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Dienstag, 28. März 2017

Zeitverschiebung



Als die US - Amerikaner ab den 1950er Jahren damit begannen, ihre technische Überlegenheit auf dem Spielfilmsektor exzessiv in der Produktion von Science Fiction - Produktionen zu nutzen, verfolgten sie damit dem sehnlichen Wunsch, die Zeit vor - und auch zurückstellen zu können.
Im Verlaufe der vielen Jahre kamen dabei echte Klassiker zustande, wie beispielsweise die Verfilmung des H.G. Wells - Romans " Die Zeitmaschine " mit dem einstigen Hollywood - Mann Rod Taylor.
Alsbald wurden auch ganze Serie auf den inzwischen riesigen TV - Markt geworfen. Neben dem kultigen Dauerbrenner " Star Trek " ( Raumschiff Enterprise ), zählten auch " Time Tunnel " sowie später " Stargate " dazu.

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Zeitmaschine_(1960)


https://de.wikipedia.org/wiki/Time_Tunnel


https://de.wikipedia.org/wiki/Stargate_–_Kommando_SG-1

Mittlerweile kann sich jeder Erdenbürger, der über einen Internet - Zugang verfügt, alle nur erdenklichen Monstren und Mutationen auf seinen Bildschirm bannen.
Was allerdings nicht bedeutet, dass er damit selbst in einer zukünftigen Welt oder in irgendeiner Vergangenheit lebt. Dazu wird es nie kommen. So muss der auf unsrem Planeten Lebende damit vorlieb nehmen, dass er die Zeit allenfalls um 12/14 Stunden bzw 12 Stunden  vorwärts oder zurück verschieben kann.

Für den Normalo bereits eine große körperliche Herausforderung, denn er benötigt einige Tage, um sich auf eine neue Ortszeit einstellen zu können.
Der berühmt - berüchtigte Jet - leg wird ihm hierbei nämlich zu schaffen machen.

Genauso ist es mit der ab Sonntagmorgen, den 26. März 2017, um 02.00 Uhr, nunmehr geltenden Sommerzeit. Für eine Vielzahl von Bundesbürgern bedeutet sie eine Stunde früher als früh, also sehr früh, aufstehen und den morgendlichen Trott abspulen. Damit haben nicht wenige Menschen so ihre liebe Mühe.

Zudem kommt eine weitere Notwendigkeit hinzu: Die Uhren in der Wohnung oder im Haus müssen - sofern dieses nicht per Funk automatisch erfolgt - entsprechend umgestellt werden. Das klappt zwar oft, aber nicht immer.

Schlaftrunken stolperte ich nach der Geburtsgasfeier um 7.30 Uhr an jenem Sonntagmorgen in die Küche, denn unsere Katzen wollten versorgt werden. Nachdem üblichen Ablauf, Kaffeemaschine anstellen, Radio einschalten, " SPIEGEL " - Hefte auf den Tisch, wurde mir erklärt, dass es eben nicht 7.30 Uhr sondern bereits 8.30 Uhr sei. Also: Pflichtgemäß stellte ich die Uhren neu ein. Doch: Die mechanischen Zeitanzeiger machten dabei nicht so richtig mit und auch bei den elektronischen Ausführungen würgte ich herum. Entweder zeigten sie auf dem Display die Stunden nicht korrekt an oder ich hatte die Minutenanzahl nicht getroffen. Es verging eine Menge Zeit, bis ich es dann doch geschafft hatte.

Wahrhaftig: Diese Zeitumstellung nervt. Die Sommerzeit ist eher ein Ärgernis, denn ein Segen. Und, mal ehrlich: Spart die Zeitverschiebung wirklich so viel Energie? Oder ist es nur noch ein Märchen, das wir hier erzählen?
Angeblich soll die Rückgängigmachung jener Regelung viel Millionen Euro kosten. Ist das so?

The Chambers Brothers und " Time Has Come Today " - Hach, das waren noch Zeiten!






Montag, 27. März 2017

Und willst du nicht mein Bruder sein.....



Der Niedergang der großdeutschen Kultur ereignete sich vor knapp 84 Jahren als in Berlin die Bücherbrennung - der eigentliche Höhepunkt der staatlich gesteuerten Propagandaaktion " 12 Thesen wider den undeutschen Geist " - zelebriert wurde. Es war damit auch der Höhepunkt des Niedergangs der deutschen Kultur, denn: Die gab es ab jenem ominösen 10. Mai 1933 nicht mehr. Zumindest bis zum 7. Mai 1945 existierten Kunst, Kultur und ihre erforderlichen Freiheiten dazu, wie andere menschenwürdige Lebensgrundlagen nicht mehr. Quälende 12 Jahre waren sie ausradiert.

