheidende Fehler des bald fehlenden Philipp, " der große Kleine " Lahm. Ein Konter der Dortmunder und es stand plötzlich 2:3!

Christiano Ronaldo - der angebliche Vergewaltiger - lässt herzlich grüßen.

So reduzieren sich die wilden Träume der Übermannschaft von der Isar, die da 7 Titel beinhalteten ( Deutsche Meisterschaft, DFB - Pokal, Super - Cup - da hätten se´schon gegen sich selbst spielen müssen -, Champions League - Pokal, UEFA - Super - Cup und Weltpokal ) auf die popelige Bundesliga - Meisterschaft. Wat für ´ne Schmach!

Während CR7 immer noch von jenen 7 - wie oben benannten - Titeln träumen darf, gehen Müller, Alonso, Hummels und Co nur noch von dem Meistertitel aus.

Da palaverte doch Bundes - Jogi von den beiden besten deutschen Vereinsmannschaften, die gestern Abend in der Arroganz - Arena aufeinander trafen. Ach das gebriefte Umfeld der Medienmeute ging - im Wege des vorweg genommenen Gehorsams zu dem vorweg genommenen Finale im Mai in der Reichshauptstadt - damit hausieren.
Häh, habe ich da irgendetwas verpasst? Habe ich einen TV - Tiefschlaf gehabt? Oder sind bei mir die westdeutschen Blutbahnen inzwischen so verkalkt, dass meine graue Masse nicht mehr ordnungsgemäß mit Sauerstoff versorgt worden ist?

Diese arroganten Spinner. Nach meiner gefestigten Auffassung liegt zwischen den beiden Kontrahenten von gestern Abend in München, doch noch Leipzig, nämlich RB Leipzig. Aber, da scheint es wohl so einige Kommunikationsprobleme zu geben. ARD - Lobsprecher und Singer Tom Bartels gab denn während des Dramas am Lauf der Isar, dazu seine " perfekten " Kommentare. " Robbäääääään! Neeeeeeeeeeeein! "

Wo er Recht hat, hatte er Recht. Koa Finale! Dahoam war net dahoam, sondern inne Büxe.
Ganz Norddeutschland und mehr jubelte ( die Fraktion der FCB - Banausen dort, lasse ich als " Volksverdreher " hier nicht unerwähnt, denn die weinten bitterlich )!

Jo, mei!

So halte ich es mit " Norbert und den Feiglingen " - meine heimliche Hymne in jenen Stunden, in denen mein SVW von dem Steuerhinterzieher - Präsidenten und seinen teuren, von der Schweiz aus finanzierten Nationalspielern - leider nur zu oft - in den letzten Jahren gedemütigt wurde:

Durch München weht ein kalter Wind 
Menschen hasten tränenblind 
weil sie so verzweifelt sind 
in der Stadt herum 
fahles Licht, im Hofbräuhaus 
Der Wirt schenkt nur noch Dunkles aus 
zieht dabei die Stirne kraus 
und bleibt einfach stumm 
Sogar den Bäumen hängen die Blätter schlaff herunter wie Lametta 
Alle Vöglein singen Moll 
Ganz München beklagt sich immer wieder 
und man fragt sich 
wie es weitergehen soll
Hmmm..... 
Freudentaumel zieht durch's Land 
Von Nürnberg bis zur Waterkant 
Alle singen Hand in Hand 
Bayern hat verloren
Links und rechts und zick und zack 
das Münchner Schickeriapack 
kriegt endlich wieder auf'n Sack 
Bayern hat verloren
Ganz besonders schön ist 
Das Gesicht von Uli Hoeneß: "Wir waren ganz klar besser als die!" 
Hmmm...
Ich denk' mir verdrossen: 
Na, wer hat ihn denn verschossen? 
'76 vergessen wir nie!
Ein leichter Gegner eigentlich 
Machte die Stars heut' lächerlich 
Gerd Rubenbauer * ärgert sich 
Bayern hat verloren
Franz und Otto** sitzen da, wie ein altes Ehepaar
langsam wird auch ihnen klar 
Bayern hat verloren
Wie Amateure 
Wie Amateure 
Ich mach die Säge 
Bayern hat verloren
Wie Amateure
Wie Amateure 
Weißwurst macht träge 
Bayern hat verloren

*   Edgar Endres
** Karl - Heinz und Uli


" Cheap Trick " und " Auf Wiedersegen " 1978:




Nach dem großen Regen


Wasser ist zwar auf unserem Planeten reichlich vorhanden, denn die Erdoberfläche besteht zu 2/3 aus diesem nassen Element, doch es ist nicht nur ungleichmäßig verteilt, sondern zum größten Teil nicht trink - oder nutzbar. In dem US - Bundesstaat Kalifornien ist seit Jahren eine ständige Dürre zu verzeichnen, die aufgrund des verschwenderischen Umgangs mit Wasser zu enormen Schäden an der Natur geführt hat.

Im Januar dieses Jahres erhielt der Dürre geplagte Bundesstaat endlich, nämlich seit 5 Jahren, ergiebige Niederschläge, die sogar katastrophale Auswirkungen hatten. Die Natur indes freute sich auf ihre Art. Binnen weniger Tage schossen Millionen Blumen aus den ausgedörrten Flächen und bildeten ein riesiges Meer. Ein fantastischer Anblick - wenn auch nur für kurze Zeit.

Im Tal des Todes  ( Death Valley ) bekamen die mehr als Hunderttausend Besucher ein besonderes Schauspiel geboten. Sie konnten während des - nach derartigen Wetterkapriolen - immer wieder kehrenden, des so genannten " Super Bloom ", Kilometer weit in beinahe Knie hohen Blumen - Feldern waten.

Dass der US - Amerikaner bei solchen Naturschauspielen zu unnötigen Übertreibungen neigt, steht allerdings auf einem anderen Blatt Papier.

John Stewart: " California Bloodlines "





Mittwoch, 26. April 2017

Lammmedaillons mit Zuckererbsen - Schoten und gebackenen Kartoffelscheiben


Ostern ist zwar längst vorbei, die Eierbäume sind abgeschmückt, die Osternester beseitigt und die Schokoladenhasen vertilgt. Der Osterhase selbst hat, ebenso wie sein geknechteter Leidensgenosse, der Weihnachtsmann, eine längere Erholungspause eingelegt. Auch die typischen Gerichte zu den Feiertagen bestimmen nun nicht mehr die Speisepläne.

Da hatten wir uns dennoch am letzten  Sonntag die Mühe gemacht und aus der Tiefkühltruhe die zuvor gekauften Lammmedaillons aufgetaut. Die durchaus bezahlbare Köstlichkeit, die aus der eher bekannten Lammkeule ausgetrennt, in zwei Hälften geteilt, dann verkaufsfertig, dass heißt vorgewürzt sowie mariniert, angeboten wird, lag alsbald in der Pfanne.

Dazu gab es gebackene Kartoffelscheiben und Zuckererbsen - Schoten. Diese Speisezutaten und Arbeitsgänge gehören zu dem Gericht:

300 g              Lammmedaillon

500 g              Speisekartoffeln,                                  fest                                                        kochend oder                                        überwiegend                                        fest kochend,





250 g
Zuckererbsen-Schoten, frisch

1 Teelöffel
Salz

30 g

Markenbutter


Pfeffer
1 Prise               

Die Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden und leicht salzend sowie pfeffern. Den Backofen auf 170 Grad Celsius einstellen und vor erhitzen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Kartoffelscheiben nebeneinander auf das Backblech legen. Zirka 20 Minuten durch backen lassen.



Die Lammmedaillons - soweit bereits gewürzt* - in eine Pfanne mit Bratfett zirka 5 Minuten durchbraten lassen. 
















Die Zuckererbsen - Schoten mit der Butter, einem Teelöffeln Salz und einer Prise Pfeffer für etwa 10 Minuten unter Beigabe einer halben Tasse Wasser, bei mittlerer Temperatur auf der Kochplatte leicht köcheln lassen.













Dazu gab es einen Dornfelder, trocken. 
Ein nach österliches Festmahl, nicht zu kalorienreich, wie die viele Schokoladen - Köstlichkeiten, die trotzdem noch auf dem Küchentisch lagen.