Aber auch nach 1945 hatten die beiden autonomen, deutschen Staaten es mit der Kunstfreiheit so ihre erheblichen Probleme. Der eine deutsche Staat, die DDR, verbannte jene Kunst und Künstler, die sich systemkritisch betätigen wollten; der andere Staat auf deutschem Boden, die BRD, dann jene, die sich systemkritisch äußerten und zudem den miefig - piefigen Doppelmoral - Vorstellungen nicht entsprachen. Die eine Obrigkeit, die Auserwählten und Inthronisierten der SED, die aufoktroyiere Speerspitze des diktatorischen Proletariats, nannte diese Künstler und ihre Kunst, die des Klassenfeindes, die anderen Gewählten, die christlichen Demokraten, aber auch viele Wendehälse aus der Zeit des Nationalsozialismus, bezeichneten sie als abartig.

Erst Jahrzehnte später, mit den damals und auch heute wieder verhassten 68ern, bekam Kunst in der BRD einen anderen Stellenwert. Sie reduzierte sich nicht mehr auf eine gelobhudelte Elite, auf jene Klassiker und auf die Systemkonformen. Während sich viele BRDler von dem elitären Kunstbegriff sukzessive emanzipierten, blieben ihre Schwestern und Brüder bis 1989 unter der Knute des Staatskonformen.

Mehr als 27 Jahre nach der so genannten Wende, als sich die Mauer öffnete, der Stacheldraht alsbald verschwand und die wiedervereinigten Deutschen samt und sonders nicht nur frei Reisen, frei Konsumieren und frei Denken durften, scheiden sich die Geister jedoch ab und zu bei dem Kunstbegriff.

So erhitzten sich unsere Gemüter am Samstag an der Frage, ob die drei " Schrottbusse " auf dem Dresdner Neumarkt nun Kunst zu nennen sind oder ob es einfach nur das ist, was es ja auch in Realität wäre: Autoschrott?

Dass dabei natürlich auch die Frage nach deren Existenz insgesamt diskutiert wurde, versteht sich eigentlich von selbst. Gehören diese Busse dort auf den Neumarkt oder sind sie störend, gar keine Provokation? Das montäglich demonstrierende Pegida - Häuflein erkennt in den drei senkrecht aufstehenden, ausrangierten Transportmittel, jene provozierende Geste, mit der die politischen Verantwortlichen rund um Oberbürgermeister Hilpert ( FDP ), die angebliche Volksmehrheit der Dresdner brüskieren wollte. Wenn nicht, ja, warum stellen die Initiatoren den Bus - Schrott nicht woanders hin. Schließlich steht sie ja in Sichtweite zu der Frauenkirche jenem zu DDR - Zeiten nicht wieder aufgebauten und durch alliierte Bomber nieder gemachten Symbol des Christentums. Aber auch nur in der Nähe der Kirche.

Doch für das verblendete, reaktionäre Pegida - Volk, dass sich selbst das Recht heraus nimmt, im Namen des selbigen zu sprechen und als dessen Abordnung zu sein, reichte es schon, dass ein Erbauer des Bus - Denkmals auf Zeit, syrische Wurzeln vorweisen kann und zudem auf den Krieg in dem Land seines Vaters hinweisen möchte. Nein, das ist ein unerhörter Vorgang. Krieg mit Krieg zu vergleichen. Wo doch Dresden nur Opfer und die Alliierten die Täter waren?  Mal ganz ehrlich: Die Deutschen waren auch Täter, weil sie den Krieg angezettelt hatten; die Briten waren Täter, weil sie Dresden bombardiert hatten. Also waren alle Täter und gleichzeitig auch Opfer.

Und in Syrien? Sind auch wir Täter, weil unsere Rüstungsindustrie - über Umwege - in das Land Waffen liefert, damit es weiter zerstört wird.

Deshalb gibt es keinen Alleinanspruch, den die Pegidisten für sich beanspruchen, die Trauer - und Erinnerungskultur begehen zu können. Doch wehe, wenn hierzu eine andere Meinung vertreten wird. Wehe, den Kritiker jener instrumentalisierten Erinnerungskultur für den 13. Februar 1945.
Ja, es war damals ein Kriegsverbrechen. Ja, die Bombardierung war verbrecherisch. Aber, auch der Kriegsbeginn 1939 war es. Und alles, was davor und danach geschah auch.
Doch: Ein klares Nein, bei der Frage, ob es sich bei den drei aufstellten Bussen um Kunst handelt.