Da Lammfleisch ja nicht nur zu Ostern gespeist werden kann, sondern auch beispielsweise an Weihnachten, gibt es einen musikalischen Vorgeschmack auf das drohenden Fest der Geschenkorgien.

Piirpauke und " Lamb´s Polka "













_________________________________________________________________________


* Sofern nicht gewürzt:


2


EL


Olivenöl
1PrisePfeffer
1PriseSalz
1Prisesüßes Paprikapulver

Samstag, 22. April 2017

West, Bruce & Laing : Why Dontcha


Aus dem 1969 gegründeten Musikprojekt mit dem Namen " Mountain " entstand 3 Jahre später die Formation West, Bruce & Laing. Der Bassist Jack Bruce, der der einstigen Gruppe " Cream " angehörte, stieg ab 1972 in die Band ein. Es entstanden diese drei Alben, ehe sich die Formation wieder trennte:

  • 1972 – Why Dontcha?
  • 1973 – Whatever Turns You On
  • 1974 – Live´N´Kickin

" Mountain " existiert indes immer noch, wenn auch in einer völlig anderen Besetzung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mountain_(Band)

Obwohl das Trio um den 2014 verstorbenen Jack Bruce nur zwei Studio - Alben veröffentlichte, war die Band nach ihrer Gründung durchaus erfolgreich.

https://de.wikipedia.org/wiki/West,_Bruce_%26_Laing

Auf ihrer ersten LP sind diese Stücke zu hören:

A1Why Dontcha
Vocals – Leslie WestWritten-By – West, Bruce, Laing*
3:02
A2Out Into The Fields
Vocals, Piano, Harmonium, Organ – Jack BruceWritten-By – Brown*, West, Bruce, Laing*
4:40
A3The Doctor
Vocals – Leslie WestWritten-By – Palmer*, West, Bruce, Laing*
4:30
A4Turn Me Over
Blues Harp [Harp], Acoustic Bass – Jack BruceSlide Guitar – Leslie WestVocals – Corky LaingWritten-By – West, Bruce, Laing*
2:43
A5Third Degree
Vocals, Piano – Jack BruceWritten-By – Eddie Boyd
5:15
B1Shake Ma Thing (Rollin Jack)
Vocals [Lead & Backing], Piano – Jack BruceVocals [Lead] – Leslie WestWritten-By – West, Bruce, Laing*
3:14
B2While You Sleep
Piano, Acoustic Bass, Choir – Jack BruceRhythm Guitar – Corky LaingVocals, Dobro, Guitar [Violin Guitar] – Leslie WestWritten-By – West, Bruce, Laing*
3:24
B3Pleasure
Vocals, Piano – Jack BruceWritten-By – Brown*, West, Bruce, Laing*
4:02
B4Love Is Worth The Blues
Vocals, Guitar [Violin Guitar] – Leslie WestWritten-By – West, Bruce, Laing*
4:11
B5Pollution Woman
Acoustic Guitar – Leslie WestVocals, Synthesizer [Arp], Acoustic Guitar – Jack BruceWritten-By – Brown*, West, Bruce, Laing*
4:26


Das Titelstück " Why Dontcha " gibt in etwa die Stilrichtung des Trios wieder. Solider Bluesrock:


Vor knapp sieben Jahren traten Leslie West und Corky Laing zusammen mit dem Sohn des damals schon erkrankten Jack Bruce, Malcolm, einige Male live auf. Leider ist das verfügbare Tonmaterial dazu hundsmiserabel. Immerhin hat der gute und leider viel zu früh verstorbene Jack seine musikalischen Ambitionen weiter gegeben.

Es gibt auch menschliche Anlagen, die durchaus vererbt werden können. Und - im Gegensatz zu dem oft talentfreien Schauspieler - Nachwuchs - scheint dieses hier der Fall zu sein.