Ein Zeichen als Mahnung an die Unmenschlichkeit von Kriegen muss nicht unbedingt Kunst sein. Und wenn dennoch darüber gesprochen wird, hat der Initiator viel erreicht. Er hat zumindest bewirkt, dass Meinungen ausgetauscht werden. Gleichwohl das eben nicht bedeutet, dass alle Beteiligten einer Meinung sein müssen. Allerdings ist das unflätige Beschimpfen von gewählten Politikern keine Meinungsäußerung. Es ist eigentlich nur peinlich, denn dahinter steckt die Hetze von Bachmann und anderen Pegidioten und damit nie ein kluger Kopf. Denn, solche verkrachten Existenzen dulden keine eigene Meinung außer ihrer eigenen. Getreu dem Sinnspruch:
" Willst du nicht mein Bruder sein, schlag´ich dir den Schädel ein!"

Dieses Grundverständnis hatten wir schon mal, nämlich vor 84 Jahren.

Gut´s Nächtle mit " Testament " und Brotherhood Of Snake ":


Das ist auch Kunst!



Sonntag, 26. März 2017

Geburtstagstafel


Große Ereignisse können ihre Schatten weit voraus werfen. Können, müssen aber nicht. Wenn ein Geburtstag ansteht, kann es deshalb zu einem wahren Konsumrausch kommen, sofern dieser - angemessen - gefeiert wird. Als Ökonom halte ich den auch hier anzulegenden, gestrengen Maßstab von Nutzen zu Kosten oder auch umgedreht, alle Male als zu beachten. Kostet eine solche Feier sehr viel Geld, ist der Nutzen ( die Geschenkanzahl und ihr Wert ) eher gering, wäre zu überlegen, ob jene Feier erforderlich ist. So würde der homo oeconomicus denken.

Doch es gibt eben eine andere Herangehensweise. Wer das zwischenmenschliche favorisiert, sollte nicht auf die Kosten für eine Geburtstagsfeier sehen. Wichtig ist hier das gemeinsame, das gesellige Zusammensein, die Ausgeburt der viel berüchtigten deutschen Gemütlichkeit. " So jung sehen wir uns nicht wieder. ", lautet da ein Sprichwort.

Wie wahr, denn der nächste Geburtstag folgt unweigerlich dazu, dass der ihn Begehende tatsächlich ein Jahr älter geworden ist.

Da wagten wir die Odyssee auf einen Freitagnachmittag, den Konsumtempel " Kaufland " aufzusuchen. Freitag, der 24. März 2017 war nun eigentlich kein besonderer Tag. Außer, dass das Wochenende vor der Tür stand. So wenige Tage vor Ultimo, wenn die Masse ihren Lohn oder das Gehalt und die Rentner die demnächst wieder steigende Rente sowie die HARTZER ihre Alg II - Leistungen bekommen, ist in der Regel hier die berühmte " Tote Hose ".
Doch: Nicht so an diesem Freitag.

Es wimmelten Hunderte in den langen Regal - Gängen herum Kreuz und quer, hin und zurück, seitwärts, ganzen Pirouetten wurden mit dem eisernen Einkaufswagen dabei gedreht. Das oft entspannte Durchfahren der endlosen, mehr als mannshohen, mit Artikeln voll geprobten Regalmeter, es wurde zu einer Tortur. Und: Überall nur Eisgraue - so, wie wir auch.

Während sich unser Gefährt langsam, aber sicher füllte, mein Gemütszustand sich allerdings von Sekunde auf Sekunde im Sinkflug begab, grauste es mir schon vor dem Schlangestehen an der Kasse. Nach mehr als einer Stunde des Einkaufsmartyriums, befanden wir uns vor dem Kassenband. Als ich die Masse an Waren - Roboter artig - auf das dortige Band legte, verfluchte ich innerlich die US - Amerikaner mit ihrer einst großartigen Idee des " Cash and Carry " oder dem heutigen " self - service ". Doch: Wer günstige Lebensmittel kaufen möchte, der muss diese Nachteile hinnehmen.

Endlich, hatte die Kassiererin ihren Einscanne - Marathon beendet. Der gesamte Sermon kostete einen dreistelligen Betrag. Nun, gut: Geburtstag, halt.

Damit war meine Arbeitstätigkeit nicht beendet. Nach dem Auflegen auf das Kassenband, das Einlegen in den Wagen, erfolgte das Einpacken in die Plastekörbe, das Heraufwuchten in Küche und das Auspacken in die Schränke. Wenn diese fünf Arbeitsgänge nach zirka 2 Stunden erledigt waren, kam jedoch keine Ruhe in den weiteren Tagesablauf. Nun wurden Kuchen gebacken, Salate gefertigt und Buletten gebraten. Diese Vorbereitungen dauerten bis in die Abendstunden. Endlich konnte ich mein müdes Gebein auf das Sofa legen. Morgen ist auch noch ein - sehr langer - Tag: Die Geburtstagsfeier steht an.

Wie die vorbereitete Geburtstagstafel aussehen darf, ist auf dem obigen Bild erkennbar.

Ein Mal im Jahr, viele Male im Leben. So wie dieses selbst verläuft: Rauf und runter!

" The Secret Machines " mit einem Cover - Stück von " Harmonia " aus dem Kult - Album " De Luxe " : " Immer wieder:




Freitag, 24. März 2017

" Auseinander, hier! Ihr Kampfhähne!"



Die Freie Hansestadt Bremen ist ja eigentlich eine Großstadt. Immerhin leben dort mehr als 557.000 Einwohner. Allerdings verteilt auf verschiedene Stadtteile. Diese unterscheiden sich wiederum voneinander. Deshalb gibt es dicht bewohnte und weniger dicht bewohnte von diesen 5 Stadtbezirken, die wiederum in 19 Stadtteilen sowie 88 Ortsteilen untergliedert sind.
Die Bremer Neustadt zählt zu den eher dicht bewohnten Stadtteilen. Doch, wer dort über viele Jahre wohnt und berufstätig ist, kennt alsbald viele ebenfalls dort lebende Menschen.

Als ein Bekannter zu Beginn der 90er Jahre nach einer erfolgreichen Umschulung zum Floristen sich selbständig machte und in der Neustadt einen Blumenladen eröffnete, liefen die Geschäfte zunächst schlecht. Blumen oder genauer: Floristikartikel zählten nicht nur zu den Risikobereichen, den die Banken deshalb kaum unterstützen, weil es hier zu viele Pleiten gab, sondern vor allem weil dort eher das Bargeschäft in dem Vordergrund stand. So war es zumindest einst, in den frühen 1990er Jahren.

Mein Bekannter quälte sich also mit seinem Floristikgeschäft herum. Obwohl die Lage in der Osterstraße, in der Nähe des Rot - Kreuz - Krankenhauses und des Neustädter Friedhofs nicht unbedingt die schlechteste war. Dennoch kamen wenige Laufkunden und so hatte er viel Zeit, über sich, sein bisheriges Leben und das andere Geschlecht nachzudenken.
Dieses erschien ihm eines Tages in Form einer großen, durchaus attraktiven Mitvierzigerin, die bei ihm einen Geburtsgasstrauß kaufte.

Wie es das Schicksal wollte, fand nicht nur mein Bekannter die Dame interessant, sondern sie auch ihn. Weil diese nur einen Steinwurf weit, in einem der Mietblöcke wohnte, schaute sie einige Zeit später erneut in das Geschäft des Bekannten herein. Es kam, wie es nicht selten bei solchen Fallkonstellation kommen muss, die beiden Nachbarn begannen ein Techtelmechtel. Da sie verheiratet war, rief das einige Zeit später den jähzornigen, aber dem Alkohol sehr zugänglichen, den gehörnten Ehemann, auf den Plan.

Der observierte zunächst seine Frau und stellte sei dann zur Rede. Das Liebesabenteuer wurde daraufhin von ihr sofort eingestellt, denn schließlich hatte ihr Mann, wenn auch nicht gerade attraktiv, ein wenig Geld anzubieten, dass er als Mit - Erbe irgendwann einsammeln durfte und das es ihn ermöglichte, nicht nur in dem Block eine kleinere Eigentumswohnung zu erwerben, sondern gleich im Anschluss daran, mit seinem Beruf  aufzuhören. Der wesentliche ältere Ehemann war danach nur noch Privatier, wartete auf seine durchaus hohe Rente, soff den ganzen Tag und glotzte bis in den Morgengrauen Video - Filme, die er sich in einer der vielen, vormals existieren Videotheken in der Neustadt auslieh.

Das eher triste, das freudlose, das formatierte Leben, schien seiner Frau jedoch nicht zu gefallen. Sie fühlte sich zurück versetzt, allein gelassen und zumeist unverstanden. So trieb der Suff, die Sucht, der Video - Konsum, des Ehemannes, sie in die Arme des interessanteren Floristen, meines Bekannten, also.

Nun, die Geschichte hätte so ausgehen können, wie sie in Tausenden ähnlich gelagerter Fälle, auch endet: Der Mann verzeiht der Frau, gelobt sich zu bessern und der Seitensprung wird in Vergessenheit geraten. Doch, da gibt es auch bei einem Säufer und eher langweiligen Ehemann, so etwas, wie die gekränkte Ehre, vielleicht gepaart mit Eifersucht und Rachegelüsten gegenüber dem Rivalen; selbst dann noch, wenn dieser längst aus dem Rennen ist.