" Gut´s Nächtle " mit: West, Bruce & Laing und " While you sleep " ( 1972 ):





50.000 gegen den Rest der AfD



Junge, es war doch eine Menge los, in den Tagen nach Ostern, in diesem, unserem Lande. Und nicht nur hier. Da brachte uns der Wintereinbruch in erhebliche Erklärungsnot gegenüber dem US - Präsidentenclown Trump, weil der ja das sich ändernde Klima entweder den Chinesen anlastet oder schlankweg behauptet, es gäbe hier gar keinen Wandel. Dann hat der Vollpfosten auch noch eine so genannte " Mega - Bombe " auf die mordenden Banden des Kollegen Assad in Syrien werfen lassen, weil der - vermutlich - Giftgas an seinen eigenen Landleuten ausprobiert haben soll. Der Chemie - Ali aus dem Irak lässt grüßen. Kasper Donald T. hatte wohl an den Verwandten des von den US - Amerikanern ermordeten Diktators Saddam Hussein gedacht, als seine im twitter - Format abgelassene Presseerklärung doch glatt vom Bombeneinsatz im Irak ausging und er von seiner Pressesprecherin korrigiert werden musste. Nun, gut, der US - Amerikaner ist eben nicht die hellste Kerze, wenn es um Geographie geht. Er kennt ja nicht einmal die eigenen Bundesstaaten und hat auch keine Ahnung, dass in einigen von ihnen immer noch die Todesstrafe exekutiert wird. So, wie just in dieser Woche in Arkansas.
Der von " The Duck " Donald inthronisierte Richter am Supreme Court Neil Gorsuch votierte - wie von einem reaktionären Hansel nicht anders zu erwarten ist - gegen einen weiteren Vollstreckungsaufschub. Das Votum mit 5:4 Richterstimmen war zwar knapp, aber zeigt auch, dass Gorsuch sich dort in aller bester Gesellschaft befindet. So durfte der Deliquent - wie sollte es auch dort anders sein - ein Farbiger mittels Giftspritze exekutiert werden.

Freie Auswahl der Todesart für freie Amerikaner, eben.

Und in diesem national - faschistoiden Umfeld befindet sich auch der " Alternative für Deutschland " ( AfD ), die heute in Köln ihren Bundesparteitag abhalten möchte. Davon können sie zwar die prognostizierten 50.000 Demonstranten nicht abhalten. Aber, wer sich sich selbst für einen Demokraten hält, der hält heute dagegen.

Einen Vorgeschmack von dem Klamauk, der diesem Treffen vorher gesagt wird, gab die - Noch - Bundesvorsitzende Petry, die im Wege des vorweg genommenen Knalleffekts schon mal klare Kante gegenüber ihren Kritikern zeigte und auf eine Kandidatur bei der anstehenden Bundestagswahl schlankweg verzichtet. Nun muss der Bundesvorstand ein anderes Bauernopfer ernennen, mit dem die AfD hofieren gehen kann. Es gibt da tatsächlich personelle Alternativen in der Führungsriege der " Alternativen ".

Gauland, Alexander? Hmmmmh, ääääääh, häääääääämmmmmmmmmmmmmh! Zu alt!

Meuthen, Jörg?  Jein! Zu wenig Charisma, führungsschwach!

Höcke, ( Bernd ) Björn? Da er in der " heute " - Nachrichtensendung durch die, mit einem sechsstelligen Jahresverdienst bedachte Moderatoren - Trulla Slomka doch tatsgewiss einen neuen Vornamen, nämlich Bernd, erhielt und seit geraumer Zeit nationalistisches Gewäsch von sich gibt, dürfte er sich selbst diskreditiert haben.

Poggenburg, Andre ? Nö, nee, njet!
Ein gedanklicher Zwillingsbruder des Höcke. Der Milchreisbubi lässt keine Gelegenheit aus, um in der Öffentlichkeit die braunen Streifen der Partei zu zeigen. Eher ungeeignet, weil auch er bürgerliche Wähler verschreckt.

von Storch, Beatrix? Herr, sei gnädig! Die Vogelscheuche aus Lübeck, der Stadt mit dem prima Marzipan und der attraktiven Altstadt, aus dem Land, das flach wie eine Flunder ist und in dem die Hochleistungsmilchkühe schöner sind als die dortigen Frauen ( von Storch ist da eine Paradebeispiel ), hat alles andere an Vorzügen dieser Art aufzuweisen, aber kein politisches Profil. Wer den Einsatz für Lohngleichheit bei Frauen und Männern - wahrheitswidrig - als " Gender - Wahn " verteufelt, muss nicht alle Latten am Zaun haben.

Pretzell, Marcus? Der rechtsextremistisch angehauchte Kollege aus dem nationalistischen Umfeld der Burschenschaften in Heidelberg, wo er Rechtswissenschaften studiert hat. Er kommt mit seinem demnächst 44 Lenzen als Patch Worker auf sage und schreibe 9 ( ! ) Kinder. Vier aus einer ersten Ehe, ein gemeinsames mit seiner zweiten Frau Frauke Petry und vier aus deren Ehe mit einem Pastor. Bei dieser Fertilitätsrate dürfte es einem AfD - Fan um den Fortbestand des deutschen Blutes und der arisches Rasse nicht bange sein. Ob er eine ebensolche Führungsqualität besitzt, dürfte fraglich sein.

Dann sind da noch eine blonde Frau und ein Burschenschaftler mit Migrationshintergrund aus der Reserve der AfD . Die vermeintlichen Shootingstars, der Populisten - Partei:

Weidel, Alice? Eine blonde 38jährige Unternehmensberaterin aus Gütersloh, die zusammen mit ihrer Lebenspartnerin nun in Ueberlingen am Bodensee lebt und in der Öffentlichkeit so manchen Schwachsinn absetzte. Frauen und die AfD, eben!

https://de.wikipedia.org/wiki/Alice_Weidel

Mandic, Dubravko? Ein trinkfester Kollege, der den rechten Weg über die Burschenschaften in Freiburg eingeschlagen hat und ein wüstes Trinkgelage veranstaltete, innerhalb dessen der Blöde aus Braunau am Inn hoch gejubelt wurde.

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/vorwuerfe-gegen-afd-politiker-mandic-wegen-rechtsradikalismus--120439954.html

Wer sich dieses Horror - Kabinett genauer ansieht, wird verstehen, dass die Truppe keine Alternative zu den etablierten Parteien darstellt. Und seit Samstag, den 22. April 2017, wissen wir, dass der Hühnerhaufen auch keine Diskussion über die inhaltliche Ausrichtung wünscht. Petry scheiterte mit ihrem Antrag, über eine realpolitische Ausrichtung der Partei zu debattieren. Damit ist klar, dass diese Partei - wie es Mitglieder dort offen aussprachen - nicht koalitionsfähig bleibt und damit aber auch unwählbar ist.

Was die Kölner von der AfD halten, haben sie heute ja gezeigt. Nichts!



Freitag, 21. April 2017

Tulpen aus dem Garten









Bei einer Inspektion des eigenen Gartens sahen wir heute - mit einer leichten Verwunderung -, dass die wild und unkoordiniert wachsenden Tulpen wegen des kalten Wetters immer noch nicht verblüht sind. Also: Gartenschere aus dem Behälter und schnipp - schnapp, Stengel ab.
Tulpen nicht aus Amsterdam, sondern aus Dresden und zwar aus dem eigenen Garten.


 Dazu: " Flowers of Evil " von " Mountain "


Koa Finale!

Als gestern Abend. so eine knappe halbe Stunde vor Mitternacht, der letzte Mohikaner des Quintetts der abgelaufenen Fußball - Bundesligasaison 2016 / 2017 im heimischen Stadion zu Gelsenkirchen, die Segel streichen musste, ging vorerst eine lieb gewonnene Ära zu Ende. Seit Jahren finden die UEFA - Euro - und Champions League - Halbfinals ohne bundesdeutsche Klubs statt. Was für ein Jammer!

Der " kicker ", das Organ der verwissenschaftlichten Fußballszenerie, machte sich deshalb richtig Sorgen. Ein höchst besorgter Journalist, der " Leiter der Chefredaktion " des Printmediums, dass ja bekanntlich in Nürnberg / Bayern seinen Sitz hat, stellte eiligst einen Beitrag in seine Online - Ausgabe vom 21.04.2017 und formulierte: Jo, mei!

Underperformer in Europa: Die Bundesliga muss Antworten finden
Erstmals seit 2005 finden die Europapokal-Halbfinals ohne Bundesligisten statt. Ist das Anlass für eine Fundamentalkritik? Jein. Aber die Liga der Weltmeister muss drei internationale W-Fragen beantworten."