Als mein Bekannter viele Monate nach dem beendeten Abenteuer eines Tages an der Ampelkreuzung Friedrich - Ebert - Straße / Buntentorsteinweg mit seinem PKW stand, links und rechts Fußgänger hin und her strömten, knallte es plötzlich auf seiner Windschutzscheibe. Die zerplatzte, wie eine Seifenblase, womit dem Bekannten sofort die Sicht genommen war. Aus dem rechten Seitenfenster konnte er noch gerade einen Mann erkennen, der ihm mit der Faust drohte und einen zerrissenen Plastebeutel in der anderen Hand hielt.

Mein Bekannter fuhr mit seinem uralten Audi auf eine Verkehrsinsel, stellte den Wagen dort ab und rannte dem Mann hinterher. Er hatte längst erkannt, dass es der Ehemann seiner einstigen Gespielin war. Dieser gab seinerseits nun Hasenspanier und versuchte zu entkommen. In der Nähe des Weserufers konnte mein Bekannter den Missetäter einholen, riss ihn zu Boden und versetzte ihn einen Faustschlag. Der wehrte sich nach Kräften und wollte weitere Hiebe vermeiden, indem er seine Plastiktüte, die mit Videokassetten voll gestopft war, vor sein Gesicht hielt. Dabei brüllte er laut um Hilfe.

Es verging kaum eine Minute, als aus der Neustädter Polizeiwache ein Streifenwagen heran brauste. Die beiden Beamten sprangen aus dem Auto und zogen den Gummiknüppel. " Auseinander hier! Ihr Kampfhähne!", rief einer er Polizisten und zeigte drohenden den Gummiknüppel. Mein Bekannter stieg von seinem Kontrahenten und stellte sich neben den Polizisten. " Was ist hier eigentlich los? ", wollte der gleich wissen. Der Gegner antwortete ihm mit den Worten: " Der hat meine Ehe kaputt gemacht. "
" Das interessiert uns nicht!", fuhr der zweite Beamte ihn an.
" Wollen Sie eine Anzeige machen?", blaffte dann der Kollege den gehörnten Ehemann an.
" Der hat mit meiner Frau ein Verhältnis gehabt. ", antwortete der Mann dem Beamten.
" Ich habe doch gesagt, dass das uns egal ist. Klärt das anders ab, aber nicht so!", fuhr der Beamte ihn erneut an.
" Und jetzt weg hier. Sonst setzt es noch was!", gab der zweite Polizist den Beiden zu verstehen.

Mein Bekannter ging zurück zu seinem PKW, schlug ein Loch in die Windschutzscheibe und fuhr das Auto zu einer Werkstatt. Dort setzten die Mitarbeiter ihm eine neu Scheibe ein. Kosten: 380 Deutsche Mark.

Mein Bekannter erzählte mir Tage später von dem Vorfall. Er unterschrieb mir eine Vollmacht und ich forderte den Kontrahenten auf, den Schaden zu ersetzen. Es geschah nichts. Der Kerl blieb stur. Ich beantragte bei dem Amtsgericht Bremen einen Mahnbescheid, Wieder keine Reaktion. Ich erwirkte einen Vollstreckungsbescheid und drohte mit dem Gerichtsvollzieher.
Einige Tage nach dem Brief erschien eine große dunkelblonde Frau in meiner Kanzlei. Sie hielt heulend meinen Brief in der Hand und begann dann aus ihrem Portemonnaie das Geld auf den Empfangstresen zu legen. Meine Azubine gab ihr eine Quittung. Ich konnte sie durch die verdeckte Fensterscheibe meines Arbeitszimmer beobachten. Es schien ihr sehr peinlich zu sein.

Als meine Azubine mir den Geldbetrag auf den Tisch legte, stellte sie die Frage: " Was war da bei Herrn K. denn los? "
Ich gab den Ahnungslosen. " Och, so! Hmmmh, ääähmh! Nix, eigentlich nix. Der hatte einen Unfall!"
Meine Azubine lächelte etwas verlegen. " Einen Unfall? "
" Ja, ich glaube, so kann man das auch nennen."
Sie lachte und schloss die Tür.

Was soll ich nach mehr als 25 Jahren danach noch schreiben?
Unfälle kann jeder Mensch auf jedwede, nur erdenkliche Art, erleiden.
Es ist eigentlich nur eine Frage der Auslegung und der Sichtweise, ob Fremdgehen auch darunter fällt - unfallträchtig kann das menschliche Verlangen jedoch alle Male sein.

In diesem Sinne: Ein unfallfreies Wochenende, ohne BuLi mit:

" Nine Belo Zero " und den Blues - Klassiker : " Ridin´On The L & A ":









Wallenstein´s " Blitzkrieg " liegt nach 45 Jahren nicht mehr schwer im Magen.



Wenn in den nächsten Jahren viele Alben, die so mancher Rockfreund auf seinen Plattenteller gelegt hatte, ihre Goldene Hochzeit feiern, dann sind darunter auch jene, die vormals unter dem Sammelbegriff " Krautrock " eingeordnet worden sind, weil deren dazu gehörende Musiker aus dem Westen des geteilten Deutschlands kamen.
So auch die Truppe, die sich im Jahre 1971 im niederrheinischen Viersen, einem Städtchen in der Nähe des, zu diesem Zeitpunkt fußballerischen Mittelpunkts der BRD, Mönchengladbach, unter dem Namen " Blitzkrieg " formierte.

Die Mannen rund um den Keyboarder und damaligen Musikstudenten Jürgen Dollase versuchten sich in einem Musikstil, der Klassik, Rock und experimentelle Musik unter einen Hut bringen sollte. Da es jedoch bereits eine englische Band mit dem Namen " Blitzkrieg " gab,  benannten sich:

-  Jerry Berkers ( Bass, Lead Vocals )

- Harald Grosskopf ( Drums, Percussion )

- Bill Barone ( Electric Guitar, Acoustic Guitar, Vocals )

- Jürgen Dollase ( Keyboars, Lead Vocals, Mellotrone, Lytics )

sodann in " Wallenstein " um, in Anlehnung an den Feldherrn.

Ein Jahr nach der Bandgründung veröffentlichten " Wallenstein " das erste Album, welches - sinnigerweise - " Blitzkrieg " genannt wurde.


 https://de.wikipedia.org/wiki/Wallenstein_(Band)

https://www.discogs.com/Wallenstein-Blitzkrieg/master/3931

Auf der LP sind vier Stücke zu hören:


A1Lunetic
Effects [Phasing] – Dieter DierksWords By – Dollase*
11:55
A2The Theme
Words By – Dollase*
9:37
B1Manhatten Project
Words By – Dollase*
13:47
B2Audiences
Words By – Dollase*
7:38

https://www.discogs.com/Wallenstein-Blitzkrieg/release/887977

Als ich die Vinylscheibe - eher zufällig - bei einem Bekannten in dessen Sammlung sah, konnte ich mir damals weder unter dem Namen der Gruppe, noch unter der Musikrichtung, die dann als " Artrock " oder auch ProgRock geführt wird, etwas vorstellen. Nein, dieser Stil kam bei mir, während ich die Scheibe dort auflegte, eher nicht an. Die Einflüsse der anglo - amerikanischen Band, die auch bald die 70er Jahre entscheidend prägen sollten, konnte ich dort nicht heraus hören. Vielleicht war der Sprung von eher tanzbarer Beat - Pop - zur Rockmusik und daraus resultierend, dem Progrock mitsamt seinen non - konformen Elementen und Instrumenten, dann doch zu gewaltig.

Damit war klar: " Wallenstein " sollte bei mir eher unter ferner liefen, abgehakt und als zur Kenntnis genommen bleiben.

Die Band entwickelte sich derweilen weiter. Sie veröffentlichte bis zur Auflösung 1982 weitere 11 Alben und 6 Single.
Im Verlaufe des Bestehens von " Wallenstein " wechslete nicht nur das Personal, sondern auch die musikalische Richtung.
Dollase ersetzte 1978 das komplette Personal und erhielt mit der eingespielten Single " Charline " in der ZDF - " Disco " bei Ilja Richter einen Auftritt, der dazu führte, dass sich die Single in den Charts platzieren konnte.

Weil solche kommerziellen Zugeständnisse aber nicht darüber hinweg täuschen können, dass nur die ersten Alben, insbesondere die Debüt - LP " Blitzkrieg " das tatsächliche Potenzial der Band und Dollase, Großkopf  und Berkers wiedergeben, können die letzten vier Jahre vor der Auflösung getrost als völlig uninteressant angesehen werden.

" Wallenstein " und " Manhattan Projekt " aus dem Album " Blitzkrieg ":






Donnerstag, 23. März 2017

Rent a Campell



Ein eherner Grundsatz aus dem Bereich der Rechtswissenschaften lautet; " pacta sunt servanda ". Aber: Der Lebenswirklichkeit geschuldet, hat die Jurisprudenz zu dieser Regel - wie üblich - viele Ausnahmen zugelassen. Und schon bei dem Begriff Vertrag streiten sich die hier tätigen Gelehrten  über dessen Form und auch Inhalt.
Ein beliebter Zankapfel im Vertragsrecht ist zudem die Klärung der Frage, ob überhaupt ein Kontrakt existiert.