Zitatende aus: http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/676230/artikel_underperformer-in-europa_die-bundesliga-muss-antworten-finden.html

Was sollen das denn für " W - Fragen " sein? 

Hier sind sie:Wettbewerbshärte? Widerstandsfähigkeit? Winner-Mentalität? 

Aha, nun weiß der Fußballfreund, woran es gelegen hat, dass die Vereinsmannschaften im Landes des Weltmeisters in den laufenden europäischen Wettbewerben gescheitert sind. Diese Analyse des Herrn Chefredakteur liest sich so, wie die Feststellung im III. Reich, dass der deutsche Soldat, hart wie Krupp - Stahl, zäh wie Leder und schnell wie ein Windhund zu sein hat. 
Auch die zumeist hoch - intelligenten Kommentare der FCB - Anhänger im Anhang zu diesem Pamphlet lassen erkennen, dass die Gründe für das Ausscheiden des Meisters nicht im Verein selbst, sondern bei anderen Beteiligten zu suchen sind. Natürlich! Da lässt ein FCB - Schwachkopf mit seinem Lobhudel - und Rechtfertigungsbeitrag auch noch politische Indoktrination aufflackern. ( " Liebe FCB-Neider,
Hört bitte auf euren Fußballkommunismus zu verbreiten, alle Vereine sind nicht gleich und das ist auch gut so. " )
 Jo, mei, is denn scho Weihnachten?

Die arroganten Ignoranten aus dem FCB - Umfeld können es eigentlich immer noch nicht verstehen, warum sie gegen Real Madrid ausgeschieden sind. Was sind dort aus deren Dunstkreis nicht so alles an selbst überschätzenden Worthülsen und aufgeblasene Lobeshymnen durch die Medien verbreitetet worden? Von einem " vorweg genommenes Endspiel ", phrasierte der Bazi - Hausberichterstattungsfunk BR 1 bis 5. Der Satellit MDR aktuell in Gestalt der FCB - Propagandatante Heine kaute diesen Unsinn lang und breit wieder. 
Doch am Morgen nach der Pleite in Madrid gab es nur einen wüst lamentierenden BR - Rundfunkreporter zu hören, der die Niederlage aus seiner - natürlich völlig eingefärbten Bayern - Brille - dem Schiedsrichter anlastete. Diese bajuwarische Sichtweise ist dem Hörer des Informationskanals aber nicht unbekannt. Deshalb wunderte ich mich auch nicht, dass in dem viertelstündigen Nachrichtenblock während der Zeit ab 5.00 Uhr morgens kein Sterbenswörtchen über das Aus der Bayern gesendet wurde, sondern erst in den regulären Sportnachrichten.

Nun sind sie also alle weg vom Fenster. Und der Fußballinteressierte stellt sich die Frage, wie konnte das nur passieren. Vielleicht sollten gerade die Bazi - Fans sich zunächst an den eigenen Zinken fassen, bevor sie darüber schwadronieren, wie viel Geld die englischen, spanischen und italienischen Klubs für Spieler ausgeben können. Wenn ein Verein über viele Jahre die gesamte Konkurrenz platt walzt, weil er ihnen gute Spieler abspenstig macht, kann das für das Leistungsniveau der Liga nicht förderlich sein. In den vorgenannten Ligen gibt es mindestens drei, vier oder sogar fünf Klubs, die in etwa gleich stark sind. Zudem bauen diese auf eine Personaldecke, die über Jahre identische Namen vorweist. Nicht nur Geld schießt Tore, sondern führt dazu, dass Spieler mit überdurchschnittlichen Können längerfristig an die Klubs gebunden werden können.

Und so kommt es, wie es immer kommen muss: Die Bazis sind schlechte Verlierer. Deshalb kann auch in diesem Jahr der Anhänger dieses Arroganzhaufens beim Finale am 3. Juni in aller Seelenruhe zusehen, wie jeder der vier Halbfinalisten CL - Gewinner werden kann, nur der eigene FCB eben nicht.

Koa Finale! Weil Arroganz und Überheblichkeit sowie willfährige Medienvertreter sich den CL -  Pokal zwar wünschen, aber nicht bekommen.