Um solche grundsätzlichen Fragen streiten sich seit März 2017 eine Veranstaltungsagentur mit dem Namen " Admirar Inc. ", der Zweigniederlassung einer nach US - amerikanischen Recht eingetragenen Aktiengesellschaft,  und der " Dresdner SemperOpernball e.V. " vor der 10. Zivilkammer des hiesigen Landgerichts. Hierzu lässt sich nachlesen:

Für 55.000 Euro wollte die Dresdner Niederlassung der Künstler- und Eventagentur "Admirar Inc." einen Auftritt von Naomi Campbell und dem US-Schauspieler Steven Seagal beim SemperOpernball 2015 organisieren. Tatsache ist: Supermodel Naomi kam zum Ball - und zwar durch die Hintertür, nahm einen Preis für ihr soziales Engagement in Empfang und verschwand wieder. Die Länge ihres Auftritts wird von verschiedenen Seiten mit elf bis 19 Minuten angegeben. "

- Zitatende - aus:

http://www.mdr.de/sachsen/dresden/prozess-streit-auftritt-naomi-campbell-semperopernball-dresden-100.html

Tja, das liebe Geld. Es regiert nicht nur die Welt, sondern verdirbt vor allem den Charakter und macht zudem auch nicht glücklich.

So muss jetzt - nachdem ein Vergleichsvorschlag des Vorsitzenden Richters der 10. Kammer über satte 20.000 Euro für eine Stippvisite widerrufen wurde - das Landgericht nolens volens die hiesige Zivilprozessordnung ( ZPO ) zur Klärung des strittigen Sachverhalts bemühen. Und hier gibt es wunderbar ausformulierte Gesetze, nach denen sich der richtende Volljurist selbst zu richten hat. Immerhin gilt auch dort: Was die ZPO zu den Fragen der anspruchsbegründenden, der diese vernichtenden und der beweiserheblichen Tatsachen regelt, ist für jedes Gericht bindend ( oder sollte es zumindest sein ).

So müssen sich nun die Kollegen in den schwarzen Kitteln damit befassen und dazu den ebenso stählernden Handlungsgrundsatz: " Wer will was von wem? " beachten.

Fakt ist aber: Das hoch stilisierte " Super - Model " Noami Campell hat mit dem Dresdner Semperopernball Verein selbst keinen Kontrakt geschlossen, sondern die oben benannte Agentur. Und deshalb möchte nicht das Vollweib die Kohle kassieren, sondern die " Admirar Inc. " in Dresden und zwar für ihre Agententätigkeit. Es ist ein Honorar dafür, dass die Agentur es - wie auch immer - zustande gebracht hat, dass die Zippe dort beim Ball aufgetaucht ist, den Preis höchstpersönlich entgegen nahm, sich dann kurz bedankte und über den Wolken via Privat - Jet entfleuchte. Ob nun der Spuk - gefühlte - 11 oder 19 Minuten dauerte, ist dabei unerheblich. Erheblich indes dürfte sein, was zwischen der Agentur und den Opernball - Organisatoren vereinbart wurde. Da driften die Darstellungen der Parteien weit auseinander.

http://www.sz-online.de/nachrichten/semperopernball-vor-gericht-3627411.html


Unabhängig von diesem juristischen Nachbrenner, stellt sich doch auch hier die existenzielle Frage: " Wer will was von wem und warum ? " Die kann auch mit einer Gegenfrage beantwortet: " Wer braucht diesen Scheiß? "

Mittwoch, 22. März 2017

Nachbarschaftsstreit oder: Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben....



Da informierte der hiesige MDR in einer heutigen Fernsehsendung über einen erbitterten Nachbarschaftsstreit im sachsen - anhaltischen Aschersleben. Es geht um zwei ältere Herren, die sich zunächst wegen eines 1, 5 Meter breiten Flurstücks, das irgendwann einmal als Zuwegung diente, vor Gericht stritten. Der eine Nachbar obsiegte dort, der andere Nachbar trat - zunächst - wutentbrannt den Rücktritt an. Seitdem herrscht zwar zwischen den beiden Streithähnen Funkstille, doch der Schein trügt. Es entstand ein erbitterter Grabenkrieg, innerhalb dessen mit allen möglichen und erdenklichen, technischen Mitteln gekämpft wird. Es kommen Kamera, Video - Überwachung und Werkzeuge aller Art zum Einsatz.
Zudem wird Mutti Justitia regelmäßig, nämlich bereits 10 Mal, bemüht. Das nervt, kostete Geld, viel Kraft und vermindert die Lebensfreude.

Als ich den Bericht sah, erinnerte dieser mich an den berühmt gewordenen Streit zwischen der ehemaligen Auerbacherin Regina Zindler und ihrem Nachbar Gerd Trommer, deren Streit bei der TV - Gerichtsshow " Richterin Barbara Salesch " 1999 verhandelt und von dem Master of Klamauk Raab in einen Song mit dem schönen Titel " Maschendroahtzaun " eingebettet wurde.
Aber, es muss nicht immer ein so medial aufgeplusterter Streit unter Nachbarn sein, der die Gemüter erhitzt. Oft sind es eher Kleinigkeiten, Nebensächlichkeiten und profane Dinge, die einen Zwist verursachen können, dann nämlich, wenn das nachbarschaftliche Verhältnis unisono keines ist.

Statistisch betrachtet gerät jeder 3. Bundesbürger mindestens ein Mal in seinem befristeten Erdenleben mit seinen Nachbarn in einen mehr oder weniger heftigen Streit. Obwohl in solchen Fällen - von Bundesland zu regelnde - eine Pflicht zur Einschaltung eines Ombudsmannes oder Mediator oder Schlichter vorgeschrieben ist, ehe der Streit zu den Gerichten weiter geleitet wird, nimmt die Zahl der Zwistigkeiten pro Jahr signifikant kaum ab.


http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/nachbarschaftsstreit-8100-konflikte-mit-dem-nachbarn-pro-jahr-aid-1.5305912

Nichtsdestotrotz gibt es eine unbekannte, weil so genannte Dunkelziffer, an Streitereien, die dann eben nicht vor dem Ombudsmann oder der Zivilgerichtsbarkeit landen. Es sind jene Scharmützel, die im tagtäglichen Grabenkrieg Jeder gegen Jeden auszuhalten hat, will er nicht gleich den Colt ziehen, sprich: neben dem verbalen Zwist, den Krieg durch die Instanzen beschreiten. Es sind oft die Kleinigkeiten, die den Nachbarn stören, die dann Anlass zu einem verbalen Schlagabtausch sind und - je nach Gemütslage - zum Teil in einer ungewollten Heftigkeit ausufern können. Wer dabei nicht standfest bleibt, wer nicht Gleiches mit Gleichem heimzahlen kann und sich rhetorisch nicht zu wehren weiß, der hat schon verloren.

Der zivilisierte Krieger indes lässt sich diese Art von Kräftemessen erst gar nicht ein. Er ignoriert die versuchten Provokationen und schlägt nur einmal zurück. Dann aber zielgenau und kräftig. Er zahlt nicht mit gleicher Münze heim, sondern er gibt dem Nachbarn klar zu verstehen, dass er seine Grenze der friedlichen Koexistenz überschritten hat. Wie heißt es da so schön im Volksmund?


Ein Herz, das seine Worte nicht sorgfältig abwägt, lässt dich etwas aussprechen, was dein Nachbar niemals vergessen wird." 

https://de.wikiquote.org/wiki/Nachbar


Und so lässt sich letztendlich nicht darüber streiten, ob ein elektrischer Bandschleifer in den Nachmittagsstunden in Betrieb gesetzt in Kombination mit lauter Musik hinzunehmen ist, ob sich an schreiende Katzen am Samstagmorgen gegen 9.00 Uhr ein Ärgernis sind, ob ein Bodenschleifgerät an jenem Vormittag bei offen gelassenen Fenster eine Lärmbelästigung darstellt, ob eine etwas laut geratene Verabschiedung vor dem Gartenzaun an einem Werktagmorgen eine unzumutbare Geräuschkulisse abgibt, ob eine ab 5.30 Uhr, nur werktags, angeknipste Badezimmer - Deckenlampe eine Störung der Nachtruhe darstellt, ob ein durch heftige Windböen verursachtes Klappern eines Abschlussbleches zu einer Regenrinne, eine nächtliche Ruhestörung bedeutet und - vor allem -, ob ein etwas laut geführtes Gespräch mit einer Verwandten an einem frühen Sonntagnachmittag in der Nähe einer eingewachsenen Grundstücksgrenze als ruhestörender Lärm einzuordnen ist.

" Ruhe!", schallte es aus dem zum Sitzplatz umfunktionierten Strandkorb des Nachbarn vor unserem Grundstück herüber, als der Kaffeebesuch sich - zugegebenermaßen - etwas lauter in einer Diskussion mit meiner besseren Hälfte befand. " Was willst Du? ", war deren Antwort. " Ihr seid gestern noch lauter gewesen. Und dann der ewig kläffende Köter von eurem Besuch! "
Wutentbrannt tobte der Nachbar, sichtlich übermüdet und explosiv geladen, hinter der Hecke weiter. Er verjagte unsere kleine Katze, die sich durch die natürliche Grundstücksbegrenzung gewagt hatte und fauchte in einem Zug weiter herum. Da verschwand er laut zeternd in seine Wohnung.

Was sagt unser Dichter Friedrich Karl Schiller dazu?
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt." 

Aja!
Jimi Hendrix " Machine Gun " - 1969 - Fillmore East